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Deutschland Sachsen: Zweiter Brandanschlag in Meißen versetzt DRK-Mitarbeiter in Angst.

Ein Hinterreifen eines DRK-Autos weist einen Brandschaden auf.

von MDR SACHSEN Stand: 04. Juni 2021, 21:17 Uhr

Zweiter Brandanschlag in Meißen versetzt DRK-Mitarbeiter in Angst.

Sachsen,-Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Monaten vielfachen Angriffen ausgesetzt. So wurden im Vogtland mehrfach die Impfzentren und Impfmobile beschmiert. In Meißen wurde zum zweiten Mal in dieser Woche ein Fahrzeug offenbar in Brand gesteckt. Unklar ist allerdings noch, ob es auch hier einen Zusammenhang zur Einbindung des DRK in die Impfkampagne gibt.

Ein weißes Auto mit der Aufschrift DRK steht auf einer Wiese, ein Reifen ist verbrannt

Gegen 23 Uhr wurde der Brand an dem Fahrzeug gemeldet.Bildrechte: xcitePRESS 

Am Donnerstagabend ist erneut ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes in Meißen durch ein Feuer beschädigt worden. Nach Reporterangaben wurde offenbar versucht, das Auto am Hinterreifen anzuzünden. Bereits am Dienstagabend haben mehrere DRK-Fahrzeuge auf demselben Grundstück an der Niederauer Straße gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Anwohner bemerkt Feuer

Die Feuerwehr Meißen bestätigt den Brand und nennt 23:04 Uhr als Zeitpunkt der Alarmierung. Nach Angaben des Reporters hat ein Anwohner das Feuer bemerkt und selbst mit dem Löschen begonnen. Dadurch konnte offenbar größerer Schaden verhindert werden.

Unklar ist aktuell, ob es der oder die Täter bewusst auf das DRK abgesehen haben. Die Rettungsorganisation ist in den vergangenen Monaten mehrfach angegriffen worden. So hatten bisher unbekannte Täter im Vogtland ein Impfmobil und das Impfzentrum beschmiert.

DRK-Sprecher glaubt nicht an Zufall

Kai Kranich vom DRK-Sachsen im Interview

Zum Vorfall in Meißen sagte DRK-Sprecher Kai Kranich: “Wir können und müssen davon ausgehen, dass es kein Zufall war, sondern sich um Brandstiftung gehandelt hat.” Vor allem der zweite Brandanschlag habe zum Umdenken geführt:Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wir haben beim ersten Mal noch gesagt: Na gut, da ist vielleicht jemand ein bisschen ein Irrlicht und zündelt durch die Straßen, und dann trifft es auch Fahrzeuge vom Roten Kreuz. Der zweite Anschlag ist bei den Mitarbeitenden nun mit Bestürzung aufgenommen worden. Kai Kranich DRK-Sprecher

Kolleginnen und Kollegen hätten teilweise Angst, abends noch zur Dienststelle zu fahren und ihr Auto abzustellen, da sie nicht wüssten, ob jemand in der Nähe sei, der etwas Böses möchte, so Kranich.

Ein großer weißer Anhänger steht vor einer Wiese. auf dem Anhänger sieht man da sLogo des deutschen Roten Kreuzes und den Namenzug. Daneben hat ein Unbekannter das Wort "Mörder" beschmiert. Der Bus stand am 9.4.2021 in Oelsnitz.

Ein großer weißer Anhänger steht vor einer Wiese. auf dem Anhänger sieht man da sLogo des deutschen Roten Kreuzes und den Namenzug. Daneben hat ein Unbekannter das Wort “Mörder” beschmiert. Der Bus stand am 9.4.2021 in Oelsnitz.(Bildrechte DRK)

Gehäufte Angriffe seit der Flüchtlingskrise 2015

Wie das DRK mitteilte, gibt es zudem eine Häufung an Schmierereien, Drohbriefen und Drohanrufen. Allein seit Januar dieses Jahres habe es bis zu zwanzig derartige Fälle gegeben, teilte die Hilfsorganisation mit.

“Wir sind eine Organisation, die weltweit in Krisen und Konfliktregionen arbeitet, wo das DRK als neutraler Partner angesehen wird. Daher ist für uns besonders traurig, dass wir in unserer eigenen Heimat, wo wir eigentlich in friedlichen demokratischen Verhältnissen leben, solchen Angriffen ausgesetzt sind.”

Seit der Flüchtlingskrise 2015 und den Angriffen auf die Erstaufnahmeeinrichtung in Heidenau habe es immer wieder Anfeindungen gegeben. “Aktuell wissen wir nicht, ob die Angriffe im Zusammenhang mit unserem Engagement für die Impfkampagne in Sachsen stehen”, sagte Kai Kranich.

Quelle/MDR.de

Brandfolge in San Francisco Verheerend schadenhinterlassen.

Massives Feuer verschlingt mehrere Gebäude in San Francisco

USA SF

1 von 2Die Leute beobachten von einem Parkplatz aus, wie ein Feuer am Dienstag, dem 28. Juli 2020, im Stadtteil South of Market in San Francisco Gebäude verzehrt. Ungefähr 150 Feuerwehrleute kämpften gegen ein gewaltiges Feuer, das durch mehrere Gebäude wütete und eine dicke, schwarze Rauchwolke in den Himmel und Glut auf eine nahe gelegene Autobahn schickte. (Karl Mondon / Bay Area News Group über AP)

SAN FRANCISCO – Ungefähr 150 Feuerwehrleute kämpften am Dienstag in San Francisco gegen ein gewaltiges Feuer, das durch mindestens sechs Gebäude wütete und Glut auf eine nahe gelegene Autobahn und eine dicke schwarze Rauchwolke in den Himmel und über die Bucht schickte.

Eine Fahrspur in Richtung Süden des Highway 101 wurde wegen des Brandes gesperrt, der in einem Geschäftshaus im Viertel South of Market (SOMA) begann, teilte die California Highway Patrol mit.

Menschen in benachbarten Gebäuden mussten evakuieren und die Stromversorgung wurde wegen des Brandes abgeschaltet, wodurch mehrere Personen in Aufzügen in nahe gelegenen Gebäuden eingeschlossen wurden. Ein Feuerwehrmann hatte leichte Verletzungen, sagte der stellvertretende Feuerwehrchef Victor Wyrsch.

Zu den von dem Brand betroffenen Gebäuden gehört das Schulungs- und Verwaltungsbüro eines Sheriffs, in dem ein Stellvertreter Munition aus dem Keller entfernen konnte, als sich das Feuer dem Gebäude näherte. Feuerwehrleute haben das Feuer daran gehindert, das Dach des Gebäudes zu erreichen, sagte Wyrsch.

Die Ursache des Brandes wird untersucht.

Brian Bartfeld sagte gegenüber KTVU, dass das Baumarktgeschäft seiner Familie, Bartfeld Sales Co., in Flammen stehe.

“Das ganze Gebäude ist weg”, sagte er. Er sagte, niemand sei im Gebäude gewesen.

Das Geschäft besteht seit 1947 und enthält viele brennbare Materialien, darunter Baumaterial, Schnittholz, Holzpaletten und Pappkartons, sagte er.

Quelle//Medienagenturen /AP