NZ

Online Zeitung

Coronavirus lockdowns in Central America, exploited by criminal gangs.

UN News – Human Rights.

Chronic violence, insecurity and now COVID-related restrictions have put tens of thousands of Central Americans at risk of increased hardship and even death, the UN refugee agency (UNHCR) said on Friday.

Coronavirus lockdowns in Central America, exploited by criminal gangs — UN News – Human Rights

Deutschland; Ärzte sagten zu zeit wir haben nicht zutun.

Deutschland Corona Krise.

Intensivstation für Corona-Infizierte im Krankenhaus Havelhöhe-Berlin, 20. April 2020

(c)Bild-Reuters/Fabrizo Bentsch/Von Liudmila Kotlyarova

Ärzte offenbaren: Haben in Corona-Krise im Krankenhaus weniger zu tun – Kommen nun mehr Tote?

Seit März werden Operationen weniger geplant, auch das Notfallgeschehen ist zurückgegangen. Nun bringt auch eine bundesweite Befragung des Marburger Bunds unter den ÄrztInnen die Problemlage ans Licht. Ob der suspendierte BIM-Mitarbeiter bzw. die Leopoldina-Forscher mit Ihren Warnungen vor mehr Toten durch die Corona-Politik Recht haben?

Manche Ärztinnen und Ärzte mussten bekannterweise Überstunden machen, Andererseits würden tatsächlich weniger Patienten in die Krankenhäuser kommen, wobei die befürchtete große Welle an Covid-19-Patienten – abgesehen von regionalen Ausnahmen – bislang ausgeblieben sei.

Das geht zumindest aus einer neuen repräsentativen Umfrage der Klinikärzte-Gewerkschaft Marburger Bund hervor. Dafür hat die Gewerkschaft vom 29. April bis 10. Mai 2020 insgesamt 8707 Mitglieder befragt. Es steht fest: 57 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben in der Corona-Zeit auf dem Arbeitsplatz weniger zu tun – knappe 18 Prozent melden dabei eine erhöhte Arbeitslast. Bei den restlichen 25 Prozent sei sie gleichgeblieben. Auch ist der Anteil der teilzeittätigen ÄrztInnen im Vergleich zum Vorjahr von 26 auf 33,6 Prozent gestiegen. 

Mitarbeiter eines Krankenhauses für Corona-Infizierte in Moskau

© SPUTNIK / ILYA PITALYOWRussland liegt bei Corona-Neuinfektionen nun auf Platz 2, Sterberate aber gering – Woran liegt das?

Vor allem Ärztinnen und Ärzte, die normalerweise an operativen Eingriffen beteiligt sind, hätten in den zurückliegenden Wochen weniger Arbeit als üblich, bestätigt die Befragung. Rund zehn Prozent der Mediziner sollen dabei von der Kurzarbeit betroffen sein – in erster Linie in Rehakliniken, aber auch in der ambulanten Versorgung. Die Arbeitszeit der Betroffenen wurde meist bis zu 50 Prozent reduziert. 

Dabei befürchten lediglich rund 44 Prozent der Befragten, dass es im weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie zu einer Überforderung des Gesundheitswesens kommen könnte – 41,5 Prozent sehen diese Befürchtung nicht, wobei der Rest es derzeit nicht einschätzen kann. 

Geteilt zeigen sich die MedizinerInnen bei der Frage nach der zweiten Welle. Während die einen vor einer zweiten größeren Infektionswelle im Herbst warnen, schätzen die anderen die Lage als weniger bedrohlich ein. Den meisten scheint klar zu sein: Man werde lernen müssen, „das Leben wieder anlaufen zu lassen und trotzdem mit Sars-CoV-2 klarzukommen.“ Entsprechend eindeutig setzten sich die meisten befragten ÄrztInnen (rund 70 Prozent) für die Wiederaufnahme der Regelversorgung wie etwa der elektiven Eingriffe oder der Rehabilitation ein. 

„Gesundheitliche Kollateralschäden in der Pandemie“

Wenn auch indirekt, so überschneiden sich die Ergebnisse der Studie mit den Inhalten des skandalösen „Corona-Papiers“ des bereits suspendierten Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums, Stephan Kohn, der die Corona-Politik der Länder auf eine ziemlich radikale Weise als „globalen Fehlalarm“ ablehnte. In dem 80-seitigen Papier schrieb das 57-jährige SPD-Mitglied von den vermutlichen knapp 5.000 bis 125.000 Patienten in Deutschland, die „aufgrund der verschobenen OPs versterben werden oder schon verstarben“. „Mehrere Tausend zusätzliche Tote“ dürften sich dazu noch infolge der eingeschränkten Verfügbarkeit von Kliniken bzw. durch verschobene oder abgesagte Folgebehandlungen von Erkrankten an Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt ergeben, vermutete Kohn.

Was sein Arbeitgeber als Privatmeinung ablehnte, fand in den wissenschaftlichen Kreisen eine Unterstützung. In einer gemeinsamen Pressemitteilung nahmen etwa Prof. Peter Schirmacher, der Pathologie-Chef an der Universität Heidelberg und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina, der für seine Kritik an der Corona-Politik ebenso bekannte emeritierte Prof. Dr. Sucharit Bhakdi von der Universität Mainz und andere das Bundesinnenministerium aufs Korn, wobei sie eben auf die mutmaßlich erhöhte Morbidität, also die Anzahl der Erkrankungen, und die Mortalität in der Bevölkerung infolge der ausstehenden medizinischen Behandlung hingewiesen hatten – unter Stichwörtern „gesundheitliche Kollateralschäden“.

Quellen/Medienagenturen/Sputnik/Von Liudmila Kotlyarova

Klage erfolgreich: Niedersachsens Justizministerium muss Corona-Erlasse freigeben.

Deutschland Justiz

Datei:Verwaltungsgericht Hannover.jpg – Wikipedia

Datei:Verwaltungsgericht Hannover.jpg – Wikipedia DEUTSCHLAND13:43 13.05.2020(aktualisiert 18:56 13.05.2020)Zum urzlinkVon Ilona Pfeffer

Die Initiative „Frag den Staat“ hat im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Hannover Recht bekommen.

Die Initiative „Frag den Staat“ hat im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Hannover Recht bekommen. Das Niedersächsische Justizministerium muss somit seine Justiz-Erlasse zur Corona-Krise freigeben.

Da Niedersachsen neben Sachsen und Bayern das einzige Bundesland ohne Informationsfreiheitsgesetz ist, hatte sich der Antragsteller, der Journalist Arne Semsrott, auf das Umweltinformationsgesetz gestützt. Seine Argumentation war hierbei, dass sich das Coronavirus maßgeblich über die Luft verbreitet und somit einen Bezug zur Umwelt hat.

Zuvor hatte Semsrott das niedersächsische Justizministerium Mitte April um die Zusendung sämtlicher Erlasse gebeten, die es in Bezug auf den Umgang mit der Corona-Pandemie verfasst hatte. Auch in diesem Antrag hatte sich der Journalist schon auf das Umweltinformationsgesetz und das Verbraucherinformationsgesetz bezogen. Das Justizministerium hatte den Antrag drei Tage später abgelehnt. Es handle sich um innerdienstliche Vorgänge, die nur zum Gebrauch in der niedersächsischen Justiz bestimmt und im Übrigen keine Umweltinformationen seien. Nach einigem hin und her mit jeweiligen Begründungen der Positionen landete der Antrag beim Verwaltungsgericht Hannover, welches nun zugunsten von Semsrott entschied.

„Der Antragsteller macht geltend, er begehre die Zugänglichmachung für die aktuelle politische Diskussion und verweist zu Recht auf die Dynamik der Entwicklung der Pandemie und der öffentlichen Diskussion“, heißt es zur Urteilsbegründung.

Der Antragsteller müsse sich auch nicht auf die Pressemitteilungen und die Informationen auf der Webseite des Antragsgegners verweisen lassen und darauf vertrauen, dass diese vollständig und sachlich richtig seien, so das Verwaltungsgericht Hannover. Pressemitteilungen seien naturgemäß Zusammenfassungen und es liege auf der Hand, dass der Antragsteller ein Interesse daran habe, diese Informationen vollständig zu erhalten, um sie gegebenenfalls prüfen zu können. Diesem Interesse komme hohes Gewicht zu, weil es letztlich um verfassungsrechtliche Grundprinzipien gehe, die in Rede stehen würden.

„Die Corona-Pandemie ist für Staat und Gesellschaft eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Das Handeln staatlicher Organe in dieser Krise – insbesondere der Exekutive – berührt grundlegende (rechts-)staatliche Prinzipien wie etwa die Gewaltenteilung und die Grundrechte, die zum Schutz von Menschen vor schädlichen Umwelteinwirkungen in Form von durch Viren belasteter Luft (Aerosole) massiv eingeschränkt wurden und werden. In einer solchen Situation kommt der Frage nach der Funktionsfähigkeit der Justiz besondere Bedeutung zu.“

Hinzu komme, dass das Justizministerium nicht dargelegt habe, welche öffentlichen Interessen einer Auskunftserteilung entgegenstehen könnten. Für das Gericht seien solche nicht erkennbar. Das sei auch deshalb von Bedeutung, weil dem Antragsteller ein Anspruch auf Auskunftserteilung zustehe, der bei einer Ablehnung des Eilantrags im Wesentlichen vereitelt werden würde.

Menschen im Frankfurter Hauptbahnhof, 27. April 2020

© AP PHOTO / MICHAEL PROBST„Corona-Maßnahmen kürzen Lebenszeit der Bevölkerung“ – Hat die Regierung fahrlässig gehandelt?

Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass Semsrott einen Anspruch auf Gewährung des Zugangs zu den begehrten Informationen hat, dies betreffe die Erlasse insgesamt.

Semsrott und seine Mitstreiter sehen darin eine „Entscheidung von grundsätzlicher Bedeutung“. Zum einen habe das Gericht damit festgestellt, dass Erlasse zur Corona-Krise Umweltinformationen sind und damit unter das Umweltinformationsgesetz fallen. Zum anderen habe es im Eilverfahren entschieden und damit klargestellt, dass Anfragen zu Corona eilbedürftig sind. Zudem könne vom Beschluss des Gerichts eine Signalwirkung für vergleichbare aktuelle Fälle ausgehen. So würden sich beispielsweise Betreiber von Asylunterkünften weigern, Informationen zu Corona-Maßnahmen herauszugeben. 

Quelle/sputnikmedienagturen


WikiLeaks: Gerichtsprozess gegen Assange wird am 7. September fortgesetzt.

GB/Menschenrecht

Julian Assange im brirtischen Gefängnis (Standfoto aus einem Archiv-Video)

© Sputnik / Ruptly (Standaufnahme)PANORAMA18:20 13.05.2020(aktualisiert 18:24 13.05.2020)Zum Kurzlink206Abonnieren

WikiLeaks: Gerichtsprozess gegen Assange wird am 7. September fortgesetzt

Die Internetplattform WikiLeaks hat bestätigt, dass die Gerichtsverhandlungen im Fall der Auslieferung ihres Gründers Julian Assange, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus verschoben wurden, am 7. September in Großbritannien fortgesetzt werden.

„Die Wiederaufnahme der verschobenen Verhandlungen zur Auslieferung von Julian Assange ist für den 7. September angesetzt. Der Gerichtsstand ist noch nicht festgelegt“, wird im Twitter-Accont der Webseite mitgeteilt.

Das Verfahren zur Hauptsache sollte ursprünglich am 1. Mai beginnen. Wie die Richterin Vanessa Baraitser bei einer Gerichtsverhandlung Anfang Mai im Magistrates’ Court von Westminster bestätigte, werden die restlichen dreiwöchigen Verhandlungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus frühestens bis September zurückgestellt. 

Als wahrscheinlicher Termin für die Wiederaufnahme des Prozesses wurde der 7. September genannt. Baraitser teilte auch mit, dass die Verhandlungen aus dem Gericht beim Gefängnis Belmarsh in ein anderes, geräumigeres Gericht übergeführt werden könnten. Über nähere Details solle am 1. Juni entschieden werden.

Den Fall zur Assanges Auslieferung sollte das Gericht beim Gefängnis Belmarsh verhandeln, in dem Assange gehalten wird. In der Haftanstalt wurden bereits mehrere Coronavirus-Fälle registriert. Zwei Strafgefangene starben. In dem Verfahren werden dem Whistleblower Rechte wie das des regelmäßigen Austauschs mit seinen Anwälten vorenthalten. Assanges Anwälte behaupteten, ihr Mandant habe eine schwache Lunge und könne sich mit dem Coronavirus anstecken und an der Covid-19-Krankheit sterben.

Julian Assange während seines Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft (Archivbild)

© SPUTNIK / ALEX MCNAUGHTON (ARCHIVFOTO)Im Auftrag der CIA? Vertrauliche Gespräche von Julian Assange mit seinen Anwälten abgehört

Der WikiLeaks-Gründer veröffentlichte interne Dokumente, u. a. von US-Streitkräften und -Behörden, und enthüllte damit schwere Regierungsvergehen, darunter Kriegsverbrechen und Korruption. Nachdem Schweden 2010 wegen Vorwürfen einer Vergewaltigung und sexueller Nötigung einen internationalen Haftbefehl gegen Assange ausgestellt hatte, bereitete sich Großbritannien auf die mögliche Überstellung vor. Er wurde auf Kaution freigelassen. Ecuador gewährte ihm 2012 politisches Asyl. Assange lebte sieben Jahre als politischer Flüchtling in Ecuadors Botschaft in London. Im April 2019 entzog ihm der neue ecuadorianische Präsident Moreno sowohl das Asylrecht als auch die Staatsbürgerschaft. Am 11. April 2019 wurde Assange von der britischen Polizei festgenommen und am 1. Mai 2019 zur 50-wöchigen Haft verurteilt. 

Die USA haben Großbritannien um Auslieferung von Assange ersucht. Die US-Anklageschrift vom 23. Mai 2019, die siebzehn Punkte umfasst, sieht theoretisch eine maximale Haftstrafe von 175 Jahren vor.   

Quelle/sputnikls/mt

Menschenrechte; Menschenrechte in Kürze.

Menschenrechte in Kürze. Rechtsperson und Rechtsfähigkeit Diskriminierungsverbot Bewegungsfreiheit Privatsphäre Schutz der Familie Ehefreiheit Gedanken- und Gewissensfreiheit Religionsfreiheit Kulturelle Rechte Minderheitenrechte Wissenschaftsfreiheit Recht auf Bildung Meinungsäusserungsfreiheit Versammlungsfreiheit Vereinigungsfreiheit Politische Rechte Recht auf Leben Freiheitsentzug Verfahrensrechte Folterverbot Non-Refoulement Recht auf Nahrung Recht auf Wasser Recht auf Unterkunft Recht auf Gesundheit Soziale Sicherheit Arbeitsrechte Gewerkschaftsfreiheit Ausbeutung von Kindern Sklaverei Recht auf Eigentum

Quellbild anzeigen

Update: 20.08.2013

Verbot der Sklaverei, des Menschenhandels und der Zwangsarbeit.

Im Folgenden finden sich einige Eckpunkte für das Verständnis des im internationalen Recht verankerten Menschenrechts Verbots der Sklaverei und der Zwangsarbeit . Die Angaben erheben keinen Anspruch auf Genauigkeit und Vollständigkeit.

Grundgehalt

Verbot der Sklaverei

Sklaverei und Leibeigenschaft sowie deren moderne Formen sind absolut verboten, und das Verbot kann auch in Notstandssituationen nicht ausser Kraft gesetzt werden. Als moderne Formen der Sklaverei gelten u.a.:

  • Kinder- und Frauenhandel
  • Zwangsprostitution
  • Menschenhandel zum Zweck wirtschaftlicher Ausbeutung
  • Schlimmste Formen der Kinderarbeit
  • Schlimmste Formen der Ausbeutung von Sans Papiers
  • Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten
  • Schuldknechtschaft
Quellbild anzeigen
Verbot der Zwangsarbeit

Zwangsarbeit ist eine nicht-freiwillige Arbeitsleistung, welche von einer staatlichen Behörde mit Sanktionsdrohung angeordnet wird. Das Verbot der Zwangsarbeit gilt absolut; jedoch sind folgende Situationen davon ausgenommen:

  • Zwangsarbeit im Rahmen eines rechtmässigen Freiheitsentzugs
  • Arbeiten im Rahmen der Militärdienstpflicht oder des Ersatzdienstes
  • Dienstleistungen im Falle von Katastrophen
  • Arbeiten und Dienstleistungen im Rahmen der üblichen Bürgerpflichten

Rechtsquellen

Pflichten des Staates

Quellbild anzeigen

Achtungspflichten

Unterlassen von nicht gerechtfertigten Eingriffen in das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit durch staatliche Organe, wie zum Beispiel:

  • Arbeitslager zum Zwecke der ideologisch-moralischen Umerziehung
  • Kommerzielle Ausbeutung der Arbeitspflicht von Strafgefangenen
  • Staatliche Beteiligung an Menschenhandel und Zwangsprostitution

Schutzpflichten

Staatliche Massnahmen gegen Verletzungen des Verbots der Sklaverei und der Zwangsarbeit durch nicht-staatliche Dritte (Privatpersonen, Unternehmen etc.), wie zum Beispiel:

  • Gesetzliches Verbot und strafrechtliche Verfolgung von allen Formen der Sklaverei, des Menschenhandels und der Zwangsarbeit unter Privaten

Gewährleistungspflichten

Institutionelle und materielle Voraussetzungen schaffen für die volle Realisierung des Verbots der Sklaverei und der Zwangsarbeit, wie zum Beispiel:

  • Internationale Zusammenarbeit (z.B. Rechtshilfe) in der Strafverfolgung
  • Rechtsschutz für Opfer
  • Rehabilitierung und Reintegration von Opfern
  • Präventive Massnahmen, wie etwa verschärfte Grenzkontrollen
  • Wirksame Beschwerdemöglichkeit gegen jede Verletzung des Verbots der Sklaverei, des Menschenhandels und der Zwangsarbeit gewährleisten.

Legitime Einschränkungen: keine

Das Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit darf nicht eingeschränkt werden. Für Zwangsarbeit gelten aber die oben erwähnten Ausnahmen.

Kontroverse Themen

  • Was sind Arbeiten und Dienstleistungen im Rahmen der üblichen Bürgerpflichten?
  • Ist das Verordnen von Arbeitseinsätzen für Sozialhilfebzüger/innen oder Arbeitslose eine Form der Zwangsarbeit?
    Sanktionen in der Sozialhilfe: Wo sind die Grenzen?

Internationale Rechtsprechung (Beispiele)

Online-Texte zur Vertiefung

Inhaltlich verwandte Menschenrechte

Quellen für diesen Artikel

HRW/CH

  • Walter Kälin / Jörg Künzli: Universeller Menschenrechtsschutz, S. 495 ff.
  • Arnd Pollmann / Georg Lohmann (Hrsg.): Menschenrechte. Ein interdisziplinäres Handbuch, S. 245 ff.

Bundesregierung verurteilt Angriffe bei Anti-Corona-Demos.

4 Comments

Deutschland

Festnahme eines Teilnehmers bei der Demonstration auf Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin im April 2020

© Sputnik / Ruben KindelDEUTSCHLAND17:04 11.05.2020(aktualisiert 20:40 11.05.2020)

„Hohe Aggressivität“ macht Sorgen: Bundesregierung verurteilt Angriffe bei Anti-Corona-Demos.

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich am Montag in der Bundespressekonferenz in Berlin über Corona-Proteste geäußert.

Die Demonstrationen gegen die coronabedingten Beschränkungen zeigen laut Seibert keine sinkende Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung insgesamt. Zu diesen Protesten kämen an manchen Orten einige hundert Teilnehmer, an anderen Orten einige tausend.

„Daraus kann man unmöglich hochrechnen auf das Verhalten und die Überzeugungen von 83 Millionen Menschen in Deutschland“, zitiert die DPA Seibert.

Verantwortung gegenüber anderen in Corona-Zeiten

Der Regierungssprecher betonte, die Bürger hätten in Deutschland das Recht auf friedliche Demonstrationen. Kritik sei in der Demokratie „immer möglich und notwendig“.

BND-Zentrale in Berlin (Archivbild)

© CC BY-SA 3.0 / OLAF KOSINSKY (KOSINSKY.EU) / WIKIMEDIA COMMONSWie auf Befehl: Der BND zieht mit in die Info-Schlacht gegen Peking

Allerdings seien die Protestteilnehmer überhaupt nicht von ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitbürgern befreit.

„Und deswegen kann man auch bei solchen Demonstrationen verlangen, dass Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden.“

„Wer Polizisten oder Journalisten angreift, der greift unsere Demokratie an.“

Hohe Aggressivität“ bei manchen Demonstrationen mache der Regierung Sorgen, sagte Seibert. Er soll dabei Angriffe auf Polizisten und in einem Fall auch auf Journalisten im Sinn gehabt haben, zu denen es am Wochenende bei Aktionen in Deutschland gekommen war.

„Gleichgültig aus welcher politischen oder weltanschaulichen Richtung so etwas kommt, es ist streng und scharf zu verurteilen.“

Journalisten wie Polizisten machten ihre Arbeit „in unser aller Auftrag“.

„Wer Polizisten oder Journalisten angreift, der kann sich nicht verstecken hinter dem Recht auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung. Der greift unsere Demokratie an. Und die werden wir verteidigen.“

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als 4,1 Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 283.387 Todesopfer registriert.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland beträgt nach Angaben der Organisation 171.999. An der neuartigen Krankheit seien 7569 Patienten gestorben.

Quellen/sptnik/mo/mt/dpa

Indien oppositionelle BJP ; Plötzlicher Anstieg der Delhi-Todeszahl.

Zahl der Todesopfer durch Corona-Virus steigt in Delhi auf 86
Aus Corona in Delhi wurden neue Fälle von 13 Todesfällen gemeldet, womit sich die Gesamtzahl auf 86 erhöht. Laut dem Gesundheitsbulletin der Regierung in Delhi ist es die höchste Todeszahl aller Zeiten.

दिल्ली में 11 मई को कोरोना से 13 मौत की रिपोर्ट (फोटो-PTI)13 Tote aus Corona in Delhi am 11. Mai gemeldet (Photo-PTI) by Pankaj Jain/aatjakt

Plötzlicher Anstieg der Delhi-Todeszahl

Neu-Delhi,-Inmitten einer politischen Kontroverse über die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in Delhi hatte die Regierung Kejriwal die Krankenhäuser um eine Zusammenfassung des Todes gebeten. Krankenhäuser haben damit begonnen, todessummaris zu senden, gefolgt von einem Anstieg der plötzlichen Todeszahlen. Aus Corona in Delhi wurden neue Fälle von 13 Todesfällen gemeldet, womit sich die Gesamtzahl auf 86 erhöht.

Laut dem Gesundheitsbulletin der Regierung in Delhi ist es die höchste Todeszahl aller Zeiten. Zu diesem Thema, Delhi Gesundheitsminister Satyendra Jain sagte Aaj Tak, “406 Fälle von Korona wurden in Delhi von 12.00 Uhr mittags bis 11.00 Uhr gemeldet.

Bisher gab es in Corona insgesamt 7639 Fälle. In 24 Stunden wurden 383 Corona-Patienten geheilt und insgesamt 2512 Patienten bisher von Corona geheilt. Darüber hinaus wurden am 11. Mai 13 Todesfälle gemeldet, jetzt ist die Gesamtzahl der Todesopfer in Delhi auf 86 gestiegen.”

Das heißt, der Tod an einem Tag ist die größte Zahl für Delhi. Der Anstieg der Sterbezahlen kommt, nachdem Krankenhäuser Todeszusammenfassungen geschickt haben. Der Gesundheitsminister sagt jedoch, dass diese Todesfälle nicht nur einen Tag sind.

“Am Montag gab es 13 Todesanzeigen. Wir schrieben Post an alle Krankenhäuser, die keine Todeszusammenfassungen schickten. Diese Todesfälle sind also nicht gestern, sondern die Todeszahl der letzten Tage. Jetzt haben die Krankenhäuser damit begonnen, eine Zusammenfassung des Todes zu senden. In den nächsten 2 oder 3 Tagen wird die Todeszusammenfassung gescannt und übermittelt.”

Satyendra Jain sagte auch, dass es Überlastung in Krankenhäusern gibt, zu viel Druck, Krankenhäuser schickten nur Todeszahlen, aber der Tod ist notwendig im Falle eines Todes. Die Zentralregierung hat auch detaillierte Anordnungen zur Todeszusammenfassung erlassen. Der Tod ist wesentlich, um die Todesursache zu kennen.

https://aajtak.intoday.in/video/gautam-gambhit-tweets-over-missing-data-on-deaths-due-to-corona-in-delhi-controversy-1-1189855.html?jwsource=cl

Bemerkenswert ist, dass die Kontroverse über die Zahl der Todesfälle durch Corona in Delhi seit dem letzten Tag andauert. Die oppositionelle BJP behauptet, dass es mehr Tote als Corona in Delhi gegeben hat, die Regierung versteckt die Zahlen. Selbst die Sterbezahl des mcd ist viel höher als die der Regierung. Plötzlich, innerhalb eines Tages nach der Todeszusammenfassung, können 13 Todesfälle die Kontroverse weiter beenden.

Quelle/aajtak

Russische Raketen im Weltraum über dem Indischen Ozean geplatzt.

Russland Weltraum Satelliten!

(Foto: Getty)

Der obere Teil der Rakete der russischen Raumfahrtbehörde ist ins All geplatzt. Nun hat sich der von ihm auslaufende Müll auf die Erdumlaufbahn ausgebreitet. Am 8. Mai brach eine russische Rakete über dem Indischen Ozean und 65 Teile davon drohen Satelliten, die über der Erde umherstreifen. Diese Stücke können Satelliten beschädigen. 

Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roscosmos trägt die russische Rakete den Namen Freegate-SB (Fregate-SB), die 2011 den russischen Satelliten Spector-R ins All installierte. Es war ein russischer Spionagesatellit. Aber es funktionierte letztes Jahr nicht mehr.

Die Rakete brach irgendwo über dem Indischen Ozean zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr indischer Zeit am 8. Mai, berichtete Roscosmos. Jetzt schwebt sein Müll im Orbit der Erde. Die russische Agentur untersucht, wie viele Teile der nächste Teil der Rakete gebrochen ist. (Foto: Roskosmos)

Russian rocket disintegrated in Earth’s orbit leaving behind 65 pieces of dangerous space debris https://t.co/vdJki218Uw

Die US18 Space Control Squadron hat gesagt, dass sie 65 Teile gesehen hat, nachdem die Rakete gebrochen wurde, was sich als gefährlich für Satelliten erweisen könnte, die über der Erde kreisen. Diese Leute verfolgen die Richtung und Geschwindigkeit dieser 65 Stück usw.

(Foto: NASA)

Auch die US-Raumfahrtbehörde NASA und die Europäische Weltraumorganisation ESA verfolgen den Müll der russischen Rakete. Damit ihre Satelliten nicht bedroht werden. Wenn ja, können sie die Richtung ihrer Satelliten ändern. 

(Foto: AFP)

Die Europäische Weltraumorganisation ESA plant, in den nächsten fünf Jahren 3271 Rs. für Technologie auszugeben, um ihre Satelliten vor Weltraumabfällen zu schützen. Eine der Missionen besteht darin, Satelliten in den abgelegenen Weltraum zu ziehen oder sie von der Umlaufbahn zu trennen. 

(Foto-AFP)

Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation wurden seit 1957 5450 Raketen ins All geworfen. 8950 Satelliten wurden in der Erdumlaufbahn installiert. Davon befinden sich noch 5000 im All. 1950 funktionieren noch.

Wissenschaftler konnten bisher 2,23 Lakh-Müll in der Erdumlaufbahn zählen. Seit 1957 wurden fast diese Abfälle im Weltraum 500 Mal von einander oder von einem Satelliten getroffen, explodiert oder gebrochen.

Raumfahrtagenturen auf der ganzen Welt versuchen, den Abfall in der Umlaufbahn über der Erde zu säubern. Wie können sie gemildert werden, damit künftige Missionen, Satelliten und Raumstationen nicht bedroht werden.

Quellen/Medienagenturen/aajtak.intoday/NSA/Getty.afp


„Hohe Aggressivität“ macht Sorgen: Bundesregierung verurteilt Angriffe bei Anti-Corona-Demos.

Deutschland Neu Sorgenkind.

Regierungssprecher Steffen Seibert (Archivbild)

Bild /AP Michael Sohn

Berlin,-Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich am Montag in der Bundespressekonferenz in Berlin über Corona-Proteste geäußert.

Die Demonstrationen gegen die coronabedingten Beschränkungen zeigen laut Seibert keine sinkende Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung insgesamt. Zu diesen Protesten kämen an manchen Orten einige hundert Teilnehmer, an anderen Orten einige tausend.

„Daraus kann man unmöglich hochrechnen auf das Verhalten und die Überzeugungen von 83 Millionen Menschen in Deutschland“, zitiert die DPA Seibert.

Verantwortung gegenüber anderen in Corona-Zeiten

Der Regierungssprecher betonte, die Bürger hätten in Deutschland das Recht auf friedliche Demonstrationen. Kritik sei in der Demokratie „immer möglich und notwendig“.

BND-Zentrale in Berlin (Archivbild)

© CC BY-SA 3.0 / OLAF KOSINSKY (KOSINSKY.EU) / WIKIMEDIA COMMONSWie auf Befehl: Der BND zieht mit in die Info-Schlacht gegen Peking

Allerdings seien die Protestteilnehmer überhaupt nicht von ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitbürgern befreit.

„Und deswegen kann man auch bei solchen Demonstrationen verlangen, dass Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden.“

„Wer Polizisten oder Journalisten angreift, der greift unsere Demokratie an.“

Hohe Aggressivität“ bei manchen Demonstrationen mache der Regierung Sorgen, sagte Seibert. Er soll dabei Angriffe auf Polizisten und in einem Fall auch auf Journalisten im Sinn gehabt haben, zu denen es am Wochenende bei Aktionen in Deutschland gekommen war.

„Gleichgültig aus welcher politischen oder weltanschaulichen Richtung so etwas kommt, es ist streng und scharf zu verurteilen.“

Journalisten wie Polizisten machten ihre Arbeit „in unser aller Auftrag“.

„Wer Polizisten oder Journalisten angreift, der kann sich nicht verstecken hinter dem Recht auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung. Der greift unsere Demokratie an. Und die werden wir verteidigen.“

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als 4,1 Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 283.387 Todesopfer registriert.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland beträgt nach Angaben der Organisation 171.999. An der neuartigen Krankheit seien 7569 Patienten gestorben.

Quellen/sputinkmo/mt/dpa