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Tiefdruckgebiet sorgt weiter für Winter-Wetter – und Chaos beim Zugverkehr.

Bild zu Neuschnee verursacht Verkehrsbehinderungen

Das Winterwetter wirbelt weiter durch Deutschland.© Felix Kästle/dpa /Aktualisiert am 14. Januar 2021, 18:27 Uhr

Tiefdruckgebiet sorgt weiter für Winter-Wetter – und Chaos beim Zugverkehr.

Wetter,-Das Tiefdruckgebiet Dimitrios sorgt in Deutschland weiter für winterliches Wetter mit frostigen Nächten und Straßenglätte. In vielen Teilen der Republik kam es am Donnerstag durch Schnee und Glätte auch zu Unfällen und gesperrten Straßen.

In Bayern traf es den Zugverkehr. So kam es im Allgäu und in Oberbayern neben Verspätungen auch zu Ausfällen und Streckensperrungen. Umgestürzte Bäume verhinderten etwa Fahrten zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol, wie die Deutsche Bahnmitteilte.

Auch zwischen Penzberg und Kochel ging im Oberland nichts mehr. Zwischen Immenstadt und Oberstaufen im Allgäu steckten die Züge ebenso fest wie in den Schneemassen zwischen Kempten und Pfronten-Steinach.

Wetter aktuell in Deutschland: Dauerfrost im Osten und Süden

Während in der Nacht zum Freitag im Allgäu und im Schwarzwald noch Niederschlag erwartet wurde, klingen die Schneefälle tagsüber dort allmählich ab, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Allerdings kommen zwischen Ostsee und Erzgebirge neue, teils ergiebige Schneefälle auf.

Wetter – BerlinHeute1°CSa0°CSo-2°CMo-1°C

In den restlichen Teilen Deutschlands zeigt sich der Himmel bedeckt, es gibt Schneeschauer. Dazu kommt im Osten und Süden leichter Dauerfrost bei 0 bis minus 4 Grad. Ansonsten klettern die Werte auf 0 bis plus 3 Grad.

Am Samstag ist es laut den Prognosen zumeist freundlich und kalt. In der Nacht zum Sonntag kommt dann von Westen neuer Schneefall auf, “der bis Sonntagabend die Mitte und den Süden erfasst”, berichtet der DWD.

Im Westen ist es am Sonntag etwas milder. In den restlichen Teilen des Landes wird leichter Dauerfrost erwartet.

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Viele Ski- und Rodelhänge bleiben gesperrt

Bild zu Räumfahrzeug rutscht bei Glatteis in Straßengraben

Bayern: Polizist bei Unfall schwer verletzt

Auch die bayerische Polizei registrierte ein deutlich erhöhtes Unfallaufkommen aufgrund der winterlichen Bedingungen. Ein Polizist knallte wegen Straßenglätte mit seinem Wagen in eine Leitplanke. Anschließend wurde sein Auto von einem anderen Fahrzeug erfasst. Der Beamte zog sich schwere Verletzungen zu.
Allein in Niederbayern musste die Polizei bis zum späten Dienstagabend über 100 Mal ausrücken – meist wegen Blechschäden an Fahrzeugen, “die von der Fahrbahn abgekommen sind oder den Berg nicht mehr geschafft haben”, hieß es.
Glatte Straßen sorgten auch in Schleswig-Holstein für zahlreiche Unfälle. Insgesamt habe es zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen rund 50 Mal gekracht, teilte die Polizei mit. Besonders betroffen war der Süden des Landes. Hier zählten die Einsatzkräfte 20 Unfälle mit insgesamt zwei Schwerverletzten.

Bild zu Schnee in der Schweiz

Im Kreisgebiet Warendorf in Nordrhein-Westfalen wurdenbei mehreren Glätteunfällen fünf Menschen verletzt. InderRegel kamen die Fahrer von der Straße ab und verletztensich dabei leicht, wie die Polizei amMittwochmorgen mitteilte. Eine 57 Jahre alte Frau etwaüberschlug sich in Beckum mit ihrem Fahrzeug und wurdemit einem Rettungswagen leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. In Bielefeld kippte am Mittwochmorgen ein Streufahrzeug auf glatter Straße um. Der 22 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt.
Liegengebliebene Fahrzeuge führten auch in anderen Teilen Deutschlands zu Staus und Straßensperrungen. So war ein Lkw-Fahrer auf glatter Fahrbahn bei Speyer in Rheinland-Pfalz zu schnell in eine Kurve gefahren – das Fahrzeug stellte sich quer, der angekoppelte Anhänger kippte um. Die Straße wurde für mehrere Stunden gesperrt.

In Hessen und in NRW bleiben auch an diesem Wochenende viele Ski- und Rodelhänge, Parkplätze und Zufahrten gesperrt. Obwohl sich das große Verkehrschaos am vergangenen Wochenende etwa im Hochsauerland nicht wiederholt habe, bereite man sich auf einen größeren Einsatz vor, sagte eine Polizeisprecherin des Hochsauerlandkreises am Donnerstag.

Wie schon zuvor werde die Kreispolizei auch von der Reiterstaffel und Bereitschaftspolizisten unterstützt, um bei Verkehrsproblemen reagieren zu können und die Ordnungsämter bei der Einhaltung der Corona-Auflagen und Sicherung gesperrter Pisten zu unterstützen.

Hohe Lawinengefahr in der Schweiz

In der Schweiz herrscht wegen des Neuschnees hohe Lawinengefahr. In der Nähe von Seedorf im Kanton Uri südlich des Vierwaldstättersees ging in der Nacht eine Lawine ab, die eine Straße mit vier Meter hohen Schneemassen verschüttete. Der Verkehr wurde unterbrochen, wie die Polizei des Kantons berichtete. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos verhängte praktisch über die gesamten Schweizer Alpen die Lawinenwarnstufe vier von fünf Stufen. Bis Freitagabend rechnet der Wetterdienst Meteonews in den Nordalpen mit bis zu einem Meter Neuschnee.

Quelle//(web,de/msc/dpa)

Author: Nilzeitung

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