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Hongkonger Polizei schießt während der Live-Übertragung auf Demonstranten in der Brust.

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Montag, 11. November 2019, 08:24 Uhr MYT

Hongkonger Polizei schießt während der Live-Übertragung auf Demonstranten in der Brust.

Riot police stand guard in Wong Tai Sin district, as protesters called for a general strike, in Hong Kong November 11, 2019. — Reuters pic

Bereitschaftspolizei bewacht im Bezirk Wong Tai Sin, als Demonstranten zu einem Generalstreik aufriefen, am 11. November 2019 in Hongkong. – Reuters Bild

HONGKONG, 11. November – Ein Polizeibeamter aus Hongkong hat heute Morgen auf maskierte Demonstranten geschossen – und dabei mindestens einen im Oberkörper getroffen -, während die Zusammenstöße live auf Facebook übertragen wurden, da die Hauptverkehrszeit der Stadt durch Proteste unterbrochen wurde.

Das Filmmaterial zeigte einen Polizisten, der im Bezirk Sai Wan Ho seine Waffe zog, als er versuchte, einen maskierten Mann an einer von Demonstranten blockierten Straßenkreuzung festzunehmen.

Ein anderer maskierter Mann näherte sich dem Polizisten und wurde anscheinend im Brustbereich erschossen, fiel schnell zu Boden und hielt sich an der linken Seite fest. Sein Zustand war nicht klar.

Sekunden später feuerte der Offizier während eines Kampfes zwei weitere Live-Runden ab und ein anderer maskierter Mann ging zu Boden, obwohl das Filmmaterial weniger klar war, ob er getroffen wurde.

Die Polizei konnte später sehen, wie sie die beiden Männer am Boden festhielt. Der erste Mann hatte eine Blutlache neben sich, sein Körper erschlaffte, als die Polizisten ihn herumführten und anscheinend versuchten, seine Hände zu binden.

Der zweite Mann war bei Bewusstsein und redete.

Hong Kong Bürger
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11-11-2019 Hilfe. #HongKong #Hilfe #SOSHK #Mord

01:58 – 11. November 2019
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Eine Quelle der Polizei, die unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte der AFP, dass in Sai Wan Ho auf mehr als einen Demonstranten Schüsse abgefeuert wurden und eine Erklärung abgegeben werden würde.

Hongkong wurde von fünf Monaten gewalttätiger Kundgebungen heimgesucht, aber Peking hat sich geweigert, den meisten Forderungen der Bewegung nachzugeben.

Die Spannungen haben in den letzten Tagen nach dem Tod eines 22-jährigen Studenten am Freitag zugenommen, der am Wochenende zuvor aufgrund eines Sturzes in der Nähe einer Polizeiräumungsoperation verletzt worden war.

In der Stadt gab es seit dem Tod des Studenten vier Tage lang aufeinanderfolgende Proteste. Zehntausende Menschen nahmen an Massenmahnwachen teil.

In Online-Nachrichtenforen hatten Aktivisten heute Morgen zu einem Generalstreik aufgerufen.

Während der morgendlichen Pendlerzeit kam es in mehreren Stadtteilen zu Flashmob-Protesten. Kleine Gruppen maskierter Demonstranten richteten sich gegen U-Bahn-Stationen und bauten Barrikaden an Straßenkreuzungen.

Bereits vor den Schüssen in Sai Wan Ho war an mindestens zwei weiteren Orten Tränengas abgefeuert worden.

Die heutigen Schüsse sind das dritte Mal, dass Demonstranten mit Live-Runden von der Polizei erschossen wurden.

Am 1. Oktober wurde ein Student in die Brust geschlagen, als er und eine Gruppe von Aktivisten einen Offizier mit Stöcken und Stangen angriffen. Er hat seine Wunde überlebt und wird strafrechtlich verfolgt.

Tage später wurde ein 14-jähriger Junge ins Bein geschossen, als ein Polizist in Zivil seine Waffe abfeuerte, nachdem sein Auto von einer Menschenmenge angegriffen worden war. Er überlebte auch und wurde festgenommen. – AFP

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

2 thoughts on “Hongkonger Polizei schießt während der Live-Übertragung auf Demonstranten in der Brust.

  1. alphachamber's avatar

    Leider erliegen wir hier denselben manipulierten Medien und Falschinformationen.
    1. Urspruenglischer Anlass des Protest entsprang einem Geruecht ueber eine Auslieferungskalusel, die schon laenger auf Eis gelegt war. 2. Die US sahen Gelegenheit im Handelskrieg ihren Gegner China am kommerziellen Unterbauch zu treffen, und intrigierten – durch die verschiedenen NGOs – die sog. “demokratischen” Anti-China-Gruppen” fuer weitere Forderungen und Druck auf die Administration.
    3. In einem begrenzten Territorium wie Hong Kong ist Gewalt und Zerstoerung von Einrichtungen ueberfluessig und dumm. Die H.K. Polizei (einer der diszipliniertesten und angesehendsten in der Welt) anzugreifen, ist schlicht hirn- und sinnlos. Mit Streiks und Grossmaerschen waere mehr schneller zu erreichen, ohne Gewalt zu provozieren. Es weist aber auf den Einfluss einer gesteuerten “ANTIFA” und bestellten Provokateuren. Man will China mit allen Mitteln in den Konflikt mitreissen.
    4. Auch ohne die Moeglichkeit ihren obersten Chef waehlen zu koennen, ist H.K. das freieste, liberalste und fairste Region der Welt;
    Tatsache ist, die Hong Konger zerschlagen ihr eigenes Mobiliar fuer nichts. H.K. ist souveraenes Gebiet von China und man erinnere sich an die von Nationalstolz geschwellten Brueste, bei der Uebergabe H.K.s von England ans “Mutterland”.
    (P.S. Ich bin Hong Konger Buerger) Beste Gruesse.

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