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Heiße Sommer Nebenwirkung: Mückenstich Bekämpfung tip—

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Hilfe bei Mückenstichen – 13 Hausmittel, die wirklich helfen.

Sommersaison,-Mückenstiche sind in der Regel harmlos. So treten für gewöhnlich lediglich Hautreizungen und kleinere Schwellungen auf, nachdem wir von einem Moskito gestochen wurden. Dennoch kann der Juckreiz an der Einstichstelle überaus unangenehm sein und oftmals länger anhalten, als es uns lieb ist.

Viele Menschen sind somit – vor allem im Sommer – auf der Suche nach einer natürlichen Hilfe bei Mückenstichen, welche idealerweise recht schnell für Linderung sorgen kann.

In diesem Beitrag wollen wir uns deshalb mit 13 natürlichen Hausmitteln gegen Mückenstiche befassen und aufzeigen, wie wir den unangenehmen Begleiterscheinungen im Vorfeld entgegenwirken können.

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Juckreiz und Histamin Warum jucken Mückenstiche?.

Mückenstiche jucken, weil Moskitos beim Stechen ihren Speichel in die Blutbahn abgeben, sodass unser Blut fließen kann. Folglich reagiert unser Körper auf die Einstichstelle mit einem Entzündungszustand.

Die dadurch ausgelöste Produktion von Histamin sorgt schließlich für das Jucken auf der Haut. Tatsächlich ist also der fremde Speichel für den Juckreiz von Mückenstichen verantwortlich.

Lustige Tatsache:

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Nur weibliche Mücken stechen. Männliche Moskitos benötigen kein Blut, da sie sich bevorzugt von Blütennektar ernähren.

Die Natürliche Hilfe bei Mückenstichen13 Hausmittel gegen Insektenstiche

Die folgenden natürlichen Hausmittel können helfen, wenn wir juckende Mückenstiche damit behandeln:

1. Essig

Essig gehört zu den bekanntesten natürlichen Hilfen bei Mückenstichen. In der Tat kann dieser nämlich den Juckreiz an entzündeten Stellen lindern und auftretenden Hautirritationen entgegenwirken.

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Für die Behandlung geben wir einfach etwas Essig direkt auf die betroffenen Einstiche. Leiden wir unter sehr vielen Mückenstichen, kann hingegen ein heißes Essig-Bad wahre Wunder bewirken.

Hierfür fügen wir dem Badewasser einfach 2-3 Tassen Speiseessig hinzu und entspannen einige Zeit in der Wanne.

Die Verwendung von BIO-Apfelessig ist besonders empfehlenswert.

2. Zwiebel

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Zwiebeln bringen uns nicht nur sehr erfolgreich zum Weinen – zweifellos können die gesunden Knollen nämlich auch zur Linderung von Mückenstichen beitragen.

Für die natürliche Behandlung legen wir einfach eine frisch geschnittene Zwiebelscheibe für einige Minuten auf die gereizte Stelle, bis der Juckreiz nachlässt.

Im Anschluss ist es dann wichtig, den betroffenen Bereich gründlich abzuwaschen.

3. Aloe Vera

Aloe Vera ist ein hervorragendes Hausmittel gegen Mückenstiche und zahlreiche weitere Beschwerden.

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So ist die Pflanze nicht nur in der Lage, Juckreiz und Schwellungen zu lindern. Tatsächlich hilft das Pflänzchen nämlich auch bei der Wundheilung.

Für die Behandlung kann demnach entweder frisches Blattgel aus einer Aloe Vera Pflanze oder BIO-Aloe-Vera-Saft verwendet werden.

4. Backpulver und Wasser

Backpulver kann dafür sorgen, dass Mückenstiche schneller abheilen. Das Pulver ist basisch und beruhigt den pH-Wert der Haut.

Wir vermischen es einfach mit warmem Wasser zu einer Paste und geben es auf die betroffene Stelle.

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Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Juckreiz bereits kurz nach dem Auftragen abklingt und auch die Stiche an sich schneller heilen.

5. Drachenblut (Sangre de Drago)

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Drachenblut gilt als Geheimtipp bei den ungewöhnlichen Hausmitteln, zumal es innerlich und äußerlich verwendet werden kann.

Das rötliche Naturharz der Regenwaldpflanze Sangre de Drago zeigte in verschiedenen Studien exzellente Wirkungen hinsichtlich Mückenstichen, Herpes, Bissen und zahlreichen weiteren Hautproblemen.

Tatsächlich konnten mit dem Harz auch Wunden um bis zu viermal schneller abheilen, wovon vor allem Menschen mit Diabetes und schlechter Wundheilung profitieren.

Drachenblut mildert neben dem Juckreiz auch Schmerzen und Schwellungen, weshalb es hervorragend als natürliche Hilfe bei Mückenstichen eingesetzt werden kann.

Für die Wirkungen von Drachenblut werden vor allem das reichhaltig enthaltene OPC und die entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich gemacht. [3] [4]

6. Zahnpasta

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Auch Zahnpasta kann zu einer schnellen Linderung bei Mückenstichen beitragen. Hier gelten vor allem die ätherischen Öle als verantwortlich.

Inhaltsstoffe wie die Pfefferminze können sich darüber hinaus ebenfalls förderlich auf den Juckreiz bei Insektenstichen auswirken.

Tipp: Lege deine Zahnpasta vor der Anwendung für einige Minuten in den Kühlschrank. So kühlt sie anschließend die Schwellungen an den gereizten Stellen, wodurch diese schneller abklingen.

7. Roher Honig

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Honig hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Das Naturprodukt kann daher nicht nur bei Mückenstichen helfen, sondern ebenfalls Infektionen vorbeugen.

Interessanterweise gilt Honig außerdem als eine Art natürliches Antibiotikum. Trage einfach etwas Honig auf deine Stiche auf und die Schwellung wird zurückgehen.

Lokaler BIO-Honig aus nachhaltiger Herstellung empfiehlt sich hierbei ganz besonders.

8. Zitronen und Limetten

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Zitronen und Limetten sind ebenfalls eine gute Hilfe bei Mückenstichen. Bereits eine kleine Menge des Saftes kann ausreichen, wenn wir juckende Wunden betäuben wollen.

Die Früchte weisen ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften auf und können daher schnell für Linderung sorgen.

9. Salzpaste

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So wie Backpulver kann auch Salz helfen, wenn wir es zu einer Paste mit Wasser vermischen. Die Paste sollte relativ dick sein – demnach also verhältnismäßig viel Salz aufweisen.

Glauben wir verschiedenen Erfahrungsberichten, ist hierbei vor allem Himalaya Salz empfehlenswert.

Doch auch Jodsalz funktioniert.

Wichtig ist nur, dass das Salz fein gemahlen ist.

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10. Knoblauch

Roher Knoblauch löst zwar im ersten Moment ein leichtes Brennen aus, wenn wir ihn auf einem Insektenstich verreiben. In der Regel tritt jedoch bereits kurz danach große Erleichterung ein.

Der Geruch von Knoblauch nach der Anwendung hilft im Übrigen auch dabei, Moskitos davon abzuhalten, uns später noch öfter zu stechen.

11. Ätherische Öle

Zahlreiche ätherische Öle können Mückenstiche vorübergehend lindern.

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Besonders zu empfehlen sind:

  • Lavendelöl
  • Zedernöl
  • Teebaumöl
  • Neemöl
  • Rosmarinöl

Für die Anwendung bei Insektenstichen verdünnen wir die ätherischen Öle mit Wasser und tragen sie anschließend auf die Wunde auf.

12. Ein Stück Seife

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Ein Stück trockene Seife kann ebenfalls eine exzellente Hilfe bei Mückenstichen sein.

Für die Behandlung reiben wir das Stück einfach über die betroffene Stelle. Dies wird dazu beitragen, den Juckreiz vorübergehend zu lindern.

13. Basilikum

Basilikum ist ein Kraut mit sehr vielseitigen Wirkungen. Eher weniger bekannt ist jedoch, dass das Pflänzchen Eugenol enthält, was den Juckreiz bei Stichen und Bissen lindern kann.

Für die Anwendung kochen wir am besten etwas Wasser auf und fügen anschließend Basilikum hinzu.

Nun tauchen wir einen Waschlappen in den Sud und betupfen die juckenden Wunden damit.

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Vorbeugung
Was hilft am besten gegen Mücken?

Ätherische Öle vertreiben Mücken, da diese den Geruch einiger Pflanzen überhaupt nicht mögen. Wollen wir Mückenstiche so gut es geht vermeiden, hilft es demnach, ein ätherisches Öl auf die Haut aufzutragen.

Besonders bewährt haben sich hierbei

Neben den ätherischen Ölen gibt es jedoch auch noch weitere Maßnahmen, die helfen können. So zum Beispiel:

  • Keine stark duftenden Parfums verwenden
  • Lange Kleidung tragen
  • Gewässer meiden
  • Im Sommer mehrmals am Tag duschen (Schweiß zieht Insekten an)
  • Fliegengitter an Türen und Fenstern installieren

Den Juckreiz loswerden
Was passiert, wenn man an einem Mückenstich kratzt?

Kratzen wir an einem Mückenstich, wird der Juckreiz noch stärker. Des Weiteren können durch Kratzen auch schädliche Erreger in die Wunde gelangen, wodurch sich diese entzünden und noch stärker anschwellen kann.

Wir sollten es deshalb besser unterlassen, da uns Mückenstiche ansonsten oftmals deutlich länger und intensiver quälen.

Wundheilung
Wie lange dauert es, bis ein Mückenstich weg ist?

Wie lange es dauert, bis ein Mückenstich verheilt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So kann es sich manchmal nur um wenige Minuten handeln, bis der Juckreiz und die Schwellung abflachen.

Oftmals bleibt die Reizung jedoch auch über mehrere Tage bestehen, insbesondere dann, wenn wir an der Wunde kratzen.

Tun wir dies nicht, sind die meisten Mückenstiche in der Regel nach 1-2 Tagen abgeheilt.

Quelle/choepferinsel.com