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Gesucht Warum BKA LKA FBI Jagt Butcoin-Bitch eröffnet

Bilddatei/ Exxpress.Redaktion23 September 2021 08:25Uhr

Drei Milliarden weg? FBI jagt die “Bitcoin-Bitch”

Wirtschaft- Kriminalität,-Es ist DER Skandal der Krypto-Welt: Die selbsternannte “Bitcoin Bitch” Ruja Ignatova, die ihre eigene digitale Währung “One Coin” erfunden und zu weltweitem Erfolg gebracht hat, soll eine berechnende Betrügerin sein. Während von der “Krypto Königin” jede Spur fehlt, müssen sich nun ehemalige Partner von “Dr. Ruja” in Deutschland vor Gericht wegen Betrugs und Geldwäsche verantworten.

Gefiel sich dabei, als “Bitcoin Bitch” oder “Krypto Königin” verehrt zu werden: Ruja Ignatova – doch Vorsicht: auch dieses “Forbes”-Cover ist ein Fake!OneCoin Coporation

Ihre Geschichte liest sich schon wie das Drehbuch zu einem Krypto-Krimi: Ruja Ignatova hat im Jahr 2014 ihre eigene Kryptowährung erfunden und sich damit ein riesiges digitales Business-Imperium mit Millionen von Followern aufgebaut. Ihr “OneCoin” brachte es zu weltweitem Erfolg, die Expertise der “Krypto-Queen” war nicht nur bei ihren Vorträgen und bei rund drei Millionen Anhängern gefragt. Begleitet wurde ihre Währung auch durch eine Art exklusiven Club, die Plattform “OneLife”: Wer Mitglied wurde, erhielt Zugang zu “exklusiven” WhatsApp-Gruppen, in denen (angebliche) Insider-Informationen über die neuesten Krypto-Trends geteilt wurden.

Schon damals gab es Unkenrufe und negatiove Stimmen zu OneCoin, doch diesen wurde mit der Aufforderung, nicht auf die Worte von Neidern und Blendern zu hören, noch sehr lange und erfolgreich Einhalt geboten – bis 2017. Drei Jahre nach der Gründung von One Coin kam die große Wende: Zahlreiche Medien berichteten, das Dr. Ignatova eine Betrügerin sei, auch ihr Doktortitel sei erschlichen. Und noch schlimmer: Ihre Kryptowährung, mit der sie den Bitcoin entthronen wollte, sei gar keine Währung, sondern ein Multi-Level-Marketing (MLM) System für ein vermeintliches Finanzprodukt, bei dem Kunden andere Kunden für Produkte anwerben. Es seien keine Umsätze generiert worden, sondern habe sich um ein einfaches Schneeballsystem gehandelt.

Gesucht Warum BKA LKA FBI Jagt Butcoin-Bitch eröffnet

Warum nicht früher aufflog, dass hinter OneCoin offenbar gar keine Blockchain steckte – es war nämlich auch nicht möglich, die Kryptowährung selbst zu kaufen, sondern lediglich “Lernpakete” und Token zu erwerben – gibt Rätsel auf und wird der charismatischen Persönlichkeit und Überzeugungskraft Ignatovas zugeschrieben. Sie spann ihr eigenes Netz aus Krypto-Lügen und machte Anleger geschickt zu eigenen Verkäufern, die Provisionen für neue Deals erhielten, wie die Anklage festhält. Berichten von Buzzfeed zufolge sollen die fragwürdigen Strukturen allerdings sehr wohl bereits ab 2015 aufgefallen sein, der Verdacht auf Foul Play war offensichtlich aber noch nicht stark genug.

la Doctora Ruja Ignatova recibió título de”Business-dama del año” de Bulgaria en los años 2012 y 2014. pic.twitter.com/zYz2L3JHQp— PILOTOS DE ECONOMÍA (@Pilotos_Economy) August 10, 2016

Kurz darauf verschwand Ruja Ignatova auf einer Reise nach Athen – und mit ihr auch der Großteil des Geldes: 3,3 Milliarden Euro von Privatanlegern ließ die “Bitcoin Bitch” einfach verschwinden. Ein Teil der Gelder soll über Strohmänner in Immobilien in Dubai, London und Bulgarien sowie in Kunstwerke Andy Warhols sowie zuvor in ein Erdgas-Feld in Madagaskar geflossen sein.

Kaum verwunderlich also, dass seitdem nicht nur das FBI ermittelt und fieberhaft nach der verschollenen mutmaßlichen Betrügerin sucht – auch die zahlreichen Anleger wollen die selbsternannte “Bitch der Wallstreet” finden. In der Krypto-Community häuften sich Gerüchte, dass sie entführt worden sei oder große Banken ihr Leben bedrohen würden.

Allerdings scheinen das noch nette Erklärungen zu sein – denn bei näherer Beleuchtung der Vergangenheit Ignatovas kam schnell eine kriminelle Vorgeschichte ans Licht: Vor zehn Jahren hat sie mit ihrem Vater eine alte Gießerei in Deutschland gekauft und soll sich aus der Firmenkasse bedient haben. Ein Jahr später habe sie die Firma an einen Strohmann verkauft und sich nach Bulgarien abgesetzt, 2016 wurde Ignatova wegen Insolvenzverschleppung und Betrug zu 14 Monaten Gefängnisstrafe auf Bewährung und 18.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Nun ist in Deutschland der erste OneCoin-Prozess gestartet: Hier müssen sich nun deutsche Geschäftspartner von Ignatova, von der nach wie vor jede Spur fehlt,  verantworten. Ein Ehepaar aus Greven und ein Münchner Rechtsanwalt am Landgericht Münster stehen unter dringendem Verdacht auf Betrug und Beihilfe zur Geldwäsche: Das Paar soll nämlich unter dem Namen der Firma IMS International Marketing Services die Gelder von OneCoin-Kunden für “Bildungspakete” entgegengenommen und an Ruja Ignatova weiter überwiesen haben, so die Anklage.

Mehr Information zu dem Thema

Quelle/https:// http://www.exxpress.at

Kommentare

  • Maha23. September 2021 um 10:58 UhrEin Blick und meine Menschenkenntnis – und meine Vorurteile 😉 hätten mich vor dieser Investition bewahrt.
  • Echter Wiener23. September 2021 um 9:16 UhrErinnert das nicht etwas an den European Kings Club? Da gab es auch eine Frau, die von den Medien gehypt wurde, Damara B. Vielleicht sollte man bei manchen Power-Frauen genauer hinschauen. Hätte auch bei der Vorstandsdirektorin in der Commerzialbank Mattersburg vielleicht geholfen, die sehr eng mit Herrn Pucher zusammenarbeitete.

Kriminalität- Betrug: Weltweit Meistgesucht frau. Belohnung 5000 Euro —–

Ruja Ignatova ist seit 2017 verschwunden.Quelle: LKA Nordrhein-Westfalen

Seit 2017 spurlos verschwunden Weltweite Fahndung nach Ruja Ignatova

Deutschland,-Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt fahnden nach Dr. Ruja Ignatova. Dem 41-Jährigen werden gemeinschaftlicher Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Der weltweit entstandene Schaden soll in die Milliarden gehen. Seit dem 25. Oktober 2017 ist die Gesuchte wie vom Erdboden verschwunden. Jetzt sucht auch das LKA Nordrhein-Westfalen nach ihr.

Ruja Ignatova war im Alter von zehn Jahren mit ihrer Familie von Bulgarien nach Deutschland gekommen. In Schramberg im Schwarzwald machte sie ihr Abitur, das Jura-Studium beendete sie mit einem Doktortitel. Im Jahr 2014 war Ruja Ignatova maßgeblich an der Gründung der Firma „OneCoin“ und einer gleichnamigen Kryptowährung beteiligt.

Spurlos verschwunden

Millionen Menschen weltweit sollen danach in die neue Währung investiert haben, allein in Deutschland sollen es rund 20.000 Anleger gewesen sein. Doch wie sich herausstellte, soll es sich bei „OneCoin“ um eine Art Schneeballsystem gehandelt haben. Für ihre Investitionen sollen die Anleger keinen reellen Gegenwert erhalten haben.

Am 25. Oktober 2017 stieg Ruja Ignatova in einen Flieger von Sofia nach Athen, dann verschwand sie ohne jede Spur. Die Polizei hält es für möglich, dass sie ihr Aussehen verändert hat und irgendwo unter falschem Namen lebt. Sie hat Anlaufstellen auf der ganzen Welt, unter anderem in Bulgarien und Dubai.

Personenbeschreibung

Dr. Ruja Ignatova ist 41 Jahre alt und ca. 1,63 Meter groß. Als sie verschwand, trug sie lange dunkle Haare. Sie spricht unter anderem Deutsch und Englisch, mit Akzent.

Fragen nach Zeugen:

  • Wer weiß, wo sich die Gesuchte derzeit aufhält?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib von Ruja Ignatova machen?
  • Belohnung: Für Hinweise, die zur Verhaftung der Gesuchten führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.   

    Zuständig:
    LKA Nordrhein-Westfalen, Telefon: 0211 / 939 66 44
    Ab 12. Mai: 0211 / 939 0
Aktenzeichen XY Sendungsteaser

Mehr von Aktenzeichen XY … ungelöst

Quelle/zdf.de/BKA/LKA NRW

Jerusalem: Journalisten in jenin-lager Unterbeschoss

Aja TV-Reporterin starb während der Arbeit, nachdem sie durch eine Kugel schwer verletzt worden war

Die Journalistin Shatha Hanaysha vor achtstunde teilt mit „Wir wurden direkt von den Besatzungssoldaten angegriffen, was zum Tod der Journalistin Shireen Abu Aqleh und der Verletzung des Journalisten Ali Samoudi führte, als wir heute Morgen über den Sturm auf das Jenin-Lager berichteten.“

Hintergrunde über Al Jazeera-Reporter die von Israelis getötet:„Pressestaff und sie trugen eine Pressejacke“

Sie wird beschrieben als ruhige, demütige, liebevolle und Menschen nah, dessen Stimme als Führer herabstieg und die Tiefen von Hunderten von Millionen Arabern infiltrierte, wurde gemartert.

Shirin Abu Akle, 51, arbeitet seit 1997 für das TV-Unternehmen. Sie wurde im Flüchtlingslager Jenin erschossen.

Der Al-Dschasira – Journalistin Shirin Abu Akle wurde bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Milizen und der israelischen Armee im Flüchtlingslager Jenin im Westjordanland in den Kopf geschossen . 

Der Reporter galt als altgedienter Nachrichtensprecher in der Gegend und arbeitete seit 1997 für Al Jazeera . Ein in Katar ansässiger panarabischer Sender behauptete, sie sei von israelischen Streitkräften „kaltblütig“ ermordet worden , was als „schreckliches Verbrechen, das gegen internationale Normen verstößt“ beschrieben wurde.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte, starb der 51-Jährige „nach einem Treffer der Besatzungsarmee“.

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abas , Abu Mazen , verurteilte die „Hinrichtung durch die israelische Besatzungsmacht“. Die israelische Regierung, so der Führer, trage „die volle Verantwortung für dieses abscheuliche Verbrechen“: Es sei Teil „der täglichen Politik der Besatzung gegen unser Volk, sein Land und seine heiligen Stätten“.

Laut der katarischen Außenministerin Lolwa Al Khater wurde der Reporterin „ins Gesicht“ geschossen, während sie eine Weste trug, was eindeutig darauf hinwies, dass sie ein Pressemitglied war . „Israelische Besatzer töteten die Al-Jazeera-Journalistin Shirin Abu Akleh mit einem Schlag ins Gesicht, während sie eine Pressejacke und einen Helm trug. Sie war nach ihrem Angriff im Flüchtlingslager Jenin.”

Ein weiterer Journalist wurde ebenfalls verletzt , aber sein Zustand ist nicht ernst. Ein Mann, der für das Al-Quds-Netzwerk arbeitet, sagte, dass er zusammen mit einem Al-Jazeera-Kollegen mit einer Gruppe anderer Reporter „im Bereich der UNRWA-Schulen in der Nähe des Jenin-Lagers“ war und dass „sie alle trugen Schutzhelme und journalistische Form “. Die Gruppe werde dann “direkt von den Besatzern ins Visier genommen”.

BENNET: „KEINE BEWEISE“ – „Der palästinensische Präsident beschuldigt Israel ohne handfeste Beweise“, sagte der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett : „Aufgrund der uns vorliegenden Daten kann nicht ausgeschlossen werden, dass bewaffnete Palästinenser, die in freier Wildbahn schossen, den qualvollen Tod verursacht haben eines Journalisten.” .

Hunderte Palästinenser tragen die Leiche der Al-Jazeera-Journalistin Shireen Abu Akleh in Ramallah.

Bennett behauptet, eine sofortige Autopsie und eine gemeinsame Untersuchung mit der palästinensischen Seite angeboten zu haben. „Aber bisher wurden wir abgelehnt“, sagte er. In Bezug auf den Einmarsch der Armee in Jenin, von wo in den letzten Wochen mehrere palästinensische Angreifer abgezogen sind, wiederholte Bennett, dass Israel „weiterhin entschlossen ist, die Kette der Terroristen zu durchbrechen“ und die Sicherheit der israelischen Bürger zu schützen.

(Uniononline / D)@twitter

Kuriosität seltener Polizeihund: Der Einsatz des Polizeihundes–mal anders

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Kuriosität, seltener, Polizeihund: Überraschung bei der Arbeit gibt es immer aber dieser seltener fall wird wohl ein langes Gesprächsrunde haben der Einsatz des Polizeihundes ging etwas schief, der Polizeihund beißt den Polizisten, erwischt den Verdächtigen aber nicht.

Mannheim : Erneut Toter nach Polizeieinsatz in Mannheim

Fahrzeug der Polizei im Stadtteil Waldhof. (Quelle: Rene Priebe/dpa./Aktualisiert am 10.05.2022 – 19:12 Uhr

 Erneut Toter nach Polizeieinsatz in Mannheim nach Nach einem Beinschuss

Mannheim (ots)Am 10. Mai 2022 kam es bei einem polizeilichen Einsatz im Stadtteil Mannheim-Waldhof zu einem Todesfall. Nach dem derzeitigen, frühen Ermittlungsstand soll sich das Geschehen wie folgt zugetragen haben:

Eine Nachbarin setzte wegen häuslicher Gewalt einen Notruf ab. Ein 31-Jähriger stritt sich mit seiner 55-jährigen Mutter. Im Zuge der Auseinandersetzung drohte der 31-Jährige, sich selbst zu töten, brachte sich selbst Schnitt- und Stichverletzungen bei und hielt sich mehrfach ein Küchenmesser an den Hals. Danach bat die Mutter eine Hausbewohnerin, die Polizei zu verständigen. Die eingetroffene Streife des Polizeireviers Mannheim-Sandhofen musste die Wohnung gewaltsam betreten, da aus dieser Schreie zu hören waren. Die Einsatzkräfte versuchten den 31-Jährigen zu beruhigen und forderten ihn mehrfach auf, das Messer wegzulegen.

Da er hierauf nicht reagierte, setzten sie ihr Reizstoffsprühgerät ein, um ihn zu überwältigen. Dies gelang nicht. In der Folge kam es zu einer gezielten Schussabgabe in das Bein des 31-Jährigen. Der Mann befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und wies mehrere, erhebliche Stich- und Schnittverletzungen auf, die er sich nach den bisherigen Erkenntnissen selbst zugefügt hatte.

Zwischenzeitlich hinzugekommene, weitere Einsatzkräfte leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes Erste-Hilfe- und Reanimationsmaßnahmen. Doch auch die Maßnahmen des Rettungsdienstes konnten den Tod des 31-Jährigen nicht verhindern.

Zur Klärung der genauen Todesursache wurde durch die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Mannheim eine Obduktion angeordnet, die zeitnah erfolgen soll.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mannheim übernimmt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg die weiteren Ermittlungen, insbesondere mit Hinblick auf den polizeilichen Schusswaffengebrauch.

Quelle/presseportal.de

Sachsen LKA: Vorsicht bei virtuellen Bekanntschaft Heiratsschwindler

Vorsicht bei virtuellen Bekanntschaft Heiratsschwindler

Dateibild sfr.ch

Liebe oder Abzocke? – Das LKA informiert zum Thema Love-Scamming

Gesellschaft,- Alles beginnt mit einem Flirt im Internet, man ist schnell auf einer Wellenlänge und die Sympathie wächst. Die Online-Beziehung wird ernsthafter. Über Wochen oder Monate werden Mails ausgetauscht, man gibt immer mehr Persönliches preis und meint, die große Liebe vor sich zu haben. Der oder die Angebetete ist aufmerksam, gebildet und hat zudem auch noch eine interessante Lebensgeschichte.

Fehlt nur noch das ersehnte persönliche Treffen. Doch das reale Kennenlernen wird von einer Geldüberweisung abhängig gemacht, entweder für das Visum oder für den Kauf eines Flugtickets bzw. es gibt eine ad-hoc-Notlage. Ein enger Angehöriger ist erkrankt, nur eine teure Operation kann helfen oder Wertsachen und Pass wurden gestohlen und die Hotelrechnung ist offen.

Fakt ist: Es geht den Tätern nur ums Geld, eine persönliche echte Verbindung war und ist nie vorgesehen. Es werden über soziale Netzwerke Kontakte zu den Opfern hergestellt und eine Vertrauensbasis aufgebaut. Danach wird eine Notlage erfunden, die Mitleid bei den Betroffenen auslöst. Die Opfer überweisen dann vertrauensvoll Geld z.B. via Western Union nach Ghana, Nigeria, den USA, Großbritannien, der Türkei oder auch Russland. Bei Internetbekanntschaften mit Russland handelt es sich um angeblich heiratswillige Frauen, die dann die Männer abzocken.

Eine Recherche des Landeskriminalamtes im polizeilichen Auskunftssystem Sachsen ergab 412 Fälle für das Jahr 2021. Enthalten sind dabei auch Fälle, die sich schon im Jahr 2020 ereignet haben, aber erst im Jahr 2021 angezeigt wurden.

Wir informieren zum Thema Love-Scamming

275 von diesen 412 polizeilich registrierten Fällen (66,7 Prozent) wurden vollendet und verursachten einen Gesamtschaden von ca. 4,2 Mio. Euro. Damit ist die Anzahl der vollendeten Fälle zwar gegenüber dem Jahr 2020 (304 vollendete Fälle) gesunken, allerdings hatte dieser Rückgang keine Auswirkung auf die entstandene Schadenssumme. Diese befindet sich seit 2017 kontinuierlich im Aufwärtstrend. (2017 – 1,6 Mio., 2018 – 2,7 Mio., 2019 – 3,6 Mio.; 2020 – 4 Mio.)

Mit einem Anteil von 57,4 Prozent an der Gesamtanzahl der Geschädigten waren Frauen häufiger betroffen als Männer. Insgesamt ist festzustellen, dass sowohl jüngere als auch ältere Personen Opfer des „Love-Romance-Scamming“ geworden sind. Fast 68 Prozent der Geschädigten sind in der Altersgruppe 40 bis 69 Jahren zu verzeichnen.

Insgesamt wurden 100 Tatverdächtige ermittelt, 55 Männer und 45 Frauen. Von diesen besitzen die meisten Personen (44) die deutsche Staatsangehörigkeit, gefolgt von Tatverdächtigen aus Nigeria und aus Ghana. Bei der Betrachtung der Altersstruktur der 100 ermittelten Tatverdächtigen liegen mit einem Anteil von 78,0 Prozent die meisten im Altersbereich der 21- bis 60-Jährigen.

Viele Opfer schämen sich diesen Betrug anzuzeigen. Das wissen leider auch die Täter. Daher versucht die Polizei immer wieder präventiv zu informieren und Fälle beispielhaft bekannt zu machen.

Aber wie können Sie das sogenannte Love-Scamming erkennen und sich davor schützen?

  • Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Betrüger an Mailadressen. Eine knappe Mail in englischer Sprache mit einer Einladung zum Chat dient als Lockmittel.
  • Die Betrüger kommunizieren meistens in gutem Englisch. Allerdings gibt es auch viele, die perfekt Deutsch sprechen.
  • Oft werden den Opfern Bilder ihrer Internetbekanntschaften in schlechter Qualität gezeigt, da sie illegal erlangt wurden. Ausnahme: Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, auf denen sie oft leicht bekleidet zu sehen sind.
  • Seriös wirkende Mails wecken das Interesse, aber schon nach kurzer Zeit  überhäufen die Scammer ihre Opfer mit Liebesschwüren. Sie wollen alles über ihr Opfer wissen: Hobbys, ehemalige Partner, Kinder, Freunde, auch der Glaube an Gott spielt eine Rolle.
  • Die Täter sprechen dann oft von Geschäftsreisen oder familiären Schwierigkeiten und einer Verbindung nach Westafrika wie Nigeria, Ghana oder dem Senegal, aber auch nach Russland und Südostasien. Frauen geben häufig vor, in osteuropäischen, südost-asiatischen oder südamerikanischen Ländern zu leben.
  • Die Betrüger bitten ihr Opfer aus unterschiedlichsten Gründen um Geld. Weigert es sich zu zahlen, suchen die Betrüger andere Wege der Bereicherung. Dabei scheuen die Scammer nicht, erpresserische Methoden anzuwenden, sogar mit Selbstmord wird gedroht. Beispielsweise sollen Schecks (die allerdings gefälscht sind) in Deutschland eingezahlt werden oder Briefe bzw. Päckchen sind an dritte Personen zu versenden, die Betrüger bitten um Kopien von Ausweisen und verwenden diese Daten für weitere Betrugshandlungen.
  • Wenn man tatsächlich Zweifel an seiner Internetbekanntschaft hat, sollte man sich einer befreundeten aber neutralen Person anvertrauen und sich über das Thema und die neu gewonnene „Liebe“ austauschen und um eine zusätzliche unvoreingenommen Meinung zu bekommen.
  • Außerdem kann eine Suchmaschine in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen, wenn Sie den Namen der Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“ eingeben.
  • Es gibt auch die Möglichkeit, das Foto der Internetbekanntschaft mal in die Google-Bildersuche zu geben. Wenn das Bild oder die Person darauf dann mit den unterschiedlichsten Namen auf verschiedenen Seiten gefunden wird, kann man davon ausgehen, dass dieses Foto missbräuchlich verwendet wird und das Profil gefälscht sein könnte.

Was können Sie zum, wenn Sie Opfer eines Scammers geworden sind?

  • Gehen Sie niemals auf die Forderungen der Scammer ein, überweisen Sie an Fremde kein Geld, lösen Sie für diese keine Schecks ein oder leiten Briefe oder Päckchen weiter, bewahren Sie solche auch nicht auf.
  • Machen Sie geleistete Zahlungen, wenn noch möglich, rückgängig.
  • Sichern Sie alle E-Mails und Chat-Texte und heben Sie Überweisungsbelege auf.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, denn ohne entsprechende Anzeige und Verfahren können die Behörden nicht tätig werden.
  • Brechen Sie jeglichen Kontakt zum Scammer ab. Ignorieren Sie E-Mails oder Anrufe, legen Sie sich ggf. eine neue E-Mailadresse und Telefonnummer zu.

Weitere Informationen finden Sie unter https://polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

Spanien: Spaniens Geheimdienstchefin nach Bespitzelung entlassen

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Paz Esteban (rechts) war bislang Direktorin des spanischen Geheimdienstes CNI. (Quelle: Alejandro Martínez Vélez/EUROPA PRESS/dpa./dpa)Aktualisiert am 10.05.2022 – 13:46 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Spion, der nicht in der Lage ist, die Diskretion des CNI wiederherzustellen

Madrid,- Als Paz Esteban López an diesem Montag, dem 10. Februar 2020, sein Amt im schmucklosen Hauptquartier des National Intelligence Center (CNI) am Rande der Autobahn A-6 am Stadtrand von Madrid antrat, atmeten viele erleichtert auf. Einer von ihr, einer von ‘La Casa’, jetzt ja und nach einer Pause von mehr als einem halben Jahr, wurde der Chef der mehr als 3.500 spanischen Spione. Die Ankunft einer stillen Ex-Analystin – sie war nie Außendienstmitarbeiterin – mit einer langen Karriere in den Geheimdiensten hat für fast alle endgültig das Ende der turbulenten Zeiten vorhergesagt, die während der letzten Phase von General Félix Sanz Roldán erlebt wurden.

Aber so war es nicht. Esteban verließ diesen Dienstag in eine Staubwolke gehüllt, da die Spionage gegenüber Einheimischen und Fremden viel größer war als die seines Vorgängers. Eine Kontroverse, die letzte Woche sogar verhinderte, dass der 20. Jahrestag des CNI gefeiert wurde, eine Feier, die ihn zu einem der Schlüsselstücke der nationalen Sicherheit im Plan von Pedro Sánchez hätte machen sollen.

Aber vor zwei Jahren und drei Monaten war das noch ganz anders. Damals gingen alle davon aus, dass die Beförderung von Esteban – der ersten Frau und zugleich Chefin der Geheimdienste – dazu dienen würde, die Zurückhaltung in der nationalen Spionage wieder herzustellen. Tatsächlich sagen sie, dass dies die Hauptaufgabe war, die Margarita Robles ihm an diesem Tag gab. Der Minister bat ihn, „La Casa“ wegen des rücksichtslosen Krieges zwischen Sanz Roldán selbst und seinem Erzfeind, Kommissar José Villarejo, aus dem medialen Fokus zu entfernen, in dem es seit Ende 2017 installiert war.

Ein gnadenloser Kampf, der die Nerven vieler Verteidigungskommandanten zerstört hatte, die befürchteten, Villarejo würde seine Drohung wahrnehmen, die Decke zu ziehen und einige der heikelsten Aktionen der nationalen Spionage auf die Spitze zu treiben. Aber das hatte auch dazu geführt, dass der Name des CNI durch die Pink-Presse-Programme wegen des Einsatzes der Geheimdienste zur Vertuschung der Romanze von König Juan Carlos und Corinna Larsen in die Irre geführt wurde.

Paz Esteban, den Robles damit betraute, dem Trubel von Sanz Roldán und Villarejo ein Ende zu bereiten, verlässt die Führung der Geheimdienste, die seit 1995 in den größten Skandal um „La Casa“ verwickelt warenPaz Esteban in einem Dateibild. /EFMELCHOR SÁIZ-PARDOMadridMartes, 10 mayo 2022, 11:48

Dieses Image von Spionen im Schlafzimmer – sie erkennen sie in „La Casa“ – fügte dem Außenbild des CNI nur einen vergleichbaren Schaden zu wie der Skandal um die „Abhörung des Cesid“ (Superior Defense Information Center), als es 1995 war aufgedeckt, dass die Geheimdienste fast ein Jahrzehnt damit verbracht hatten, Politiker, Geschäftsleute und Journalisten ohne gerichtliche Genehmigung auszuspionieren und zu protokollieren, angefangen beim Staatsoberhaupt selbst.

ferner Alptraum

An jenem Montag, dem 10. Februar 2020, an dem Esteban den Zeugen von Sanz Roldán abholte, war die Erinnerung an den Skandal um das „Abhören von Cesid“, der die Köpfe von Narcís Serra, Emilio Manglano oder Juan Alberto Perote kostete, ein ferner Albtraum für die große Mehrheit derjenigen, die an der Einweihungszeremonie teilnahmen. Nur eine kleine Gruppe wusste, dass genau in diesem Moment die massive Spionagekampagne gegen katalanische Unabhängigkeitspolitiker mit dem Pegasus-System, die das CNI bespritzt – und für die Esteban nächste Woche in der Geheimkommission des Kongresses erscheinen wird – ihren Höhepunkt erlebte.

Diese Frau, die ihre Position unter einem riesigen Gemälde einer Seeschlacht und unter dem wachsamen Auge von Margarita Robles annahm, war keine Unbekannte – oder hätte es nicht sein sollen – was damals in „La Casa“ geschah. Seit Juli 2019, fast zeitgleich mit dem Beginn der intensivsten Spionagephase bei Pegasus, leitete er interimistisch das CNI. Aber lange zuvor, seit Juni 2017 (nur vier Monate vor 1-O), war sie auf Vorschlag von Sanz Roldán selbst die Nummer 2 der Geheimdienste als Generalsekretärin des Zentrums.

Der Direktor des CNI hat eine “Freundschaft” mit dem Minister geschmiedet und hatte auch eine großartige Beziehung zu Sáenz de Santamaría

Als das CNI Anfang 2016 die Pegasus-Lizenz erhielt, hatte Paz Esteban auch eine Schlüsselposition in der Spionage inne. Sie war Leiterin des Technischen Kabinetts, eine Position, die sie 2010 erneut in den Händen von Sanz Roldán betrat. Derselbe Sanz Roldán, der 2015, als Esteban die Nummer 2 von „La Casa“ war, die Organisationsstruktur des CNI änderte, um die Einheit zur Verteidigung der Verfassungsprinzipien zu schaffen, die viele hinter der Spionage sezessionistischer Politiker stellen.

Esteban, geboren 1958, Absolventin der Philosophie und Literaturwissenschaften und Expertin für alte und mittelalterliche Geschichte, sollte Bibliothekarin werden, bis ihr eine Verwandte anbot, einen langweiligen Widerstand zu verlassen, um Archivarin zu werden, um in einem “Ministerium” zu arbeiten. die sich später als Cesid herausstellte. Er trat 1983 während Manglanos Amtszeit in „La Casa“ ein, die er etwas mehr als ein Jahrzehnt später enden sah.

Der Abhörskandal hat sie nicht bespritzt, weil sie in anderen Dingen war. Sein Ding war es, ein Analyst für Auslandsnachrichtendienste zu werden, insbesondere mit Bezug zur NATO, zuerst und dann zum Dschihadismus. Tatsächlich sind seine „Dossiers“ – „sehr genau“, sagen diejenigen, die sie gelesen haben – über die Anschläge von 11-S in den USA und 11-M in Madrid bekannt.

geschätzt

In der Zentrale der Straße von La Coruña heißt es, Esteban habe beschlossen (oder konnte), „La Casa“ zu besteigen, als Ergebnis von Rodríguez Zapateros Ankunft in La Moncloa, obwohl „der Spion“ in Wahrheit auch eine sehr gute Beziehung zu ihm hatte die ehemalige Vizepräsidentin der Rajoy-Regierung, Soraya Sáenz de Santamaría. Sie war seine direkte Vorgesetzte in der Zeit, in der die Geheimdienste organisch von der Verteidigung abhängig waren.

Pegasus wurde gekauft, als Esteban bereits eine Position mit hoher Verantwortung bei den Geheimdiensten innehatte

Auch seine Beziehung zu Margarita Robles sei “unschlagbar”. Zumindest bis zu diesem Dienstag, an dem Robles zustimmte, seinen Kopf auf einem Silbertablett zu geben. Der jetzige Verteidigungsminister hat gegen die Kriterien vieler Kommandeure der Streitkräfte hart gearbeitet, damit Esteban und kein hochrangiger Militäroffizier die Nachfolge von Sanz Roldán antrat.

Im CNI sticht die wichtige Arbeit hervor, die Esteban im “Gegenspionagekampf” mit Russland förderte, insbesondere als Ergebnis der Invasion in der Ukraine. Es ist jedoch offensichtlich, dass es zu diesem Zeitpunkt offensichtlich war, dass er nicht in der Lage war, die Zurückhaltung gegenüber den Geheimdiensten wiederherzustellen, die fast jeder erwartet hatte, sich in „La Casa“ nach dem Durchzug des „Taifuns Villarejo-Corinna“ zu erholen. Und dass es ihm den Hals gekostet hat.

Quelle/burgosconecta.es

Sieben brennende Autos in Berlin-Neukölln – Brandanschlag?

Mehrere Transporter brennen lichterloh: Auf eine Baufirma hat es offenbar einen Brandanschlag gegeben. (Quelle: M. Pudwell)Von dpa, t-online, lkaam 09.05.2022 – 07:35 Uhr

Sieben brennende Autos in Berlin-Neukölln – Brandanschlag?

Berlin,-Flammeninferno in Berlin: Auf dem Parkplatz einer Baufirma haben mehrere Transporter gebrannt und wurden dabei völlig zerstört. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Am Buckower Damm im Berliner Stadtteil Neukölln haben in der Nacht von Sonntag auf Montag sieben Kleintransporter gebrannt. Laut einem Reporter vor Ort war die Feuerwehr mit 18 Kräften im Einsatz.

Die Wagen standen auf dem Privatparkplatz einer Metallbaufirma, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Die Beamten haben demnach Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen. Es seien keine Menschen verletzt worden. (dpa, t-online)

Mondayman: NZ wünschte euch einen guten Start in den Montag und Wochenbeginnen ohne Gedränge..

Bitte hier Gott beschütze nilzeitung und seine freunde und Leser, (ausgenommen Hacker) Habt einen tollen Start in unsere neue Woche.. deine Mitmenschen.(Viel Spaß)(se/nz)


BKA ver­zeich­net neu­en Höchst­wert bei Cy­ber-Straf­ta­ten

Datum:09. Mai 2022 Ausgabejahr:2022

BKA ver­zeich­net neu­en Höchst­wert bei Cy­ber-Straf­ta­ten – Bundes­lage­bild Cyber­crime 2021 ver­öf­fent­licht

Berlin,-Die Anzahl erfasster Cyber-Straftaten hat im Jahr 2021 einen neuen Höchstwert erreicht. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) verzeichnet im Phänomenbereich Cybercrime 146.363 Delikte, was einem Anstieg um mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das geht aus dem heute durch das Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichten Bundeslagebild Cybercrime 2021 hervor. Der bereits in den vergangenen Jahren festgestellte Bedeutungszuwachs der Cyberkriminalität setzt sich damit fort. Die Entwicklung ist Ausdruck der fortschreitenden Verlagerung von Kriminalität in den digitalen Raum. Insbesondere die zunehmende Verzahnung internationaler Lieferketten sowie die weiter beschleunigte Digitalisierung, u.a. auch durch die Corona-Pandemie, schafft eine Vielzahl neuer Tatgelegenheiten für Cyberkriminelle.

Die Aufklärungsquote lag mit 29,3 Prozent weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Gründe hierfür sind unter anderem die verstärkte Anonymisierung im Netz sowie die komplexe Ermittlung von vielfach im Ausland befindlichen Tätern.  Der Phänomenbereich Cybercrime ist zudem weiterhin von einem überdurchschnittlich großen Dunkelfeld geprägt, da Straftaten sehr häufig nicht angezeigt werden.

Insbesondere der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dabei eingesetzte hybride Angriffsformen sowie Aktivitäten beteiligter Cyberakteure zeigen die hohe Bandbreite von Cyberangriffen auf, die auch über die unmittelbaren Konfliktparteien hinaus Wirkung entfalten können. Diese Entwicklungen haben das Potenzial, als weiterer Katalysator für Cybercrime zu dienen.

Cybercrime gehört weiter zu den Phänomenbereichen mit dem höchsten Schadenspotenzial in Deutschland. Die durch den Branchenverband Bitkom e.V. errechneten Cybercrime-Schäden in Deutschland beliefen sich laut Wirtschaftsschutzbericht 2021 auf 223,5 Mrd. Euro jährlich und sind damit mehr als doppelt so hoch wie noch 2019. Alleine im Bereich Ransomware hat sich der jährliche Schaden mit 24,3 Mrd. EUR seit der letzten Befragung fast verfünffacht.

„Das Bundeslagebild zeigt, dass die Bedrohungslage durch Cybercrime weiterhin sehr hoch ist. Neben den rein monetären Schäden beeinträchtigten Ransomware-Angriffe auf Unternehmen, Kritische Infrastrukturen und die öffentliche Verwaltung oder ganze Lieferketten auch die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens im In- und Ausland. Insbesondere im Bereich Ransomware ist damit das Bedrohungspotential im Jahr 2021 nochmals deutlich angestiegen“, sagte BKA-Vizepräsidentin Martina Link.

Auch bei DDoS-Angriffen war im Jahr 2021 erneut ein qualitativer und quantitativer Zuwachs zu verzeichnen. Insbesondere ihre Komplexität nimmt weiter zu. DDoS zielt darauf ab, Webpräsenzen, Server und Netzwerke zu überlasten und so eine Nichterreichbarkeit der Dienste herbeizuführen. Von dieser Art von Cyberangriffen waren eine Vielzahl verschiedener Branchen betroffen. Neben Finanzdienstleistern, Hosting-Anbietern, Lern- und Impfportalen standen im letzten Jahr auch öffentliche Einrichtungen und – primär in der Vorweihnachtszeit – der E-Commerce im Fokus.

Das Jahr 2021 verdeutlichte insofern erneut die zunehmende Anpassungsfähigkeit von Akteuren der Cybercrime. Sie agieren mit zunehmender Professionalität und hochgradig arbeitsteilig nach dem „Crime-as-a-Service“-Modell.  Dennoch sind den Ermittlungsbehörden auch im vergangenen Jahr regelmäßig bedeutende Schläge gegen die Kriminalität im Cyberraum gelungen. Prominente Beispiele sind der Takedown der Emotet-Infrastruktur, des VPN-Dienstleisters vpnlab.net oder auch des bedeutenden Darknet-Marktplatzes Hydra Market.

Durch die frühzeitige Erstattung einer Strafanzeige ist es den Strafverfolgungsbehörden möglich, schnelle und effektive Maßnahmen gegen kriminelle Cybergruppierungen zu treffen. Mit spezialisierten Dienststellen und 24/7-Bereitschaften stehen das Bundeskriminalamt und die Landespolizeien betroffenen Unternehmen und Einrichtungen jederzeit und mit umfassender Expertise zur Verfügung.

Eine enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen Strafverfolgungsbehörden und privaten Unternehmen – auch im Vorfeld eines tatsächlichen Angriffes – ist ein klarer Erfolgsfaktor für effektive Maßnahmen zur Eindämmung der Cybercrime.

„Letztendlich kann die Bekämpfung von Cybercrime nur gemeinsam gelingen: im Dreiklang von gefahrenabwehrenden und repressiven Maßnahmen, präventiven IT-Sicherheitsvorkehrungen und einer ausreichenden Sensibilisierung von Bürgern und Unternehmen hinsichtlich der Gefahren bzw. Eintrittsvektoren durch Cybercrime“, so Martina Link abschließend.

Mehr Information unter Factsheet Bedrohungslage Cybercrime 2021 (PDF, 156KB)

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