NZ

Online Zeitung


Katar 2022 eine „Weltmeisterschaft für alle Araber“: Saudischer Sportminister

Quelle: Al Khaleej Online Mohammed Eltayeb 18. August 2022 1 Minute gelesen

Katar ist Gastgeber der allerersten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft der Region

Katar 2022 eine „Weltmeisterschaft für alle Araber“: Saudischer Sportminister

WM 22,-Saudi-Arabiens Sportminister Prinz Abdulaziz bin Turki Al Faisal hat Katars Arbeit bei der Organisation einer „Weltmeisterschaft für alle Araber“ in Kommentaren, die weniger als 100 Tage vor dem globalen Sportereignis abgegeben wurden, gelobt.

In einem Tweet am Dienstag feierte Al Faisal den FIFA-Countdown, indem er seinem Nachbarland mit einem Bild der saudischen Fußballnationalmannschaft, die ihre WM-Bewerbung im März dieses Jahres feierte, alles Gute wünschte.

„Meine besten Wünsche an die Brüder in Katar für die Organisation einer außergewöhnlichen Ausgabe, dem Höhepunkt dieser großartigen Arbeit, auf die wir alle stolz sind“, sagte Al Faisal.

Seit der diplomatischen Krise in Katar im Jahr 2017 sind die Beziehungen zwischen den beiden Ländern gesund geworden. 

Kürzlich  wurde die Landgrenze von Salwa erweitert, was die Wiederaufnahme sowohl der wirtschaftlichen als auch der touristischen Beziehungen zwischen Katar und Saudi-Arabien ermöglicht. 

Reisende aus Saudi-Arabien werden voraussichtlich über die Salwa-Kreuzung reisen, um den sechsten Auftritt ihres Teams bei einer FIFA-Weltmeisterschaft mitzuerleben.

Das saudische Team trifft in der Gruppe C auf Argentinien, Mexiko und Polen.

Marokko und Tunesien werden gemeinsam mit Saudi-Arabien die arabische Welt vertreten.

Katar wird 1,5 Millionen Besucher bei der ersten Weltmeisterschaft im Nahen Osten empfangen, der Anpfiff ist für den 20. November geplant.

Quelle/Quelle: Al Khaleej Online

Google: Google ehrt Gründer der Paralympischen Bewegung

122. Geburtstag von Professor Ludwig Guttmann


Wer ist Professor Sir Ludwig Guttmann?

Googles Doodle – illustriert von der in Baltimore lebenden Gastkünstlerin Ashanti Fortson – feiert den 122. Geburtstag des jüdischen, in Deutschland geborenen britischen Neurologen Professor Sir Ludwig „Poppa“ Guttmann, dem Gründer der paralympischen Bewegung.

Guttmann wurde am 3. Juli 1899 in Tost, Deutschland – heute Toszek, Polen – geboren.

Er begann 1918 ein Medizinstudium an der Universität Breslau, setzte seine Studien in Würzburg und Freiburg fort und promovierte 1924 mit einer Arbeit über Tumoren der Luftröhre.

Was hat er getan?

Guttmann begann mit der Erforschung von Rückenmarksverletzungen und führte mehrere neurochirurgische Eingriffe durch.

Mit Anfang 30 wurde er dann als einer der besten Neurochirurgen Deutschlands bekannt.

Durch den Aufstieg der NSDAP und die Verabschiedung der Nürnberger Gesetze im Jahr 1933 wurde Guttmann jedoch daran gehindert, beruflich Medizin zu praktizieren.

Nach der Reichspogromnacht 1938 und der zunehmenden Judenverfolgung in Deutschland mussten Guttmann und seine Familie 1939 Deutschland verlassen und flüchteten nach England.

In England forschte Guttmann dann über Querschnittslähmung und setzte seinen innovativen Ansatz 1944 als Direktor des National Spinal Injuries Center am Stoke Mandeville Hospital in die Praxis um.

Welche Rolle spielte er bei den Paralympischen Spielen?

Guttmann veranstaltete 1948 einen 16-Personen-Bogenwettbewerb, der zu den ersten offiziellen Leistungssportveranstaltungen für Rollstuhlfahrer zählte.

Der Wettbewerb – der später als „Stoke Mandeville Games“ oder „Olympiade für Behinderte“ bezeichnet wurde – durchbrach Barrieren für Behinderungen und erregte die Aufmerksamkeit weltweiter medizinischer und sportlicher Gemeinschaften.

1960 moderierte Guttmann dann die Internationalen Stoke Mandeville Games nach den Olympischen Sommerspielen 1960. Die Veranstaltung mit mehr als 400 Athleten aus 23 Ländern war die erste von vielen Paralympischen Spielen.

In diesem Jahr fanden die Olympischen Spiele in Rom statt, und Guttman – der als „Vater der Paralympics“ bekannt wurde – sah keinen Grund, warum auch die Internationalen Stoke-Mandeville-Spiele dort nicht stattfinden sollten.

Die Spiele fanden dann zum ersten Mal direkt nach den Olympischen Spielen in Rom im Olympia-Austragungsort statt, wo die Athleten die gleichen Unterkünfte und Veranstaltungsorte wie ihre olympischen Kollegen teilten.

Guttmann gründete auch die International Medical Society of Paraplegia – auch bekannt als International Spinal Cord Society – und die British Sports Association for the Disabled.

Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und wurde 1966 von Ihrer Majestät der Königin zum Ritter geschlagen.

Quelle/Google/scotmans