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Polizeipr√§sidiums / Staatsanwaltschaft Trier gab Erkl√§rung zum T√∂dlich Amokfahrt in Trier .

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T R I E R T R A U E R T Kein Tag wie jeder andere. #Trier zeigt √ľberw√§ltigende Solidarit√§t und Anteilnahme. Wir sind als Eure Polizei sichtbar und jederzeit ansprechbar.(bild-#B√ľrgerPolizei)

Trier zeigt √ľberw√§ltigende Solidarit√§t und Anteilnahme. “Wir sind als Eure Polizei sichtbar und jederzeit ansprechbar”.

Trier,-Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehl gegen den 51 Jahre alten Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes in 5 Fällen sowie des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in 18 weiteren Fällen erlassen.

Der Beschuldigte ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft dringend verd√§chtigt, am fr√ľhem Nachmittag des 1. Dezember 2020 mit einem PKW der Marke Land Rover in der Absicht, so viele Menschen wie m√∂glich zu t√∂ten oder zumindest zu verletzen, in der Fu√üg√§ngerzone in Trier mit hoher Geschwindigkeit wahllos und gezielt auf Passanten zugefahren zu sein, die arglos in der Innenstadt unterwegs waren, und diese √ľberfahren zu haben.

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(Bild)Polizei Trier@PolizeiTrier
¬∑Am heutigen schweren Tag nach der unfassbaren Tat begleiten wir die zentrale Gedenkveranstaltung an der #PortaNigra und sind dar√ľber hinaus im Innenstadtbereich pr√§sent & ansprechbar.

Er t√∂tete auf diese Weise f√ľnf Menschen – drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren sowie einen 45 Jahre alten Mann und ein neuneinhalb Wochen altes Kind.

18 weitere Menschen wurden im Verlauf der Amokfahrt verletzt, sechs davon schwer.

Die verstorbenen Opfer waren alle deutsche Staatsangeh√∂rige. Der 45-j√§hrige get√∂tete Vater und seine ebenfalls ums Leben gekommene neuneinhalb Wochen alte Tochter hatten zus√§tzlich die griechische Staatsangeh√∂rigkeit. Ebenfalls deutsch-griechische Staatsangeh√∂rige sind der eineinhalb Jahre alte Sohn des Get√∂teten und die Mutter des Kindes, die beide verletzt wurden. Ein weiterer Verletzter ist deutsch-niederl√§ndischer, einer luxemburgischer Staatsb√ľrger. Alle √ľbrigen Verletzten haben die deutsche Staatsb√ľrgerschaft.

Nach wie vor ist das Motiv f√ľr die Tat noch nicht ergr√ľndet. In seinen Vernehmungen, die am gestrigen und heutigen Tag durch Beamte der Mordkommission des Polizeipr√§sidiums Trier durchgef√ľhrt wurden, machte der Beschuldigte wechselnde und in Teilen nicht nachvollziehbare Angaben, aus den sich bisher weder ein nach-vollziehbares Motiv f√ľr die Tat noch Einzelheiten zum Tathergang herleiten lassen.

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Polizei Trier@PolizeiTrier·Stille Anteilnahme Рes fehlen die Worte

Die Vernehmung des Beschuldigten wird in den n√§chsten Tagen fortgesetzt. Einzelheiten zu den bisherigen Vernehmungsinhalten k√∂nnen daher noch nicht mitgeteilt werden, da dies die weiteren Ermittlungen beeintr√§chtigen k√∂nnte. Anhaltspunkte f√ľr etwaige politische, religi√∂se oder √§hnliche Motive haben sich jedoch weder im Rahmen der Vernehmungen des Beschuldigten noch im Rahmen der sonstigen, bisher gef√ľhrten Ermittlungen ergeben.

Der Beschuldigte stand bei der Tat unter Alkoholeinfluss. Eine nach seiner Festnahme durchgef√ľhrte Atemalkoholkontrolle ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,4 Promille. Ihm ist zur weiteren Untersuchung seiner Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen worden. Der Beschuldigte zeigte zudem in seinem Verhalten bei und nach der Festnahme und im Polizeigewahrsam psychische Auff√§lligkeiten.

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Viele hundert Menschen nehmen Anteil und demonstrieren #Solidarität mit den Opfern der gestrigen Horrorfahrt durch #Trier. Gedenken am Wahrzeichen, der Porta Nigra

Die Staatsanwaltschaft Trier wird daher einen psychiatrischen Sachverst√§ndigen mit der Erstattung eines Gutachtens zur Frage seiner Schuldf√§higkeit beauftragen. Nach vorl√§ufiger Bewertung der bisherigen Erkenntnisse bestehen momentan jedoch zumindest keine konkreten Anhaltspunkte f√ľr einen vollst√§ndigen Ausschluss der Schuldf√§higkeit.

Die Ermittlungen dauern an.

Der Beschuldigte wurde nach Erlass des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Pressemitteilung des Polizeipr√§sidiums Trier/Staatsanwaltschaft Trier vom 1. Dezember 2020