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Die griechische Regierung sieht sich mit Protesten der Gewerkschaften gegen die Arbeitsmarktreform konfrontiert

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Die griechische Regierung sieht sich mit Protesten der Gewerkschaften gegen die Arbeitsmarktreform konfrontiert.

Veröffentlicht vor 3 Stunden am 24 September 2019

Protesters from the Communist-affiliated trade union PAME take part in a demonstration marking a 24-hour strike, in Athens September 24, 2019. — Reuters pic

Demonstranten der kommunistisch organisierten Gewerkschaft PAME nehmen an einer Demonstration im Rahmen eines 24-Stunden-Streiks am 24. September 2019 in Athen teil. – Reuters pic

Athen, – Tausende Menschen marschierten heute durch die Straßen Athens, als ein Generalstreik die griechische Hauptstadt lahmlegte. Dies war der erste große Protest gegen die konservative Regierung seit ihrer Machtübernahme im Juli.

Demonstranten versammelten sich im Regen auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament, um geplante Arbeitsreformen anzuprangern. Die Polizei stellte die Wahlbeteiligung auf rund 7.700 Personen.

Die umstrittene Gesetzesvorlage sieht eine Maßnahme vor, die eine Unterstützung von mindestens 50 Prozent der Anwesenden einer Generalversammlung zur Einleitung eines Streiks erfordert.

Die Opposition und die Gewerkschaften riefen zu einem Generalstreik auf, der das U-Bahn- und Busnetz der Hauptstadt zum Erliegen brachte und Krankenhäuser, Schulen und Gerichte störte.

Es war die erste Aktion dieser Art, seit Premierminister Kyriakos Mitsotakis, ein wirtschaftsfreundlicher Konservativer, am 7. Juli die Macht übernahm.

“Wir können nicht akzeptieren, dass wir zurückgehen”, sagte Kostas Karachias, Gewerkschaftsvertreter im Agios Savvas-Krankenhaus in Athen.

“Die Regierung will Tarifverträge abschaffen, die die bisherige linke Regierung erfolgreich eingerichtet hat”, sagte er gegenüber AFP.

Dimitris Bratis, Vizepräsident der wichtigsten Gewerkschaft des öffentlichen Sektors, sprach die Menge mit einem Megafon an.

“Unsere Mobilisierung, die erste seit der Wahl der neuen Regierung, ermöglicht es uns, der Regierung zu zeigen, dass wir immer wieder mobilisieren werden, um die Arbeitnehmerrechte im öffentlichen und privaten Sektor zu unterstützen”, sagte er.

Der Streik erstreckte sich auch auf Fähren zu den griechischen Inseln, die im Hafen der Hauptstadt Piräus und in anderen Häfen des Landes festgemacht waren. – AFP


Trump sagt, er sei in “sehr starker Position” gegenüber dem Iran.

Trump sagt, er sei in “sehr starker Position” gegenüber dem Iran.

Veröffentlicht vor 3 Stunden am 24 September 2019

US President Donald Trump addresses the 74th session of the United Nations General Assembly at UN headquarters in New York September 24, 2019. — Reuters pic

US-Präsident Donald Trump spricht vor der 74. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 24. September 2019 in New York. – Reuters pic

New York – US-Präsident Donald Trump sagte heute, er sei in einer “sehr starken Position” gegenüber dem Iran, von dem er glaubte, er wolle etwas tun, um die Spannungen mit den Vereinigten Staaten zu entschärfen, und schlug vor seiner Rede bei den Vereinigten Staaten einen versöhnlichen Ton an Nationen.

“Ich denke, wir machen es sehr gut. Mal sehen, was mit dem Iran passiert, aber wir haben eine sehr starke Position gegenüber dem Iran und ich denke, sie würden gerne etwas unternehmen und es wäre eine gute Idee für sie, wenn sie das tun würden “, sagte Trump bei der Ankunft bei den Vereinten Nationen. (ots / PRNewswire) – Reuters


Italy: Mont-Blanc-Gletscher droht einzustürzen

Wegen Erwärmung Klima Veränderung

24. September 2019 18:29; Akt: 24.09.2019 18:29

Mont-Blanc-Gletscher droht einzustürzen

Weil auf der italienischen Seite des Mont Blanc Teile eines Gletschers einzustürzen drohen, werden nun zwei Strassen gesperrt.

1|9Im gesamten Alpenraum wird seit den 1980er-Jahren ein starker Gletscherschwund beobachtet. Dieser steht in direktem Zusammenhang mit den erhöhten Treibhausgasemissionen und dem dadurch verursachten globalen Temperaturanstieg.

Auf der italienischen Seite des Mont Blanc drohen wegen Erwärmung Teile eines Gletschers einzustürzen. Die Gemeinde Courmayeur (Region Aostatal) verfügte am Dienstag die Sperrung von zwei kommunalen Strassen.

Die Stiftung Fondazione Montagna sicura warnte vor Eislawinen am Planpinceux-Gletscher. Wie die Nachrichtenagentur Ansa weiter berichtete, könnten dort rund 250’000 Kubikmeter Eis abbrechen.

Gebirge ist in einer Phase starken Wandels

«Solche Phänomene zeigen einmal mehr, wie das Gebirge wegen klimatischer Faktoren in einer Phase starken Wandels und deshalb besonders verletzlich ist», sagte der Bürgermeister von Courmayeur, Stefano Miserocchi, laut Ansa.

Die Fondazione Montagna sicura untersuche den Gletscher seit 2013. Der Mont Blanc (Monte Bianco) ist mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen und steht auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien.

(sda)(20cent)


«Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?».

Klimawandel Zukunft Kinder und Jugend Politik Ihr Enttäuscht uns mit euren Leeren Worten!?

«Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?», fragte die 16-jährige Schwedin am Montag in ihrer Rede mit Tränen in den Augen.

Die Zukunft der Jugendlichen werde gefährdet. Obwohl Wissenschaftler seit mehr als 30 Jahren vor einer massiven Erderwärmung warnten, täten die Regierungen nicht genug, sondern sorgten sich vor allem um das Wachstum der Wirtschaft.

«Wütend und traurig»

UN- «Ihr enttäuscht uns», sagte die Schwedin. Ihr sei ihre Jugend durch «leere Worte» der Politiker gestohlen worden, so die sichtlich aufgewühlte 16-Jährige. Das Verhalten der Regierungen mache sie «wütend und traurig».

Sie wolle aber immer noch nicht glauben, dass die Regierungen «böse» seien. «Aber die Jungen verstehen euren Verrat. Die Welt wacht auf. Der Wandel kommt, ob ihr es wollt oder nicht», sagte Greta und warnte: Man werde die Regierungen mit dieser Politik nicht davonkommen lassen.

Im Publikum sassen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron und zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs. Überraschend nahm auch US-Präsident Donald Trump teil. Er kam aber zu spät und verpasste Thunbergs Rede – und er blieb auch nur wenige Minuten.

Das Thema ist ihr wichtig – und wenn Greta Thunberg vom Klima spricht, dann zeigen ihre Ausdrücke ganz genau, was sie dazu meint: Die 16-Jährige ist hässig, dass Staatsschefs auf der ganzen Welt zu wenig für den Klimaschutz tun. Bild: Lucas Jackson

In einer hoch emotionalen Rede am 23. September 2019 beim Klima-Gipfel in New York hat die Aktivistin den Regierungschefs mangelnde Handlungsbereitschaft vorgeworfen. Bild: Lucas Jackson

«Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?», fragte die 16-jährige Schwedin am Montag in ihrer Rede mit Tränen in den Augen. Bild: Getty Images/Spencer Platt

«Weckruf der Jugend gehört»

Merkel traf Thunberg vor Beginn des Gipfels. In ihrer Rede sagte sie zu ihrer Bewegung: «Wir alle haben den Weckruf der Jugend gehört.» Die Kanzlerin rief dazu auf, den Ratschlägen der Wissenschaft zu folgen.

Auch UNO-Generalsekretär António Guterres rief eindringlich zum Kampf gegen die schnell voranschreitende Erderwärmung auf. «Wenn wir nicht dringend unseren Lebensstil ändern, setzen wir das Leben selbst aufs Spiel», sagte er. Das Rennen gegen den Klimawandel könne gewonnen werden. «Die Zeit ist knapp, aber es ist noch nicht zu spät.»

66 Länder wollen CO2-Neutralität bis 2050

Schon vor dem Gipfel sagten die Teilnehmerstaaten konkrete Massnahmen zu. 66 Länder, zehn Regionen, 102 Städte und 93 Konzerne verpflichteten sich zur Klimaneutralität bis 2050.

Unter dem Strich wollen sie dann also keine klimaschädlichen Treibhausgase mehr ausstossen. Der Bundesrat hat Ende August beschlossen, dass die Schweiz bis 2050 klimaneutral werden soll.

«Das ist kein Klimagipfel der Reden. Wir haben genug geredet», sagte Guterres. «Das ist kein Klimagipfel der Verhandlungen. Man verhandelt nicht mit der Natur. Das ist ein Klimagipfel der Taten.»

Welt hinkt hinter Klimazielen her

Guterres hat den Gipfel einberufen, um die Dringlichkeit des Kampfes gegen den Klimawandel zu verdeutlichen. Die Welt hinkt weit hinter den Zielen des Pariser Abkommens von 2015 hinterher.

Ziel ist es, die Erderhitzung auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, möglichst auf 1,5 Grad. Wenn man alles zusammennimmt, was die Staaten bisher zugesagt haben, steuert der Planet aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auf rund 3 Grad zu.

Das hat katastrophale Folgen, die jetzt schon in vielen Weltregionen sehr deutlich zu spüren sind, zum Beispiel durch den steigenden Meeresspiegel und die Zunahme extremer Wetterphänomene wie Wirbelstürme.(Agenturen/20cent/andren/UN.))


GB:Parlaments-Pause von Johnson ist rechtswidrig.

Zwangspause ist rechtswidrig

Boris Johnson will Grossbritannien unbedingt am 31. Oktober aus der EU führen, notfalls auch ohne Ausstiegsabkommen mit Brüssel.

London: Das oberste britische Gericht erklärte am Dienstag die von Premierminister Boris Johnson verhängte längere Parlamentspause für unrechtmässig. Die Regierung habe keine Rechtfertigung für solch eine extreme Massnahme vorgelegt, urteilte der Supreme Court in London.

Bildergebnis für Boris Johnson will Grossbritannien unbedingt am 31. Oktober

Johnson hatte die Abgeordneten für fünf statt der üblichen zwei Wochen in eine Zwangspause geschickt. Der Fall wurde vorige Woche von den elf höchsten Richtern drei Tage lang verhandelt. Die Anwälte der Kläger argumentierten, die Aussetzung des Unterhauses sei erfolgt, um die Abgeordneten davon abzuhalten, Johnsons Brexit-Kurs zu durchkreuzen.

Die Regierungsanwälte erwiderten, es sei allein Sache von Johnson und nicht von Gerichten, über die Dauer der Unterbrechung zu entscheiden.(Agenturen)


Wirtschaft: Thomas Cook offiziell Pleite, Brexit treibt Reiseveranstalter ins Chaos.

Thomas Cook ist pleite

Großbritanniens umstrittener Premier Boris Johnson lehnte es ab, Thomas Cook mit einer Finanzspritze zu retten. Für britische Gewerkschafter ist das »beschämend und falsch«.

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook ist am Ende. Nachdem die Gespräche über einen rettenden Finanzierungsplan gescheitert sind, hat der Konzern Insolvenz beantragt. Was bedeutet das für die Schweiz? Und wäre ein solches Desaster auch hierzulande möglich? Die wichtigsten Antworten:

Wie geht es nun weiter? Von der Pleite sind insgesamt 600’000 Touristen betroffen. Derzeit ist eine riesige Rückholaktion für die Feriengäste unter dem Namen «Operation Matterhorn» am Laufen.

Auf den Webseiten des Konzerns ist lediglich noch eine Mitteilung aufgeschaltet. «Wir loten derzeit letzte Optionen aus», heisst es unter anderem. Sollten diese Verhandlungen scheitern, sehe man sich gezwungen, auch für weitere Gesellschaften des Konzerns Insolvenz zu beantragen.

Der zu Thomas Cook gehörende Ferienflieger Condor versicherte hingegen, dass der Flugbetrieb trotz Pleite des Mutterhauses weitergehe.

Touristen dürfen Hotel verlassen

Zahlreiche Touristen steckten am Sonntag in einem Hotel in Tunesien fest. Medienberichten zufolge wurden sie von bewaffneten Sicherheitskräften festgehalten. Der Grund: Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook war bei seiner finanziellen Sanierung auf Schwierigkeiten gestossen und bangte am Sonntag um sein Überleben.

Banken forderten zusätzlich zu einem schon ausgehandelten etwa 1 Milliarde Franken schweren Rettungspaket zusätzlich knapp 250 Millionen Franken. Rund 600’000 Touristen drohten weltweit zu stranden. Und auch das Hotel «Les Orangers» in Tunesien befürchtete, dass die Firma nicht für den Aufenthalt seiner Kunden aufkommen kann.

In den sozialen Medien posteten verängstigte Touristen Videos und Bilder.

Notfallpläne eingerichtet

Nach gescheiterten Gesprächen über eine Rettung des Reisekonzerns Thomas Cook hat das britische Traditionsunternehmen am Montag schliesslich Insolvenz angemeldet. Der britische Aussenminister Dominic Raab sagte am Sonntag noch, dass keine Urlauber im Ausland hängen gelassen würden. «Wir hoffen, dass es weitergehen kann», sagte er. Aber man habe Notfallpläne eingerichtet, «um sicherzustellen, dass wir im schlimmsten Fall alle diejenigen unterstützen können, die sonst gestrandet wären», sagte Raab der BBC.

Tatsächlich gaben die tunesischen Behörden am Montag bekannt, dass die festgehaltenen Touristen das Hotel nun verlassen dürften. Sie seien zum Flughafen eskortiert worden. Die Hoteldirektion wurde vom Präsident des Hotelverbandes für ihr Verhalten kritisiert, schreibt «Focus».

21’000 Mitarbeiter in 16 Ländern

Der 1841 gegründete Reiseveranstalter beschäftigt 21’000 Mitarbeiter in 16 Ländern. Pro Jahr entscheiden sich 19 Millionen Personen für eine Reise mit Thomas Cook. Von der Pleite betroffen sind auch Hauptreiseländer wie Spanien, Griechenland oder die Türkei.

Thomas Cook, der weltweit zweitgrösste Reisekonzern nach TUI, war durch eine milliardenschwere Abschreibung auf ein britisches Tochterunternehmen und ein schwächeres Reisegeschäft ins Schleudern geraten. Stärker als TUI leidet Thomas Cook unter der mit Brexit und schwächerem Pfund einhergehenden Reiseunlust der Briten.

(mon/reuters)(20cent)


Demonstrationen in sudanesischen Städten fordern ein Ende des Krieges in Darfur

Demonstrationen in sudanesischen Städten fordern ein Ende des Krieges in Darfur

23.09.2019


Demonstrationen in sudanesischen Städten fordern ein Ende des Krieges in Darfur

Sudan Khartum -Mehrere sudanesische Städte waren Zeugen von Montagsdemonstrationen, die Frieden und ein Ende des jahrelangen Krieges zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Bewegungen in der westlichen Darfur-Region forderten.

Die Demonstrationen, an denen Hunderte teilnahmen, wurden von den sudanesischen Margin Forces, einem Zusammenschluss von Organisationen der Zivilgesellschaft in Darfur, organisiert.

An der Spitze der Städte, in denen die Demonstrationen stattfanden, befanden sich die Hauptstadt Khartum sowie andere Städte, darunter Kassala (Osten), die Hauptstadt des Bundesstaates West-Darfur, El Geneina, die Hauptstadt des Bundesstaates Ost-Darfur, und El Fasher, die Hauptstadt des Bundesstaates Nord-Darfur.

Laut dem anatolischen Korrespondenten sangen die Demonstranten in Khartum Parolen wie “Win peace and Win?” (Wo Frieden … Wo Frieden?) Und Darfur blutete.

Die Demonstranten in Khartum übermittelten dem Justizministerium ein Memorandum, in dem sie eine Untersuchung der “Verbrechen” forderten, die in den Städten von Darfur im Laufe der Jahre begangen wurden.

Das Memo, von dem Anatolien eine Kopie erhielt, forderte die strafrechtliche Verfolgung der für die Verbrechen Verantwortlichen: “Das ehemalige Regime hat das Land in all seinen Aspekten zerstört, und wir hoffen, dass der Rest dieses Regimes beseitigt wird”, sagte sie.

“Die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen und Völkermord unter der Leitung des früheren Regime-Führers Omar al-Bashir müssen vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden.”

In einem ähnlichen Zusammenhang erklärte die Sudanesische Revolutionsfront (einschließlich drei bewaffneter Bewegungen) in einer Erklärung, sie habe “die unglücklichen Verbrechen verfolgt, drei Zivilisten getötet und andere am 15. und 16. September im Dorf Idan in Süd-Darfur verwundet”.

Es stellte fest, dass der Einsatz von Schusswaffen gegen friedliche Demonstranten ein abscheuliches Verbrechen war, das die strafrechtliche Verfolgung der Täter erforderte, und forderte eine unparteiische und transparente Untersuchung.

Am Sonntag demonstrierten Tausende sudanesische Studenten in Nyala, der Hauptstadt des Bundesstaates Süd-Darfur, im Westen des Landes, um die Krise des Brot- und Kraftstoffmangels zu lösen. Die Polizei forderte, dass sie verletzt wurden. Die sudanesischen Behörden gaben keine sofortige Stellungnahme ab.

Nach Angaben der Vereinten Nationen war Darfur seit 2003 Schauplatz eines bewaffneten Konflikts zwischen Regierungstruppen und Rebellenbewegungen, bei dem 300.000 Menschen ums Leben kamen und 2,5 Millionen Menschen vertrieben wurden.

Der Sudan ist Zeugen schneller und greifbarer Entwicklungen in einem Machtkampf, seit die Armee Omar al-Bashir am 11. April (1989 – 2019) unter dem Einfluss von Protesten der Bevölkerung, die Ende 2018 begannen und die sich verschlechternden wirtschaftlichen Bedingungen verurteilten, von der Präsidentschaft verdrängt hat.

Am 21. August wurde Ministerpräsident Abdullah Hamdouk als Regierungschef während des 39-monatigen Übergangs vereidigt, der mit Wahlen endet.

Die Sudanesen hoffen, dass das im vergangenen August unterzeichnete Abkommen über den Übergang die Unruhen im Land beenden wird, seit die Armeeführung al-Bashir gestürzt wurde.(AA- / Ahmed Assem / Anatolien ))


Dutzende Briten marschieren vor dem Brexit in Südspanien

Dutzende Briten marschieren vor dem Brexit in Südspanien “Wir fühlen uns hier in Spanien wirklich vergessen”

Veröffentlicht vor 3 Stunden am 22 September 2019

British residents in Spain march during an anti-Brexit demonstration, in Malaga, Spain September 22, 2019. — Reuters pic

Britische Einwohner in Spanien marschieren während einer Anti-Brexit-Demonstration in Malaga, Spanien, am 22. September 2019. – Reuters Bild

MALAGA, 22. September – Dutzende Briten marschierten heute durch die südspanische Stadt Malaga, um ihre Besorgnis über ihren unsicheren Status bei den Vorbereitungen Großbritanniens zum Austritt aus der Europäischen Union zu melden.

In Spanien leben rund 300.000 Briten. Zusammen mit Portugal macht die iberische Halbinsel fast ein Viertel aller in Europa lebenden Briten aus.

“Wir fühlen uns hier in Spanien wirklich vergessen”, sagte Michael Soffe, ein 61-jähriger Geschäftsmann, der seit 30 Jahren in Malaga lebt. “Viele hier sind Rentner – werden sie zum Beispiel über Nacht ihre Gesundheitsversorgung verlieren?”, Fügte er hinzu.

Demonstranten schwenkten mit Flaggen der Europäischen Union, Spaniens und Englands und hielten Transparente mit den Aufschriften „Sie versuchen, uns zum Verlassen der EU zu bewegen“ und „Übernimm die Kontrolle: Die Zukunft meiner Enkelkinder“.

Spanien ist für Briten das beliebteste europäische Ruhestandsziel. Rund ein Drittel der Briten ist über 65 Jahre alt. Unter den Ausländern sind sie die mit Abstand größten Nutzer des staatlich finanzierten universellen Gesundheitssystems in Spanien.

Viele befürchten, dass sie durch den Austritt Großbritanniens aus dem Block den freien Zugang zur spanischen Gesundheitsversorgung verlieren werden, der derzeit von der Europäischen Union zugesichert wird.

Der amtierende spanische Premierminister Pedro Sanchez, der nach den Wahlen im November ersetzt werden könnte, hat versucht, die in Spanien lebenden Briten zu beruhigen und verspricht, ihre Rechte nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu schützen.

Ein Demonstrant sagte heute, Spanien habe mehr für die im Land lebenden Briten getan als die britische Regierung.

“Spanien unternimmt alles, um uns zu schützen”, sagte Tamara Essex, eine 60-jährige aus Dorset im Südwesten Englands, die seit mehr als sieben Jahren in Spanien lebt. “Die britische Regierung hat uns vergessen.”

Der britische Brexit-Minister Stephen Barclay war letzte Woche in Spanien, um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union mit Vertretern der spanischen Regierung zu erörtern und von Gruppen zu hören, die Briten in Spanien vertreten.

Die britische Regierung ist in Gesprächen mit Spanien über den Schutz des Zugangs zur Gesundheitsversorgung, sagte er. – Reuters