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Menschenhandel: Europol und Eurojust: Erfolgreiche Ermittlung gegen kriminelles Netzwerk,

25 OPFER SEXUELLER AUSBEUTUNG IN RUMÄNIEN UND SPANIEN IDENTIFIZIERT.

Mit der ‘Lover Boy’-Methode in die Prostitution gelockt, wurden die Opfer in Nachtclubs in Spanien ausgebeutet

Die rumänische Polizei (Poliția Română) und die spanische Nationalpolizei (Policía Nacional) haben mit Unterstützung von Europol und Eurojust ein kriminelles Netzwerk, das am Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung beteiligt ist, aufgelöst. Die Untersuchung führte zu zwei Aktionstagen, einem in Spanien im Februar 2021 und einem in Rumänien im Juni 2021.

Die beiden Aktionen führten zu:

  • 16 Hausdurchsuchungen (12 in Rumänien und 4 in Spanien)
  • 13 Festnahmen (6 in Rumänien und 7 in Spanien, davon 8 rumänische und 2 spanische Staatsangehörige)
  • 25 Opfer (24 rumänische Staatsangehörige und 1 bulgarischer Staatsangehöriger) in Rumänien (9) und Spanien (16) identifiziert
  • Zu den Sicherstellungen zählen digitale Geräte und Mobiltelefone, 5 Bankkonten und über 40 000 € in bar

Die Gruppe der organisierten Kriminalität – mit Niederlassungen in Rumänien und Spanien – lockte die Opfer mit der sogenannten Loveboy-Methode in die Prostitution. Die Opfer wurden in Nachtclubs in Spanien sexuell ausgebeutet. Um eine Entdeckung zu vermeiden, nutzte die kriminelle Gruppe keine Geldtransferdienste. Stattdessen schmuggelten rumänische Bandenführer das Geld selbst aus dem Land. Die Verdächtigen taten auch ihr Bestes, um die Nutzung regulärer Mobilfunknetze und Flugreisen zu vermeiden.

Europol koordinierte die operativen Tätigkeiten, erleichterte den Informationsaustausch und leistete analytische Unterstützung. Europol finanzierte die Entsendung von zwei spanischen Agenten in Rumänien für operative Sitzungen und die Teilnahme am Aktionstag.  

SCHLAG GEGEN KINDERHANDEL: 92 MINDERJÄHRIGE OPFER IN GANZ EUROPA IDENTIFIZIERT

Während europaweiter gemeinsamer Aktionstage nahmen Beamte 33 Menschenhändler fest und identifizierten 45 Verdächtige des Menschenhandels

Europol, Portugal, Spanien und das Vereinigte Königreich koordinierten europaweite gemeinsame Aktionstage gegen den Kinderhandel. Die ebenfalls von Frontex unterstützte Operation fand vom 28. Juni bis 4. Juli 2021 statt und umfasste 18* Länder. 

An der gemeinsamen Aktion nahmen zahlreiche Strafverfolgungsbehörden wie Polizei, Einwanderungs- und Grenzkontrollbehörden, Verkehrspolizei, Sozialhilfe- und Kinderschutzdienste sowie Arbeitsaufsichtsbehörden teil.

Die Aktionstage konzentrierten sich auf potenziell unbegleitete Minderjährige oder Minderjährige, die aus Notunterkünften geflohen waren, da diese Gruppe von Kindern häufig wegen der Verwendung gefälschter oder falscher Dokumente angezeigt wird. Der Schwerpunkt lag auf Minderjährigen, die an den Grenzen entdeckt wurden, sowie auf Reisen innerhalb der EU oder der assoziierten Schengen-Länder. 

Ein weiterer Schwerpunkt war der Handel innerhalb der EU, bei dem Kinder oft von Familienmitgliedern gehandelt werden, die Teil großer Familienclans sind. 

Diese Opfer werden hauptsächlich zum Zwecke der Bettelei, der Zwangskriminalität und der sexuellen Ausbeutung gehandelt. Die Aktionstage richteten sich auch gegen kriminelle Netzwerke und Akteure, die am Menschenhandel beteiligt sind und betrügerische Dokumente verwenden.

175 FESTNAHMEN UND 187 POTENZIELLE OPFER

Die Aktionen führten zu 175 Festnahmen, 78 weiteren identifizierten Verdächtigen und 181 neuen Ermittlungen. Insgesamt wurden 187 potenzielle Opfer von Menschenhandel identifiziert, von denen 92 als minderjährig bestätigt wurden.

Die beteiligten nationalen Behörden konzentrierten sich auf Grenzübergänge und Hauptverkehrsknotenpunkte, um potenzielle Opfer und Verdächtige des Menschenhandels zu identifizieren. Jedes Land passte seine Aktivitäten an die landesweit verbreiteten Formen des Kinderhandels an. 

12 511 Beamte in ganz Europa überprüften ungefähr:

  • 186 400 Personen
  • 12 200 Standorte
  • 22 500 Fahrzeuge
  • 72 850 Dokumente

DIE AM STÄRKSTEN GEFÄHRDETEN OPFER EINER NICHT GEMELDETEN KRIMINALITÄT 

Kinderhandel wird nach wie vor zu wenig gemeldet. Menschenhändler zielen auf die am stärksten gefährdeten Gruppen ab, darunter auch Kinder. Minderjährige werden zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und der Arbeitsausbeutung gehandelt. Kriminelle zwingen Kinder zum Betteln oder begehen verschiedene Verbrechen, wie den Schmuggel illegaler Waren und Kleinkriminalität.

Innerhalb der EU werden Kinder meist von ihren Verwandten gehandelt. Diese kriminellen Organisationen, die durch große Clan-Netzwerke verbunden sind, operieren in mehreren Ländern und bringen die Kinder über Grenzen hinweg. Kinder werden auf unterschiedliche Weise missbraucht, einschließlich sexueller Ausbeutung, erzwungener Bettelei und anderer Formen der erzwungenen Kriminalität. Minderjährige aus Nicht-EU-Staaten können Opfer von Migrantenschmugglern werden, die mit den Erwachsenen zusammenarbeiten, die die Kinder begleiten, während sie sich als ihre Verwandten oder Erziehungsberechtigten ausgeben. 

Teilnehmende Länder: Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Deutschland, Island, Lettland, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien

Quelle/europol.eu

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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