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Londoner Westminster Magistrates ‘Court: Richter Tam Ikram “Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Fall einige Fortschritte erzielen können”,

Das Dateibild zeigt den WikiLeaks-Gründer Julian Assange, der das Southwark Crown Court verlässt, nachdem er am 1. Mai 2019 in London verurteilt wurde. - Reuters pic

Freitag, 11. Oktober 2019, 12:43 Uhr

WikiLeaks-Gründer Assange nach kurzer Gerichtsverhandlung in Großbritannien in Untersuchungshaft genommen

Das Dateibild zeigt den WikiLeaks-Gründer Julian Assange, der das Southwark Crown Court verlässt, nachdem er am 1. Mai 2019 in London verurteilt wurde. – Reuters pic

London – Der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, wurde heute nach einer kurzen Anhörung vor einem Londoner Gericht in Untersuchungshaft genommen.

Assange, 48, sieht sich in den USA 18 Anklagepunkten gegenüber, darunter der Verschwörung, Regierungscomputer zu hacken und ein Spionagegesetz zu verletzen. Er könnte Jahrzehnte im Gefängnis verbringen, wenn er verurteilt wird.

Assange, der per Videoverbindung aus dem Belmarsh-Gefängnis im Osten Londons kam, sprach nur, um seinen Namen und sein Alter zu bestätigen, bevor er bis zu seiner nächsten Anhörung im Laufe dieses Monats in Untersuchungshaft genommen wurde.

“Ich hoffe sehr, dass wir in diesem Fall einige Fortschritte erzielen können”, sagte Richter Tam Ikram am Ende der fünfminütigen Anhörung vor dem Londoner Westminster Magistrates ‘Court.

Der in Australien geborene Assange wurde bekannt, als WikiLeaks 2010 Hunderttausende von geheimen diplomatischen Kabeln in den USA veröffentlichte, was Washington verärgerte, das angab, Leben in Gefahr gebracht zu haben.

2012 suchte er Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft in London, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort wurden ihm Sexualverbrechen vorgeworfen, die er bestritt. Er glaubte, er würde letztendlich in die USA geschickt.

Nach sieben Jahren wurde er im April aus der Botschaft geschleppt und zu einer 50-wöchigen Haftstrafe verurteilt. Das Urteil wurde letzten Monat vollstreckt, aber er bleibt im Gefängnis, während sein Auslieferungsverfahren weitergeht.

Er wird am 21. Oktober erneut vor Gericht erscheinen, diesmal persönlich, mit der vollständigen Auslieferungsverhandlung, die am 25. Februar nächsten Jahres beginnen soll. –

Quelle (ots / PRNewswire) Reuters

Author: Nilzeitung

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