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CAF: Ägypten in Finale

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Ägypten trifft diesen Sonntag im Finale der AFCON 2021 auf Senegal

CAF,-Torhüter Gabaski war der Held, als Ägypten nach einem torlosen Unentschieden im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Kamerun zwei Elfmeter parierte und damit das Endspiel des Afrikanischen Nationen-Pokals gegen Senegal vorbereitete.

Das Endspiel am Sonntag ist ein spannendes Duell zwischen den Liverpool-Stürmern Mohamed Salah und Sadio Mane am selben Ort – dem Olembe-Stadion in Kameruns Hauptstadt Yaounde (Anstoß um 19:00 Uhr GMT).

Gastgeber Kamerun hatte in 90 Minuten mehr Schwung gezeigt und zweimal den Pfosten durch einen Kopfball von Michael Ngadeu-Ngadjui und einen donnernden Distanzschuss von Samuel Gouet getroffen, der das Holzwerk traf.

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Ägyptens Star Salah blieb die meiste Zeit des Spiels ruhig, zirkelte einen Schuss von außerhalb des Strafraums knapp vorbei und profitierte fast von einem lockeren Rückpass, konnte aber nicht verwandeln.

Aber er musste sich im Elfmeterschießen nicht steigern, da Kamerun drei seiner Versuche verfehlte, wobei Gabaski vor Harold Moukoudi und James Lea Siliki rettete, während Clinton N’Jie mit dem Seitenfuß am Tor vorbeiging.

Nach einem missmutigen Ende der regulären Spielzeit wurde Ägyptens Trainer Carlos Queiroz vom Platz gestellt, weil er beim Schiedsrichter Einwände erhoben hatte, und auch sein Assistent Wael Gomaa wurde verwarnt.

Das bedeutet, dass beide im Endspiel an der Seitenlinie fehlen werden, da Gomaa im Viertelfinale gegen Marokko ebenfalls die Gelbe Karte sah.

Unterdessen trifft Kamerun im Spiel um Platz drei/viert auf Burkina Faso, das um einen Tag auf Samstag (19:00 GMT) vorverlegt wurde.

Ägypten rächt sich an Kamerun

Dies war ein Aufeinandertreffen der beiden erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte des Wettbewerbs mit dem siebenmaligen Rekordsieger Ägypten und Kamerun.

Die Gastgeber hatten fünf Mal triumphiert, zuletzt 2017, als sie den Gegner vom Donnerstag im Finale mit 2:1 besiegten, doch diesmal revanchierte sich Ägypten.

Das Finale wird nicht nur das Duell zwischen den Teamkollegen Salah und Mane, sondern auch das erste von drei Duellen zwischen Ägypten und dem Senegal in den nächsten zwei Monaten sein, da sie auch in einem zweibeinigen Play-off um einen Platz im Finale kämpfen Weltmeisterschaft in Katar.

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Dieses Treffen als Kameruner Legende hatte sich lebhaft entwickelt, und jetzt bezeichnete der Präsident des Fußballverbandes, Samuel Eto’o, das Spiel in einer Rede als “Krieg”.

Aber Ägyptens Chef Queiroz hielt dies für eine “schlechte Nachricht”, insbesondere nachdem acht Menschen bei einem Gedränge im Olembe-Stadion gestorben und 38 weitere verletzt worden waren.

Alle Augen waren auf Salah gerichtet, der sich nach acht Minuten knapp über das Tor drehte, aber Kamerun war die dominierende Mannschaft, als Ngadeu-Ngadjuis Kopfball den Pfosten traf und der Verteidiger nach der daraus resultierenden Ecke aus sechs Metern danebenging.

Salah hatte in der zweiten Halbzeit einen Schnupfen, als er einen schlechten Rückpass einklinkte, um ihn aufs Tor zu bringen, wurde aber von Torhüter Andre Onana vereitelt, der aus seinem Bereich flog.

Karl Toko Ekambis Kopfball war dann direkt auf Gabaski gerichtet, während Gouets kraftvoller Schuss knapp war, als das Spiel in die Verlängerung ging.

Ein Freistoß von Lea Siliki, Mittelfeldspielerin von Middlesbrough, wäre fast ins Tor gesegelt und auf dem Dach des Netzes gelandet, aber der Kampf ging ins Elfmeterschießen.

Gabaski, der nach der Verletzung von Ägyptens Torhüter Mohamed El Shenawy beim Achtelfinal-Sieg gegen die Elfenbeinküste zum Einsatz kam, sorgte mit seinen Heldentaten dafür, dass seine Mannschaft das sechste Elfmeterschießen in Folge gewann und weiterkam.

Analyse – Ein Fehlschuss bedeutete „mehr Druck“

Ehemaliger Mittelfeldspieler der Elfenbeinküste Yaya Toure bei BBC Three:

“Ägypten hat seinen Sieg verdient. Sie haben defensiv wirklich gut gespielt. Ich weiß nicht, ob Vincent Aboubakar einen Torschuss hatte. Sie haben Kamerun frustriert.”

“Mir kommt es so vor, als hätte sich Kamerun nicht auf das Elfmeterschießen vorbereitet. Als ich bei der Elfenbeinküste war, hatten wir nach jedem Training ein Schießen im Training. Es sah nicht so aus, als hätten sie das getan. Sobald sie eines verpasst haben, da.” war Druck und noch mehr Druck. Und Sie sehen bei N’Jie, ich weiß nicht, was ihm durch den Kopf ging.”

mehr dazu auf bbc.co.uk

Author: Nilzeitung

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