
Brave case. Hopefully a shark will come by. Thank you very much for your visit and my best wishes for sunday, and a wonderful weekend.(se/nz)
by Nilzeitung

Brave case. Hopefully a shark will come by. Thank you very much for your visit and my best wishes for sunday, and a wonderful weekend.(se/nz)
by Nilzeitung

WICHTIGE MITTEILUNG FÜR DIE VERBRAUCHER Öffentlicher Warenrückruf: Bio Mandeln und Mischungen Schwarzenbek, 05. März 2021. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die Carl Wilhelm Clasen GmbH folgende Artikel zurück:

Clasen Bio Mandelkerne 200g, Charge 70108662,
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 15.12.2021
Edeka Bio Mandeln 200g, MHD 23.11.2021
Edeka Bio Studentenfutter, 200g, MHD 23.01.2022
Clasen Bio Nusskernmischung 200g, Charge 70110732, MHD
27.10.2021
Clasen Bio Premium Studentenfutter 125g, Charge 70109372,
MHD 25.09.2021
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich einzelne Bittermandeln
in den Packungen der betreffenden Mindesthaltbarkeitsdaten befinden
können. Bittermandeln besitzen von Natur aus einen erhöhten Gehalt an
Amygdalin. Aus Amygdalin wird während des Verzehrs und bei der
Verdauung Blausäure freigesetzt, die zu starken Kopfschmerzen,
Erbrechen, Übelkeit und weiteren Vergiftungserscheinungen führen kann.
Bittermandeln zeichnen sich durch einen deutlichen Bittergeschmack aus.
Aus Gründen des Verbraucherschutzes rät die Carl Wilhelm Clasen GmbH
daher dringend vom Verzehr der oben genannten Produkte ab.

Die Artikel wurden bundesweit, bei folgenden Lebensmitteleinzelhandelsketten angeboten:
akzenta GmbH & Co KG
Citti Märkte GmbH & Co KG
Edeka
Famila Handelsmarkt Kiel GmbH & Co KG
FrischeParadies GmbH & Co. KG
HIT Handelsgruppe GmbH & Co KG
Michael Brücken Kaufpark GmbH & Co. OHG
Real GmbH
Rewe Markt GmbH
Transgourmet Deutschland GmbH & Co OHG
Die Carl Wilhelm Clasen GmbH und die betroffenen Handelsunternehmen
haben umgehend reagiert und die entsprechende Ware vorsorglich aus
dem Verkauf genommen. Andere MHD sowie weitere Artikel der oben
genannten Marken sind nicht betroffen.
Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses
gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in
ihren Einkaufsstätten zurückgeben.
Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice unter der
Rufnummer 04151/8329588 (Montag bis Sonntag 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr)
oder per E-Mail: rueckruf@cwclasen.de.
Achtung Warnung CAMEMBERT GRAINDORGE Nachweis von Vero Toxin bildenden E. coli

Grund der Warnung: Nachweis von Vero Toxin bildenden E. coli
Die Firma Münnich fromage GmbH & Co. KG ruft aus Gründen des vorbeugenden
Verbraucherschutzes folgendes Produkt zurück, bei dem nicht ausgeschlossen werden kann, dass
es den pathogenen Keim E.coli (VTEC) enthält:
CAMEMBERT GRAINDORGE 250G
Identitätskennzeichen: FR 14.371.001 CE
MHD: 07.04.2021
Dieser Weichkäse ist nicht zum Verzehr geeignet und kann an der Verkaufsstelle zurückgegeben
werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Infektionen, die durch pathogene E.coli-Keime (VTEC) ausgelöst werden, können leichte bis
schwere Durchfallerkrankungen auslösen.
Gefährdet sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen.
Das Produkt wurde von Kaufland bundesweit, von dem Käsespezialitäten-Großhändler Heiderbeck
GmbH in 82140 Olching sowie von der akzenta-Supermarkt-Filiale in 42283 Wuppertal-Barmen
vertrieben.
Quelle/lebensmittelwarnung.de.
by Nilzeitung

Tansanias Präsident Magufuli ist in seinem Büro und arbeitet hart, sagt PM.
Der tansanische Präsident John Magufuli ist auf dem Land und arbeitet hart in seinem Büro, sagte sein Premierminister am Freitag und unterdrückte Gerüchte, dass er sich mit Coronavirus infiziert habe.
Der 61-jährige Magufuli wurde seit dem 27. Februar nicht mehr öffentlich gesehen und hat seit dem Aufkommen von Gerüchten in sozialen Netzwerken nicht mehr gesprochen, die ihn als ernsthaft von Covid-19 betroffen ankündigen.
“Ich möchte den Tansaniern versichern, dass ihr Präsident fit ist und wie gewohnt hart arbeitet”, sagte Premierminister Kassim Majaliwa in einem Video, das während der Freitagsgebete in der Region Njombe (Süd) aufgenommen wurde.
“Ich habe heute Morgen sogar mit ihm über meine Reise nach Njombe gesprochen und er hat mir gesagt, ich soll Sie für ihn begrüßen. Ich habe in Dar es Salaam telefonisch mit ihm gesprochen, während ich in Dodoma war”, sagte er.
Die Rede ist die erste, die den Gerüchten direkt widerspricht.
Tansanias Minister für Verfassung und Recht drohte, jeden zu verfolgen, der “verrückte” Gerüchte über die Gesundheit des Präsidenten weitergab, aber keine Fragen zu seinem Zustand beantwortete.
Die wichtigste Oppositionspartei, Chadema, forderte am Freitag erneut Informationen über den Aufenthaltsort von Magufuli.
Latest update from Nairobi: The Man Who Declared Victory Over Corona “was transferred to India this afternoon.” Kenyans don’t want the embarrassment “if the worst happens in Kenya.” His COVID denialism in tatters, his prayer-over-science folly has turned into a deadly boomerang! pic.twitter.com/DyXYYbIvdd
— Tundu Antiphas Lissu (@TunduALissu) March 10, 2021
“Wir sind gezwungen, dies zu erfragen, da der Präsident vor zwei Wochen öffentlich erschienen ist und nach den Berichten über seinen Krankenhausaufenthalt keine offizielle Erklärung veröffentlicht wurde”, sagte John Mnyika, Generalsekretär der Chadema.
Magufulis Hauptgegner bei den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2020, Tundu Lissu, sagte Anfang dieser Woche auf Twitter, der Präsident sei aus gesundheitlichen Gründen nach Indien evakuiert worden. Africanews konnte seine Behauptungen nicht überprüfen.
Magufuli hat die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie heruntergespielt und behauptet, Tansania habe sich durch Gebet von der Covid befreit.
Er lehnte auch jegliche Sperren oder Maßnahmen wie das Tragen von Masken ab.
Später gab er jedoch zu, dass das, was er als “Atemwegserkrankung” bezeichnete, immer noch im Umlauf war.Viele tansanische Beamte sind in den letzten Wochen gestorben, oft ohne Angabe der Todesursache.
Unter ihnen der erste Vizepräsident des halbautonomen Archipels von Sansibar, Seif Sharif Hamad, der Mitte Februar verstorben ist. Seine Partei sagte, er habe Covid-19 unter Vertrag genommen. Tansania hat seit April 2020 keine Daten zum Coronavirus veröffentlicht.
am 28. JANUAR 2021 Bischöfe raten hingegen zu stärkerem Infektionsschutz

Am Mittwoch verkündete Tansanias Präsident John Magufuli: „Wir blieben über ein Jahr vom Virus verschont, weil Gott dazu imstande ist.“Archiv-Foto: Reuters
In Tansania herrscht zwischen Kirche und Staat ein Konflikt hinsichtlich des weiteren Corona-Kurses.Während Präsident John Magufuli sich gegen Impfungen aussprach und die Tansanier dazu aufrief, auf Gott zu vertrauen, empfahl die Bischofskonferenz, Schutzmaßnahmen gegen das Virus zu ergreifen. Der Präsident behauptet, sein Land sei bereits seit Monaten frei vom Coronavirus; Beobachter äußerten jedoch Zweifel.

https:2021/01/27/president-magufuli-warns-tanzanians-against-covid-19-vaccines/?jwsource=cl
In Tansania herrscht zwischen Kirche und Staat ein Konflikt hinsichtlich des weiteren Corona-Kurses: Präsident John Magufuli sprach sich gegen Impfungen aus und rief die Tansanier dazu auf, auf Gott zu vertrauen. Dieser habe das Land ein Jahr lang von der Pandemie verschont, so der Staatschef laut der Zeitung „The Citizen“ (Donnerstag). Damit befindet sich Magufuli auf Konfrontationskurs zu der katholischen Kirche im Land, die vor einer „neuen Infektionswelle“ warnte.
Am Dienstag hatte Erzbischof Gervas John Mwasikwabhila Nyaisonga die Tansanier zur Vorsicht aufgerufen. In einem Brief teilte der Vorsitzende der Bischofskonferenz mit: „Unser Land ist keine Insel.“ Deshalb habe man angesichts der steigenden Fallzahlen in Afrika „allen Grund“, sich vor einer Infektion zu schützen. Der Geistliche sprach sich für das Tragen von Masken und verstärkte Hygienemaßnahmen aus.
Die Regierung in Dodoma reagierte nicht direkt auf die Warnung der Bischöfe, aber am Mittwoch verkündete Magufuli: „Wir blieben über ein Jahr vom Virus verschont, weil Gott dazu imstande ist.“ Das ostafrikanische Land dürfe nicht zum Versuchslabor für „gefährliche“ Impfstoffe werden, so der zunehmend autokratisch regierende Präsident. Er behauptet, sein Land sei bereits seit Monaten frei vom Coronavirus; Beobachter äußerten jedoch Zweifel.
Quelle/KNA/Afrikaners News.
by Nilzeitung

© Stiftung Warentest / René Reichelt
Nach einem Arbeitsunfall trägt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten von Behandlung, Reha oder Unfallrente. Auch bei einem Unfall auf dem Arbeitsweg springt sie ein. Oftmals müssen Betroffene allerdings um die Anerkennung des Arbeitsunfalls kämpfen – nicht selten vor Gericht. Werden Leistungen von der Berufsgenossenschaft abgelehnt, sollten Versicherte sich wehren.
Was zählt als Arbeitsunfall? Versichert sind Unfälle, die Arbeitnehmer in Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit erleiden. Kein Versicherungsschutz besteht, wenn Verletzungen beziehungsweise Gesundheitsschäden ohne Einwirkung von außen zufällig während der versicherten Tätigkeit auftreten.
Wer ist geschützt? Neben Angestellten sind Auszubildende, Kindergartenkinder und Schüler, Studierende, Helfer bei Unglücksfällen, ehrenamtlich Tätige, Entwicklungshelfer und pflegende Angehörige durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Selbstständige können bei der Berufsgenossenschaft freiwillig eine Unfallversicherung abschließen.
Sofort melden. Nach einem Arbeitsunfall sollten Arbeitnehmer umgehend zu einem Durchgangsarzt gehen. Das sind Fachärzte mit Zulassung der Berufsgenossenschaften. Sie kümmern sich um die Versorgung.
Arbeitgeber informieren. Geschieht der Unfall außerhalb der Firma, müssen Arbeitnehmer das Unternehmen informieren. Es muss den Unfall dokumentieren und der zuständigen Berufsgenossenschaft melden, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage dauert.
Widerspruch einlegen. Lehnt die Berufsgenossenschaft Leistungen ab, hat der Betroffene einen Monat Zeit, um zu widersprechen. Um Fehler zu vermeiden, sollte er zu einem Anwalt gehen, der sich im Sozial- und Berufsgenossenschaftsrecht auskennt.nach oben
Arbeitsunfälle passieren täglich. Jährlich zählt die gesetzliche Unfallversicherung mehr als 800 000 Arbeits- und Wegeunfälle. Nach einem Unfall auf dem Arbeitsweg oder am Arbeitsort selbst haben Beschäftigte Anspruch auf umfassende Leistungen. Ziel ist die möglichst schnelle Rückkehr in den Beruf. Dazu muss die gesetzliche Unfallversicherung ihrem gesetzlichen Auftrag entsprechend „alle geeigneten Mittel“ einsetzen. Deshalb ist die Behandlung der Berufsgenossenschaft in aller Regel besser als die allgemeine Unfallversorgung, weiß Sozial- und Arbeitsrechtsexperte Martin Schafhausen. „Das Leistungsangebot reicht von Heilbehandlung, Reha, Physio und Versorgung mit Hilfsmitteln bis zum Verletztengeld oder einer Unfallrente.“ In besonderen Härtefällen übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung sogar eine Spezialausrüstung des Arbeitsplatzes oder bezuschusst den Umbau der Wohnung des Arbeitnehmers.
Übrigens: Wer sich zusätzlich absichern will, kann eine private Unfallversicherung abschließen. Die Versicherung federt finanzielle Folgen eines Unfalls ab, wenn die Gesundheit des Versicherten dauerhaft beeinträchtigt ist und die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig ist. Unser Vergleich Private Unfallversicherung zeigt: Die Preisunterschiede sind groß. Verbraucher finden sowohl Top-Versicherungsleistungen zu hohen Preisen als auch soliden Schutz zu weitaus günstigeren Jahresbeiträgen.
Wer aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit einen gesundheitlichen Schaden erleidet, bekommt eine Verletztenrente von der Berufsgenossenschaft. Der Anspruch besteht, wenn die Erwerbsfähigkeit länger als 26 Wochen um mindestens 20 Prozent gemindert ist. Bei vollständigem Verlust der Erwerbsfähigkeit erhält der Versicherte eine jährliche Rente in Höhe von zwei Dritteln seines Bruttojahresverdienstes. Bei einer um 20 Prozent geminderten Erwerbsfähigkeit sind es 20 Prozent dieser Rente. Hat der Versicherte im Jahr vor einem Arbeitsunfall, der den vollen Verlust seiner Erwerbsfähigkeit zur Folge hat, also 50 000 Euro verdient, bekommt er gut 33 333 Euro Rente. Bei einer um 20 Prozent geminderten Erwerbsfähigkeit sind es gut 6 666 Euro (20 Prozent von 33 333 Euro). Häufig wird die Rente zunächst befristet gezahlt. Ist der Versicherte dauerhaft krank, bekommt er auch die Rente dauerhaft.
Dauerhaft Kranke sind häufig also auch erwerbsgemindert. Sie bekommen dann sowohl eine Unfallrente von der gesetzlichen Unfallversicherung als auch eine Erwerbsminderungsrente von der gesetzlichen Rentenversicherung. In bestimmten Fällen wird die Erwerbsminderungsrente dann allerdings gekürzt; und zwar dann, wenn die Summe beider Renten einen individuell zu bestimmenden Grenzbetrag überschreitet. Maßgebend für seine Berechnung ist der vor dem Unfall erzielte Jahresarbeitsverdienst, der einer Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung zugrunde liegt. Die Berechnung ist kompliziert. Betroffene sollten sich daher in einer Beratungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung kostenlos beraten lassen. Hier nur ein Beispiel: Bei 500 Euro Unfallrente und 500 Euro Erwerbsminderungsrente und einem Verdienst von 24 000 Euro im Jahr vor dem Arbeitsunfall wird die Erwerbsminderungsrente nicht gekürzt. Bei 500 Euro Unfallrente und 1 000 Euro Erwerbsminderungsrente wird diese um 52 Euro gekürzt.
Und wer trägt die Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung? Das machen die Unternehmen allein, Beschäftigte zahlen nichts. Arbeitgeber sind zwangsweise Mitglied dieser Versicherung. Träger sind die Unfallkassen der öffentlichen Hand sowie gewerbliche und landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften. Die Höhe des Beitrags setzen sie je nach Branche fest. Neben Angestellten sind Auszubildende, Kindergartenkinder, Schüler und Studierende, Helfer bei Unglücksfällen, ehrenamtlich Tätige, Entwicklungshelfer und pflegende Angehörige geschützt. Außen vor bleiben Beamte. Für sie gelten die Vorschriften der Unfallfürsorge. Auch Selbstständige sind grundsätzlich nicht unfallversichert. Sie können aber freiwillig bei der Berufsgenossenschaft eine Unfallversicherung abschließen.
Zum Durchgangsarzt. Der erste Weg ist für Unfallopfer der zum Durchgangsarzt. Dieser ist meist ein Unfallchirurg oder Orthopäde mit einer besonderen Zulassung der gesetzlichen Unfallversicherung. Er kann schnell die nächsten Schritte in die Wege leiten. Elke Biesel von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): „In jedem Betrieb sollte eine Liste mit den nächstgelegenen Praxen von Durchgangsärzten aushängen.“ Namen und Adressen gibt es auch auf den Internetseiten der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der DGUV. Wer nach einem Unfall auf dem Arbeitsweg ins Krankenhaus gebracht wird oder selbst zu einem Arzt geht, sollte sofort den Arbeitsunfall erwähnen.
Den Chef informieren. Auch der Chef sollte schnell vom Unfall erfahren. Biesel: „Selbst kleinere Verletzungen sollten in das Verbandsbuch des Unternehmens eingetragen werden, um sie zu dokumentieren“. Das erleichtert den Nachweis für den Fall, dass sich im Nachhinein Komplikationen ergeben. Ist der Beschäftigte länger als drei Tage arbeitsunfähig, muss das Unternehmen die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse informieren.nach oben
Unter Arbeitsunfälle werden Unfälle gefasst, die versicherte Personen infolge einer versicherten Tätigkeit erleiden. Ein Unfall ist nach Paragraf 8 Sozialgesetzbuch VII „ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt“. Die Berufsgenossenschaften prüfen sehr sorgfältig, bevor sie zahlen. Zwei Punkte sind entscheidend: Handelt es sich tatsächlich um einen Unfall im gesetzlichen Sinne, und steht er in einem inneren Zusammenhang mit der Arbeit?
Was genau unter Arbeitsunfällen zu verstehen ist, wird oft erst im Einzelfall klar. So hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg entschieden, dass die Unfallversicherung nicht die Kosten trägt, wenn die eigentliche Ursache der Verletzung eine Vorschädigung war (Az. L 8 U 5043/09). In dem Fall war eine Frau während ihrer beruflichen Tätigkeit umgeknickt und hatte sich verletzt. Grund für die Verletzung war aber ein Bänderriss, den sie 22 Jahre vorher erlitten hatte. Die Berufsgenossenschaft fragt deswegen häufig bei der Krankenkasse nach, ob Vorerkrankungen des betroffenen Körperteils mitverantwortlich für Unfallschäden sein könnten (zum Vergleich gesetzliche Krankenversicherung).
Auch der betriebliche Zusammenhang ist ein häufiger Streitpunkt vor den Gerichten: Ein Sturz auf der Firmentoilette stellt etwa keinen Arbeitsunfall dar, so das Sozialgericht Heilbronn (Az. S 13 U 1826/17). Ein Mechaniker hatte geklagt, nachdem er im Toilettenraum seiner Arbeitsstelle auf dem seifigen Boden ausgerutscht und mit dem Kopf gegen das Waschbecken gefallen war. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und lag vier Tage im Krankenhaus. Die zuständige Berufsgenossenschaft lehnte eine Anerkennung als Arbeitsunfall ab – mit Recht urteilten die Heilbronner Richter. Der Besuch der Toilette sei privater Natur. Auch in öffentlichen und privaten Toilettenräumen könnten die Fliesen nass und seifig sein. Bemerkenswert: Der Weg von oder zur Toilette ist wiederum geschützt.
Schafhausen: „Ein ähnlich gelagerter Fall ist der Arbeitnehmer, der sich beim Essen verschluckt. Das ist auch dem privaten Bereich zuzurechnen.“ Man isst eben nicht nur, um die Arbeitskraft zu erhalten. Auch bei Raucherpausen außerhalb der üblichen Pausenzeiten sind Arbeitnehmer deswegen nicht unfallversichert (Sozialgericht Karlsruhe, Az. S 4 U 1189/15). Denn auch dabei liegt keine besondere betriebliche Gefahr vor.
Auch wenn sich Bewerber bei der Arbeit an einem Probetag verletzen, stehen sie unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wie das Bundessozialgericht in einem Fall entschieden hat. Ein Mann war vom Lkw eines Entsorgers für Lebensmittelabfälle gestürzt. Den Probearbeitstag ohne Vergütung hatte er im Vorstellungsgespräch vereinbart. Das Gericht entschied: Am Probetag gilt der Mann als „Wie-Beschäftigter“ und ist damit gesetzlich unfallversichert. Der Grund dafür: Er hat dem Unternehmen mit seiner Tätigkeit einen wirtschaftlichen Wert erbracht, die einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis ähnlich ist (Az. B 2 U 1/18 R).
Unter Arbeitsunfälle werden nicht nur die Unfälle gefasst, die sich schon aus dem Wortsinn ergeben. Auch Wegeunfälle fallen darunter. Das sind Unfälle, die Beschäftigte auf dem unmittelbaren Weg zur oder von der Arbeit erleiden. Auch wenn jemand abends Cannabis raucht und am nächsten Morgen auf dem Arbeitsweg verunglückt, kann das ein Arbeitsunfall sein, sofern derjenige sich dabei auf direktem Weg zu seinem Job befand. In einem vor dem Sozialgericht Osnabrück verhandelten Fall hatte ein Radler einen Pkw übersehen und wurde schwer verletzt. Eine Blutprobe ergab 10 Nanogramm pro Milliliter Blutserum des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC). Die Berufsgenossenschaft wollte nicht zahlen. Schließlich drohe Autofahrern schon bei 1 ng/ml Führerscheinentzug. Doch das Gericht urteilte: Bei Cannabis gebe es keine festen Grenzwerte für Fahruntüchtigkeit. Diese lasse sich nicht allein aus dem THC-Wert folgern. Zwar sei Cannabis verboten. Aber gegen ein Verbot zu verstoßen, bedeute nicht automatisch den Verlust des Versicherungsschutzes. Das gelte ja auch bei anderen Verkehrsverstößen. Direkt nach dem Unfall war der Mann bei klarem Bewusstsein, so die Ärzte. Der Unfall sei aus Unachtsamkeit passiert (Az. S 19 U 40/18).
Schwierigkeiten macht die Berufsgenossenschaft regelmäßig, wenn ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit noch irgendetwas erledigt. Der Versicherungsschutz beginnt zwar, wenn der Arbeitnehmer durch die Außentür seine Wohnung verlässt und endet mit Betreten des Betriebsgeländes. „Unmittelbarer Weg“ heißt aber: Umwege sind grundsätzlich nicht versichert. Der kleine Umweg zum Einkaufen oder der Halt auf dem Supermarktparkplatz sind genauso wenig versichert wie der Extraweg zum Tanken (Hessisches Landessozialgericht, Az. L 3 U 195/07). Das gilt auch, wenn der Arbeitnehmer gezwungen war nachzutanken, weil die Tankreserveanzeige aufleuchtete. Das entschied das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (Az. L 3 U 268/11). Tanken ist nämlich mehr als eine geringfügige Unterbrechung des Arbeitswegs und damit grundsätzlich nicht versichert (Bundessozialgericht, Az. B2U9/18 R). Wenn der Fahrer nach dem Tanken allerdings wieder auf die übliche Route zum Betrieb oder vom Betrieb zum Wohnort zurückkehrt, greift der Versicherungsschutz wieder. Bestimmte Umwege sind generell erlaubt: Wer sein Kind regelmäßig zur Kita oder zur Schule bringt oder Kollegen auf dem Arbeitsweg abholt, ist auf der Strecke versichert. Auch bei Umleitungen oder weil der Arbeitsplatz über einen längeren Weg schneller erreicht werden kann, ist der Arbeitnehmer auf der Strecke versichert.
Kein Versicherungsschutz liegt vor, wenn der Arbeitnehmer nach einem knapp einstündigen Arztbesuch während der Arbeitszeit auf dem Rückweg zum Betrieb einen Verkehrsunfall erleidet. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Sozialgerichts Dortmund hervor (Az. S 36 U 131/17). In dem Fall hatte sich ein Arbeitnehmer aus Siegen nach einem Besuch eines Orthopäden auf dem Rückweg zu seiner Arbeitsstätte bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt. Die Richter urteilten, der Mann sei nicht auf einem mit seiner versicherten Tätigkeit in Zusammenhang stehenden Betriebsweg verunglückt. „Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit“ – zum Beispiel ein Arztbesuch – seien dem persönlichen Lebensbereich des Versicherten zuzurechnen.
Der Ort, von dem aus der Beschäftigte den – versicherten – Weg zur Firma antritt oder wohin er nach der Arbeit fährt, muss nicht unbedingt die eigene Wohnung sein. Es kann sich auch um einen sogenannten dritten Ort handeln. Ein dritter Ort etwa ist der Wochenendaufenthalt, von dem aus ein Arzt in die Klinik zurückgerufen wird. Dazu zählt auch die Wohnung eines Bekannten, bei dem eine Arbeitnehmerin regelmäßig ihr freies Wochenende verbringt. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichtes (Az. B 2 U 23/03 R) hervor. Die Wohnung des Bekannten lag zwar in einer anderen Richtung als ihr eigener Wohnsitz, war aber der Endpunkt ihrer Fahrt. Hinsichtlich Kilometerzahl und Fahrtzeit war sie außerdem kaum weiter von der Firma entfernt als die Wohnung der Frau. Auch das ist ein Kriterium (BSG B 2 U 20/05 R). Arztpraxis oder Autowerkstatt können zum dritten Ort werden, wenn der Beschäftigte auf dem Weg zur Firma dort Halt macht, weil er etwa einen Termin hat, und mindestens zwei Stunden vor Ort zubringt. Der direkte Weg zum Betrieb ist dann versichert. Versichert war auch der Beschäftigte, der die Mittagszeit bei einem Freund verbrachte und auf dem Weg zur Nachmittagsschicht verunglückte. Das entschied das Bundessozialgericht (Az. B 2 U 20/18 R). Der Weg war zwar dreimal so lang wie sein üblicher Weg vom Wohnort zum Betrieb, aber der Betroffene hatte sich mindestens zwei Stunden dort aufgehalten.
Orte, die zur Freizeitbeschäftigung aufgesucht werden, die der geistigen Anregung, der Entspannung oder der Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen dienen, werden nicht als dritter Ort anerkannt. Wer nach der Arbeit ins Kino, ins Fitnessstudio oder eine Gaststätte fährt und sich dort mehr als zwei Stunden aufhält, hat für den restlichen Heimweg den Versicherungsschutz verwirkt (BSG 2 U 23/08 R). Wer nach der Arbeit eine andere Richtung einschlägt als die zu seinem Wohnort oder einem dritten Ort, befindet sich auf einem Abweg und ist nicht versichert. Das gilt selbst dann, wenn der Beschäftigte versehentlich von der geplanten Route abkommt, so urteilte das Landessozialgericht Thüringen (Az. L 1 U 900/17). Eine Ausnahme gilt für ehrenamtlich Aktive: Wenn ein Beschäftigter nach der Arbeit zu seinem Sportverein fährt, um sich dort als Trainer zu engagieren, sind Hin- und Rückweg automatisch unfallversichert.
In der Mittagspause sind Arbeitnehmer nur bedingt versichert: Verunglückt ein Arbeitnehmer auf dem direkten Weg zum Essen außer Haus, zahlt die betriebliche Unfallversicherung. Ein Unfall bei anderen Erledigungen zählt nicht als Arbeitsunfall. Eine Frau, die sich verletzte, als sie zur Reinigung wollte, bekommt kein Geld. Das hat das Hessische Landessozialgericht entschieden (Az. L 3 U 225/10). Nicht versichert ist, wer in der Mittagspause Fitnessübungen oder einen Erholungsspaziergang macht. Unversichert ist auch der Aufenthalt in der Gaststätte oder Kantine selbst.
Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zum Betriebssport. Fußball, Badminton oder Flurgymnastik – die Angebote können vielfältig sein. Auch beim Betriebssport sind die Mitarbeiter gesetzlich versichert, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind: Der Sport muss als Ausgleich für körperliche, geistige oder nervliche Belastungen am Arbeitsplatz dienen. Er muss regelmäßig stattfinden und der Kreis der Teilnehmer im Wesentlichen auf Betriebsangehörige beschränkt sein. Zuletzt muss ein klarer organisatorischer Bezug zum Unternehmen bestehen. Der liegt vor, wenn etwa der Arbeitgeber den Ort oder feste Zeiten vorgibt. Wichtig ist, dass nicht sportliche Höchstleistungen oder die Teilnahme an Wettkämpfen im Vordergrund steht. Das ist in der Regel der Fall, wenn Mannschaften verschiedener Unternehmen gegeneinander antreten – vor allem bei Punkt- und Pokalspielen zwischen einzelnen Betriebssportgemeinschaften.
In einem Fall vor dem Sozialgericht Wiesbaden wurde eine Knieverletzung, die sich eine Frau bei einem Volleyballturnier zugezogen hatte, nicht als Arbeitsunfall anerkannt. Begründung: Der Wettkampf stand im Vordergrund und am Turnier konnten nur wenige Mitarbeiter mitmachen, aber auch Betriebsfremde (Az. S 32 U 34/14).
Auch das gesellige Miteinander auf dem Betriebsausflug oder einer Betriebsfeier kann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Wie so oft, kommt es auf den jeweiligen Einzelfall an. Versichert ist der Arbeitnehmer in der Regel, wenn die Veranstaltung vom Chef ausgerichtet wird, sich an alle Betriebsangehörigen richtet und der Zusammengehörigkeit dient.
Versichert: Betriebs-Grillparty. Das Sozialgericht Dortmund hat einen Arbeitsunfall bei einer Arbeitnehmerin anerkannt, die im Laufe eines vom Arbeitgeber organisierten Grillabends umgeknickt und sich das Sprunggelenk gebrochen hat (Az. S 18 U 211/15). Zwar war die Arbeitnehmerin zu dem Zeitpunkt im alkoholisierten Zustand – dadurch verliere sie aber auf einer Betriebsveranstaltung nicht ihren gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Nur wenn Arbeitnehmer so betrunken sind, dass sie nicht mehr in der Lage sind, an dem geselligen Beisammensein teilzunehmen, fallen sie aus dem Schutzbereich raus.
Nicht versichert: Unfall mit Segway. Unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht hingegen nicht, wer am Ende einer Fortbildung von seinem Chef zu einer Segway-Tour eingeladen wird und dabei einen Unfall erleidet. So hat das Sozialgericht Stuttgart entschieden (Az. S 1 U 3297/17). Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung erstrecke sich zwar auf die Fortbildungsveranstaltung, nicht aber die Ausfahrt mit dem Segway. Ein Arbeitsunfall setze voraus, „dass der Verletzte durch eine Verrichtung vor dem fraglichen Unfallereignis den gesetzlichen Tatbestand einer versicherten Tätigkeit erfüllt hat und deshalb ‚Versicherter‘ im Sinne des Sozialgesetzbuchs ist“. Eine versicherte Tätigkeit sei die Segway-Fahrt nicht, so das Gericht. Dafür spreche auch nicht, dass der Arbeitgeber die Tour organisiert und finanziert hat. Es stünde einem Arbeitgeber zwar frei, seinen Mitarbeitern entsprechende Veranstaltungen anzubieten. Er habe es dadurch jedoch nicht in der Hand, den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung auf sonst unversicherte Tatbestände auszuweiten, und zwar auch dann nicht, wenn hierdurch die persönliche Verbundenheit einer Gruppe von Beschäftigten mit dem Unternehmen gestärkt werde.
Nicht versichert: Skiausflug. Auch die Teilnahme an einem vom Arbeitgeber veranstalteten Skiausflug ist nicht gesetzlich unfallversichert, wenn dieser nur einmal im Jahr stattfindet. In dem vom Sozialgericht Karlsruhe entschiedenen Fall verletzte sich der Kläger die rechte Schulter und das Kniegelenk. Das Gericht sah darin keinen Arbeitsunfall. Mit der Teilnahme am Skiausflug habe er offenkundig keine arbeitvertraglich geschuldete oder eine vermeintliche Pflicht aus dem Beschäftigungsverhältnis erfüllt und auch kein unternehmensbezogenes Recht wahrgenommen. Es handelte sich auch nicht um versicherten Betriebssport – dieser muss nämlich regelmäßig stattfinden. Auch eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung habe nicht vorgelegen, so das Gericht. Am Skiausflug konnte nur eine begrenzte Anzahl von Beschäftigten teilnehmen. Er stand also nicht allen Betriebsangehörigen offen und diente nach Angaben des Unternehmens ausdrücklich nicht der Förderung der Betriebsverbundenheit der Teilnehmer untereinander. (Az. S 1 U 412/19)
Viele ehrenamtlich Tätige sind gesetzlich unfallversichert. Automatisch gilt das, wenn sie freiwillig für Bund, Länder, Städte und Gemeinden arbeiten oder Helfer von Rettungsorganisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr oder der freien Wohlfahrtspflege sind.
Gemeinnützige Organisationen wie Tierschutzvereine können eine freiwillige gesetzliche Unfallversicherung für ihre Funktionäre abschließen. Ansonsten fällt die Tätigkeit ihrer Mitglieder nicht unmittelbar unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das zeigt der Fall einer Rentnerin aus Lünen, Nordrhein-Westfalen. Für einen Tierschutzverein kümmerte sie sich regelmäßig um Streunerkatzen. Während einer Fütterung erlitt die Frau einen Verkehrsunfall und klagte auf Anerkennung eines Arbeitsunfalls. Doch die Richter des Sozialgerichts Dortmund werteten ihren Einsatz als unversicherte Freizeitbeschäftigung, ohne Aufwandsentschädigung oder Gehalt, die sie aufgrund ihrer Tierliebe ausgeübt habe (Az. S 18 U 452/18).
Für ehrenamtliche Helfer in Sportvereinen gilt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. In der Regel schützen Vereine ihre Übungsleiter über eine private Gruppenunfallversicherung. Nachfragen ist sinnvoll.
Ein Beschäftigter wurde für ein Jahr nach Vietnam entsandt, wo er ein Projekt in einem Nationalpark betreuen sollte. Bei einer Exkursion erlitt er einen schweren Unfall. Teile seines linken Beins wurden amputiert. Die Unfallversicherung wollte dies nicht als Arbeitsunfall anerkennen, da der Mann sein Gehalt in Vietnam bezog. Obwohl er im Ausland verunglückte, steht er unter dem Schutz der hiesigen gesetzlichen Unfallversicherung, urteilte hingegen das Hessische Landessozialgericht (Az. L 3 U 105/16 ZVW). Der Unfallschutz gelte auch für Arbeitnehmer, die ins Ausland entsandt werden. Und zwar dann, wenn die Entsendung zeitlich begrenzt ist, und der Arbeitnehmer davor und danach bei dem Betrieb angestellt war.
Quelle/Stiftung Warentest/verbraucherschutz.de/Test. Krankenkasse.de
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Argentinien,-Patagonien brannte diesen Mittwoch in Argentinien und die Waldbrände wurden gerade an diesem Donnerstag gelöscht. Laut lokalen Medien sind bislang mehr als 2000 Hektar betroffen, 200 Familien, die ihr Zuhause verloren haben, mindestens 12 Schwerverletzte, Hunderte von Evakuierten und 12 Vermisste, da sie aufgrund der Schwierigkeiten nicht kontaktiert werden können mit dem Signal.
Das Feuer betraf die Provinzen Río Negro und Chubut, insbesondere die Städte Lago Puelo, El Bolsón, El Maitén, Epuyén, Futaleufú und El Hoyo, ein wichtiger touristischer Punkt von Wäldern und Seen in der Nähe der Ausläufer der Anden.
Am Mittwochabend traf der Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung der Nation, Juan Cabandié, in der Region ein und erklärte auf einer Pressekonferenz, er werde eine „Strafanzeige einreichen, weil es sich um vorsätzliches Feuer handelt, damit die Justiz sie identifiziert , untersucht und bestraft die Verantwortlichen für die Brände in Río Negro und Chubut. Es ist dringend erforderlich, dass Fortschritte erzielt werden und dass dieser Ökozid nicht ungestraft bleibt. “
Symbol Bild”Die Flammen verschlang eine große Anzahl von Lagern in der Gegend”
In einer Pressekonferenz stimmten die Bürgermeister der Andenregion (zu der auch die vom Brand betroffenen Städte gehören) zu, dass die Ursachen des Brandes zwar nicht definiert sind, “aber nichts Natürliches war”.
„Leider gibt es die Praxis, Feuer rücksichtslos einzusetzen, was sich auf Ökosysteme und Bürger auswirkt, und dies muss verworfen werden. Wir befinden uns in einem anderen Kontext als vor 30 Jahren. Heute wird die globale Erwärmung leider klar und immer heftiger. Brände als Praxis innerhalb des produktiven Rahmens zu machen, ist unverantwortlich und ein Verbrechen. Wir müssen das beenden “, sagte der Minister und berichtete Infobae .
Darüber hinaus teilte er mit, dass an diesem Donnerstag eine Gruppe von Experten der Bundespolizei in der Region eintreffen wird, um eine Umfrage durchzuführen und festzustellen, ob brennbares Material verwendet wurde, und um festzustellen, ob Absichten bestehen.
Die Bürgermeister berichteten, dass die Kampfarbeit auch nach dem Regen am frühen Morgen fortgesetzt wird. „Erst nach dem Regen konnte das Feuer in der Hoffnung bekämpft werden, es zu kontrollieren. In diesem Moment wird an den Ausbrüchen gearbeitet, die den Wald gefährden, und es wird eine Umfrage unter den Menschen durchgeführt, die alles verloren haben. Es gibt auch eine Nummer, um die Informationen der selbst evakuierten Menschen zu sammeln. Bisher haben wir keine Aufzeichnungen der Opfer haben „ ,sagte die Gemeinde Beamten und berichtet Sein 12 .
In der Stadt Las Golondrinas in der argentinischen Provinz Chubut wurde am 11. März 2021 nach einem Waldbrand ein Auto gesehen. Sieben Menschen wurden verletzt und weitere 12 verschwanden am Mittwoch aufgrund der Waldbrände, die das argentinische Patagonien verwüsteten. Foto: Francisco Ramos, AFP
Der Gouverneur der Provinz Chubut, Mariano Arcioni, erklärte diesen Mittwoch für einen Zeitraum von einem Jahr zum “Zustand der magmatischen Katastrophe in der Andenregion”. In dem Dekret wurde beschrieben, dass “Brände ausbrachen und sich auf unvorhergesehene Weise ausbreiteten, was verheerende Folgen für die Bevölkerung und materielle Schäden sowohl in Einrichtungen als auch in Privathaushalten hatte”.
Mit dieser Entschließung werden Haushaltsänderungen genehmigt, um den durch die Brände verursachten Schaden zu beheben. Tatsächlich wurde bereits eine Investition von 10 Millionen argentinischen Pesos (110.000 USD) gemeldet, um von den Bränden betroffene Familien und Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen.
Am Mittwochnachmittag kündigte der argentinische Präsident Alberto Fernández den Versand von zwei Hubschraubern, drei Hydrantenflugzeugen, 12 Feuerwehrautos, Unterstützungsfahrzeugen und 62 Brigaden an, die vom Nationalen Brandschutzsystem einberufen wurden, und versicherte, dass er die Situation genau verfolgt.
Quelle/ladiaria.comuy/Medienagenturen.
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Der Eingang der betroffenen Flüchtlingsunterkunft. Nach einer Auseinandersetzung bei einem Einsatz laufen gegen einen Rettungssanitäter sowie gegen zwei Polizeibeamte und einen Bewohner der Einrichtung Ermittlungen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 8. November vergangenen Jahres.© Uwe Zucchi/dpa Aktualisiert am 12. März 2021, 17:03 Uhr
Kassel,-Nach einer Auseinandersetzung bei einem Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Kassel laufen gegen einen Rettungssanitäter sowie gegen zwei Polizeibeamte und einen Bewohner der Einrichtung staatsanwaltliche Ermittlungen. Der 44 Jahre alte Rettungssanitäter soll laut Staatsanwaltschaft Kassel bei dem Einsatz im Beisein der Polizisten einen auf einer Trage festgeschnallten Bewohner der Unterkunft einmal geschlagen haben, nachdem dieser den Sanitäter und seine Kollegin bespuckt haben soll.

Laut “Bild”-Zeitung, die das Video einer Überwachungskamera veröffentlicht hatte, erlitt der 32-Jährige durch den Schlag ins Gesicht einen doppelten Bruch des Jochbeins.
Nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft wird gegen den Sanitäter wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt und zudem geprüft, ob die Beamten eine Strafvereitelung im Amt begangen hätten. Bei den Ermittlungen sei auch ein Video aus einer Überwachungskamera gesichtet worden, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung darüber berichtet.

Geflüchteten-Unterkunft / Sanitäter in Kassel schlägt auf Mann ein, Polizisten schauen zu: Polizeipräsident „fassungslos“
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) forderte am Freitag eine rasche Aufklärung des Vorfalls. “Die Bilder auf dem Video sind schrecklich. Die Umstände und der Tathergang müssen jetzt so schnell wie möglich aufgeklärt werden.” Vom hessischen Innenministerium hieß es: “Das angesprochene Video macht uns fassungslos.” Das Landespolizeipräsidium habe eine umfassende Aufklärung in die Wege geleitet. Gegen die eingesetzten Polizeibeamten würden disziplinarische Konsequenzen geprüft.
Die Abläufe in den am Freitag aufgetauchten Aufnahmen machten “fassungslos und betroffen”, erklärte Kassels Polizeipräsident Konrad Stelzenbach. “Gewalt gegen eine fixierte und somit wehrlose Person ist nicht zu tolerieren – ganz unabhängig davon, was zuvor vorgefallen ist.”

+Ein Blick auf die Geflüchteten-Unterkunft in Kassel. Hier wurde im November 2020 ein Mann von einem Sanitäter geschlagen. Die Polizei griff nicht ein.© Uwe Zucchi/dpa
Die Auseinandersetzung ereignete sich bereits am 8. November vergangenen Jahres. Laut damaligem Polizeibericht waren Polizei und Rettungsdienst seinerzeit wegen eines randalierenden Bewohners in die Flüchtlingsunterkunft gerufen worden.
Der 32-Jährige “sichtlich alkoholisierte” Bewohner sei zunächst “scheinbar hilflos” gewesen, während des Einsatzes aber “wieder zu Kräften” gekommen, hatte die Polizei mitgeteilt. Der Mann soll versucht haben, die Einsatzkräfte mit einer Alu-Leiter zu attackieren. Die Beamten hätten ihn “durch den schnellen Einsatz von Pfefferspray” abwehren und den Angreifer anschließend überwältigen können.
Der Mann habe erhebliche Gegenwehr geleistet, es sei auch “zu mehreren Spuckattacken gegen die Beamten und die Rettungskräfte” gekommen, hieß es. Der Schlag des Rettungssanitäters wurde in dem Polizeibericht nicht erwähnt.
Auch die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der 32-Jährige den Sanitäter und seine Kollegin vor dem Schlag unter anderem bespuckt haben soll. Das Polizeipräsidium Nordhessen habe ein Ermittlungsverfahren gegen die am Einsatz beteiligten Polizeibeamten eingeleitet, “um auch insoweit das Verhalten der Beamten auf eine mögliche strafrechtliche Bedeutsamkeit hin zu überprüfen”.
Dieses Verfahren werde nun bei der Staatsanwaltschaft Kassel geführt. Zudem laufen auch Ermittlungen gegen den 32-Jährigen wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegenüber Vollstreckungsbeamten sowie wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung.
Der Regionalverband Kassel-Nordhessen des Arbeiter-Samariter-Bundes teilte am Freitag auf Anfrage mit, man habe den Rettungssanitäter sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst freigestellt und unmittelbar die fristlose Kündigung ausgesprochen.
Quelle/web.de/dpa/afp/mf/ © dpa
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Ein verletzter streunender Hund betritt den Tierarzt, um um Hilfe zu bitten.
Die Überwachungskammern eines Tierarztes in der brasilianischen Gemeinde Juazeiro do Norte haben den Moment festgehalten, als ein verletzter streunender Hund dort eintrat und von Fachleuten um Hilfe gebeten wurde.
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ISTANBUL KINO 11. MÄRZ 2021 15:31 GMT + 3Ein Standbild aus “Quo Vadis, Aida?” zeigt bosniakische Muslime auf dem UN-Gelände.
ISTANBUL,- Der vom türkischen Staatssender TRT co-produzierte Film “Quo Vadis Aida?” Wurde bei den Preisen der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) in zwei Kategorien nominiert, gab TRT am Donnerstag bekannt. Während die Regisseurin Jasmila Zbanic als beste Regisseurin nominiert wurde, wurde das Kriegsdrama über den Völkermord an Srebrenica 1995 bei den 74. BAFTAs, die am 11. April verliehen werden sollen, als bester fremdsprachiger Film nominiert.
“Quo Vadis, Aida?” findet auf einer UN-Basis in der Stadt Srebrenica in Bosnien-Herzegowina während der Tage des Völkermords statt, als Tausende Bosnier, darunter Frauen und Kinder, von serbischen Streitkräften getötet wurden. In dem Film verwendet der in Bosnien geborene Zbanic eine kraftvolle Filmsprache, um die Auswirkungen des Bosnienkrieges auf seine Opfer und Zeugen, insbesondere Frauen und Kinder, zu zeigen.
Die Produktion steht auch auf der Shortlist für den besten internationalen Film bei den Oscar-Verleihungen 2021 und wurde zuvor auf den Filmfestivals in Venedig und Toronto gezeigt. Von den 93 Einsendungen für den besten internationalen Film bei Oscars gehörte der Film zu den Top 15, sagte TRT.
Vor 26 Jahren wurden in Srebrenica über 7.000 Menschen ermordet. Das Bild zeigt Trauernde vor einem Stein, auf dem die Namen der Opfer zu lesen sind. (© picture-alliance)(bpb.de
Der Zerfall Jugoslawiens und dessen Folgen
Am 9.7.2015 1995: berechtigtet bpb.de, Hintergrund das-Massaker-von-Srebrenica Das Massaker von Srebrenica.
Vor 20 Jahren ermordeten serbische Soldaten in dem bosnischen Ort Srebrenica mehr als 7.000 muslimische Jungen und Männer. Die gerichtliche Aufarbeitung ist noch nicht abgeschlossen. Der serbische Präsident bot den bosnischen Muslimen an, zu den Gedenkfeierlichkeiten in Srebrenica in diesem Jahr zu kommen.
Das Massaker von Srebrenica war in Europa das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Am 11. Juli 1995 nahmen bosnisch-serbische Einheiten die Stadt Srebrenica unter Führung des Militärchefs Ratko Mladić ein und töteten dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien zufolge in den darauffolgenden Tagen mehr als 7.000 muslimische Bosnier, Männer und Jungen.
Der Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien hatte zu Beginn der 1990er Jahre eingesetzt: Von den sechs Teilrepubliken der “Sozialistischen Föderativen Republik“ erklärten sich Slowenien, Kroatien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina für unabhängig, übrig blieben nur Montenegro und Serbien mit der einstigen jugoslawischen Hauptstadt Belgrad. In der Folge entbrannte ein Krieg, in dem einerseits die Jugoslawische Volksarmee gegen die Unabhängigkeitsbewegungen kämpfte, andererseits die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in den einzelnen Republiken sich untereinander bekämpften.
Im multiethnischen Bosnien und Herzegowina waren laut einer Volkszählung von 1981 die drei größten Bevölkerungsgruppen Muslime (39,5 Prozent), bosnische Serben (32 Prozent) und bosnische Kroaten (18,4 Prozent). Zwischen ihnen kam es zu immer größeren Spannungen. Während die meisten bosnischen Muslime einen unabhängigen Staat befürworteten, forderten bosnisch-serbische Nationalisten einen Anschluss an Serbien. Viele der kroatischen Bosnier wollten wiederum eine Vereinigung mit Kroatien. Die Situation eskalierte, als im Frühjahr 1992 die muslimische und kroatische Bevölkerung in einem Referendum für die Abspaltung vom serbisch dominierten Rumpf-Jugoslawien stimmte. In kurzer Zeit weiteten sich die Unruhen zu einem Bürgerkrieg aus.
Die Grafik zeigt den Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens in mehrere Teilstaaten mit den Jahreszahlen ihrer jeweiligen Unabhängigkeitserklärung. (© picture-alliance/dpa)Serbische Nationalisten, angeführt vom politischen Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadžić, kontrollierten bald mehr als zwei Drittel Bosnien und Herzegowinas. Aus diesen Gebieten vertrieben sie Angehörige anderer Bevölkerungsgruppen. Unterstützt wurden sie dabei von der serbischen Republik unter Präsident Slobodan Milošević.
Srebrenica, ein kleiner Ort im Osten von Bosnien und Herzegowina nahe der Grenze zu Serbien, wurde nach Ausbruch des Bürgerkriegs zur Zufluchtsstätte vor allem für bosnische Muslime. Die Vereinten Nationen hatten das Gebiet zur UNO-Sicherheitszone (“safe area”) erklärt, in der niederländische Truppen Sicherheit gewährleisten sollten. Doch den rund 350 dort stationierten UN-Soldaten reichten weder das UN-Mandat noch die Ausrüstung dazu aus, um diesen Schutz sicherzustellen. Als Karadžić und bosnisch-serbische Truppen unter Führung des Armeechefs Ratko Mladić am 11. Juli Srebrenica einnahmen, konnten die UN-Soldaten keine Gegenwehr leisten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich dort unter 42.000 Zivilisten ungefähr 36.000 Flüchtlinge.
Mehrere Tausend von ihnen versuchten durch Wälder in bosnisch-muslimisch kontrollierte Gebiete zu entkommen. Andere wollten sich auf der UN-Basis im sechs Kilometer entfernten Dorf Potočari in Sicherheit bringen. Am Abend des 11. Juli drängten sich etwa 25.000 Menschen auf dem Gelände der ehemaligen Batteriefabrik, die meisten von ihnen Frauen, Kinder und Alte. Nahrung und Wasser wurden knapp.
Von Srebrenica rückten die Einheiten unter der Führung von Mladić schon bald nach Potočari vor. Am 12. und 13. Juli begannen die Soldaten, Frauen und Männer zu trennen. Sie gaben vor, nach Kriegsverbrechern zu suchen. Frauen und Kinder wurden auf Lastwagen und in Bussen abtransportiert und bis kurz vor bosnisch-muslimisch kontrolliertes Gebiet gebracht. Die zurückgebliebenen Männer, die meisten von ihnen im wehrfähigen Alter, wurden von Mladićs Männern an verschiedenen Orten hingerichtet und verscharrt. Um den Massenmord an den mehr als 7.000 Menschen zu verschleiern, hoben die Täter einige Gräber später wieder aus und verteilten die menschlichen Überreste auf andere Gebiete. Das Umbetten der Leichen fand auch nach Ende des Krieges noch statt.

Gestützt auf Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen wurde 1993 mit Resolution 827 der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia, ICTY) in Den Haag geschaffen. Der Strafgerichtshof wurde in der Folge im Jahr 1998 durch Resolution 1166 und im Jahr 2000 durch Resolution 1329 des Sicherheitsrats weitergeführt. Er soll Genozid, Kriegsverbrechen, Verstöße gegen die Genfer Konventionen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ahnden und ist befugt, Personen, die seit 1991 in den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien für Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht verantwortlich sind, strafrechtlich zu verfolgen. Mehr als 4.600 Zeugen haben dort bisher ausgesagt, mehr als 1.000 davon zu den Verbrechen in Srebrenica.

Gegen insgesamt 161 hochrangige Politiker, Militärs und Polizeiangehörige der verschiedenen Parteien des Jugoslawienkonflikts hat das Tribunal Anklage erhoben. 79 von ihnen wurden verurteilt, 18 freigesprochen und 13 für Prozesse in Länder des ehemaligen Jugoslawiens überstellt. 36 Verfahren wurden eingestellt. 15 Verfahren laufen noch.
20 der 161 Angeklagten wurden für die Verbrechen in Srebrenica angeklagt, darunter der serbische Präsident Slobodan Milošević. Er starb jedoch im März 2006, bevor ein Urteil gefällt werden konnte. Bisher gab es einen Freispruch und 14 Verurteilungen. So wurde etwa der General Radislav Krstić wegen Beihilfe zum Völkermord zu 35 Jahren Haft verurteilt. Für den bosnischen Serbenführer Radovan Karadžić wird für Dezember 2015 die Urteilsverkündung erwartet. Bis mindestens 2017 wird sich das Verfahren gegen Armeebefehlshaber Mladić hinziehen.
2003 wurde in Potočari ein Gedenkfriedhof eingeweiht, auf dem mehrere Tausend Opfer beigesetzt worden sind. Das Internationale Jugoslawien-Tribunal stufte das Massaker an den bosnischen Muslimen als Völkermord ein. Ende Februar 2007 bewertete der Internationale Gerichtshof die Gräueltaten ebenfalls als Genozid.
Zum 20. Jahrestag des Massakers an den bosnischen Muslimen finden in Srebrenica Gedenkfeiern statt. Der serbische Ministerpräsident, Aleksandar Vučić, wird an der Gedenkzeremonie in der bosnischen Kleinstadt teilnehmen. Vučić war zu Kriegszeiten radikaler Nationalist und drohte damals im Parlament, für jeden toten Serben würden 100 Muslime sterben.
Die Aufarbeitung der Geschehnisse von Srebrenica bleibt aber weiterhin Schauplatz für politische Auseinandersetzungen. So hatte Großbritannien eine Resolution in den UN-Sicherheitsrat eingebracht, wonach das Massaker als Völkermord einzustufen sei. Dies traf auf Widerstand der Regierung der serbischen Teilrepublik Bosnien und Herzegowinas. Sie weigert sich, das Massaker als Genozid zu bezeichnen. In der Abstimmung über die UN-Resolution Anfang April 2015 hat Russland als einziges Land sein Veto im Uno-Sicherheitsrat eingelegt; zehn stimmten für das Papier und vier Länder enthielten sich. Durch das Veto ist die Resolution abgelehnt.
Quelle/Anadolu/trt.co/dailysabah./andern Medienagentur/icty.org
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— The Sun (@TheSun) March 12, 2021
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being built up on short-sightedness is inevitable, gratitude does not melt, conflicts are only shadows, the sun shines in a right place.(se/nz)
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The moment of disagreement, in its all-social forms, leads to disputes, being built on myopic is ungrateful, gratitude does not melt, conflicts are only shadows, the sun shines in a right place. Then it attracts every ugly and painful memory and temporarily erases every beautiful memory in the entire life cycle, really we have to keep our inner self from our protection, so beware of this moment.
to live in peace That has been preserved, the statement passed on from many ancestors, always treat people with the principle: “If you don’t help him, do nothing to him; if you don’t cheer him up, don’t blame him, and if you don’t praise him, blame him I do not add love is the greatest treasure trove the world is, that it is the good of our building, also our positive attitude, if you have love in your heart (letratural devotion) keep it also, everything else is compared to the difference of opinion.(se/nz)
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