Ahornsirup, Agavensaft, Honig, Stevia: Natürliche und gesunde Süße.
Stevia, Honig und andere natürliche Süßmacher sind gesünder, kalorienärmer und besser für die Zähne. Wir haben unsere fünf süßen Favoriten unter den Zuckeralternativen gefunden.
Ohne Zucker würden Dessert, Fruchtjoghurt, Softdrink und Kuchen einfach nur fade schmecken. Doch leider macht die kristalline Süße einfach nur dick, verursacht Karies und steigert den Appetit auf mehr Naschzeug. Dabei gibt es Zuckeralternativen, die süßer und gesünder sind – nicht nur für Diabetiker.
die besten Zuckeralternativen
Zusätzlich erklärt Dr. Johannes Wimmer im Video,bei Praxisnet welchen Effekt Fruchtzuckerintoleranz auf unseren Körper hat.
Dicksäfte haben einen hohen Anteil an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium und sind damit gesünder als der nährstofffreie Zucker. Der hochkonzentrierte Fruchtsaft besteht zu 65 Prozent aus Fruchtzucker und ist in etwa doppelt so süß wie Zucker. Trotzdem hat er weniger Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel, ist also für Diabetiker und Abnehmwillige geeignet. Dicksäfte schmecken intensiv nach Frucht, am neutralsten ist Agavendicksaft. Er eignet sich hauptsächlich zum Süßen von Joghurt oder Müsli.
Schlapp durch Fruchtzuckerintoleranz
Aber warum brauchen wir eigentlich Zuckeralternativen?
Das Hauptproblem sind die Vorgänge, die Zucker im Körper auslöst: Nachdem wir Süßes in Form von Zucker oder Zuckeralternativen gegessen haben, wird das Hormon Insulin produziert. Es transportiert den Zucker aus der Nahrung in alle Zellen und Organe, diese gewinnen daraus Energie. Danach sackt der Insulinspiegel wieder ab – oft sogar unter den Ausgangswert. Obwohl wir Energie aufgenommen haben, bekommen wir wieder Hunger, denn Zucker macht – im Gegensatz zu anderen Nahrungsmitteln – nicht satt. Also essen wir erneut und nehmen mehr Energie auf, als wir brauchen. Der Körper lagert diese als Reserve in Fettzellen an.
Zucker aktiviert das Belohnungszentrum
Ein Teufelskreis entsteht, zumal Zucker – ähnlich wie Nikotin oder Alkohol – das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert: Wir wollen immer mehr davon. Und das ist umso fataler, weil die Industrie ihn ungehemmt in vielen Lebensmitteln als Geschmacksträger einsetzt. Mit Smoothies & Co. nehmen wir weit mehr Zucker auf, als wir denken – und mehr, als uns guttut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, täglich höchstens 50 bis 60 Gramm Zucker zu sich zu nehmen, also etwa 16 bis 20 Würfel. Die Realität ist: Pro Tag essen wir fast doppelt so viel!
Man muss nicht komplett auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichten. Mit Zuckeralternativen können viele Lebensmittel aber ebenso gut gesüßt werden
Die Folgen: Jeder zweite Deutsche ist übergewichtig. Damit ist Zucker mitverantwortlich für viele Krankheiten, die durch zu hohes Körpergewicht entstehen, zum Beispiel Bluthochdruckund Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zum Schlaganfall. Damit nicht genug: Das süße Gift schwächt die Immunabwehr, begünstigt Leberkrankheiten (unter anderem Fettleber) – und fördert laut Studien sogar die Entstehung von Krebszellen.
Nie wieder Zucker?
Müssen wir also zukünftig auf das Stück Kuchen oder den Zucker im Kaffee verzichten? Nein, das Problem ist nicht die eine oder andere kleine Nascherei, sondern ein dauerhaftes Zuviel an Zucker. Und da lauern vor allem in Fertiggerichten und anderen industriell gefertigten Lebensmitteln Mengen. Experten raten, möglichst oft frisch zu kochen, weil es nicht nur gesünder ist, sondern man so auch besser den Überblick behält. Und natürlich ist es sinnvoll, sich bewusst zu machen, worin wie viel Zucker steckt. Wer schon ein Eis gegessen hat, sollte danach auf den Fruchtjoghurt verzichten. Auch ein Umschwenken auf Zuckeralternativen hilft.
Krebs hat in der ein oder anderen Form das Leben von fast jedem Deutschen berührt. Entweder direkt oder durch einen geliebten Menschen. Einige Krebsarten sind im Frühstadium heilbar, andere so aggressiv, dass man nur versuchen kann das Ende des Leidens so erträglich wie möglich zu machen. Hier kommt der Einsatz von medizinischem Cannabis ins Spiel.
Die medizinischen Vorteile von Cannabis sind kein Geheimnis. Im Oktober 2003 hat die US-Regierung das medizinische Cannabis unter dem US-Patent Nr. 6630507 patentiert, das die anti-oxidativen Eigenschaften von Cannabinoiden erwähnt. Das Patent identifiziert auch die aktiven Wirkstoffe in Cannabis, die drogenähnliche Effekte auf den Körper verursachen und zitiert ihre Vorteile für Patienten, die durch Chemotherapie, Bestrahlung oder andere Quellen unter oxidativem Stress stehen. Kann Cannabis also eine alternative Medizin gegen Krebs sein?
Was ist Krebs?
Krebs ist keine Krankheit, sondern der Name, der einer Sammlung von verwandten Krankheiten gegeben wird, die durch ein abnormales Wachstum der Zellen gekennzeichnet sind. Es gibt mehr als 100 verschiedene Krebsarten, die durch externe Faktoren (wie Rauchen, Viren oder Karzinogene) und genetische Faktoren (wie genetische Mutationen, die von den Eltern vererbt werden) verursacht werden. Trillionen von Zellen bilden den menschlichen Körper, was bedeutet, dass Krebs überall beginnen könnte.
Wie Menschen, altern auch unsere Zellen oder werden beschädigt und sterben schließlich ab. Andere Zellen wachsen und teilen sich, um neue zu bilden und diese alten und beschädigten Zellen zu ersetzen. Doch wenn sich Krebs entwickelt, werden abnormale Zellen einschließlich der alten und beschädigten überleben, obwohl sie sterben sollten.
Einige dieser Zellen beginnen sich unendlich zu teilen und sich in dem umgebenden Gewebe zu verbreiten um neue Krebszellen zu schaffen, die nicht benötigt werden. Und da diese neuen Zellen nicht aufhören zu wachsen und sich zu teilen, sind sie wahrscheinlich im Immunsystem versteckt und bilden abnorme Wucherungen von Gewebe, bekannt als Tumore.
Krebsgeschwüre können sich in die nahe gelegenen Gewebe ausbreiten, wenn sie bösartig sind. Obwohl sie entfernt werden können, werden diese Krebszellen wahrscheinlich wieder wachsen. Durch eine Tumorwachstum, können einzelne Krebszellen abbrechen und durch das Blut oder das Lymphsystem zu irgendeinem anderen Teil des Körpers reisen, um dort neue Tumore zu bilden, oft weit weg von der ursprünglichen. Dieser Vorgang wird als Metastase bezeichnet.
Gutartige Tumoren, auf der anderen Seite, verbreiten sich nicht weiter oder infiltrieren das nahe gelegene Gewebe. Und sie wachsen nicht nach, nachdem sie entfernt worden sind. Dennoch können gutartige Tumore im Gehirn lebensbedrohlich sein.
Was sind die Symptome des Krebses?
Krebs und seine Behandlungen schwächen den Körper. Wir fühlen uns schwindelig. Die Symptome können sich unterscheiden, je nachdem in welcher Körperregion sich der Krebs befindet. Bekannte Symptome sind:
• Blut im Urin oder Stuhl
• Blaue Flecken
• Veränderungen in den Genitalien
• Husten, der mehr als einen Monat dauert oder von Blut begleitet wird
• Depression
• Schwierigkeiten beim Atmen
• Schwieriger Stuhlgang
• Unbehagen nach dem Essen
• Fieber
• Müdigkeit
• Sodbrennen
• Knoten oder Schwellungen
• Anhaltende Verdauungsstörungen
• Nachtschweiß
• Flecken und Wucherungen auf der Haut oder Veränderungen in Größe, Form und Farbe eines bereits vorhandenen Fleckes wie Vergilbung, Verdunkelung oder Rötung
• Wunden, die nicht heilen
• Gewichtsverlust
• Gewichtszunahme
• Unerklärliche Blutungen
• Unerklärliche Gelenkschmerzen
Krebs behandeln mit gängiger Schulmedizin
Die Krebsbehandlung kann kostspielig und zeitaufwändig sein und erfordert oft wiederholte Besuche, um Medikamente in Zyklen zu verabreichen. Ärzte werden wahrscheinlich damit beginnen, eine Biopsie zu entnehmen um festzustellen, welche Behandlung am effektivsten ist und um welchen Krebs es sich handelt.
Chirurgie: Operationen können durchgeführt werden, um Tumore zu entfernen oder zu entleeren um die Schmerzen und den Druck, den sie verursachen, zu erleichtern. Tumoren können manchmal mit minimal invasiver Chirurgie entfernt werden. Chirurgen werden oft einiges gesundes Gewebe und auch Lymphknoten entfernen.
Bestrahlung: Eine hohe Bestrahlungsdosis kann Krebszellen nach mehrwöchigen Behandlungen abtöten, das Wachstum verlangsamen, Krebszellen komplett abtöten und Tumore schrumpfen lassen. Leider kann es Monate dauern, bis die Krebszellen absterben. Die Patienten fühlen sich erschöpft, da auch gesunde Zellen durch die Bestrahlung angegriffen werden.
Chemotherapie: Chemo, ist die Verwendung von Medikamenten um Krebszellen direkt abzutöten. Die Methode wurde bereits in den 1940er Jahren erfolgreich eingesetzt. Die Medikation wird oft in Zyklen verabreicht. Heute werden mehr als 100 Medikamente zur Behandlung von Krebs eingesetzt, während weitere untersucht und entwickelt werden.
Immuntherapie: Immuntherapie ist die Verabreichung von lebenden Organismen zur Stimulierung des Immunsystems. Die Patienten fühlen hierbei häufig grippeähnliche Symptome.
Hormone: Oral verabreicht, per Injektion oder während einer Operation, kann die Hormontherapie dazu verwendet werden, das Wachstum von Krebszellen zu stoppen oder zu verlangsamen, zu reduzieren oder verhindern, dass Krebssymptome auftreten. Hormone können zusammen mit anderen Behandlungen verwendet werden, um die Chance zu schwächen, dass der Krebs zurückkehrt. Zusammen mit Übelkeit, Durchfall und Müdigkeit kann die Hormontherapie Knochen schwächen und Menstruationsveränderungen bei Frauen verursachen.
Hitze: Lokale Hyperthermie kann kleine Zellenbereiche (wie einen Tumor) zerstören, während regionale Hyperthermie oder Ganzkörper-Hyperthermie in Verbindung mit anderen Behandlungen verwendet werden können, um den Zellen zu helfen, besser zu arbeiten. Hyperthermie kann extern erstellt werden, indem man den Tumor über hohe Energiewellen von einer Maschine anspricht, oder intern, wenn eine dünne Nadel direkt in den Tumor eingeführt wird, um dort die Wärmeenergie freizusetzen.
Medizinisches Cannabis in der Krebstherapie
Um es vorweg zu sagen: Cannabis ist kein Heilmittel gegen Krebs, doch es kann helfen die Symptome zu mildern. Cannabis enthält mindestens 85 verschiedene Arten von Cannabinoiden, die aktiven Wirkstoffe, die medikamentenähnliche Effekte im ganzen Körper erzeugen. Die Auswirkungen dieser Cannabinoide bei der Behandlung von Krebssymptomen sowie die Nebenwirkungen von Krebstherapien werden so begünstigt.
Cannabinoid-Rezeptoren wurden im Gehirn, Rückenmark und Nervenendungen im ganzen Körper entdeckt, was darauf hindeutet, dass Cannabis eine größere Rolle im Immunsystem spielen kann, als bisher angenommen.
Cannabinoide sind für die legale, verschreibungspflichtige Verwendung in Deutschland teilweise synthetisiert aber auch als Ganzpflanzen Vollextrakt erhältlich. Dronabinol und Nabilon (Canemes®), zwei synthetische Pillenformen von THC, sind BfArM-zugelassen und werden derzeit verwendet, um Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie zu behandeln. In Deutschland ist außerdem ein Cannabisextrakt mit THC und CBD namens Sativex® zur Schmerzlinderung bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs und bei Multipler Sklerose zugelassen.
Cannabinoide, von denen bekannt ist, dass sie mit Krebspatienten helfen, sind: CBC, CBD, CBDa, CBG, THC und THCa. Cannabidiol (CBD) ist dafür bekannt Schmerzen und kleinere Entzündungen zu lindern und Angstzustände zu reduzieren, ohne das „High“ von THC, dem primären psychoaktive Wirkstoff in Cannabis.
Exkurs zum Stand der Forschung
Generell ist zu sagen, dass die Krebsforschung im Zusammenhang mit Cannabis in Deutschland noch im Anfangsstadium steckt. Andere Länder wie Israel oder die USA haben uns viele Jahre an intensiver Forschungsarbeit voraus.
Derzeit werden weltweit mehrere Studien über die Auswirkungen von Cannabis auf Krebs bei Erwachsenen durchgeführt, darunter:
• Behandlung von soliden Tumoren mit oraler CBD
• Behandlung von rezidivierendem Glioblastom multiform mit einem THC / CBD-Mundspray
• Behandlung von Graft-versus-Host-Krankheit mit CBD bei Patienten, die sich einer Stammzell-Transplantationen unterzogen haben
Entsprechend dem National Cancer Institute der US-Regierung gehören andere Effekte von Cannabinoiden zu einer entzündungshemmenden Aktivität, die das Zellwachstum blockiert und das Wachstum von Blutgefäßen verhindert, die Tumore liefern, Viren bekämpfen und Muskelkrämpfe entlasten.
Das NCI erkennt auch an, dass inhaliertes Cannabis die Stimmung verbessert und somit eine Wohlbefinden zurückzuführen ist. Studien empfehlen, Cannabis für das Symptom-Management bei Krebspatienten zu verwenden, da es Erbrechen, Appetitanregung, Schmerzlinderung und zur Schlafverbesserung sowie zur Hemmung des Wachstums von bestimmten Tumorarten führen kann.
In Deutschland hat das BfArM zusammen mit der Gesetzesänderung eine Begleiterhebung erlassen, die über 60 Monate hinweg (5 Jahre), die Wirkung von Cannabis bei verschiedenen Symptomatiken aufzeigen soll.
Methoden gegen Angst und Depression) und wird englischsprachig in Form von Videos folgende Themen behandeln:
Die Hirnchemie ausbalancieren: Aminosäuren gegen Angst und Depression
Toxine, freie Radikale und Depression
Natürliche Behandlungsmethoden gegen Ängste, Depressionen und Bipolare Störungen
Mikroorganismen im Darm und ihr Einfluss auf die psychische Gesundheit
Der pharmazeutische Mythos: Geständnisse eines Ex-Pharmavertreters
Depression als Geschenk: Spirituelle Ansichten
Schilddrüse und Depression
Alternativen zu Psychopharmaka
Genetik und Depression
Ernährung, um das Wohlbefinden zu steigern.
Hilfe bei Angst und Panikattacken
Depression hat nichts mit Serotonin zu tun
Wieso Antidepressiva süchtig machen
Wie man Psychopharmaka am sichersten absetzen kann
Frauen: Wochenbettdepression, PMS und Wechseljahre
Nährstoffmangel und Psyche
27. Februar 2015 by MONI COMMENTS
Mittlerweile weiß jeder von uns, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig für unsere körperliche und seelische Gesundheit ist. Im Alltagsstress ist sie aber oftmals schwer umsetzbar, denn nur wenigen Personen gelingt es, täglich frisch zu kochen.
Hinzu kommt, dass man den Eindruck hat, sich mit dem Kauf eines Fruchtsaftes oder eines Salates etwas Gutes zu tun – man übersieht hierbei aber den hohen Zuckeranteil im Saft oder die Zusatzstoffe im Salatdressing.
Ein anschauliches Beispiel für die schwierige Umsetzung einer nährstoffreichen Ernährung sind für mich Bohnen.
Hülsenfrüchte (wie Bohnen oder Kichererbsen) haben einen direkten Einfluss auf die mentale Gesundheit.
Wer in den Supermarkt geht und Bohnen aus der Dose kauft, kann diese beim Kochen sofort verwenden; leider enthalten die meisten „Dosenbohnen“ aber viel Zucker und Zusatzstoffe, um die Haltbarkeit zu garantieren.
Bohnen ohne jegliche Zusätze benötigen im Gegensatz dazu meist 12-14 Stunden Einweichzeit und danach noch mindestens 1 Stunde Kochzeit.
Dieser Vorgang ist also sehr zeitaufwändig.
Meistens muss es heute schnell gehen und so besteht das Essen immer häufiger aus Snacks und Süßigkeiten, die auch zum Entspannen und Abschalten nach einem langen Arbeitstag eingesetzt werden.
Hier findest du Informationen zu Emotionalem Essen (am Ende des Artikels: Mögliche Ursachen einer Depression).
Durch diese Faktoren, unseren sitzenden Lebensstil und die teilweise immer geringere Qualität der Lebensmittel können mit der Zeit Vitaminmängel entstehen.
Außerdem haben Personen, die unter chronischen Krankheiten leiden, oftmals einen erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen.
Solche Mangelzustände können nur mit Hilfe einer Blutabnahme beim Arzt ermittelt werden (was sich übrigens besonders negativ auf Personen auswirkt, die an einer Blut- oder Nadelphobie leiden und sich deswegen gar nicht erst trauen, ihre Blutwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen).
Eine Studie, die im Jahr 2011 durchgeführt wurde, belegt, dass eine typisch westliche Ernährung(die hoch an verarbeiteten und kalorienreichen und gleichzeitig arm an nährstoffreichen Lebensmitteln ist) viel häufiger mit Depressionen und Angststörungen in Verbindung gebracht wird, als beispielsweise eine durchschnittliche norwegische Ernährung.
Immer mehr Ärzte, Ernährungswissenschaftler, Psychiater und Psychologen kritisieren den Mangel an Aufmerksamkeit den die Ernährung beim Thema psychischer Gesundheit bekommt:
Eine traditionelle und abwechslungsreiche Ernährung, welche reich an Gemüse, Obst, Meeresfrüchten, Vollkornprodukten, magerem Fleisch, Nüssen und Hülsenfrüchten ist und gleichzeitig keine verarbeiteten Lebensmittel enthält, liefert uns Nährstoffe, die für die Resilienz (also Abwehrkraft) gegen die Entstehung von Krankheiten und psychischen Störungen notwendig ist.“
Bei der Behandlung von psychischen Störungen kommen Aspekte der Ernährung und Bewegung – neben Gesprächstherapien und Medikamenten – noch viel zu kurz.
Ich stelle in diesem Blogpost 4 Nährstoffmängel vor, die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben können.
Ich möchte dazu anmerken, dass es wichtig ist, bei diesem Thema mit einem Arzt oder Ernährungswissenschaftler zusammenzuarbeiten und nicht einfach in der nächsten Drogerie Vitamintabletten zu kaufen – man kann von allen Vitaminen auch zu viel zu sich nehmen, was ebenso negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Ich halte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ohne einen nachgewiesenen Mangel nicht für sinnvoll.
Nährstoffmangel und der Einfluss auf die psychische Gesundheit
Von Eisenmangel sind sehr viele Menschen betroffen, vor allem Frauen (der Eisenbedarf von Frauen ist aufgrund der Regelblutung höher als der von Männern).
Auch ich hatte einige Jahre lang einen unbemerkten Eisenmangel und die Müdigkeit, die mich zu dieser Zeit ständig begleitet hat, war erdrückend – und mein Konsum von Kaffee und Energydrinks steigend (was auch keine gute Lösung war, denn zu viel Koffein macht auf Dauer unruhig und müde zugleich).
Ich war erleichtert, als mein Eisenmangel schließlich diagnostiziert und behandelt wurde und habe mich seitdem nie wieder so erdrückend müde gefühlt (und trinke nur mehr 1-3 Kaffee in der Woche).
Eisenmangel erkennt man auf den ersten Blick an einemniedrigen Ferritinwert (unter 30 ng/ml) und einigen anderen Parametern (dem Hämoglobin-Wert, der Transferrinsättigung oder dem C-reaktiven Protein), jedoch nicht an dem eigentlichen Eisenwert: „Das Serum-Eisen zu messen hat wenig Aussagekraft, da dieser Wert einerseits stündlichen, aber auch täglichen Schwankungen unterliegt.“ (Quelle)
Laut der Swiss Iron Health Organisation kann es aus folgenden Gründen zu Eisenmangel kommen:
Regelblutung
Kinder und Leistungssportler haben einen Mehrbedarf
Mangelernährung bzw. einseitige Ernährung
Blutungen im Magendarmtrakt (zum Beispiel bei nicht erkannter Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit)
Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Ursachen von Eisenmangel und wann ein erhöhter Bedarf an Eisen im Körper besteht, finden sich auf der Seite von Herrn Dr. Cebulla: Eisenmangel ist nur ein Symptom und keine Erkrankung.
Eisenmangel wird häufig mit einer Depression verwechselt, wie auch in diesem Video von Dr. med. Beat Schaub erklärt wird:
Vitamin D ist genau genommen kein Vitamin, sondern ein Hormon.
Es wird mit der Sonneneinstrahlung aufgenommen (aber auch durch einige Lebensmittel wie Eigelb). Allgemein empfohlen wird, sich je nach Hauttyp täglich 15-120 Minuten lang in der Sonne aufzuhalten. Besonders die Innenseite der Unterarme nimmt die Sonnenstrahlung gut auf. Von Solariumbesuchen wird hingegen abgeraten. Von Oktober bis März reicht in Österreich und Deutschland die Sonne jedoch nicht für die körpereigene Vitamin D-Bildung aus.
Ein Vitamin D Mangel kann (ebenso wie der Eisenmangel) starke Müdigkeit hervorrufen, er wird aber auch mit folgenden Krankheiten in Zusammenhang gebracht (Quelle):
In den Medien heißt es häufig, dass vor allem Veganer gefährdet seien, einen Vitamin B12 Mangel zu entwickeln, denn das meiste Vitamin B12 ist in tierischen Lebensmitteln wie Eiern oder Fleisch enthalten. Hier ein interessanter Artikel dazu: Vitamin B12 Mangel: kein veganes Problem.
Es werden folgende mögliche Symptome eines Vitamin B12 Mangels beschrieben:
Lustlosigkeit
Reizbarkeit
Depressionen/ Burn-out
Verwirrung
Vergesslichkeit bis hin zur Demenz
Schlafstörungen
Persönlichkeitsstörungen
Konzentrationsschwäche
Benommenheit
Nervosität
Paranoia oder Halluzinationen
Schwächegefühle
Anhaltende Müdigkeit
Kribbeln und Taubheit in Händen und Füßen
Muskelzittern
Nervenschmerzen
Blässe
Blutarmut
Infektanfälligkeit
Verdauungsstörungen
Entzündungen von Mund (Aphten), Magen und Darm
Verstopfung, Durchfall
Appetitlosigkeit
Sehstörungen
Koordinationsstörungen, grobe Motorik
Ergrauen der Haare
Bei lange anhaltendem sowie starkem Mangel:
Unfruchtbarkeit
Lähmungen
Herz- und Hirninfarkte
Arteriosklerose
Inkontinenz
Studien zeigen außerdem, dass Vitamin B12 Mangel sogar mit Schizophrenieverwechselt werden kann.
Auf folgender Seite findet ihr zahlreiche Informationen zu den Ursachen und Symptomen: Vitamin B12 und Gesundheit.
Für Personen, die lieber ein Video zu dem Thema anschauen wollen, habe ich dieses herausgesucht: Vitamin B12 Mangel (Dauer: 5 Minuten)
Magnesium ist ein Mineralstoff, der zur körperlichen Entspannung beiträgt und dabei hilft, Muskeln zu lockern und Nerven zu beruhigen.
Bei anhaltendem Stress wird Magnesium verstärkt abgebaut (ebenso bei der Anwendung hormoneller Verhütungsmittel) und kann bei einem Mangel folgende Symptome hervorrufen (Quelle):
Wadenkrämpfe
Muskelkrämpfe
Schlafstörungen
Verstopfung
Nervosität
Schwindel
Kopfschmerzen
Verspannungen der Muskulatur
Muskelschwäche
Zittern der Hände
Herzrhythmusstörungen
Stressanfälligkeit
Die ganzheitlich praktizierende Psychiaterin Dr. Brogan behandelt viele Frauen, die an Depressionen, Angststörungen oder dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden mit der Gabe von Magnesium. Sie sieht auch einen Zusammenhang zwischen hormonellen Verhütungsmitteln und psychischen Problemen: Is The Pill Changing Your Brain?
Brauerei Wolfshöher ruft mehrere Biere und Wassersorten zurück
NICHT MEHR TRINKEN!
Aktualisiert: 22-08.2017 18. August 2017Franziska Baum
Einige der gezeigten Biersorten werden zurückgerufen. (Quelle: Produktbild/wolfshoeher.de)
Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mitteilt, ruft die Wolfshöher Privatbrauerei diverse Flaschenbiere sowie Wassersorten zurück. Erfahren Sie den Grund für den Rückruf und wie Sie die Ware umtauschen können.
Immer wieder sind Brauereien von Rückrufen betroffen. Die Kunst des Bierherstellens ist wahrscheinlich doch nicht so leicht, wie man denkt. Und wenn Hygienemängel in der Brauerei auftreten, führt das zu verunreinigter Ware, die die Verbraucher nicht mehr zu sich nehmen sollten.
So haben wir bereits über die Rückrufe der Brauereien Wernecker, Kulmbach und Karlsbergberichtet. Nicht immer waren nur Biersorten betroffen. So ist es auch aktuell bei der Wolfshöher Privatbrauerei. Es werden zwar diverse Flaschenbiere aber auch Wassersorten zurückgerufen.
Grund für den Rückruf sind Verunreinigungen, die beim Abfüllprozess aufgetreten sein können. Verunreinigte Lebensmittel sollten Sie nicht mehr verzehren. Je nach Verunreinigung kann das zu Unwohlsein, Erbrechen, Durchfall oder schlimmeren Krankheiten führen. Deswegen sollten Sie die betroffenen Flaschen unbedingt zurückgeben.
Documentary Photographer Wojtek Ryzinski is the Edge of Humanity Magazine contributor of this documentary photography. From his project ‘Irish Honey Bees’. To see Wojtek’s body of work click on any image. Bees and other pollinating insects play an essential role in ecosystems. A third of all our food depends […]
Published on Aug 21, 2017 Spanish police say it’s possible the man behind the wheel in the deadly Barcelona van attack has fled to France. He’s believed to have been part of a 12-member terror cell, responsible for killing 14 and injuring a hundred more in Spain last week.
I have created this site to help people have fun in the kitchen. I write about enjoying life both in and out of my kitchen. Life is short! Make the most of it and enjoy!
You must be logged in to post a comment.