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Chaos bricht in Amsterdam Straßenschlacht Mit der Polizei

Polizei feuert gezielte Schüsse ab, 20 Personen festgenommenAktualisiert vor 8 MinutenGestern, 20:55 uhr

Sieben Verletzte bei Protesten gegen 2G-Politik in Rotterdam

ROTTERDAM – Bei Ausschreitungen nach einem Protest gegen die 2G-Politik im Zentrum von Rotterdam hat die Polizei am Freitagabend Schüsse abgegeben und mehrere Menschen verletzt. Es seien Warnschüsse gewesen, es habe aber auch gezielte Schüsse gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Eine Notverordnung gilt bis 4.30 Uhr.

Sieben Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt und mindestens 20 festgenommen. Dies wurde auf einer eingefügten Pressekonferenz des Rotterdamer Dreiecks (Gemeinde, Polizei und Staatsanwaltschaft) deutlich. Bürgermeister Ahmed Aboutaleb sprach von “einer Gewaltorgie” im Zentrum von Rotterdam. Nach Angaben des Bürgermeisters habe die Polizei nun im Herzen der Stadt “die Macht unterstützt”, die Polizei sei aber vorerst in “hoher Alarmbereitschaft”. Auch die Polizei selbst meldete gegen 1.30 Uhr, dass die Lage in der Stadt “überschaubar” sei.

Über die Ursache der Polizeischüsse konnte das Dreieck noch nichts sagen. Gleiches galt für die Schwere der Verletzungen. Fest steht, dass es auch bei der Polizei Verletzte gegeben hat.

Rotterdamer Bürgermeister Aboutaleb: “Eine Orgie der Gewalt”

“Wir werden genau untersuchen, was passiert ist”, sagte Rotterdams Generalstaatsanwalt Hugo Hillenaar und fügte hinzu, dass weitere Festnahmen erwartet werden. “Der unterste Stein wird hochkommen.” Es wird eine umfangreiche Untersuchung der Ausschreitungen und auch des Vorgehens der Polizei geben, so das Dreieck.

‘Hüllen auf dem Boden’

Dutzende Schüsse seien von der Polizei abgefeuert worden, berichtete ein Pressefotograf: “Überall lagen Granaten am Boden.” Er und ein paar andere hatten das nächste Parkhaus betreten, bis die Schüsse vorbei waren. Er sagte auch, dass Demonstranten Fenster eingeschlagen hätten.

Präsident Gerrit van de Kamp von der AKP-Polizeigewerkschaft schließt nicht aus, dass Beamte bei Unwetter geschossen haben, weil „die Situation äußerst bedrohlich war und die Beamten deshalb zum Schießen gezwungen wurden“. Er ist mit der Situation sehr unzufrieden. „Das sind keine Aufstände mehr, das ist extremistisches Verhalten. Das ist nicht mehr normal.“ Laut Van de Kamp sei viel Schaden angerichtet worden, doch seine Sorge gehe nun zunächst seinen Kollegen in Rotterdam zu. “Wir hoffen, dass die Kollegen wohlbehalten nach Hause kommen.”

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Freitagabend auf dem Coolsingel in Rotterdam. Sie protestierten gegen die von der Regierung angestrebte sogenannte 2G-Politik, wonach Menschen nur dann ein Corona-Ticket erhalten, wenn sie geimpft oder geheilt sind. Die Demonstration entwickelte sich gegen 20 Uhr zu Unruhen.

Demonstranten zündeten Feuerwerkskörper und legten Feuer auf den Straßen. Vier Polizeiautos gingen in Flammen auf. Feuerwehrleute mussten beim Löschen von Beamten geschützt werden, sagte Aboutaleb. Auch Mopeds, Mülleimer und anderes Stadtmobiliar wurden angezündet oder als Barrikaden aufgestellt. Acht Aufstandskommandos aus dem ganzen Land, etwa vierhundert Offiziere, führten Anklagen durch. Auch ein Wasserwerfer kam zum Einsatz. Aboutaleb räumte ein, dass die Polizei zu diesem Zeitpunkt keine Kontrolle über die Situation hatte.

Der Hauptbahnhof war wegen der Unruhen geschlossen. Ein Journalist soll von Randalierern angegriffen worden sein, der Polizeisprecher konnte dies jedoch nicht bestätigen.

Diese Bilder zeigen, wie die Polizeiautos in Brand gesteckt werden.

Das Dreieck hat noch kein konkretes Bild davon, wie die Randalierergruppen aussahen. Neben Gegnern der Corona-Politik dürften auch Fußball-Hooligans involviert gewesen sein. Laut Aboutaleb waren viele Teilnehmer auf Ausschreitungen aus und es kam zu erheblicher Gewalt. Die Beamten wurden mit schweren Feuerwerkskörpern beworfen.

Es ist ein Notfall , um für das Zentrum bis 04.30 . Das heißt, niemand darf sich dort aufhalten. Gleiches gilt für den Hauptbahnhof Rotterdam und den Bahnhof Rotterdam Blaak.

Zugverkehr in Rotterdam Central wieder aufgenommen

Aufgrund der Unruhen fuhren keine Züge zum und vom Rotterdamer Hauptbahnhof. Der Zugverkehr rund um Rotterdam durfte gegen 0.15 Uhr wieder aufgenommen werden, berichtet Bahnleiter ProRail. Der Hauptbahnhof und eine U-Bahnstation wurden aufgrund der Situation geschlossen. Der Zugverkehr werde “langsam” aufgenommen, sagt der Spediteur.

Schilder über der Ringstraße A20 in der Nähe von Rotterdam und auf lokalen Straßen warnten Autofahrer, das Zentrum von Rotterdam aufgrund der Situation zu meiden. Auch die Sicherheitsregion riet den Menschen, sich vom Zentrum fernzuhalten.

Etwa zweihundert Aktivisten versammelten sich am letzte Freitagabend in der Nähe des Justiz- und Sicherheitsministeriums, um die dortige Corona-Pressekonferenz mit Lärm zu stören. Kurz darauf ging in der Nähe des Hauptbahnhofs von Den Haag, in der Nähe des Turfmarkts, etwas schief, und die Polizei wurde beworfen.Ⓒ  REGION15

Zuvor hatten die sozialen Medien bereits zu einer Demonstration gegen 2G aufgerufen. Eine Sprecherin der Gemeinde sagte, die Demonstration sei nicht gemeldet worden. Man kann Bilder einreichen über eine Polizei Form .

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CHAOS bricht, jetzt auf den Straßen von Rotterdam aus, mit Berichten über abgefeuerte Schüsse und mehrere Opfer. Dies ist noch unbestätigt.

Quelle/UNN/de.telegraaf.nl

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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