NZ

Online Zeitung


Respekt: Ein 90-Jährige Frau schlägt Einbrecher in die Flucht und wird schwer verletzt

 | Saarbrücken

90-Jährige frau schlägt Einbrecher in die Flucht und wird schwer verletzt

Saarbrücken: Brutaler Angriff auf eine Seniorin in ihrem eigenen Zuhause. Die Tat ereignet sich nach Angaben des Landespolizeipräsidiums in der Nacht zum heutigen Montag in der Landeshauptstadt. Gegen 2.15 Uhr steigen zwei bislang nicht identifizierte Männer in ein Wohnhaus in der Hochwaldstraße auf dem Saarbrücker Rastpfuhl ein. Dass Bewohner sich im Gebäude befinden könnten, stört sie dabei offenbar nicht.

Die beiden machen sich direkt daran, die Wohnung im ersten Stockwerk zu durchsuchen. Dabei treffen sie auf die 90 Jahre alte Bewohnerin. Statt die Flucht zu ergreifen, liefern sich die beiden eine körperliche Auseinandersetzung mit der betagten Seniorin. Die Frau reagiert auf die Einbrecher trotz ihres hohen Alters mit massiver Gegenwehr.

Zudem ruft die Frau laut um Hilfe. Es gelingt ihr schließlich, die beiden in die Flucht zu schlagen. Allerdings wird die Frau bei dem Vorfall schwer verletzt. Das schwer verletzte Opfer bringt sich bei Nachbarn in Sicherheit, die einen Notruf absetzen. Die Seniorin wird vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert und ist derzeit noch dort in Behandlung.

Wie die Spurensicherung der Polizei ergibt, sind auch die Einbrecher bei der Tat verletzt worden. Ob sie ihre Flucht zu Fuß oder mit einem Fahrzeug fortgesetzt haben und in welche Richtung sie sich entfernt haben, ist nicht bekannt. Nach einer Bestandsaufnahme vermuten die Ermittler, dass sie ohne Beute das Haus verlassen haben. Eine Beschreibung der beiden hat die Seniorin offenbar noch nicht abgeben können.

Ob sie überhaupt schon von der Polizei vernommen werden kann, ist nicht bekannt. Die Fahnder suchen nun nach Zeugen, die in dem Bereich auffällige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu dem Überfall geben können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0681 / 962 2133 an den Kriminaldauerdienst Saarbrücken zu wenden.

Quelle/breaking-news-saarland.de

USA: Mindestens acht Tote nach Stadion-Crush beim Texas Music Festival

Video abspielen.  Dauer: 37 Sekunden

Die Leute versuchen, sich beim Travis Scott-Konzert zurückzuziehen, während die Menge auf die Bühne drängt.Gesendet vor 17hVor 17 Stunden, aktualisiert vor 14hvor 14 Stunden

Travis Scott-Fans erzählen von Chaos inmitten tödlicher Astroworld-Konzertschwärme, 14-Jähriger unter 8 Toten, kriminelle Untersuchung eingeleitet

Texas-,Augenzeugen haben das Pandämonium beschrieben, das sich in der Menge des Astroworld-Konzerts von Rapper Travis Scott ausbreitete, als mindestens acht Menschen bei einem plötzlichen vernichtenden Vorfall getötet wurden.

Als am Freitagabend ein Timer zum Beginn von Scotts Auftritt in Houston, Texas, klickte, brach Panik und Chaos aus, als die Menge nach vorne drängte.

Unter den 50.000 Teilnehmern waren das New Yorker Ehepaar Shawn und Ariwl Little, die sagten, die Fans seien so eng zusammengequetscht, dass sie weder atmen noch ihre Arme bewegen könnten, was zu Panikattacken bei den Menschen führte.

“Es fühlte sich fast so an, als ob Sie unter einem Aufzug wären und der Aufzug auf Sie herunterfährt. Und Sie konnten nichts dagegen tun”, sagte Mr. Little.

“Wir waren ungefähr eine Minute und 30 Sekunden mittendrin, aber diese Minute und 30 Sekunden fühlten sich an, als wären es 20 Minuten.”

Herr Little sagte, es sei unmöglich zu wissen, ob er auf Leichen oder auf den Boden trat, als sie versuchten zu fliehen.

Frau Little sagte, sie habe sich erstickt gefühlt, als Menschen um sie herum gegen ihre Brust stießen.

„Leichen [waren] einfach bewusstlos an uns vorbei“, sagte sie.

Eine Menge Leute schreien und jubeln vom vorderen Zaun eines Moshpits mit Mobiltelefonen in der Nacht

Es wurde geschätzt, dass am ersten Tag des Astroworld-Festivals von Travis Scott 50.000 Menschen teilnahmen. ( AP: Jamaal Ellis/Houston Chronicle  )

Die Polizei untersucht offensichtliche Nadelspitzen in der Menge 

Alle acht Verstorbenen waren unter 30 Jahre alt. Das jüngste Opfer war 14 Jahre alt. Hunderte weitere Menschen wurden verletzt.

Der Polizeichef der Stadt, Troy Finner, sagte, seine Abteilung habe eine strafrechtliche Untersuchung durch Mord- und Betäubungsmitteldetektive eingeleitet, nachdem unbestätigten Berichten zufolge jemand aus dem Publikum „anderen Menschen Drogen injizierte“.

Ein Bericht betraf einen Sicherheitsbeamten, der “einen Stich im Nacken spürte”, als er versuchte, jemanden festzuhalten oder zu greifen, und dann bewusstlos wurde, nur um mit einer Dosis des Opioid-Gegenmittels NARCAN wiederbelebt zu werden, sagte Chief Finner.

Er sagte, das medizinische Personal habe auch einen Nadelstich am Hals des Beamten bemerkt.

Es war nicht klar, ob die Behörden vermuteten, dass eine solche Episode eine Rolle bei der Menschenmenge spielte, aber Chief Finner sagte, die Polizei werde „der Sache auf den Grund gehen“.

Konzertbesucherin Niaara Goods sagte, als Scott am ersten Tag des zweitägigen Festivals auf der Bühne stand, habe eine “Energie die Macht übernommen”.

„Plötzlich werden deine Rippen gequetscht. Du hast jemandes Arm in deinem Nacken. Du versuchst zu atmen, aber du kannst nicht“, sagte sie.

Ein Fahrzeug in der Menge während des Astroworld Musikfestivals.

Ein in den sozialen Medien veröffentlichtes Video zeigte ein Fahrzeug mit Notbeleuchtung, das versuchte, durch die Menge zu fahren, um die Opfer zu erreichen. ( Reuters: Twitter/@onacasella )

Frau Goods sagte, sie sei so verzweifelt, herauszukommen, dass sie einem Mann in die Schulter gebissen habe, um ihn dazu zu bringen, sich zu bewegen.

Nick Johnson, ein Highschool-Absolvent aus der Gegend von Houston, sagte, er habe sich während des Ansturms hilflos gefühlt, als die Leute anfingen, aufeinander zu fallen und es sich wie „100 Grad“ anfühlte.

„Alle um dich herum sind ohnmächtig geworden und alle haben versucht, sich gegenseitig zu helfen“, sagte er.

„Aber du konntest dich einfach nicht bewegen. Du konntest nichts tun. Du kannst nicht einmal deine Arme hochheben.

“Es wurde immer schlimmer.”

Die freiberufliche Fotografin Amy Harris beschrieb den ganzen Tag eine “aggressive” Massenatmosphäre, als Wellen von Fans durch Bühnenbarrikaden in verbotene Bereiche brachen.

„Es war definitiv die chaotischste Festivalumgebung, in der ich je war“, sagte Frau Harris.

“Ich habe mich den ganzen Tag unwohl gefühlt.”

Image

In einem Social-Media-Video war zu sehen, wie der Rapper das Konzert an einer Stelle stoppte und um Hilfe für jemanden im Publikum bat.

„Sicherheit, jemand hilft ganz schnell“, sagte er.

Augenblicke später ging die Show weiter.

In einem am Samstag veröffentlichten Tweet sagte Scott, er sei „absolut am Boden zerstört von dem, was letzte Nacht passiert ist“ und versprach, daran zu arbeiten, „die Familien in Not zu heilen und zu unterstützen“.

Die Richterin aus Texas County, Lina Hidalgo, leitet die Ermittlungen zur Sicherheit und zur Kontrolle von Menschenmengen bei der Veranstaltung.

Richter Hidalgo nannte die Katastrophe “eine Tragödie auf vielen verschiedenen Ebenen” und sagte, es sei zu früh, um Schlüsse zu ziehen, was schief gelaufen ist.

“Es kann gut sein, dass diese Tragödie das Ergebnis unvorhersehbarer Ereignisse ist, von Umständen, die unmöglich hätten vermieden werden können”, sagte sie.

“Aber bis wir das festgestellt haben, werde ich die schwierigen Fragen stellen.”

Astroworld festival Texas
Rapper Travis Scott trat auf, als das Festivalpublikum nach vorne stürmte und mindestens acht Menschen tötete. ( AP: Amy Harris/Invision )

Der 29-jährige Rapper gründete 2019 das Astroworld Festival und hat mit Kylie Jenner eine dreijährige Tochter.

Scott, mit bürgerlichem Namen Jacques Bermon Webster II, wurde in den frühen 2010er Jahren für seinen einzigartigen Rap-Stil berühmt.

Astroworld heißt sein von der Kritik gefeiertes drittes Studioalbum, das er 2018 veröffentlichte. 

Sicko Mode mit dem kanadischen Rapper Drake war Scotts erste Nummer-eins-Single in den US Billboard Hot 100. 

ABC/Drähte 

Cyberkriminalität: Wenn dein Identität im Netz missbraucht werden

Quellbild anzeigen

von computerbetrug.de » Sicherheit im Internet » Identitätsdiebstahl.(aktualisiert 15.07.2022)

Identitätsdiebstahl das gestohlene Ich Identitätsdiebstahl das gestohlene Ich

Identitätsdiebstahl ist ein Delikt, das mit dem Siegeszug des Internets immer häufiger vorkommt. Obwohl in Deutschland (noch) keine Straftat, kann der Missbrauch fremder Identitäten enormen Schaden anrichten. Nicht nur finanziell: Karrieren und sogar Leben können zerstört werden, wenn Dritte die Identität eines Menschen missbrauchen. Lesen Sie in diesem Kapitel, was Identitäts-Diebstahl ist, wie man sich schützt und wie man sich als Opfer wehrt.

Unter Identitätsdiebstahl (englisch: Identity Theft) versteht man den Missbrauch des eigenen Namens oder persönlicher Daten durch unbefugte Dritte. Dieser Missbrauch kann im realen Leben geschehen, etwa, indem ein Betrüger mit dem Namen eines Opfers Waren einkauft oder unter dessen Namen Rechtsgeschäfte abwickelt. Er kann jedoch auch rein virtuell stattfinden.

Beim Identitäts-Diebstahl im Internet nutzen die Täter die Möglichkeiten des Internets, um in fremden Namen Straftaten zu begehen oder dem Opfer, dessen Name missbraucht wird, Schaden zuzufügen. In diesem Fall wird Identitäts-Diebstahl oft zu einem Bestandteil des Cyber-Stalkings.

sowie .https://www.dzw.de/identitaetsdiebstahl-ueber-ehemalige-e-mail-adressen.

Quellbild anzeigen

Bild spam-info.de

Identitätsdiebstahl in der Praxis.

Wenn Kriminelle Name oder Identität Dritter missbrauchen, verfolgen sie in der Regel eines von zwei Zielen. Entweder, sie wollen auf Kosten des Betroffenen finanzielle Vorteile erzielen. Oder sie wollen dem Betroffenen aus niederen Beweggründen wie Hass, nicht erwiderter Liebe, Neid, Missgunst oder Rache heraus schaden. Entsprechend unterscheiden sich auch die Formen des Identitäts-Diebstahls im Internet:

  • Waren-Bestellungen: In diesem Fall bestellt der Kriminelle unter dem Name und der Adresse des Opfers bei Online-Shops oder Auktionshäusern Waren oder Dienstleistungen  – entweder für den Betroffenen selbst oder sogar für Dritte.
  • Namens-Missbrauch in Foren, bei Twitter, Facebook & Co: In diesem Fall schreibt der Täter unter dem Namen des Opfers in Blogs, Foren oder Sozialen Netzwerken mit – mit dem Ziel, das Opfer durch die Äußerungen zu diskreditieren.
  • Erstellung falscher Profile in sozialen Netzwerken: Hier erstellt der Täter in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder WhatsApp Profile unter dem Namen seines Opfers. In der Regel wird er dann auch Beiträge unter diesem gefälschten Account verfassen, Nachrichten verfassen oder sich sogar mit Bekannten und Freunden seines Opfers unter der falschen Identitäts verlinken.
  • Vortäuschung falscher Tatsachen: Hier missbraucht der Täter Namen oder persönliche Daten des Opfers, um über das Internet falsche Tatsachen zu behaupten oder Aktionen in Gang zu setzen – etwa, indem er unter dem falschen Namen Strafanzeigen erstattet, strafrechtlich relevante Dinge behauptet, Weblogs oder Webseiten startet und/oder diese persönlichen Daten in falschen Zusammenhang stellt.
  • Falsche Verdächtigung und Unterstellung von Straftaten: Bisweilen täuschen die Kriminellen vor, ihr Opfer begehe Straftaten im Internet – oder sie begehen sogar tatsächlich Straftaten im Namen des Betroffenen. Beispiel: Der oder die Kriminellen beleidigen unter falschem Namen Dritte, bestellen Waren oder missbrauchen Kreditkartendaten. Ebenfalls vorgekommen: Die Täter veröffentlichen im Namen ihres Opfers Anschlags- oder Amoklauf-Ankündigungen. Ziel: Die Polizei soll dazu gebracht werden, die Wohnung des ahnungslosen Opfers zu durchsuchen, bzw. im Rahmen von Ermittlungen dessen Computeranlagen sicherzustellen.

Identitätsdiebstahl: die Rechtslage

Identitätsdiebstahl per se ist in Deutschland nicht als Straftat nach dem Strafgesetzbuch erfasst. Allerdings kann er unter bestimmten Umständen strafrechtlich geahndet werden, etwa als

  • § 238 StGB Nachstellung: Wer einem Opfer unbefugt nachstellt, indem er „unter missbräuchlicher Verwendung von dessen personenbezogenen Daten Bestellungen von Waren oder Dienstleistungen für ihn aufgibt oder Dritte veranlasst, mit diesem Kontakt aufzunehmen“ kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden. Der § 238 StGB ist auch als Stalking-Paragraph bekannt.
  • § 276 StGB Urkundenfälschung: Demnach kann bestraft werden, wer zur Täuschung im Rechtsverkehr „eine unechte Urkunden herstellt„. Das kann unter Umständen der Fall sein, wenn man im Internet unter falschem Namen handelt.
  • § 164 StGB Falsche Verdächtigung: Der falschen Verdächtigung macht sich strafbar, wer einen Dritten „öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen„.
  • § 269 Fälschung beweiserheblicher DatenWer zur Täuschung im Rechtsverkehr beweiserhebliche Daten so speichert oder verändert, daß bei ihrer Wahrnehmung eine unechte oder verfälschte Urkunde vorliegen würde, oder derart gespeicherte oder veränderte Daten gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Neben der strafrechtlichen Verfolgung können Opfer von Identitäts-Diebstahl auch zivilrechtlich gegen den oder die Täter vorgehen, etwa durch Abmahnung, Unterlassungsklagen und/oder Forderung von Schadensersatz oder Schmerzensgeld.

In der Praxis werden zivilrechtliche Forderungen aber schwer sein, da der Täter zunächst nicht bekannt ist. Hier bleibt dem Opfer nur der Weg der Strafanzeige. Im Wege der Akteneinsicht bei den Ermittlungsbehörden kann dann der Name der Person herausgefunden werden, gegen die man zivilrechtlich vorgehen will.

Was tun als Opfer von Identitätsdiebstahl?

Wer Opfer von Identitätdiebstahl im Internet geworden ist, sollte schnell und möglichst umfassend reagieren, damit der Schaden nicht noch größer wird.

  • Prüfen Sie, ob eine Straftat vorliegt. Wenn ja, erstatten Sie umgehend Anzeige mit Strafantrag bei einer Staatsanwaltschaft oder der Kriminalpolizei.
  • Informieren Sie auf jeden Fall Ihre örtliche Polizeidienststelle darüber, dass Sie im Visier eines Kriminellen sind. Das kann sehr wertvoll sein für den Fall, dass der Täter zum Beispiel in Ihrem Namen Straftaten begeht oder ankündigt. Denn es hilft den Beamten, die Sachlage richtig einzuschätzen.
  • Sollte Ihr Name in sozialen Netzwerken missbraucht werden, wenden Sie sich an die Betreiber der betroffenen Plattformen („Melden“-Funktion) und bitten diese 1. um Beweissicherung (Mailadressen bei der Anmeldung, IP-Adresse, Ausdrucke etc.) und 2. dann um zeitnahe Löschung.
  • Wenn Ihr Name in einem sozialen Netzwerk missbraucht wird: Informieren Sie im gleichen Netzwerk auf Ihrem echten Account über den Vorfall und warnen Sie Ihre Freunde und Bekannten.
  • Überprüfen Sie, welche persönlichen, bzw. sensiblen Daten von Ihnen im Umlauf sind und missbraucht werden können. Klopfen Sie vor allem soziale Netzwerke (Xing, Facebook, Twitter, Instagram etc.) auf persönliche Daten und Privatsphäre-Einstellungen ab und ändern Sie diese.
  • Sofern Sie eine eigene Webseite oder ein Blog haben: Informieren Sie darauf sachlich(!) über den Sachverhalt.
  • Informieren Sie Freunde und Bekannte, gegebenenfalls auch Nachbarn, Geschäftspartner und Arbeitgeber über die Tatsache, dass Ihr Name und/oder persönliche Daten von Dritten missbraucht werden oder wurden. Das hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn, dass diese keine Warensendungen in Ihrem Namen annehmen sollen. Damit vermeiden Sie diue unter Umständen schwierige Rückabwicklung von Warenbestellungen, die in Ihrem Namen getätigt wurden.
  • Ändern Sie umgehend alle wichtigen Passworte zu Ihren Internetdiensten: Mail, Facebook, Online-Banking, etc. Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter sich zu Ihren Diensten Zugang verschafft hat oder sich verschaffen will.
  • Überlegen Sie gezielt und in Ruhe, wer hinter den Taten stecken könnte. In den allermeisten Fällen handelt es sich eine Person, die in irgendeiner Beziehung zu Ihnen steht.
  • Im Fall, dass der oder die Unbekannte tatsächlich Straftaten in Ihrem Namen begehen oder finanzielle Schäden anrichten, schalten Sie einen Rechtsanwalt Ihre Vertrauens ein.

Wichtig: Bleiben Sie ruhig, so schwer es Ihnen fallen mag! Panik und überstürzte Aktionen helfen Ihnen nicht, sondern allenfalls dem Täter.

Stellen Sie zunächst einmal sicher, dass Ihre Integrität gewahrt bleibt – etwa, indem Sie Ihr persönliches Umfeld und die Ermittlungsbehörden in Kenntnis über die Vorfälle setzen. Gehen Sie dann daran, finanzielle Schäden zu begrenzen. Erst dann sollten Sie daran gehen, den Verantwortlichen des Identitätsdiebstahls zu fassen.

Quelle/computerbetrug.de/sicherheit-im-internet/cyber-stalking