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Putin telefoniert mit Erdoğan: Aussetzung der Sonderoperation nur möglich, wenn Kiew die Kämpfe einstellt

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Putin telefoniert mit Erdoğan: Aussetzung der Sonderoperation nur möglich, wenn Kiew die Kämpfe einstellt

M-A,-Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan gesprochen. Putin betonte die Bereitschaft Russlands zum Dialog mit den ukrainischen Behörden. Die Einstellung der Sonderoperation sei aber nur möglich, wenn Kiew die Kampfhandlungen einstelle und die Forderungen Russlands erfülle.

Wie der Kreml mitteilte, informierte Putin Erdoğan über den Verlauf der militärischen Sonderoperation, erläuterte deren Ziele und betonte, dass der Einsatz planmäßig verlaufe. Außerdem äußerte er, dass Versuche seitens der Ukraine, den Verhandlungsprozess in die Länge zu ziehen, vergeblich seien. Putin brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Vertreter der Ukraine während der geplanten Verhandlungen einen konstruktiveren Ansatz zeigen werden.

Zudem bestätigte er die Bereitschaft der russischen Seite, Hilfe für die sichere Evakuierung türkischer Bürger aus den Kampfgebieten zu leisten.

Wie der Kreml meldete, kritisierte Erdoğan die Kampagne des Westens zur Diskriminierung der russischen Kultur, die in einer Reihe westlicher Staaten an Fahrt gewinnt.

Am Freitag hatte der türkische Außenminister die Offenhaltung des nationalen Luftraums für russische Flugzeuge verteidigt. Der offene Luftraum der Türkei sei von strategischer und humanitärer Bedeutung, sagte Mevlüt Çavuşoğlu. Er begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass Menschen aus Russland so noch in europäische Länder gelangen könnten, und umgekehrt.

vor zweistünde Rotes Kreuz: Neuer Rettungsversuch für Zivilisten in Mariupol gescheitert

SymbolbildVisar Kryeziu / AP

“Der heutige Versuch, mit der Evakuierung von schätzungsweise 200.000 Menschen zu beginnen, ist gescheitert”, twitterte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz am Sonntagnachmittag. Die gescheiterten Versuche zeigten, dass es keine funktionierende Vereinbarung zwischen den Konfliktparteien gebe.

Diese Informationen bestätigte auch Pawel Kirilenko, der Leiter der zivil-militärischen Regionalverwaltung von Donezk. Ihm zufolge sei es aufgrund des Beschusses der Stadt durch das russische Militär unmöglich, die Bewohner zu evakuieren. Eduard Bassurin, ein Sprecher der Volksrepublik Donezk, meinte hingegen, dass die ukrainische Seite einer Waffenruhe, um die Evakuierung der Zivilisten zu ermöglichen, nicht zugestimmt hätte.

Nach ukrainischer Darstellung sitzen in Mariupol die Menschen schon seit Tagen ohne Strom und Heizung, es soll viele Tote und Verletzte geben. Der erste Versuch, Zivilisten über einen humanitären Korridor in Sicherheit zu bringen, war schon am Samstag gescheitert, da eine zeitweilig verhängte Waffenruhe für die südukrainische Hafenstadt nicht eingehalten worden war.

Quelle/rt.de.ru

Author: Nilzeitung

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