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Ein Auto hat in der Fußgängerzone in Trier mehrere Menschen verletzt .

01.12.2020, Rheinland-Pfalz, Trier: Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind nahe der Fußgängerzone im Einsatz, in der ein Auto mehrere Menschen erfasst und nach ersten Erkenntnissen zwei von ihnen tödlich verletzt hat. (Foto: Harald Tittel)

Mindestens 4 Tote und 15 Menschen wurden bei dem „Rammangriff“ in der Stadt Trier schwer verletzt .

Der Fahrer pflügte mit einer Geschwindigkeit von 70 km / h durch eine Fußgängerzone. Ein Auto hat in der Fußgängerzone in Trier mehrere Menschen verletzt und nach ersten Erkenntnissen mindestens zwei von ihnen tödlich verletzt.

Der Fahrer sei festgenommen worden, teilt die Polizei auf Twitter mit. 

Die genauen Hintergründe zu dem Vorfall sind noch unklar. 

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Unconfirmed reports Police in #trier Germany have arrested 24 year old Samuel Hydler in relation to a potential white supremacist terror attack earlier today

Am Steuer des Wagens in Trier hat ein 51 Jahre alter Mann gesessen. Es handele sich um einen Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, am Dienstag.

Der Mann sei mit einem SUV durch eine Fußgängerzone gefahren und habe offenbar „wahllos“ Menschen angefahren. 

Mindestens 4 Tote und 15 Menschen wurden bei dem „Rammangriff“ in der Stadt #Trier schwer verletzt .

Die Polizei rief via Twitter die Menschen in Trier zunächst dazu auf, den Bereich in der Innenstadt zu meiden. Teile sind weiterhin weiträumig abgesperrt. Dennoch besteht laut Polizei nach der Festnahme des Fahrers keine Gefahr mehr für die Bevölkerung der Stadt

Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften ist weiterhin im Einsatz. Überall im Zentrum – auch nahe der berühmten Porta Nigra – ist Blaulicht zu sehen. Es werden auch Spuren gesichert.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) äußerte sich entsetzt über den tödlichen Vorfall und die Zahl der Opfer. Innenminister Roger Lewentz (SPD) machte sich von Mainz auf den Weg zum Ort des Vorfalls. Dreyer wird dort ebenfalls noch am Nachmittag erwartet.

Auch die Bundesregierung hat inzwischen mit Betroffenheit auf den tödlichen Vorfall reagiert. „Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag auf Twitter.

„Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Todesopfer, bei den zahlreichen Verletzten und bei allen, die in diesem Moment im Einsatz sind, um die Betroffenen zu versorgen.“

Die Polizei informiert auf Twitter unter @PolizeiTrier und dem Schlagwort #TR0112.

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