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Stuttgart; Polizei in Baden-Württemberg verhindert Massaker gegen Muslima.

Freitag, 13. November 2020, 22:15 Uhr MYT

Die Ansicht des Hauses des Kasselpräsidenten Walter Lübcke, der tot aufgefunden wurde, ist am 3. Juni 2019 in Wolfhagen-Istha bei Kassel zu sehen. Luebcke, eine vokale Unterstützerin von Bundeskanzlerin Angela Merkel, hatte die Vergabe von Flüchtlingen gefordert Unterstützung und Begrüßung während der Flüchtlingskrise 2015.  - Reuters Bild

Die Ansicht des Hauses des Kasselpräsidenten Walter Lübcke, der tot aufgefunden wurde, ist am 3. Juni 2019 in Wolfhagen-Istha bei Kassel zu sehen. Luebcke, eine vokale Unterstützerin von Bundeskanzlerin Angela Merkel, hatte die Vergabe von Flüchtlingen gefordert Unterstützung und Begrüßung während der Flüchtlingskrise 2015. – Reuters Bild

Zwölf in Deutschland wegen Verschwörung von Moscheeangriffen und Morden angeklagt.

BERLIN, – Die deutsche Staatsanwaltschaft hat 12 Männer beschuldigt, gut finanzierte, bewaffnete Angriffe auf Moscheen geplant zu haben, bei denen sie vorhatten, so viele Muslime wie möglich zu töten oder zu verletzen.

“Sie zielten auf Angriffe auf Moscheen und das Töten und Verwunden möglichst vieler Muslime ab, um bürgerkriegsähnliche Bedingungen zu schaffen”, heißt es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwälte sagten, die Verdächtigen, elf Gangmitglieder und ein Komplize, hätten sich regelmäßig getroffen, um zu planen, und alle bis auf einen hätten sich verpflichtet, Tausende für einen Topf von 50.000 Euro zur Finanzierung des Waffenkaufs beizutragen.

Die Verdächtigen sind alle Deutsche und alle bis auf einen wurden festgenommen. Der zwölfte ist noch auf freiem Fuß, sagten Staatsanwälte in der südöstlichen Stadt Stuttgart.

Ein anderer war in Haft gestorben. Über die Umstände seines Todes lagen keine weiteren Einzelheiten vor.

Deutschland hat in den letzten Jahren eine Flut von rechtsgerichteten Angriffen gegen Minderheiten und diejenigen erlebt, die sie unterstützen sollen.

Mitglieder des sogenannten nationalsozialistischen Untergrunds wurden 2018 wegen jahrzehntelanger Morde an ethnischen Türken verurteilt. Im vergangenen Jahr zielte ein weiterer Rechtsextremist auf eine Synagoge in Ostdeutschland und tötete zwei Umstehende.

Ein mutmaßlicher rechtsextremer Sympathisant wird vor Gericht gestellt, weil er den konservativen Politiker Walter Luebcke getötet hat. Lübcke, eine vokale Unterstützerin von Bundeskanzlerin Angela Merkel, hatte gefordert, dass Flüchtlinge die Unterstützung und Begrüßung erhalten, die sie während der Flüchtlingskrise 2015 brauchten.

Auch rechtsextreme Sympathisanten wurden bei Polizei und Streitkräften entlarvt.

Der Rechtsextremismus ist in Deutschland wegen seiner Verantwortung für den Völkermord an sechs Millionen europäischen Juden im Zweiten Weltkrieg besonders sensibel. 

Quelle/Medienagenturen/Malamail/ Reuters

Author: Nilzeitung

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