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Glück, Schutzengel: Zweijähriger spaziert mit Wackel-Ente auf Bundesstraße.

Ausreißer in Bayern  

Glück und Schutzengel waren mit  Zweijähriger der spaziert mit Wackel- ente auf Bundesstraße

Heute den 08.06.2018, 21:33 Uhr

Ausreißer in Bayern: Kleinkind geht mit Wackelente auf Bundesstraße spazieren. Bei Marktoberdorf in Bayern: Ein aufmerksamer Busfahrer sah einen Zweijährigen hier auf einer Bundesstraße spazieren – in Begleitung einer Wackelente. (Archivbild) (Quelle: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Bei Marktoberdorf in Bayern: Ein aufmerksamer Busfahrer sah einen Zweijährigen hier auf einer Bundesstraße spazieren – in Begleitung einer Wackelente. (Archivbild) (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Ein zweijähriger Junge ist in Bayern mit seiner Wackelente ausgebüchst. Auf einer Bundesstraße sammelte ihn ein Busfahrer ein. 

 

Mit seiner Wackelente und in Hausschuhen ist ein Zweijähriger alleine mitten auf einer Bundesstraße spazieren gegangen. Ein Busfahrer wurde auf den Jungen in Marktoberdorf (Landkreis Ostallgäu) aufmerksam und nahm den Ausreißer an Bord, wie die Polizei berichtete. Beamte fanden über eine Kindertagesstätte in der Nähe heraus, wer der kleine Spaziergänger war.

Zwischenzeitlich meldete sich auch seine völlig aufgelöste Großmutter, der er entwischt war. Ein bestimmtes Ziel scheint der Ausreißer nicht gehabt zu haben. “Er hat das eher als lustigen Spaziergang empfunden”, sagte eine Polizeisprecherin.

Verwendete Quellen:quelle dpa/t-o


HH-Haft Strafe vergewaltige müssen hintergitter.

Foto: Christian Charisius / dpa  Die Angeklagten, ihre gesetzlichen Vertreter und Anwälte sitzen im Gerichtssaal im Strafjustizgebäude. Der Prozess war nicht öffentlich verhandelt worden.

 

HAMBURG  Das erste Urteil nach einer Gruppenvergewaltigung in Hamburg hatte für Empörung gesorgt. Nun ist ein neues Strafmaß festgelegt worden.

Nach der Gruppenvergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens im Hamburger Stadtteil Harburg sind drei der fünf Angeklagten in einem Revisionsprozess zu Freiheitsstrafen verurteilt worden.

Das Landgericht hatte die Angeklagten bereits im Oktober 2016 zu Haftstrafen verurteilt, vier davon jedoch auf Bewährung. Die Richter sprachen ihnen am Mittwoch zwischen viereinhalb Jahren und zwei Jahren und neun Monaten Haft zu. „Die Gefühllosigkeit dieser Tat hat nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit schockiert“, hieß es in der Urteilsbegründung.

Angeklagte vergewaltigten Opfer mit besonderer Brutalität

Die drei Jugendlichen, die zum Tatzeitpunkt zwischen 14 und 17 Jahre alt waren, sowie ein 21-Jähriger hatten das Mädchen am 11. Februar 2016 auf einer Geburtstagsfeier zuerst betrunken gemacht und dann gemeinsam mit besonderer Brutalität vergewaltigt. Anschließend legten sie die 14-Jährige bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nur mit Unterwäsche bekleidet im Hinterhof ab.

Der einzige erwachsene Angeklagte, ein damals 21-jähriger Serbe, hatte im ersten Verfahren eine Freiheitsstrafe von vier Jahren erhalten. Er wurde nun zu vier Jahre und sechs Monaten verurteilt.

Eine mitangeklagte, zum Tatzeitpunkt 15-Jährige Deutsche filmte das Tatgeschehen mit ihrem Handy. Sie wurde – ebenso ein damals 16-Jähriger – zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Bei den männlichen Jugendlichen handelte es sich um zwei Deutsche und einen Serben.

quelle(dpa)


Ein Jahr Talk-pause im Ersten und im ZDF?

Auszeit: Ein Jahr Talkpause im Ersten und im ZDF? Anne will & Maischberge & co

Vielleicht nützt eine talkshowfreie Zeit den Integrationsbemühungen in unserem Land?

  

Berlin, den 07.06.2018. Nach der gestrigen Talksendung „Maischberger“ im Ersten fordert der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, ein Nachdenken darüber, ob sich Das Erste und das ZDF nicht ein Jahr Talkpause leisten sollten, um in Ruhe über die Konzepte nachzudenken.

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Olaf Zimmermann sagte: „Mehr als 100 Talkshows im Ersten und im ZDF haben uns seit 2015 über die Themen Flüchtlinge und Islam informiert und dabei geholfen,

die AfD bundestagsfähig zu machen. Die Spaltung der Gesellschaft hat seit 2015 deutlich zugenommen.

Gestern Abend wurde in der Talkrunde im Ersten allen Ernstes schwerpunktmäßig über das Händeschütteln als einen vermeintlichen Ausdruck deutscher Kultur debattiert.

Ich finde die Talkshows im Ersten und im ZDF sollten sich eine einjährige Auszeit nehmen und ihre Konzeptionen überarbeiten.

Vielleicht wird die talkshowfreie Zeit der Integration in unserem Land nützlich sein?“

BERLIN  Der öffentliche Streit um die TV-Talkshows ebbt nicht ab. Jetzt will der Deutsche Kulturrat ein Sabbatjahr für Maischberger und Co. .

Zu viel AfD, zu viel Islam, zu wenig andere Themen – die Fernseh-Talkshows in Deutschland stehen derzeit stark in der Kritik. Nun meldete sich der Deutsche Kulturrat mit einer drastischen Forderung. Er bezieht sich dabei auch auf die Sendung von Sandra Maischberger am Mittwochabend in der ARD, in der es um das Thema „Die Islamdebatte: Wo endet die Toleranz?“ ging.

„Mehr als 100 Talkshows im Ersten und im ZDF haben uns seit 2015 über die Themen Flüchtlinge und Islam informiert und dabei geholfen, die AfD bundestagsfähig zu machen“, kritisierte am Donnerstag der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann. Die Spaltung der Gesellschaft hat seit 2015 deutlich zugenommen.“

2,4 Millionen sahen Maischbergers Islam-Sendung

Zimmermann weiter: „Gestern Abend wurde in der Talkrunde im Ersten allen Ernstes schwerpunktmäßig über das Händeschütteln als einen vermeintlichen Ausdruck deutscher Kultur debattiert. Ich finde die Talkshows im Ersten und im ZDF sollten sich eine einjährige Auszeit nehmen und ihre Konzeptionen überarbeiten.“ Vielleicht werde die talkshowfreie Zeit der Integration in unserem Land nützlich sein, so Zimmermann.

Das Zuschauerinteresse an der Maischberger-Sendung hielt sich übrigens in Grenzen. 2,4 Millionen Menschen schalteten ab 21.45 ein. Das davor gesendete das ARD-Drama „Unterwerfung“ nach dem gleichnamigen Roman des französischen Autoren Michel Houellebecq wollten sogar nur 1,92 Millionen Zuschauer sehen. (W.B.)


Talkshow Pause für Mais-berger Eklat.?

Nach Maischberger-Eklat

Deutscher Kulturrat empfiehlt einjährige Talkshow-Pause

Heute 08.06.2018, 07:42 Uhr | jmt, t-o

Nach Maischberger-Eklat: Kulturrat empfiehlt einjährige Talkshow-Pause. Moderatorin Sandra Maischberger: Ihre jüngste Sendung nimmt der Deutsche Kulturrat zum Anlass, eine einjährige Talkshow-Pause zu empfehlen. (Quelle: dpa/Horst Galuschka)

Moderatorin Sandra Maischberger: Ihre jüngste Sendung nimmt der Deutsche Kulturrat zum Anlass, eine einjährige Talkshow-Pause zu empfehlen. (Quelle: Horst Galuschka/dpa)

 

Ein Jahr lang sollten ARD und ZDF nach Ansicht des Deutschen Kulturrats keine Talkshows mehr ausstrahlen. Die Macher sollten ihre Konzeptionen überarbeiten.

 ,,,”Unterwerfung” im Ersten: Wie das Fernsehen die Islamfeindlichkeit fördert

    “Unterwerfung”: Die Inszenierung einer schleichenden Islamisierung

Wegen “Vogelschiss”-Äußerung: Moderator Plasberg gibt Gauland Talkshow-Verbot,,

 

Die Empfehlung kommt vom Spitzenverband der deutschen Kulturverbände: ARD und ZDF sollten eine einjährige Talkshow-Pause einlegen, um die Sendekonzeptionen zu überarbeiten, fordert der Deutsche Kulturrat.

Geschäftsführer Olaf Zimmermann sagte laut einer Mitteilung: “Mehr als 100 Talkshows im Ersten und im ZDF haben uns seit 2015 über die Themen Flüchtlinge und Islam informiert und dabei geholfen, die AfD bundestagsfähig zu machen.” Explizit kritisierte er die Sendung “Maischberger”. “Gestern Abend wurde in der Talkrunde im Ersten allen Ernstes schwerpunktmäßig über das Händeschütteln als einen vermeintlichen Ausdruck deutscher Kultur debattiert.”

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Die Sendung mit Moderatorin Sandra Maischberger hatte die Ausstrahlung der Romanverfilmung “Unterwerfung” in der ARD zum Anlass genommen, über vermeintlich zu große Toleranz gegenüber “dem Islam” zu diskutieren

Der Deutsche Kulturrat ist der Spitzenverband der deutschen Kulturverbände. Auch die ARD ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft.

Verwendete Quellen: Mitteilung Deutscher Kulturrat


Queen Elizabeth II

Grauer Star  Gesundheit Augen Google Queen

Queen Elizabeth II. wurde am Auge operiert

Heute08.06.2018, 20:27 Uhr

Grauer Star trifft fast jeden: Augenoperation gegen die Linsentrübung
Queen Elizabeth II. wurde am Auge operiert. Queen Elizabeth II: Ihre Operation fand schon vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle statt.  (Quelle: AP/dpa)

Queen Elizabeth II: Ihre Operation fand schon vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle statt. (Quelle: AP/dpa)t-o

Bei ihrer legendären Gartenparty vor wenigen Tagen trug die Queen eine Sonnenbrille. Jetzt wurde der Grund dafür bekannt: Die 92-Jährige hatte sich einer Grauen-Star-Operation unterziehen lassen.. 

Die britische Königin Elizabeth II. wurde schon vor der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle am 19. Mai am Auge operiert. Das teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit.

Sie fährt noch selbst mit dem Auto

Die britische Presse-Agentur PA berichtete, die Queen sei ambulant in der Londoner Privatklinik King Edward VII’s Hospital behandelt worden. Die Monarchin soll den Routine-Eingriff gut überstanden haben und dafür sogar keine Termine habe absagen müssen. Sie trug anschließend lediglich eine Sonnenbrille, wie auch auf ihrer Gartenparty zu sehen war. Die Queen erfreut sich angeblich bester Gesundheit und reitet noch immer auf ihren Ponys im Park von Schloss Windsor aus und fährt noch selbst Auto.


UN Myanmars Rohingya-Heimweg Sicher.

Myanmar

Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen

Mehr als 700.000 Rohingya sind aus ihrer Heimat Myanmar ins benachbarte Bangladesch geflohen. Sie sollen zurückkehren dürfen. Die UN und die Regierung in Myanmar einigten sich auf eine entsprechende Erklärung.

Bangladesch Myanmar - Grenzgebiet Rohingya - Flüchtlinge (Getty Images/AFP/M. Uz Zaman) Kinder in einem Rohingya-Flüchtlingscamp warten auf eine Essenslieferung

 

Die Vereinten Nationen (UN) und die Regierung in Myanmar setzen den Rahmen für eine Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen. Sie unterzeichneten nach UN-Angaben eine Erklärung, wonach ein “Rahmenwerk der Zusammenarbeit” die Bedingungen für eine “freiwillige, sichere, würdige und nachhaltige” Rückführung der muslimischen Rohingya schaffen soll. Die Absichtserklärung sei ein “erster und notwendiger Schritt”, erklärte UN-Koordinator Knut Ostby in Myanmars Hauptstadt Naypyidaw.

Nach den Angriffen von Rohingya-Milizen auf Polizei- und Armeeposten im vergangenen Jahr hatte die Armee Myanmars eine brutale Offensive gegen die gesamte Rohingya-Volksgruppe begonnen. Seit Ende August 2017 flohen über 700.000 Angehörige der muslimischen Gemeinschaft nach Bangladesch. Die UN und Menschenrechtler werfen dem Militär Myanmars ethnische Säuberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Zunehmend ist auch von Völkermord die Rede.

Kritiker: Bedingungen für sichere Rückkehr fehlen

Die nun unterschriebene Vereinbarung sieht vor, dass Mitarbeiter des UN-Flüchtlingshilfswerks und des UN-Entwicklungsprogramms Zugang zum westlichen Bundesstaat Rakhine bekommen sollen, von wo aus die Massenflucht stattfand. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Kritiker haben wiederholt deutlich gemacht, dass von einer sicheren und würdevollen Rückführung keine Rede sein könne, solange Myanmar den Rohingya die Staatsbürgerschaft verweigere. Im buddhistisch dominierten Myanmar werden die muslimischen Rohingya seit langem verfolgt und diskriminiert. Obwohl viele von ihnen seit Generationen im Land leben, sind sie nicht als ethnische Minderheit anerkannt.

cw/mak (epd, dpe, ape)


An Frieden und Oliven-zweig Festhalten !!!

Heute by.se/nz

Ethnische Mazedonier in Nordgriechenland: Vertreibung und Völkermord

Erstellt von Černozemski, 03.02.2018, 19:47 Uhr ·

Bildergebnis für lustig cartoon griechisch-mazedonischer namensstreit

Ethnische Mazedonier in Nordgriechenland: Vertreibung und Völkermord

Da das Thema Mazedonien und der Namensstreit neue Wellen schlägt (die neue verräterische Regierung Mazedoniens drängt um eine Namensänderung) und wir alle Zeugen sind vom neuentflammten griechischen Nationalismus (Proteste in Thessaloniki mit dem Motto “Mazedonien ist griechisch”, Leute die in Kleidung der gr. Andarten protestieren), möchte ich die stolzen Griechen, die sich als Überrasse sehen gegenüber den “Minderwertigen Slawen”, auf den Boden der Tatsache bringen. Um mich genau präzise zu äußern: dieser Thread wird um das Leid der slawischen Mazedonier in Nordgriechenland bzw. in der griechischen Region Mazedonien handeln und soll jeden Griechen mal bewegen sich mal in unsere Lage zu versetzen, ohne Provokation. Ganz egal ob es sich um slawische Mazedonier oder Bulgaren handelte. Anhand belegter Fakten werdet ihr lesen wie “griechisch” Mazedonien ist, und wer die Andarten wirklich waren in der Vergangenheit, und welche Symbolik diese bei den Protesten in Thessaloniki vor ein paar Tagen wirklich hatten. Dazu werde ich versuchen zu erklären wie wichtig

In der heutigen Republik Mazedonien hat praktisch jeder vierte Mazedonier irgendeinen Bezug zur griechischen Region Makedonien. Um ein bekanntes Beispiel zu nennen: der ehemaliger Premierminister Mazedoniens Nikola Gruevski. Um historische Beispiele zu nennen sind es einige: der mazedonische Nationalheld schlechthin, das Herzstück des revolutionären Mazedoniens und eine führender Persönlichkeit der Inneren mazedonischen Revolutionären Organisation, kurz VMRO, Gjorgji “Goce” Delcev (1872 – 1903) aus Kukush (gr. Kilkis). Was für die Italiener Garibaldi und für Bulgaren Levski war, so ist Delcev etwas für die Mazedonier – eine Symbolfigur für den Kampf eines unabhängigen Mazedoniens, gegen das osmanische Joch, und gegen die griechische, serbische und bulgarische Propaganda. Als zweite wichtige Figur für das mazedonische Erwachen würde ich Krste Petkov Misirkov (1874 – 1926) aus Postol (gr. Pella, übrigens der Geburtsort Alexanders den Großen) nennen, ein mazedonischer Philolog, Ethnograph und Historiker, der in seinem Buch Za makedontskite raboti (dt. etwa “Über die mazedonischen Angelegenheiten”) aus dem Jahre 1903, wo er die mazedonische Sprache kodifiziert. Als weitere wichtige Beispiele würde ich noch zwei der insgesamt sechs Gründer der Inneren mazedonischen Revolutionären Organisation nennen, von denen zwei aus der griechischen Region Mazedonien kamen: Ivan Hadzinikolov (1861 – 1934) aus Kukush (gr. Kilkis) und Anton Dimitrov (1867 – 1933) aus Ajvatovo (gr. Liti). Auch darf die Innere mazedonische Revolutionäre Organisation (kurz VMRO oder dt. IMRO)fehlen, die sich 1893 in Solun (gr. Thessaloniki) gründete und für die Beifreung Mazedoniens gegen das osmanische Reich, aber auch gegen die serbische Cetnikbewegung und griechischen Andarten.

Gerne beziehen sich die Griechen nur auf die Antike und den Hellenismus um Makedonien für sich zu beanspruchen, vergessen aber die Epoche zwischen der Antike und der heutigen Zeit, leugnen und verherrlichen die Gräueltaten des griechischen Staates zusammen mit den Andarten. Die Andarten werden als griechische Partisanen bezeichnet, jedoch würde ich sie als Pendant der serbischen Cetnikbewegung sehen, die ebenfalls Anfang des 19. Jahrunderts schlimme Gräultaten verübt haben. Genau da begann die Golgota der slawischen Mazedonier, die unter verschiedener Propaganda ausgesetzt waren.

Massaker von Zagoricani (gr. bis 1928 Zagoritsani, umbenannt in Vasiliada) 

Das größte Symbol für Mord und Verteibung an den slawischen Mazedoniern in Griechenlad ist das Dorf Zagoricani. Binnen 50 Jahre werden die Dorfbewohner schlimmsten Terror und Gräultaten ausgesetzt, angefangen 1903 nach dem Ilindenaufstand, als etwa 25 Dorfbewohner grausam getötet und teilweise lebendig verbrannt, und 16 Frauen vergewaltigt wurden. Das Massaker wurde von den Osmanen mit Hilfe der griechischen Andarten vollzogen.

Nur zwei Jahre später, am 7 April 1905 dann das zweite Massaker an den slawischen Mazedoniern in Zagoricani. Über 100 slawische Mazedonier, darunter Alte, Frauen und Kinder werden von etwa 300 griechischen Andarten geführt von Germanos Karavangelis und Pavlos Melas grausam getötet und massakriert, die Hälfte des Dorfes wurde in Brand gesetzt. Organisiert wurde das Massaker vom griechischen Metropolit Karavangelis und dem Offizieren Pavlos Melas, einem Anführer des griechischen Befreiungskampfes gegen die Türken. Das älteste Opfer dieses Massakers war 100, das jüngste gerade einmal 4 Jahre alt.

Das dritte Massaker fand während des griechischen Bürgerkriegs statt im Jahre 1949, als griechische Monarchofaschisten etwa 20 Dorfbewohner töten. Nach den Balkankriegen wurden 4.725 Objekte in über 40 Dörfern slawischer Mazedonier zerstört, besonders um die Region von Kukus (Kilkis) und Solun (Thessaloniki). Unter Metaxas Diktatur wurden 5.250 slawische Mazedonier bestraft und gefoltert für das sprechen der mazedonischen Sprache

Bevölkerungsaustausch mit der Türkei und die Zwangsumbenennung slawisch-klingender Orte in Nordgriechenland

So erging es vielen slawischen Mazedoniern in der Geschichte in Griechenland, Zagoricani ist eins von vielen Dörfern mit der Art von Schicksal. Nachdem man die slawischen Mazedonier bekämpfte und ihnen deutlich machte das sie nichts in Nordgriechenland verloren haben, einigte sich der griechische Staat im Jahre 1923 über einen Bevölkerungsaustausch mit der Türkei. Der Vorschlag kam von der griechischen Regierung. Von etwa 1,2 Millionen pontischer Griechen, wurden 565.143 Pontische Griechen in Nordgriechenland angesiedelt. 317.188 wurden in Zentralgriechenland angesiedelt, und 100.485 in Westthrakien. Der Rest wurde an den ägäischen Inseln, Thessalien, Peleponess, Kreta, Zypern usw angesiedelt. Bemerkenswert ist das die größte Anzahl der pontischen Griechen in Nordgriechenland angesiedelt wurde, wodurch natürlich der slawische Charakter Makedoniens ausgelöscht wurde, und die slawischen Mazedonier in einer aussichtslosen Situation.

Nach der Zwangsumsiedlung der 565.143 pontischen Griechen beschloss der griechische Staat im Jahre 1928 alle slawisch-klingenden Namen von Städten und Dörfern in Nordgriechenland umzubenennen. Aus dem obigen Beispiel: Zagoricani (auf gr. damals Zagoritsani) wurde zu Vasiliada, Pozarsko (auf gr. damals Pozar) wurde zu Loutraki usw. usf. Hier habt ihr einen Link mit den mazedonischen Toponymen nordgriechischer Städte Dörfer. Ebenfalls wurden alle slawischen Mazedonier gräzisiert und bekamen griechische Namen. Mit diesen Maßnahmen hat man den slawischen Charakter Makedoniens fast vollständig zerstört und eine freihe Bahn für ein griechisches Makedonien geebnet.

Der griechische Bürgerkrieg (1946 – 1949) 

Während des griechischen Bürgerkriegs kämpften die slawischen Mazedonier an der Seite der Kommunisten. Während den Kampfhandlungen kam es wieder zu systematischen Vertreibungen an Mazedoniern, man griff Ziele mazedonischer Dörfer und Städte an, und begründete dies mit der Kollaboration mit griechischen Kommunisten. Ähnliche Ausreden für Mord, Vertreibung und Zerstörung gab es auch für die albanischen Camen, die als Nazi Kollaborateure bezeichnet wurden, und ebenfalls systematisch vertrieben worden sind. Hier habe ich noch einen sehr informativen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) gefunden, der sich zum Teil mit den Verbrechen an das mazedonische Volk in Nordgriechenland während des Bürgerkriegs seitens der Griechen beschäftigt.

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Verständlich ist aber wie verbissen die Griechen um Makedonien sind, denn nach den nationalen Katastrophen (Kleinasiatische Katastrophe, Zypernkonflikt) will man natürlich nicht gegen ein 2 Millionen Volk nachgeben. Meine persönliche Ansicht ist das die Mazedonier nicht so nationalistisch verbissen sind wie die Forumgriechen einen das vermitteln wollen, denn ich sehe jeden Sommer die Autokolonnen die nach Griechenland zum Urlaub ziehen, trotz massenhafter Erniedrigungen machen trotzdem viele Mazedonier Urlaub in Griechenland und lassen ihr Geld dort. So sieht die Stimmung hingegen in Griechenland aus, die momentan für die Proteste gegen Mazedonien mobilisieren wollen:

Man klebte Propagandabilder in Großstädten mit der Aufschrift: Die Komitadzi (bzw. Komiti, so nannte man die Anhänger der VMRO) stehen vor der Tür. Du wirst für Makedonien gebraucht. Jetzt alle! Auf dem Bild ist Mazedonien als Bär dargestellt, und wenn ich mich nicht täusche nannte man die Komiti damals Bären? Jedenfalls, lustig und erbärmlich heute, im Jahre 2018 zu sehen wie solche Propagandabilder verbreitet werden, dazu schweigt Brüssel und die gesamte EU sogar. Anscheinend haben die Griechen immer noch echte Albträume von den Komiti, von Vasil Cakalarov, Apostol Petkov, Pando Kljasev, Lazar Pop Trajkov, Gjorgji Sugarev…  Hier zum Schluss noch demographische Bilder von der Region Makedonien.


Griechisch-mazedonischer Namensstreit

Heute: EU/Rat Griechisch-mazedonischer Namensstreit

 Griechen gegen Mazedonien

Griechenland Namensstreit mit Mazedonien Protest in Pella (Reuters/A. Avrimidis)

Mit dabei, aber doch auffällig zurückhaltend: Die Haltung der orthodoxen Kirche zum Namensstreit   Tausende Menschen demonstrieren in Griechenland gegen einen Namens  Kompromiss mit Mazedonien – und gegen Ministerpräsident Tsipras. Davon profitieren vor allem nationalistische Kräfte.