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Österreich Heute; Erneute Eskalation bei Demo in Wien.

Erneute Eskalation bei Demo in Wien

BÖLLER GEZÜNDET, FLASCHEN GEWORFEN. Balkon mit pyrotechnischem Gegenstand in Brand geschossen.

Wien. Am hat zu einer kurdischen Demo in Wien zu gegen angriffe kommen. Dieses Mal versammelten sich etwa 200 Menschen am Keplerplatz im 10. Bezirk, um gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren. Und wie schon am Mittwoch traten auch türkische Gegendemonstranten auf. Dabei soll es sich um etwa 50 Personen gehandelt haben. Die Stimmung heizte sich auf und eskaliert.

Offenbar wurde Böller gezündet. Auch von Flaschen-Würfen wird berichtet. Die 50 Gegendemonstranten riefen türkische Parolen und einige zeigten den verbotenen Wolfsgruß. Die Gruppe wird von der Polizei verjagt und die Kurden-Demo kann weitergehen.

Wiedereinsen Ausschreitungen

Am späteren Abend twitterten linke und antifaschistische Aktivisten, dass mehrere hundert türkische Faschisten das Ernst-Kirchweger-Haus attackiert haben, und schrieben diese Angriffe den türkischen ultranationalistischen und rechtsextremen “Grauen Wölfen” zu. Im EKH ist neben mehreren linken Kultur- und Politinitiativen auch der linke türkische Verein ATIGF.

Der freie Journalist Michael Bonvalot berichtete, dass auch das Lokal eines weiteren linken türkisch-kurdischen Vereins in unmittelbarer Nähe des EKH angegriffen sei. Mitglieder des Vereins hätten sich mit Fahnenstangen gegen die Attacken verteidigt.

Offenbar versuchten mehrere Personen, die Absperrungen zur Kurden-Demo zu durchbrechen, um zu den Demonstranten zu gelangen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot dort. Unter anderem waren Beamte mit Hunden dort. © © Viyana MansetHaber © Viyana Manset Haber© Viyana Manset Haber

Eidenberger bestätigte, dass es im Umfeld des EKH zu zahlreichen Sachbeschädigungen gekommen ist. Die Wielandgasse und die Gudrunstraße waren in dem Bereich von Scherben übersät, war offenbar auf zahlreiche eingeschlagenes Autofenster. Urheber der Attacken geht demnach ein Mob männlicher türkischer und österreichischer Jugendlicher sein. Laut Eidenberger gab es sechs Festnahmen zumindest ausser n wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

Einige der Aggressoren zeigten laufend den Wolfsgruß, ein mittlerweile in Österreich verbotenes Erkennungszeichen der “Grauen Wölfe”, und schossen auch – vermutlich mit einem pyrotechnischen Gegenstand – einen Balkon in Brand. Ein Polizist wurde durch einen Steinwurf verletzt, er hat einen gebrochenen Finger.

Die Grauen Wölfe, die bereits gestern die Kurden-Demo störten, sollen heute ein Vereins-Lokal angegriffen haben und Fensterscheiben eingeschlagen haben, wie Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger auf Facebook schreibt.

Graue Wölfe störten Kurden-Demo am Mittwoch

“Hier herrscht Chaos”, berichtet ÖSTERREICH-Reporter Yasin Sahin, der die turbulenten Szenen am Mittwoch im Bereich der Fußgängerzone in Favoriten mit ansah. Eine Kundgebung von Kurden in Wien-Favoriten gegen Gewalt an Frauen ist am Mittwochnachmittag von Türken gestört worden. Intervenierende Polizeibeamte berichteten von einer “aufgeheizten und aggressiven Stimmung”. Die Menschenmenge löste sich zunächst auf, es folgten aber weitere Tumulte. Die Exekutive schritt mit einem Großaufgebot ein.© Viyana Manset Haber

“Wolfsgruß”

nur ein paar Passanten ihr Unmut über die Demo auf dem Keplerplatz, die von einem paar Mitgliedern der Antifa unterstützt. Dann kamen weitere Türken hinzu, die Atmosphäre erhitzte sich. Offenbar Anhänger der ultranationalistischen “Grauen Wölfe” schrien Gegenparolen und macht den “Wolfsgruß”. Einige von ihnen wurden wegen Anstandsverletzung, aggressiven Verhaltens und Aufgestehen gegen das Symbole-Gesetz angezeigt, berichtet die Polizei am Donnerstag.Video zum Thema: Riesiger Polizeieinsatz bei Demo in FavoriteneinandersetzungDie massenn lösten sich auf, aber gegen 19.30 Uhr geriet en wieder auf der Ethnien am Wielandplatz in einer tumultartigen Aus.

Kurdische Teilnehmer flüchteten in einem nahegelegenen Vereinslokal, davor formierten sich einige Dutzend türkischstämmige Personen. Um eine Eskalation zu verhindern, hält beide Polizisten Gruppen auf Abstand. Wiedere Verwaltungsübertretungen seitens der Türken“soweit wie möglich” geahndet, heißt es im Polizeibericht.© Viyana Manset Haber Eine kleine türkische Gruppe versucht, in den Vereinslokal einzudringen. Eine Person ist so wieder. Auch ein Kurde wurde festgenommen – wegen Drohung mit einem Messer, vor einer gefallenen Rauferei. Vermutlich über soziale Medien informiert, war die türkische Menschenmenge mittlerweile auf mehrere hundert Personen angewachsen.

Die Situation gegen den Ausstand. Daher aus dem gesamten Stadtgebiet Blaulicht-Einheiten in Favoriten zusammengezogen: “Auch Beamte, die gerade Planquadrate verneint”, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger. Diese sperrten den betroffenen Bereich für den Verkehr und trennten die Gruppierungen. Die Menschenmenge löste sich langsam auf, gegen Mitternacht war der Polizeieinsatz beendet.

Eine Massenschlägerei, wie von einzelnen Medien kolportiert, habe es nicht gegeben, betonte Eidenberger. Das habe mann durch Deeskalationsmaßnahmen. Nachgegangen wurde am Donnerstag der Behauptung einer versuchten Körperverletzung. In der Aufarbeitung des Vorfalls ist die Staatspolizei eingebunden. Für Donnerstagnachmittag war wieder eine Kundgebung von Kurden im zehnten Bezirk angemeldet.

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Author: Nilzeitung

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