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Regelbuch bei UNO-Klimakonferenz beschlossen Einigung in Polen Kattowitz

16>15. Dezember 2018

Zwei Menschen laufen an einer Wand mit Aufschriften der UNO-Klimakonferenz und TV-Bildschirchen vorbei. (imago / Omar Marques)

Die UNO-Klimakonferenz in Katowice. (imago / Omar Marques)

Die Weltklimakonferenz hat das Regelwerk für die praktische Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beschlossen. Das Plenum der Vertreter aus fast 200 Staaten billigte am späten Abend im polnischen Kattowitz nach zweiwöchigen Verhandlungen einen Kompromiss.

Durch das Rahmenabkommen soll der Anstieg der Erderwärmung auf zwei Grad gemessen am vorindustriellen Werten begrenzt werden.

Mehr Zeit für arme Länder

Vereinbart wurden unter anderem Transparenzregeln und Standards zur CO2-Erfassung, damit nationale Anstrengungen miteinander vergleichbar sind. Arme Länder sollen mehr Zeit erhalten, um die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Außerdem werden Schäden und Verluste durch den Klimawandel künftig bei den regelmäßigen Bestandsaufnahmen zur Umsetzung des Paris-Abkommens erfasst.

Punkt gilt als Erfolg besonders bedrohter Inseln, die sich für den Umgang mit Schäden mehr Unterstützung wünschen, wie sie etwa der steigende Meeresspiegel verursacht. Nicht gelöst werden konnte ein Streit um Berechnungsverfahren beim Emissionshandel. Hier wurde eine Vertagung vereinbart.

Regelmäßige Berichte vereinbart

Die Einigung sieht zudem vor, dass zur Unterstützung der armen Länder im Kampf gegen den Klimawandel die Industriestaaten im Zwei-Jahres-Turnus einen Bericht über ihre künftigen Finanzhilfen für Anpassung und Klimaschutz abgeben müssen.

Das soll Entwicklungsländern Planungssicherheit geben. Allerdings können sich die reichen Staaten auch Kredite voll anrechnen lassen, was bei Hilfsorganisationen auf Protest stößt. Laut Pariser Klimaabkommen müssen die Industrieländer ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar für Klimaschutz und Anpassung in armen Staaten zur Verfügung stellen.(dlf)

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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