nz

Online zeitung


Laut NGO nehmen rassistische Angriffe gegen Muslime in Österreich erheblich zu.

VON DAILY SABAH WITH AGENCIES/Demonstranten schwenken Flaggen und zeigen Banner während einer Kundgebung der Gruppe Patriotische Europäer gegen Muslime, Wien, Österreich, 2. Februar 2015. (AP Photo)

Laut NGO nehmen rassistische Angriffe gegen Muslime in Österreich erheblich zu.

Österreich,-Die Zahl der rassistischen Angriffe gegen Muslime hat in Österreich erheblich zugenommen, teilte die größte Nichtregierungsorganisation (NRO) des Landes am Mittwoch mit, nachdem ein Mann, der zuvor versucht hatte, sich der in Wien bewaffneten Terrorgruppe Daesh anzuschließen, mit einem automatischen Gewehr und einer gefälschten Sprengweste bewaffnet war. tödlich vier Menschen erschossen, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Laut der ZARA (Civil Courage and Anti-Racism Work), die in Österreich antirassistische Arbeit leistet, haben die rassistischen Vorfälle gegen Muslime in den letzten zwei Wochen nach dem tödlichen Angriff Anfang November zugenommen.

Die Vertreterin des ZARA-Verbandes, Caroline Kerschbaumer, teilte dem österreichischen öffentlich-rechtlichen Sender ORF mit, dass nach dem Terroranschlag in Wien in etwa 15 Tagen mehr als 80 rassistische Vorfälle gegen den Islam verzeichnet wurden.

Kerschbaumer erklärte, dass die rassistischen Angriffe gegen Muslime in direktem Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Wien stehen und dass Frauen mit Kopftuch von Angreifern sowohl auf der Straße als auch auf digitalen Plattformen angegriffen werden.

Die österreichischen Behörden haben den Angreifer als den 20-jährigen Kujtim Fejzulai identifiziert, einen Doppelstaatsangehörigen aus Österreich und Nordmakedonien, der zuvor wegen des Versuchs, sich dem Daesh in Syrien anzuschließen, verurteilt worden war und im Dezember vorzeitig freigelassen wurde.

Es wurde untersucht, warum Österreich Fejzulai nicht beobachtet hat, obwohl die slowakischen Behörden darauf hingewiesen hatten, dass er im Juli in einem Geschäft in Bratislava versucht hatte, Sturmgewehrmunition zu kaufen.

Quelle/ds/Agenturen

Büro des österreichischen Präsidenten nach Bombendrohung kurzzeitig geräumt.

Wien

Austria’s President Alexander Van der Bellen wearing a protective face mask in Vienna, Austria April 27, 2020. — Reuters pic

WIEN, – Ein Teil des ehemaligen Kaiserpalastes im Zentrum Wiens, in dem das Büro des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen untergebracht ist, wurde am Mittwoch nach einer Bombendrohung evakuiert und der Präsident in Sicherheit gebracht, doch die Polizei gab bald Entwarnung.

Ein Polizeisprecher sagte, die Drohung sei per E-Mail gegen die Hofburg, einen weitläufigen Palastkomplex mit Empfangsräumen, dem Sitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und vorübergehend der Debattierkammer des österreichischen Unterhauses, ausgesprochen worden.

Die Polizei riegelte das Gebiet um Van der Bellens Büro ab, darunter einen Platz, der ihn vom Büro des österreichischen Regierungschefs, des konservativen Kanzlers Sebastian Kurz, trennt.

“Die Suche war negativ. Alle Sperrungen können aufgehoben werden!”, teilte die Wiener Polizei am Mittwochabend auf Twitter mit.

Van der Bellen, ein ehemaliger Vorsitzender der linken Grünen, dessen Rolle weitgehend zeremoniell eitel ist, sei evakuiert worden, bestätigte ein Sprecher seines Büros, fügte aber hinzu, er kenne keine Details der Bedrohung oder ihres Ziels.

Es bleibt unklar, wer die Drohung ausgesprochen hat oder warum.

Der Teil des Komplexes, der vorübergehend vom Parlament besetzt wurde, während das Hauptgebäude in der Nähe saniert wird, wurde nicht evakuiert, sagte ein Parlamentssprecher. Dieser Bereich befindet sich am anderen Ende des Palastes.

Quelle/Agenturen/ Reuters