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Sheldon Adelson, CEO von Las Vegas Sands, stirbt im Alter von 87 Jahren

Di, 12. Januar 2021, 15:06 Uhr GMT + 1 Sheldon Adelson, CEO von Las Vegas Sands, stirbt im Alter von 87 Jahren/Andreas Mink

Sheldon Adelson, CEO von Las Vegas Sands, stirbt im Alter von 87 Jahren

wer ist Sheldon Adelson.

Sheldon Adelson, der Multi-Milliardär-Casino-Mogul und Gründer von Las Vegas Sands, ist am Montagabend verstorben.

USA,-Der Casino-Unternehmer hatte zum Wochenanfang eine Arbeitspause zur Fortsetzung seiner Krebsbehandlung angekündigt.

Wie zuerst von dem «Las Vegas Review-Journal» vermeldet, ist in der letzten Nacht Sheldon Adelson verstorben. Er wurde 87 Jahre alt und litt seit mindestens zwei Jahren an Non-Hogdins-Lymphom (Link). Zum Wochenbeginn hatte Adelson nimmt nach einer ersten Behandlung im März 2019 eine weitere Auszeit bei der Führung seines Casino-Konzerns angekündigt, um sich weiteren Behandlungen zu unterziehen. 

Als Sohn jüdischer Immigranten aus Osteuropa in Boston geboren, hat sich Adelson aus einfachen Verhältnissen empor gearbeitet und wurde zunächst in der Investmentbranche tätig, ehe er 1988 ins Casino-Geschäft wechselte.

14th Annual Global Gaming Expo In Las Vegas

Dealing Himself Out: 87-year-old Sheldon Adelson is stepping aside from Las Vegas Sands for now to … [+](PHOTO BY DENISE TRUSCELLO/GETTY IMAGES FOR GLOBAL GAMING EXPO)

Er brachte es mit Spielbanken in Las Vegas und im chinesischen Macao zu einem Vermögen von über 35 Milliarden Dollar. Adelson hat sein Vermögen seit zunehmend auch als Spender in der politischen Arena investiert. Er stand dem israelischen Premier Binyamin Netanyahu nahe und teilte dessen Überzeugung, dass ein Palästinenserstaat Israel existentiell bedrohen würde. Adelson zählte zu den wichtigsten Spendern der «offiziellen pro-Israel-Lobby» AIPAC und weitere Verbände wie die «Republican Jewish Coalition».

Angefangen bei George W. Bush, waren Adelson und seine Gattin Miriam zudem jahrelang die wichtigsten, einzelnen Spender konservativer Politiker in den USA. Präsidentschafts-Kandidaten wie Newt Gingrich, Mitt Romney oder Jeb Bush pilgerten nach Las Vegas, um die Unterstützung des Unternehmers zu sichern.

Die Adelsons haben zudem Donald Trump massiv unterstützt. Im letzten Wahlkampf hat sich dieses Verhältnis jedoch abgekühlt. Adelson soll mit Spenden gezögert haben. Nach Trumps Niederlage erklärte die von Adelson kontrollierte Zeitung «Las Vegas Review-Journal», nun sei die Zeit für den Präsidenten gekommen, das Unvermeidliche anzuerkennen und sich in den Verlust seines Mandats zu fügen. 

Nach dem Sturm auf das US-Kapitol am Mittwoch schlug das Blatt schärfere Töne an: Trump verbreite Lügen und hetze seine «rabiateren Anhänger» zu Gewalttaten auf. Seine Behauptungen, er habe die Wahl nicht verloren, sei schlicht falsch (Link).

Quelle/https/tachles.ch/forbes.com

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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