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Polizei warnt im Internet mit Produkt Tester Masche als Betrug.

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Verbraucherschützer warnen vor Fake-Testseiten im Internet

Verbraucherschutz,-Ob Smartphone, Waschmaschine oder Kindersitz – viele Verbraucher informieren sich vor dem Kauf auf Warentest-Seiten im Internet, um anhand von Testergebnissen die richtige Wahl zu treffen. Das Problem: viele Seiten erwecken zwar den Anschein, die Produkte selbst zu prüfen, stützen ihr Testurteil aber lediglich auf fremde Quellen. Verbraucherschützern ist dieses Vorgehen ein Dorn im Auge.

Seiten wie spuelmaschinen-test.de, warentest.org (inzwischen umbenannt in warenvergleich.org) oder vergleich.org lassen vermuten, dass die bewerteten Produkte von eigenen Testern vor Ort geprüft werden.Darüber hinaus vergeben sie eine Art Qualitätssiegel für die vermeintlich getesteten Produkte, das stark an das etablierte Label der Stiftung Warentest erinnert.

Screenshot_warenvergleich.org

Screenshot: warenvergleich.org

Der Haken liegt darin, dass die Redakteure die Produkte meist gar nicht selbst in der Hand halten und die Qualitätsurteile ausschließlich aufgrund von Internetrecherchen und auf Basis externer Quellen wie beispielsweise Amazon Kundenbewertungen vergeben werden.

Auch die Texte der Webseiten, die Aussagen wie „In unserem Matratzen Test 2016 / 2017 nehmen wir für Sie verschiedene Produkte unter die Lupe” enthalten, erwecken den Anschein, den veröffentlichten Testurteilen lege eine reale Warenprüfung zugrunde. Dass das nicht der Fall ist, erfahren die Leser aber nur am Rande oder müssen die genauen Details zum Testverfahren auf Unterseiten der jeweiligen Portale nachlesen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) geht nun juristisch dagegen vor, wie Die Welt berichtet. Der Verband sieht in der oben beschriebenen Praxis eine klare Irreführung der Verbraucher und mahnt die Betreiber solcher selbst ernannten Testseiten ab. Der Verband wolle sich künftig noch intensiver mit dieser Thematik auseinandersetzen und – falls nötig – weitere Abmahnungen in die Wege leiten.

Auch von der Stiftung Warentest ging eine Abmahnung aus. Sie sieht das Vorgehen der angeblichen Testseiten ebenfalls kritisch und beobachtet ein Massenphänomen, wie ein Sprecher des Unternehmens gegenüber Die Welt erklärt wird. So habe sich die Zahl entsprechender Webseiten in den letzten Monaten massiv erhöht.

Das Portal testbericht.de bestätigt diesen Eindruck. Eine gezielte Suche nach Testseiten ergab, dass rund ein Drittel von 1.000 gefundenen Webseiten einen vermeintlichen Produkttest vorgaukeln.

Erste betroffene Seiten haben reagiert – wenn auch nur mit minimalen Anpassungen. So wurde der Domainname warentest.org in warenvergleich.org geändert. Auch die Seite vergleich.org vermeidet dem Welt-Artikel zufolge nun den Ausdruck „Test“ auf seiner Seite und hat etwa das Urteil „Testsieger“ in „Vergleichssieger“ umbenannt. Auf den Gesamteindruck, den die Seiten schon allein durch die Vergabe der Produktnoten und Qualitätssiegel vermitteln, dürfte das jedoch nicht allzu viel Einfluss haben.

So erkennt Ihr Fake-Testseiten:

Es gibt keine Fotos, auf denen man echte Menschen mit den Produkten interagieren sieht.

Häufig wird das teuerste Produkt zum Test- bzw. Vergleichssieger gekürt.

Im Zweifel gilt immer: genau hinschauen und nachlesen, wie das Vorgehen für die Tests beschrieben wird.

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Polizei warnt im Internet mit Produkt Tester Masche als Betrug

Es dort versucht so maz-oline, Personen als Produkttester zu ködern. Wer da seine Daten angegeben hat, wundert sich, dass mit seinem Namen Bankkonten im Ausland eröffnet wurden.Quelle: https://www.produkt-tests.de

Produkttest

Es gibt offenbar eine weitere Betrugsmasche im Internet

Produkttester gesucht: Eine 42-jährige Frau aus Wusterhausen bewarb sich auf eine Anzeige, wo Produkttester gesucht zu lesen war. Unter anderem sollten Apps getestet werden und dafür bekommt man etwa 50 Euro als Entschädigung.

Über ein Inserat beworben

Die Frau erhielt eine Zusage, nach dem sie sich auf über eine im Inserat angegebene E-Mail-Adresse bewarb. Nach dem sie sich zwei Apps heruntergeladen hatte, gab sie persönlichen Daten an, wo mit ein „realer Testvorgang“ simuliert sollte, hatsie der Polizei bei der Anzeige mitgeteilt.

Die Daten wurden missbraucht

Die Frau stellte kurze Zeit später fest, dass echte Bankkonten unter anderem in den Niederlanden angelegt wurden mit ihren Daten. teilweise konnte sie diese löschen oder kündigen, noch waren keine Abbuchungen erfolgt. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei. Bislang hat sie nicht die versprochene Aufwandsentschädigung erhalten. Seien Sie auch bei Produkttesten sehr vorsichtig. Vor allen dingen dann, wenn Sie was runterladen sollen zum Installieren.

Hier sind gute Produkttest Portale aufgelistet, bei denen Sie sich mit gutem Gewissen Anmelden können.

Quellen/Medienagenturen/idealo.de/magazin/wiki/e-commerce/verbraucherschuetzer-warnen-vor-fake-testseiten-im-internet Bild 24matins.de/maz.online

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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