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USA Live; Live-Ansichten des Hollywood Beach Broadwalk in Hollywood, Florida.

Live-Ansichten des Hollywood Beach Broadwalk in Hollywood, Florida.

Der historische Broadwalk ist eine 4 km lange Promenade mit Geschäften, Restaurants und Hotels am Meer, die entlang des Strandes in Hollywood, Florida, verläuft. Im Margaritaville Hollywood Beach Resort können Sie den FlowRider live sehen und Menschen, die auf dem Broadwalk Fahrrad fahren, joggen, speisen und spazieren gehen.

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Quelle/Stadt von Hollywood.

Humor; Die Politik des Humors Dies ist mehr als ein lustiger Witz,

Bildergebnis für myanmar putsch

Die Politik des Humors Dies ist mehr als ein lustiger Witz, ein Kunst Akt und die Auswirkungen von Corona auf die Politik.(se/nz)


Corona Krise; EU-Kommissionschefin von der Leyen muss sich Kritik anhören.

Ursula von der Leyen ist seit dem 1. Dezember 2019 Präsidentin der Europäischen Kommission.© imago images/Xinhua 

Holpriger Impfstart: Hat es die EU-Kommission verbockt?

Aktualisiert am 02. Februar 2021, 20:23 Uhr

  • Je schlechter es mit der Corona-Impfkampagne läuft, desto mehr Finger zeigen auf Brüssel.
  • EU-Kommissionschefin von der Leyen muss sich Kritik anhören.
  • Die Gründe für die Verzögerungen sind vielfältig

Markus Söder konnte sich den Seitenhieb nicht verkneifen. Es sei gut, sagte der CSU-Chef am Montagabend nach dem Corona-“Impfgipfel”, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel das Thema nun zur “Chefsache” gemacht habe, auch gegenüber Brüssel. “Die Europäische Union hat dargestellt, dass aus ihrer Sicht alles im Plan gelaufen ist”, sagte Söder. Und ließ keinen Zweifel, dass er das ganz anders sieht.

Zu wenig Impfstoff, zu spät bestellt, zu schlecht verhandelt, zu sehr geknausert – nicht nur Söder führt in Deutschland laute Klage gegen die EU. Vor allem Kommissionschefin Ursula von der Leyen steht unter Druck, seit die EU beim Impfen Staaten wie Israel, den USA und Großbritannien mühsam hinterherhumpelt.about:blank

Und jetzt leistete sich die Kommission auch noch eine schwere Panne bei der hektisch aufgelegten Impfstoff-Exportbremse. Läuft also etwas grundsätzlich schief bei der Pandemiebekämpfung in der EU? Stünde Deutschland allein besser da? Und hat es von der Leyen versemmelt?

Von der Leyen: “Wir sind gut vorangekommen”

Die Kommissionschefin wirkte fahrig, als sie am Sonntagabend im ZDF ihre Linie verteidigen sollte. 18 Millionen Impfdosen seien bereits an die EU geliefert worden und zwölf Millionen der 450 Millionen EU-Bürger geimpft, sagte sie. Das sei “eine stattliche Zahl”. Nur hatte da allein Großbritannien schon etwa neun von knapp 67 Millionen Einwohnern geimpft.

“Wir sind gut vorangekommen”, beharrte von der Leyen. Im Februar und März werde es nochmal schwierig. Aber im zweiten Quartal werde es dann deutlich mehr Impfstoff geben. EU-Ziel sei, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen zu impfen. “Wenn wir das geschafft haben, dann ist das eine gewaltige Leistung”, sagte die Kommissionschefin.

Tatsächlich ist dieses Ziel gar nicht so abwegig, wie es derzeit klingt. Zumindest der Impfstoff dürfte irgendwann reichen. Es gibt 380 Millionen Erwachsene in den 27 EU-Staaten, 70 Prozent wären 266 Millionen. Bei zwei Impfdosen pro Person bräuchte man dafür 532 Millionen Einheiten. Allein im ersten und zweiten Quartal erwartet die Kommission zusammen mehr als 400 Millionen Dosen. Und das nur von den bereits zugelassenen Impfstoffen von Biontech/PfizerModerna und Astrazeneca.

© dpa-infografik GmbH 

Zwei weitere Impfstoff-Hersteller stehen in den Startlöchern

Zwei weitere Hersteller – Johnson&Johnson und Novavax – stehen in den Startlöchern und könnten eine EU-Zulassung bekommen. Dem in Deutschland gerne wiederholten Argument, man hätte mehr von Biontech/Pfizer und Moderna bestellen sollen, hält die EU-Kommission entgegen: Damit wäre die Produktion jetzt auch nicht größer. Man hätte nur später mehr, wenn ohnehin kein Mangel mehr herrsche.

Der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange sieht das nicht ganz so. Er wies am Montag im WDR darauf hin, dass Impfweltmeister Israel sich eben bewusst anders entschieden habe: Das Land habe voll auf Biontech/Pfizer gesetzt und auch tiefer in die Tasche gegriffen. Statt zwölf Euro pro Dosis habe Israel 20 Euro bezahlt.

Beides habe sich “inzwischen als die bessere Strategie erwiesen”, meinte Lange. Im Zweifel hätte man von jedem Impfstoff ausreichende Mengen bestellen können. Zusätzliche Milliardenkosten wären billiger als der Lockdown, rechnet auch das Münchner Ifo-Institut vor.

Noch einen Kritikpunkt muss sich die EU-Kommission anhören: Die Impfstoffverträge seien zu spät abgeschlossen worden. So begründete der Pharmakonzern Astrazeneca eine Lieferkürzung für die EU im ersten Quartal zum Teil damit, dass Großbritannien mit dem Vertrag früher dran war. Doch unterschrieb auch die EU immerhin schon im August, lange vor der Zulassung. Und das Unternehmen war offenbar sicher, die Vertragspflichten erfüllen zu können.

EU ließ sich bei Impfstoff-Zulassung mehr Zeit

Später dran war die EU tatsächlich mit der Zulassung der Vakzine. Zuerst Biontech/Pfizer am 21. Dezember – drei Wochen nach Großbritannien. Bei Astrazeneca ließ sich die EU sogar vier Wochen mehr Zeit.

Die EU-Strategie lautet: Marktzulassung statt Notfallzulassung, um so die Herstellerhaftung zu klären und mit gründlicher Prüfung auch Impfskeptiker von der Sicherheit und Wirksamkeit zu überzeugen.

Kanzlerin Merkel sieht dafür gute Gründe. “Es geht hier nämlich auch um Vertrauen“, sagte die CDU-Politikerin am Montagabend. Auch von der Leyen meint: “Diese drei, vier Wochen muss man sich dann Zeit nehmen.” Nur bedeutet der späte Impfstart jetzt eben nicht nur viel Konkurrenz um wenig Impfstoff, sondern auch ein Wettrennen gegen die Zeit wegen der Ausbreitung neuer Virusvarianten.

Sind die Impfstoffe und Antikörper-Therapien bei der Corona-Variante aus Südafrika wirksam?

Wissenschaftler aus Johannesburg haben die Corona-Mutation aus Südafrika untersucht. Die Forscher haben neue Ergebnisse dazu, inwieweit die Impfstoffe und Antikörper-Therapien bei dieser Variante des Coronavirus wirksam sind. Vorige Woche kam für von der Leyen und ihre Kommission alles zusammen – Hiobsbotschaften der Hersteller, Frust der pandemiemüden Bürger, Kritik der Mitgliedsstaaten.

Von der Leyen muss erneut verbale Prügel einstecken

Und dann auch noch die Aufregung über die von der EU-Kommission eingeführten Auflagen für Impfstoffexporte. Kurz sah es so aus, als könnte diese Exportbremse zu Kontrollen an der Grenze zwischen Irland und Nordirland führen – eine Horrorvision nach dem britischen EU-Austritt. Nach wütendem Protest aus Irland und Großbritannien musste von der Leyen die gefürchtete Klausel korrigieren – und nochmals verbale Prügel einstecken.

Ob das die schlimmste Woche der Präsidentin gewesen sei, wurde die Kommission am Montag gefragt. “Wir glauben, dass wir seit Beginn der Pandemie genau auf der richtigen Linie waren, um eine so stringente und wirksame europäische Antwort wie möglich zu geben”, behauptete Sprecher Eric Mamer tapfer.

Man arbeite unter Volldampf, da könnten Fehler passieren. Wichtig sei, sie rasch zu entdecken und zu korrigieren. Unfehlbar sei nur der Papst. 

Quelle/web/dpa/lh)


Schwere Panne; EU-Kommission veröffentlicht aus Versehen geheime Details des AstraZeneca-Deals-.

Bild zu Impfung Astrazeneca

Apothekerin Davinder Manku (r.) erhält eine Injektion des Impfstoffes von Astrazeneca.© picture alliance / empics  EU-Behörde gibt grünes Licht für Impfstoff von Astrazeneca

EU-Kommission veröffentlicht aus Versehen geheime Details des AstraZeneca-Deals

Aktualisiert am 30. Januar 2021, 10:47 Uhr

  • Die EU-Kommission hat am Freitag den Impfstoff-Liefervertrag mit dem britisch-schwedischen Unternehmen AstraZeneca veröffentlicht.
  • Teile des 41 Seiten langen Dokuments waren allerdings geschwärzt – doch dabei kam es zu einer folgenschweren Panne.
  • Denn einige geheim zu haltende Passagen des Vertrags waren trotzdem lesbar.

Der EU-Kommission ist bei der Veröffentlichung ihres Rahmenvertrags mit dem Impfstoffhersteller AstraZeneca am Freitag eine schwere Panne unterlaufen.

Die auf Wunsch des Unternehmens geschwärzten Passagen in dem Dokument waren in einer ersten Version über die Lesezeichen-Funktion des Acrobat Reader teilweise lesbar. Unserer Redaktion liegt eine solche Fassung vor, die die Kommission für kurze Zeit auf ihrer Webseite zum Download bereitgestellt hatte.

In dieser Version werden durch die Software auch einige Details sichtbar, die wohl geheim gehalten werden sollten, darunter konkrete Geldbeträge und Bestimmungen:

  • Laut mehrerer geschwärzter Absätze bezifferte AstraZeneca zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung im vergangenen August die Herstellungskosten der Impfdosen für die EU auf 870 Millionen Euro. In dem Papier sind umfangreiche Ausgaben aufgelistet, angefangen von Löhnen und Gehältern über Qualitätskontrollen und Materialien bis hin zu Steuern und Zollgebühren.
  • Die EU-Mitgliedstaaten sollen die Kosten für Abfüllung, Verpackung, Lagerung und Verteilung des Impfstoffs tragen.
  • Übersteigen die Kosten den Betrag von 870 Millionen Euro um bis zu 20 Prozent, soll AstraZeneca die EU-Kommission darüber in Kenntnis setzen. Steigen die Kosten anschließend noch weiter, muss das Unternehmen auch die Nachweise dafür liefern.

Streit um Lieferung von Millionen Impfstoffdosen

Die im gegenwärtigen Streit um Lieferungen interessantesten Informationen waren hingegen trotz der Panne geschwärzt. So führt eine unleserlich gemachte Tabelle auf, in welchen Monaten AstraZeneca wie viele Millionen Dosen liefern soll.

Der Impfhersteller hatte vergangene Woche angekündigt, der EU zunächst deutlich weniger Impfstoff zu liefern als vorgesehen. Nach EU-Angaben sollen die Mitgliedsstaaten im ersten Quartal nur 31 Millionen statt der erhofften 80 Millionen Impfstoffdosen erhalten.

Kommissionskreise sprechen von technischem Fehler

Es handele sich um einen technischen Fehler, hieß es aus Kommissionskreisen zur Veröffentlichung der ersten Version. Sie wurde wenig später ersetzt. Brüssel könnte nun eine Vertragsstrafe wegen Verstoßes gegen die Geheimhaltungsklauseln drohen.

Eine Reaktion von AstraZeneca lag zunächst nicht vor. Die Kommission hatte wegen der angekündigten Kürzung bei der Lieferung des Corona-Impfstoffs auf Veröffentlichung des Vertrags gedrungen.

Quellen/web.de/dpa/afp/mf)

weiters Infos Datei unter

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_20_2467

https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_21_302


Die armen Nationen ließen sich taumeln, nachdem Bill Gates Oxford geraten hatte, den Open-Source-COVID-Impfstoff aufzugeben.

Bill Gates Vaccine Feature Foto

PANDEMIE-PROFITEURE/Feature Foto | Bill Gates hält einen Impfstoff gegen Meningitis während einer Pressekonferenz am 17. Mai 2011 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf, Schweiz. Anja Niedringhaus | AP

Die armen Nationen ließen sich taumeln, nachdem Bill Gates Oxford geraten hatte, den Open-Source-COVID-Impfstoff aufzugeben

Westliche multinationale Unternehmen, darunter Oxfords privater Partner AstraZeneca, können keinen Gewinn bei der Immunisierung ärmerer Nationen erzielen und haben denjenigen Priorität eingeräumt, die am meisten bezahlen können. von Alan Macleod “25. Januar 2021”

Europa schwankt von der Schocknachricht, dass der Biotech-Riese AstraZeneca nicht die versprochene Anzahl an Impfstoffen liefern wird. Das Unternehmen teilte den Vertretern der Europäischen Union mit, dass sie nur 31 Millionen Dosen an 27 EU-Länder liefern werden, anstatt die 80 Millionen, die sie versprochen hatten, bis Ende März zu erreichen. Der italienische Premierminister Giuseppe Conti sagte voraus, dass die Nachrichten auf dem Kontinent, der bereits über 32 Millionen bestätigte Fälle und 703.000 Todesfälle aufgrund von COVID-19 erlitten hat, “enormen Schaden” anrichten würden.

Der Impfstoff von Oxford-AstraZeneca wurde im vergangenen Jahr als Wunder im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus gefeiert, vor allem, weil das Forschungsteam der Universität Oxford versprochen hatte, die Rechte an seinem Produkt mit allen Arzneimittelherstellern zu teilen, was bedeutet, dass ärmere Länder produzieren und produzieren könnten impfen ihre Bürger zum Selbstkostenpreis (3 bis 4 US-Dollar pro Schuss – ein Bruchteil des Preises von Pfizer oder Moderna).

Im vergangenen Jahr erklärte der Wirtschaftswissenschaftler und Verfechter der Arzneimittelpatentreform, Dean Baker, gegenüber MintPress :

Der Oxford-Impfstoff ist noch auffälliger, da es darum ging, Forscher zu bezahlen, sich aber nicht auf Patentmonopole zu verlassen, um große Gewinne zu erzielen. Am Ende hatten wir einen billigeren, besseren Impfstoff… Es wäre großartig, wenn wir einige Lehren aus den Erfahrungen mit der Impfstoffentwicklung in dieser Krise ziehen und uns vom veralteten Patentmonopolmechanismus zur Finanzierung der Forschung lösen könnten. “

Hinter den Kulissen hat das Oxford-Team sein Versprechen jedoch nicht eingehalten und einen Exklusivvertrag mit dem Pharmagiganten AstraZeneca unterzeichnet, der sich nicht verpflichtet hat, den lebensrettenden Impfstoff zu einem niedrigen Preis zu verkaufen. 

Noch weniger bekannt ist, dass die Entscheidung auf Geheiß von Microsoft-Mitbegründer Bill Gates getroffen wurde. “Wir gingen nach Oxford und sagten: ‘Hey, du machst brillante Arbeit'”, sagte Gates , “aber … du musst dich wirklich zusammenschließen.” Der 65-jährige Tech-Tycoon ist ein starker Befürworter von Patenten und verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, die globale Gesundheitspolitik zu gestalten.

Bill Gates Feature Foto

Die falsche Großzügigkeit der Superreichen: Warum Bill Gates eine Bedrohung für die Gesellschaft ist Wenn Gates eine negative Nettokraft in der Weltpolitik darstellt, warum erhält er dann so gute Presse? Für den Anfang macht er beträchtliche Spenden an eine Vielzahl von Mainstream-Unternehmensmedien.Alan MacLeod

James Love, Direktor von Knowledge Ecology International, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für die Erweiterung des Zugangs zur Medizintechnik einsetzt, sagte: „Gates hat diese übergroße Rolle in der Impfstoffwelt abgesteckt. Er ist der ideologischen Überzeugung, dass das System des geistigen Eigentums ein wunderbarer Mechanismus ist ist notwendig für Innovation und Wohlstand. “

Die Entscheidung, den Menschen Profit vorzulegen, dürfte verheerende Auswirkungen auf den globalen Süden haben. Arme Länder sind nicht in der Lage, ihre gesamte Bevölkerung zu impfen, zumal die reichsten Nationen der Welt die große Mehrheit der verfügbaren Impfstoffe horten und sich weigern, Maßnahmen von Unternehmen im globalen Süden zu unterstützen, um sie für sich selbst herzustellen. Infolgedessen müssen die Armen des Planeten bis mindestens 2024 warten, um geimpft zu werden. Es ist unwahrscheinlich, dass diese neuesten Nachrichten etwas anderes tun, als die Uhr weiter zurückzustellen.

Westliche multinationale Unternehmen, die keinen Gewinn bei der Immunisierung von Afrikanern, Asiaten und Lateinamerikanern erzielen können, haben diesen Regionen den Rücken gekehrt und denjenigen Priorität eingeräumt, die am meisten bezahlen können. Infolgedessen haben sich diejenigen im globalen Süden an Russland und China gewandt, um Hilfe zu erhalten. Während westliche Medien diese Bemühungen als “Impfstoffdiplomatie” und “Zauberoffensive” abgetan haben und gleichzeitig die Wirksamkeit des Sputnik V-Impfstoffs in Frage stellen , zeigen globale Meinungsstudien , dass das russische Angebot tatsächlich die vertrauenswürdigste Option ist. Ungarn hat mit EU – Gesetze gebrochen und einseitig bestellt zwei Millionen Dosen von Sputnik V für sich.

Ein Teil des Grundes, warum westliche medizinische und pharmazeutische Unternehmen im globalen Süden misstrauen, hat mit Gates selbst zu tun. Im Jahr 2009 beaufsichtigte die Bill and Melinda Gates Foundation eine schattige und illegale klinische Studie mit dem HPV-Impfstoff in Indien, in der 23.000 arme Mädchen im Alter von 9 bis 15 Jahren ohne Zustimmung der Eltern potenziell tödlichen Drogen ausgesetzt waren, was zu sieben Todesfällen führte.

Gates nutzt seinen enormen Reichtum auch als politischen Hebel für internationale Organisationen, um seine eigenen Meinungen zu Gesundheits- und Entwicklungsprogrammen durchzusetzen. Wie Foreign Affairs feststellte, “werden nur wenige politische Initiativen oder normative Standards, die von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt wurden, angekündigt, bevor sie von Mitarbeitern der Gates Foundation beiläufig und inoffiziell überprüft wurden.”

Während ein Mann, der im Wesentlichen ein Veto gegen die internationale Politik einnimmt, besorgniserregend genug ist, hat Gates auch viele kontroverse Meinungen zu diesen Themen, was seine Macht besonders problematisch macht. Seine Stiftung unterhält enge Beziehungen zu dem berüchtigten Chemiekonzern Monsanto, der dazu beigetragen hat, in Afrika stärker Fuß zu fassen . Gates selbst ist der größte private Landwirt der Vereinigten Staaten und besitzt fast eine Viertelmillion Morgen amerikanisches Ackerland. Er scheint auch in einzigartiger Weise damit beschäftigt zu sein, die Männer des globalen Südens zu beschneiden . Zwar gibt es Hinweise darauf, dass die Beschneidung dazu beiträgt, die Ausbreitung von HIV / AIDS zu verringern, doch die extrem engen Verbindungen des Microsoft-Milliardärs zu dem berüchtigten sexuellen Raubtier Jeffrey Epstein (der seinen eigenen Verrückten hatte)Fantasien, die Erde mit seinem Samen zu bevölkern, werfen Zweifel an seinen gütigen Motivationen auf. “Sein Lebensstil ist sehr unterschiedlich und faszinierend”, sagte er 2011 über Epstein, drei Jahre nachdem er wegen der Anwerbung von Kinderprostituierten verurteilt worden war.

Dieser jüngste Rückschlag im Kampf gegen das Coronavirus kann direkt auf die Entscheidung zurückgeführt werden, das geistige Eigentum des Impfstoffs eifersüchtig zu schützen. Angesichts der Tatsache, dass derzeit täglich 14.000 Menschen an COVID-19 sterben, könnte dies der bisher tödlichste Rat von Gates sein.

Feature Foto | Bill Gates hält einen Impfstoff gegen Meningitis während einer Pressekonferenz am 17. Mai 2011 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf, Schweiz. Anja Niedringhaus | AP

Alan MacLeod  ist Senior Staff Writer für MintPress News. Nach seiner Promotion im Jahr 2017 veröffentlichte er zwei Bücher:  Schlechte Nachrichten aus Venezuela: Zwanzig Jahre gefälschte Nachrichten und falsche Berichterstattung  und  Propaganda im Informationszeitalter: Noch immer die Zustimmung zur Herstellung sowie  eine  Reihe  von  wissenschaftlichen  Artikeln . Er hat auch zu  FAIR.org ,  The Guardian ,  Salon ,  The Grayzone ,  Jacobin Magazine und  Common Dreams beigetragen .


Ein Berliner Richter erhebt Verfassungsbeschwerde gegen die Corona Verordnungen


Holland Corona Krise; Die zweite Nacht der Unruhe —

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Die zweite Nacht der Unruhen gegen die Covid-19-Beschränkungen trifft die Niederlande vor der nächtlichen Ausgangssperre – den lokalen Medien

USA Corona Impfung; Deine Meinung ist sehr wichtig, Ist das Echt war oder nicht!.


Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken.

Übersicht verschiedener Maskentypen

Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken)

Gesundheit,-Durch die Corona-Pandemie (SARS-CoV-2-Pandemie) und die durch das Virus ausgelösten Covid-19-Erkrankungen hat sich unser Alltag stark verändert. Eine der offensichtlichsten Veränderungen entsteht dabei durch die inzwischen bestehende Maskenpflicht in vielen Bereichen. Durch das Tragen der Masken können Bürgerinnen und Bürger ihren Beitrag zur Vermeidung der ungehinderten Verbreitung des sogenannten „Coronavirus“ (SARS-CoV-2) leisten. Dadurch soll die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch und in Folge das Risiko einer möglichen Infektion reduziert werden.

Es gibt verschiedene Maskentypen, die sich in ihrem Design und ihrer Schutzwirkung teils deutlich unterscheiden. Das BfArM möchte hier eine Übersicht bieten und die Eigenschaften der Maskentypen näher erläutern.

Übersicht verschiedener Maskentypen

Das Tragen von Masken ist immer nur ein Teil eines umfassenden Schutzkonzeptes, mit dem wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. Deshalb gilt weiterhin die „AHA+L“-Formel: Abstand halten, auf Hygiene achten, eine Alltagsmaske tragen und Lüften.

Bei der Nutzung von Masken sollte Folgendes beachtet werden:

Bei den Masken, die aktuell im Infektionsschutz eingesetzt werden, unterscheidet man prinzipiell zwischen drei Maskentypen:

Empfehlungen zur Handhabung von Masken
  • Es gibt Mund-Nasen-Bedeckungen, die z.B. auch Alltagsmaske, Behelfs-Mund-Nasen-Maske; Community-Maske genannt werden.
  • Die aus dem medizinischen Alltag bekannten medizinischen Gesichtsmasken, umgangssprachlich zum Beispiel auch OP-Masken, Mund-Nasenschutz, Mundschutz genannt. Hierbei handelt es sich um „Medizinprodukte“.
  • Und die bislang vorwiegend dem Bereich Handwerk bekannten partikelfiltrierenden Halbmasken, die umgangssprachlich auch Atemschutzmasken, FFP-Masken genannt werden. Der Name FFP ist eine Abkürzung, die sich aus dem englischen Namen der Masken „Filtering Face Piece“ ergibt. Diese Masken gehören zu der Produkt-Kategorie „Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA).

1. „Mund-Nasen-Bedeckung“

Bei Alltagsmasken bzw. Mund-Nasen-Bedeckungen handelt es sich in der Regel um Stoffmasken, die sehr vielseitig in Ihrem Aussehen sein können. Oft werden sie aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen. Da sie weder zur Kategorie der Medizinprodukte noch zu der persönlicher Schutzausrüstung gehören, gibt es für Mund-Nasen-Bedeckungen keine Anforderungen aus Gesetzen oder technischen Normen zur Filterleistung, die sie erfüllen müssen. Sie sollten allerdings so gefertigt sein, dass sie Mund und Nase bedecken und an den Rändern möglichst nah am Gesicht anliegen.

Mund-Nasen-Bedeckung

Mund-Nasen-Bedeckungen werden, anders als medizinische Gesichtsmasken oder partikelfiltrierende Halbmasken, nicht nach entsprechenden gesetzlichen und normativen Anforderungen geprüft. Sie können daher ohne diese behördlichen Verfahren auf den Markt gebracht werden. Für die für die Herstellung dieser Masken verwendeten Stoffe gibt es also keine Vorgaben des Gesetzgebers z.B. zur Filterleistung, es können aber Vorgaben z.B. zur Freiheit der verwendeten Textilien von Schadstoffen anwendbar sein. Meist werden diese Masken aus handelsüblichen Stoffen genäht. Entsprechend vielfältig sind ihr Aussehen und ihre Dichtigkeit, da sich die verwendeten Stoffe in Design und Materialeigenschaften unterscheiden. Sie werden im Alltag getragen und daher umgangssprachlich auch oft Alltagsmaske genannt.

Die Unterscheidung zu Medizinprodukten oder zu persönlicher Schutzausrüstung ist wichtig. Alltagsmasken dürfen nicht mit entsprechenden Leistungen oder Schutzwirkungen beworben werden, weil sie keine Prüfverfahren nach solchen Anforderungen durchlaufen mussten. Daher dürfen Alltagsmasken auch nicht als Medizinprodukte oder Produkte persönlicher Schutzausrüstung verkauft werden.

Alltagsmasken erbringen nicht die in den technischen Normen definierten Leistungsnachweise, wie sie für medizinische Gesichtsmasken und partikelfiltrierende Halbmasken gefordert sind. Sie bieten also in der Regel weniger Schutz als diese regulierten und geprüften Maskentypen. Das bedeutet aber nicht, dass sie keine Schutzwirkung haben. International gibt es zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die gewonnenen Erfahrungen über die Wirksamkeit der Mund-Nasen-Bedeckungen im Sinne eines allgemeinen Bevölkerungsschutzes bestätigen (1, 2, 3, 4, 4a, 5, 6, 7). Dabei ist die Schutzwirkung der Masken abhängig von der Dichtheit und Qualität des verwendeten Materials, der Anpassung an die Gesichtsform und der Anzahl der Stoff-Lagen. Fest gewebte Stoffe sind in diesem Zusammenhang beispielsweise besser geeignet als leicht gewebte Stoffe. So kann das richtige Tragen guter Alltagsmasken also nach derzeitigem Erkenntnisstand die Gefährdung durch erregerhaltige Tröpfchen deutlich mindern.


2. Medizinische Gesichtsmasken

Bei medizinischen Gesichtsmasken, Mund-Nasen-Schutz (MNS), oft auch OP-Masken genannt, handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und sind mehrschichtig aufgebaut. In ihrem Erscheinungsbild sind sie sich sehr ähnlich: Rechteckige Form mit Faltenwurf, damit sich die Maske dem Gesicht anpassen kann. Die Vorderseite (Außenseite) ist meist farbig, die Rückseite (Innenseite) nicht. Die Masken haben Ohrschlaufen und einen Nasenbügel aus Draht. Sie haben klar definierte Filtereigenschaften.

Medizinische Gesichtsmasken

Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte und wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie schützen vor allem das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers. Allerdings können medizinische Gesichtsmasken bei festem Sitz auch den Träger der Maske schützen, auch wenn dies nicht ihre eigentliche Aufgabe ist. In der Klinik werden sie z.B. eingesetzt, um zu verhindern, dass Tröpfchen aus der Atemluft des Arztes in offene Wunden eines Patienten gelangen.

Durch die Form und den Sitz der meisten medizinischen Gesichtsmasken kann ein Teil der Atemluft an den Rändern vorbei strömen. Vor allem bei der Einatmung kann durch diesen sogenannten „Leckstrom“ ungefilterte Atemluft angesogen werden. Daher bieten medizinische Gesichtsmasken dem Träger in der Regel weniger Schutz gegenüber erregerhaltigen Aerosolen als partikelfiltrierende Halbmasken (siehe unten). Medizinische Gesichtsmasken können jedoch die Mund- und Nasenpartie des Trägers vor einem direkten Auftreffen von ausgeatmeten Tröpfchen des Gegenüber schützen, sowie vor einer Erregerübertragung durch direkten Kontakt, beispielweise mit kontaminierten Händen.

Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte. Ihre Herstellung und ihr Vertrieb müssen in Übereinstimmung mit dem Medizinprodukterecht erfolgen. (Nähere Informationen dazu finden sich z.B. auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/medizinprodukte.html).

Unsterile Medizinische Gesichtsmasken sind üblicherweise Medizinprodukte der sogenannten Risikoklasse I (gemäß der Medizinprodukterichtlinie 93/42/EWG, MDD). An Medizinprodukte werden, anders als bei Alltagsmasken, besondere Ansprüche gestellt. Sie müssen daher den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen. Dafür müssen Hersteller ein erfolgreiches Nachweisverfahren (Konformitätsbewertungsverfahren) durchführen, um zu belegen, dass ihre Produkte allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Erst dann können Hersteller die medizinischen Masken mit dem CE-Kennzeichen versehen und sie in Europa frei vertreiben. Medizinprodukte wie auch die Hersteller dieser Produkte unterliegen außerdem der Überwachung durch die zuständigen Behörden (in Deutschland sind das die jeweils zuständigen Behörden der Bundesländer).

Filtrierende Halbmasken (FFP2 und FFP3)
3. Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken)

Partikelfiltrierende Halbmasken (sog. „FFP-Masken“, Englisch für: „Filtering Face Piece“) sind Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) im Rahmen des Arbeitsschutzes. Sie sind ursprünglich als sogenannte „Staubschutzmaske“ aus dem Bereich des Handwerks bekannt. Sie sind weiß, oft kuppelförmig oder faltbar („Kaffeefilterform“) und schützen den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Korrekt sitzende FFP-Masken liegen dicht an und bieten Fremd- und Eigenschutz.

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FFP-Masken dienen als Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung vor allem dem Schutz des Maskenträgers vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Die Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. Sie müssen dicht am Gesicht sitzen, um ihre Filterleistung entfalten zu können.

Das Design der FFP-Masken ist unterschiedlich. Es gibt Masken ohne Ausatemventil und Masken mit Ausatemventil. Masken ohne Ausatemventil filtern sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft über die Maskenfläche und bieten daher sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz. Bei Masken mit Ventil ist der Fremdschutz wesentlich weniger ausgeprägt. Ausgeatmete Aerosole werden nicht durch das Filtermaterial abgefangen, sondern lediglich in gewissem Umfang durch das Ventil gebremst und verwirbelt.

Wie auch Medizinische Gesichtsmasken müssen FFP-Masken klare Anforderungen von Gesetzen und technischen Normen einhalten. Dabei wird insbesondere die Filterleistung des Maskenmaterials anhand der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 mit Aerosolen getestet. FFP2-Masken müssen mindestens 94 % und FFP3-Masken mindestens 99 % der Testaerosole filtern. Sie bieten daher nachweislich einen wirksamen Schutz auch gegen Aerosole. Die Prüfnorm ist, gemeinsam mit dem CE-Kennzeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benannten Stelle, auf der Oberfläche der FFP-Maske aufgedruckt.

Das CE-Kennzeichen zeigt an, dass die FFP-Masken ein erfolgreiches Nachweisverfahren (Konformitätsbewertungsverfahren) durchlaufen haben. Wie auch bei Medizinprodukten belegen Hersteller damit, dass ihre Produkte allen Anforderungen der gültigen Gesetze und Normen entsprechen. Erst dann dürfen die Masken rechtmäßig in Europa vertrieben werden. Das Konformitätsbewertungsverfahren schließt eine sogenannte „Baumusterprüfung“ nach PSA-Verordnung (EU) 2016/425 ein. Diese Prüfung wird durch Benannte Stellen (z.B. TÜV, DEKRA) durchgeführt. Im Anschluss darf der Hersteller seine Masken mit einem CE-Kennzeichen bedrucken und legal vertreiben. Das CE-Kennzeichen trägt die vierstellige Nummer der beteiligten Benannten Stelle. Die Vorgaben der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 müssen erfüllt sein.

Weitere Informationen zum rechtmäßigen Inverkehrbringen von Produkten der persönlichen Schutzausrüstung in Deutschland sind auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zu finden.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist, wie das BfArM eine Bundesoberbehörde. Anders als das BfArM untersteht sie dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) während das BfArM dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unterstellt ist. Die BAuA beschäftigt sich mit Fragen von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeit. Dazu gehören insbesondere Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung, wie z.B. FFP-Masken.

Woran erkenne ich eine solche Maske?

FFP-Masken oder Partikelfiltrierende Halbmasken sind oft kuppelförmig oder faltbar („Kaffeefilterform“). Sie weisen keine klassischen Nähte auf, sondern sind industriell gefertigt, können aber „Schweißnähte“ oder „Schweißpunkte“ aufweisen, an denen nach wie vor Material vorhanden, dieses aber nahezu durchsichtig ist. Sie sind vergleichsweise starrer als OP-Masken oder Alltagsmasken. Dies liegt daran, dass sie mehr und unterschiedliche Filterschichten aufweisen.

Wie unterscheidet sich die Maske von einer OP-Maske/MNS?

Was darf ein Hersteller für solche Masken versprechen? Wie wurden sie geprüft?/ Was muss ich als Hersteller berücksichtigen?/ Worauf muss man bei der Verwendung achten?


4. Gesichtsvisiere

Gesichtsvisiere sind, wie FFP-Masken, Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und keine Medizinprodukte. Auch hier ist daher die BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) als Ansprechpartnerin zuständig. Die zugrundeliegende, europäische Norm zur Prüfung entsprechender Produkte ist die EN 166:2001 „Persönlicher Augenschutz“. Gesichtsvisiere dienen gemäß dieser Norm, wie auch aus dem Namen der Norm erkennbar ist, als Schutz gegen Tropfen und Spritzer von Flüssigkeiten. Sie sind als Gesichts- und Augenschutz ausgelegt und nicht als Atemschutz. Sie können, anders als OP-Masken oder FFP-Masken, die Luft nicht filtern. Gesichtsvisiere sind daher nicht mit entsprechenden Masken vergleichbar und können deren Funktion nicht ersetzen. Sie dienen ausschließlich einem zusätzlichen Schutz der Augen und des Gesichts vor Tröpfchen und Spritzern.

Es gibt auch noch weitere im Handel erhältliche durchsichtige Schilde, die lediglich die Mund-Nasenpartie abschirmen. Diese sind weder Medizinprodukten, noch persönlicher Schutzausrüstung (PSA) zuzuordnen. Das Material dieser Produkte ist gasdicht und hat keine Filtereigenschaften. Auch sie können die unter den Punkten 1 bis 3 erläuterten Schutzmasken nicht ersetzen und sind auf keinen Fall als gleichwertig anzusehen. An diesen Produkten kann frei vorbei geatmet werden, weil diese Schilde nicht am Gesicht anliegen, sondern in der Regel im Abstand von einigen Zentimetern mit einer Haltevorrichtung am Kopf befestigt werden. Eine Schutzwirkung vor Aerosolen bieten sie nicht. Sie verhindern ausschließlich den Kontakt von Spritzern und direkt auftreffenden Tröpfchen im abgedeckten Bereich. Daher stellen sie aus Sicht des BfArM keine Alternative zu Masken dar.

Wenn Unsicherheit besteht, welche Qualität die von Ihnen erworbenen Gesichtsvisiere oder Schilde besitzen, bitten Sie den Verkäufer um eine Einordnung. Fragen Sie, ob es sich um Medizinprodukte oder Produkte persönlicher Schutzausrüstung handelt und ob die Produkte den dafür bestehenden Gesetzen oder technischen Normen entsprechen.

Quellen//

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

5. Weiterführende Links und Literaturhinweise:

Weitere Informationen zur richtigen Auswahl der Masken finden Sie auf den Webseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die BAuA bietet darüber hinaus innerhalb ihres FAQs noch Informationen zum Inverkehrbringen von filtrierenden Halbmasken/Atemschutzmasken und weiterer persönlicher Schutzausrüstung an:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/FAQ/FAQ_node.html

Hinweise des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Arbeitsschutz_Tab.html

Hinweise der Europäischen Kommission zu „Conformity assessment procedures for protective equipment“:
https://ec.europa.eu/docsroom/documents/40521

Literaturhinweise:

  1. Chu DK, Akl EA, Duda S, Solo K, Yaacoub S, Schünemann HJ; COVID-19 Systematic Urgent Review Group Effort (SURGE) study authors. Physical distancing, face masks, and eye protection to prevent person-to-person transmission of SARS-CoV-2 and COVID-19: a systematic review and meta-analysis. Lancet. 2020 Jun 27;395(10242):1973-1987
  2. Sanjay Beesoon, Nemeshwaree Behary, Anne Perwuelz. Universal masking during COVID-19 pandemic: Can textile engineering help public health? Narrative review of the evidence. Prev Med. 2020 Oct;139:106236.
  3. Colin J., Hsiao-Han. Face mask use in the general population and optimal resource allocation during the COVID-19 pandemic. Nat Commun. 2020; 11: 4049.
  4. Abhiteja Konda, et al. Aerosol Filtration Efficiency of Common Fabrics Used in Respiratory Cloth Masks. ACS Nano. 2020 Apr 24: https://dx.doi.org/10.1021/acsnano.0c03252
    • 4a. Abhiteja Konda, et al. Correction to Aerosol Filtration Efficiency of Common Fabrics Used in Respiratory Cloth Masks. ACS Nano 2020, 14, 8, 10742–10743
  5. Christiane Matuschek, et al. Face masks: benefits and risks during the COVID-19 crisis. Eur J Med Res. 2020; 25: 32.
  6. MacIntyre CR, Seale H, Dung TC, Hien NT, Nga PT, Chughtai AA, Rahman B, Dwyer DE, Wang Q. A cluster randomised trial of cloth masks compared with medical masks in healthcare workers. BMJ Open. 2015 Apr 22;5(4):e006577. doi: 10.1136/bmjopen-2014-006577. PMID: 25903751; PMCID: PMC4420971.
  7. Konda A, Prakash A, Moss GA, Schmoldt M, Grant GD, Guha S. Aerosol Filtration Efficiency of Common Fabrics Used in Respiratory Cloth Masks. ACS Nano. 2020 May 26;14(5):6339-6347. doi: 10.1021/acsnano.0c03252. Epub 2020 Apr 24. Erratum in: ACS Nano. 2020 Aug 25;14(8):10742-10743. PMID: 32329337; PMCID: PMC7185834


Portugal: 41-jährige “kerngesunde” Krankenschwester stirbt zwei Tage nach BioNTech-Corona-Impfung!

Portugal: 41-jährige "kerngesunde" Krankenschwester stirbt zwei Tage nach BioNTech-Corona-Impfung

28. Dezember 2020: Eine Krankenhausmitarbeiterin wartet eine halbe Stunde im Erholungsbereich, nachdem sie mit dem Pfizer-BioNTech-Vakzin geimpft wurde. (Lissabon, Portugal)

Portugal: 41-jährige “kerngesunde” Krankenschwester stirbt zwei Tage nach BioNTech-Corona-Impfung

5 Jan. 2021 19:32 Uhr

Die portugiesischen Gesundheitsbehörden leiteten Untersuchungen ein, nachdem eine Krankenschwester, die in einer Krebsklinik arbeitete, nach einer Corona-Impfung gestorben war. Medienberichten und ihrer Familie zufolge sei sie vor der Impfung bei “perfekter Gesundheit” gewesen.

Sónia Azevedo arbeitete als chirurgische Assistentin am Instituto Português De Oncologia, einer Krebsklinik in Porto. Die 41-Jährige war eine von 538 Mitarbeitern des Gesundheitswesens, die am 30. Dezember die erste Teilimpfung des Pfizer-BioNTech-Impfstoffs erhielten. Den Silvesterabend verbrachte sie noch mit ihrer Familie – und wurde am nächsten Morgen tot im Bett aufgefunden.

"Einzige Katastrophe": Kritik an Impfstrategie der Bundesregierung – Spahn weist Vorwürfe zurück

“Einzige Katastrophe”: Kritik an Impfstrategie der Bundesregierung – Spahn weist Vorwürfe zurück

Die zweifache Mutter war so stolz, dass sie zu den Ersten gehörte, die geimpft worden waren, dass sie sogar ihr Facebook-Profilbild änderte: “Gegen COVID-19 geimpft”, schrieb sie unter einem Selfie mit einem Mund-Nasen-Schutz.

“Ich möchte wissen, was den Tod meiner Tochter verursacht hat”, sagte ihr Vater Abilio zu den portugiesischen Medien. Er beschrieb Sónia als eine “kerngesunde und glückliche” Person, die “nie Alkohol getrunken, nichts Besonderes oder Außergewöhnliches gegessen hat”. “Wir wissen nicht, was passiert ist. Alles ging schnell und ist unerklärbar”, sagte ihre Tochter Vânia Figueiredo. “Mir ist nichts Ungewöhnliches bei meiner Mutter aufgefallen. Es ging ihr gut. Sie sagte nur, dass die Einstichstelle wehtat, aber das ist normal”, fügte sie hinzu.

Die Krebsklinik bestätigte mittlerweile den Tod der Frau und sprach ihrer Familie und ihren Freunden Beileid aus. “Die Erklärung der Todesursache erfolgt unter diesen Umständen nach den üblichen Verfahren”, fügte das Krankenhaus hinzu. Die Autopsie war für Montag geplant. Bislang liegen jedoch keine Ergebnisse vor.

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Portugal mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern hat bisher mehr als 431.000 Corona-Fälle und fast 7.200 Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 verzeichnet. 

Der von Pfizer und BioNTech entwickelte Impfstoff ist derzeit das einzige Mittel, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Notfallzulassung erhalten hat. Damit können UN-Organisationen den Impfstoff einkaufen und verteilen. 

Schweiz: Pflegekräfte verweigern reihenweise Corona-Impfung

5 Jan. 2021 10:48 Uhr

Große Skepsis beim Pflegepersonal in der Schweiz: Laut Medienberichten will sich zum Teil nur jede zehnte Pflegerin und jeder zehnte Pfleger gegen das Coronavirus impfen lassen. Als Begründung heißt es unter anderem, dass man kein “Versuchskaninchen” spielen wolle.

Schweiz: Pflegekräfte verweigern reihenweise Corona-Impfung

Schweizer Pflegekräfte zeigen große Skepsis beim Thema Corona-Impfung (Symbolbild

Zwar bewirbt die Schweizer Bundesregierung die nationale Impfkampagne, die am Montag angelaufen ist, doch die Resonanz gerade bei Pflegekräften scheint nicht sehr groß. Der Plan lautet auch in der Schweiz zuerst Risikopatienten, dann das Pflegepersonal zu impfen – doch die leisten zum Teil Widerstand.

Die Schweizer Tageszeitung 20 Minuten berichtet von einem Altersheim in St. Gallen, in dem sich bisher nur rund zehn Prozent der Mitarbeitenden zur Impfung angemeldet haben sollen. Laut dem Bericht kursieren unter den Mitarbeiterinnen Gerüchte darüber, “wonach zum Beispiel die Impfung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könnte”, zitiert 20 Minuten den Heimleiter Kurt Ryser. Beim Großteil der Mitarbeiterinnen handle es sich um junge Frauen, weshalb diese Thematik aktuell der Skepsis besonders Vorschub leiste.

"Staatsskandal" und "Fiasko": Ärger über Impfstart in Frankreich

“Staatsskandal” und “Fiasko”: Ärger über Impfstart in Frankreich

Der Heimleiter will demzufolge in den nächsten Wochen nochmals eine Informationsoffensive starten und die Sicherheit des Corona-Impfstoffs betonen. Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern betrage der Anteil jener, die sich impfen lassen wollten, rund 80 Prozent, so der Bericht weiter.

Auch die Leiterin eines weiteren Altersheims, Sonja Bühler, in Hilterfingen im Kanton Bern, stößt beim Thema Impfung auf Widerstand. “Die Skepsis ist groß”, so Bühler gegenüber 20 Minuten. Viele wollten nicht als “Versuchskaninchen” herhalten. “Vom gesamten Personal lassen sich 26 Prozent impfen”, so die Heimleiterin. Sie selbst gehe mit gutem Beispiel voran.

In einem Altersheim in Gams im Kanton St. Gallen betrage die Quote ebenfalls nur zehn Prozent, wie die Zeitung Tagblatt berichtete. Auch die Heimleiter im Alterszentrum Lindenhof in Oftringen AG seien ernüchtert: Dort betrage die Quote laut dem Schweizer Nachrichtensender SRF 20 Prozent. Einer Umfrage zufolge, die im vergangenen Herbst getätigt wurde, will sich nur ein Drittel des Schweizer Gesundheitspersonals so rasch wie möglich impfen lassen.

Zwar liegen 20 Minuten zufolge keine schweizweiten Zahlen darüber vor, wie viele Pflegerinnen und Pfleger sich tatsächlich impfen lassen wollen, doch einzelne Kantone hätten Schätzungen dazu vorgenommen. So heißt es zum Beispiel im Kanton Bern, dass man mit einer Impfquote beim Pflegepersonal von über 30 Prozent rechne.

NachtragRT DE hat bei Altersheimen um eine Stellungnahme angefragt und wird bei Rückmeldungen den Artikel entsprechend vervollständigen.  

 Mehr zum Thema – Israel: Hunderte Personen erkranken nach Pfizer/BioNTech-Impfung an COVID-19

Israel: Hunderte Personen erkranken nach Pfizer/BioNTech-Impfung an COVID-19.

2 Jan. 2021 22:00 Uhr

Etwa 240 israelische Bürger erkrankten an COVID-19, nachdem sie die erste Dosis des Pfizer/BioNTech-Impfstoffes erhalten hatten. Die Hersteller verweisen darauf, dass der Infektionsschutz von 95 Prozent erst eine Woche nach der zweiten Dosis erreicht werde. In Mexiko wurde derweil eine Ärztin nach einer BioNTech-Impfung in die Intensivstation eingewiesen. Die Diagnose lautet auf Gehirn- und Rückenmarkentzündung.

Israel: Hunderte Personen erkranken nach Pfizer/BioNTech-Impfung an COVID-19

Ein orthodoxer Jude erhält eine Corona-Impfung (Aschdod/Israel, 29. Dezember 2020)

Etwa 240 Personen in Israel erkrankten an COVID-19, nachdem sie eine Impfung erhalten hatten. Das berichtete der israelische Fernsehsender Channel 13 News am 31. Dezember 2020. Jede tausendste geimpfte Person berichtet von Nebenwirkungen – 51 Personen mussten medizinisch betreut werden. Vier Personen starben kurze Zeit nach der Injektion des Impfstoffes.https://www.podbean.com/media/player/xxkms-f6d893?from=pb6admin&download=1&version=1&auto=0&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Helvetica&skin=1&pfauth=&btn-skin=107

Weitere Todesfälle kurz nach Corona-Impfung in der Schweiz und in Israel

Weitere Todesfälle kurz nach Corona-Impfung in der Schweiz und in Israel

Patienten können sich nicht durch den Pfizer/BioNTech-Impfstoff infizieren, denn dieser enthält nach Herstellerangaben keine Coronaviren. Allerdings benötigt die genetische Codierung des Wirkstoffs Zeit, um das Immunsystem auf die Krankheitsbekämpfung umzustellen. Für die volle Wirkung werden zwei Impfdosen benötigt. Studien belegen, dass der Impfstoff nach der ersten Injektion etwa acht bis zehn Tage benötigt, um einen geschätzten Infektionsschutz von 50 Prozent zu gewährleisten. Die zweite Dosis soll 21 Tage nach der ersten gespritzt werden und erhöht die Schutzwirkung nach Herstellerangaben auf 95 Prozent etwa eine Woche nach der Injektion. Trotzdem bleibt ein Restrisiko von fünf Prozent für eine Infektion mit SARS-CoV-2.

Darüber hinaus ist bislang ungeklärt, ob eine geimpfte Person weiterhin den Erreger an andere Personen übertragen kann. Mediziner argumentieren, es sei möglich, trotz des eigenen Impfschutzes das Virus etwa in den Nasenschleimhäuten zu transportieren, wo es nicht vom körpereigenen Immunsystem zerstört werde. Die Viren würden den Träger dann nicht infizieren – sehr wohl aber andere Menschen.

Bioinformatiker finden Hinweise auf Anpassung des Coronavirus an Impfstoffe

Bioinformatiker finden Hinweise auf Anpassung des Coronavirus an Impfstoffe

Israel durchläuft gerade eine massive Impfkampagne. Etwa eine Million israelischer Bürger wurde bereits mit dem Pfizer/BioNTech-Impfstoff geimpft – etwa zwölf Prozent der gesamten Bevölkerung. Nach Angaben der Universität Oxford hat Israel damit die weltweit höchste Pro-Kopf-Quote an geimpften Personen gemessen an der Gesamtbevölkerung. In der ersten Impfphase werden primär ältere Personen und medizinisches Personal geimpft.

Impfnebenwirkungen werden in Israel genau erfasst: Etwa eine von 1.000 Personen klagte über Nebenwirkungen der Impfung wie Schwächegefühl, Schwindel, Fieber oder aber Schmerzen, Schwellungen und Rötungen nahe der Stelle, an der die Nadel eingestochen wurde. Nach Angaben der Times of Israel vom 1. Januar mussten 51 Personen nach der Impfung medizinisch betreut werden. Vier Personen starben kurze Zeit nach Erhalt der Impfung.

Das israelische Gesundheitsministerium betonte, dass keiner der Todesfälle in Bezug zu der Impfdosis stehe. Der jüngste Fall eines 88-jährigen Mannes werde aktuell noch untersucht.

Ärztin in Mexiko nach Corona-Impfung in Klinik eingewiesen

In Mexiko ist am 2. Januar eine Ärztin nach Behördenangaben in eine Intensivstation eingewiesen worden, nachdem sie mit dem Pfizer-BioNTech-Vakzin geimpft wurde. “Die erste Diagnose lautet Enzephalomyelitis”, gab das dortige Gesundheitsministerium bekannt. Dabei handelt es sich um eine Gehirn- und Rückenmarkentzündung. Das Ministerium wies zudem darauf hin, dass die 32-Jährige in der Vergangenheit allergische Reaktionen gezeigt hatte. Bisher gibt es keine bekannten Hinweise aus klinischen Studien, wonach eine Person nach der Anwendung des Impfstoffs von Pfizer und BioNTech eine Entzündung des Gehirns entwickelt hat. Die beiden Pharma-Unternehmen waren für Stellungnahmen bisher nicht erreichbar.

Mehr zum Thema – Nach Impfpanne mit fünffacher Dosis in Stralsund: Pflegekräfte klagen noch immer über Beschwerden

Nach Impfpanne mit fünffacher Dosis in Stralsund: Pflegekräfte klagen noch immer über Beschwerden

31 Dez. 2020 17:33 Uhr

Am 27. Dezember hatte ein Mediziner in Stralsund acht Pflegekräften die fünffache Dosis des Impfstoffes gegen COVID-19 gespritzt. Nun wurde die letzte betroffene Pflegerin aus dem Krankenhaus entlassen. Allerdings beklagen einige der Betroffenen immer noch anhaltende Beschwerden.

Nach Impfpanne mit fünffacher Dosis in Stralsund: Pflegekräfte klagen noch immer über Beschwerden

Ein Fläschchen des verwendeten Impfstoffs von BioNTech/Pfizer

Vier Tage nach der Impfpanne in Stralsund ist auch die letzte vorsorglich im Krankenhaus behandelte Frau wieder zu Hause. Der Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen Stefan Kerth (SPD) erklärte am Donnerstag:

“Ich bin froh und auch erleichtert, dass alle Personen wieder zu Hause sind und es ihnen nach und nach besser geht.”

Am Sonntag war in einem Pflegeheim in Stralsund an acht Mitarbeiter versehentlich die fünffache Dosis des gelieferten Corona-Impfstoffes der Firma BioNTech/Pfizer verabreicht worden. Vier von ihnen wurden daraufhin vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Drei wurden bereits nach einer Nacht wieder entlassen.

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Dem Landrat zufolge berichten allerdings drei Personen von immer noch andauernden Symptomen wie Schmerzen und einer Schwellung an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, allgemeiner Schwäche und leichtem Schwindel. Fünf sprächen von einer Besserung ihres Befindens. Das Gesundheitsamt stehe im täglichen telefonischen Kontakt mit allen.

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Die Staatsanwaltschaft nahm unterdessen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. Ermittelt wird gegen den Arzt, der den Mitarbeitern des Pflegeheims die fünffache Dosis des Impfstoffes verabreicht hatte. Der Mediziner hatte sich bereits unmittelbar nach dem Vorfall bei den Betroffenen entschuldigt und zugleich die Vorbereitung der Impfaktion kritisiert.

Verschiedene Medien zitierten den Arzt mit der Aussage, dass dieser Fehler sein Leben zerstöre. Er sei traurig und böse auf sich selbst, weil er sich ohne vorherige Aufklärung und schriftliche Anweisung auf das Impfen eingelassen habe. 

rt/dpa

Quellen Medienagenturen/https://de.rt.com/europa


Los Angeles: Rettungswagen transportieren manche Patienten nicht mehr.

Krankenwagenarbeiter aus LA County transportieren einen mutmaßlichen Covid-Patienten ins Krankenhaus

Los Angeles: Rettungswagen transportieren manche Patienten nicht mehr.

Los angeles,-Krankenwagenmitarbeiter in Los Angeles County, Kalifornien, wurden angewiesen, keine Krankenhauspatienten mit extrem geringen Überlebenschancen zu transportieren. Die Richtlinie kommt, als Beamte sagen, dass die Region bald über 1.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid pro Tag erleiden könnte und Krankenhäuser mit Patienten überfüllt sind.

Rettungskräfte wurden auch angewiesen, Sauerstoff zu rationieren,der aufgrund der Pandemie Mangelware ist. Die Krankenhausbetten in LA gehen zur Neige und die Beamten befürchten einen Anstieg nach den Ferien.

New York City erließ im April 2020 auf dem Höhepunkt des Covid-Ausbruchs der Stadt eine ähnliche Richtlinie für Rettungskräfte, in der sie angewiesen wurden, keine Patienten aufzunehmen, die vor Ort nicht wiederbelebt werden konnten.

Das LA County Department of Public Health meldete am Montag 9.142 neue Covid-Fälle und weitere 77 Todesfälle. Die Grafschaft, die am schlimmsten in den USA betroffen ist, hat seit Beginn der Pandemie 818.000 Coronavirus-Fälle und mehr als 10.700 Todesfälle verzeichnet.

Krankenhäuser in Kalifornien, die bereits voll ausgelastet sind, haben begonnen, Patienten in Geschenkartikelläden, Parkplätzen und Zelten im Freien zu sehen. Krankenwagen müssen sich stundenlang außerhalb der Krankenhäuser anstellen, während sie darauf warten, dass die Mitarbeiter der Notaufnahme ihre Patienten aufnehmen.

Dr. Marianne Gausche-Hill, die medizinische Direktorin der Emergency Services Agency des LA County, die die neuesten Richtlinien herausgab, sagte gegenüber CBS News, dass die Rettungskräfte weiterhin daran arbeiten werden, das Leben der Patienten vor Ort zu retten.

“Wir geben die Wiederbelebung nicht auf”, sagte Dr. Gausche-Hill. “Wir machen absolut Best-Practice-Wiederbelebung und das ist es vor Ort, machen Sie es sofort.”

“Wir fordern, dass – was etwas anders ist als zuvor – wir die Tatsache betonen, dass der Transport dieser verhafteten Patienten zu sehr schlechten Ergebnissen führt”, fügte sie hinzu. “Das wussten wir schon und wir wollen einfach keine Auswirkungen auf unsere Krankenhäuser haben.”

Quelle/bbc


USA; Wie sich Ihr Leben nach Erhalt des COVID-19-Impfstoffs ändern wird (und nicht).

Experten sagen, dass Sie wahrscheinlich noch einige Monate lang eine Maske tragen und physische Distanz zu anderen in der Öffentlichkeit halten müssen, selbst nachdem Sie den COVID-19-Impfstoff erhalten haben. d3sign / Getty Images Geschrieben von Brian Mastroianni am 15. Dezember 2020 – Fakten überprüft von Maria Gifford.

Wie sich Ihr Leben nach Erhalt des COVID-19-Impfstoffs ändern wird (und nicht)

USA Health Line,- Am Freitag genehmigte die Food and Drug Administration (FDA) die Notfallgenehmigung für den Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff für Personen ab 16 Jahren.

Bis Montag erhielten Mitarbeiter des Gesundheitswesens als erste in den USA die ersten Dosen des COVID-19-Impfstoffs.

Was bedeutet dies für den gegenwärtigen Zustand der Pandemie in den Vereinigten Staaten , nachdem sich der Impfstoff allmählich in unserer Gesellschaft zu vermehren beginnt ?

Angesichts der Tatsache, dass die Zahlen landesweit auf ein Allzeithoch steigen, sehen Experten leider einen langen Weg mit dem Virus.

Sie sagen, dass es lange dauern wird, bis der Impfstoff eine ausgeprägte Wirkung hat, während die Pandemie anhält.

Experten sagen auch, dass die Leute erwarten sollten, dass viele Einschränkungen für einige Zeit bestehen bleiben, da wir alle zusammenarbeiten, um die COVID-19-Übertragung zu reduzieren.

Keine nennenswerte Veränderung für die nahe Zukunft

Dr. Timothy Brewer , Professor für Medizin in der Abteilung für Infektionskrankheiten an der David Geffen School of Medicine an der UCLA und Professor für Epidemiologie an der UCLA Fielding School of Public Health, sagte, es sei wichtig, dass wir alle dies aufgrund von Verzögerungen erkennen Bei der Herstellung von Impfstoffen und der hohen Nachfrage wird es in unserer Gesellschaft keine „unmittelbaren Veränderungen“ geben.

Das tägliche Leben wurde im Verlauf der Pandemie völlig auf den Kopf gestellt. Es wird nicht so schnell zu unserer vorgefertigten Vorstellung von „normal“ zurückkehren.

Brewer sagte gegenüber Healthline, dass Impfpersonal an vorderster Front und ältere Erwachsene mit hohem Risiko Vorrang vor Impfungen haben.

Aber in seinem Bundesstaat Kalifornien gibt es zum Beispiel nicht genügend Impfstoffdosen, um die Bedürftigen zu befriedigen.

Er sagte, es gibt ungefähr 2,4 Millionen Kalifornier, die in diese Kategorie mit der höchsten Priorität fallen, und im Moment gibt es ungefähr ein Sechstel der benötigten Dosismenge.

“Angesichts der Zeit, die benötigt wird, um die Bedürftigsten anzusprechen, werden wir in naher Zukunft keine spürbaren Veränderungen feststellen, nur weil es nicht genügend Impfstoffe gibt, um sofort bedeutende Auswirkungen zu haben”, sagte er.

Dr. Dan Culver , Lungenarzt an der Cleveland Clinic, sagte, es sei „unvorhersehbar“, genau zu wissen, wie sich das alles entwickeln wird.

Aber er wiederholte Brewer darin, dass es lange dauern würde, bis der Impfstoff den Verlauf der Pandemie im Inland in den Vereinigten Staaten wirksam verändert.

Er sagte gegenüber Healthline, dass es höchstwahrscheinlich “weit im zweiten Quartal” von 2021 sein wird, “bevor wir mit wesentlichen Änderungen rechnen können”.

Abgesehen von Brewers Argumenten, so viele Impfstoffdosen wie möglich an so viele Menschen wie möglich zu verteilen, sagte Culver, wir müssten auch die Belastung berücksichtigen, unter der das Gesundheitssystem unseres Landes derzeit steht.

Was diesen Monat in Bezug auf die Kontrolle der Virusübertragung passiert, “wird Auswirkungen auf das Gesundheitssystem bis in den Februar haben”, sagte er.

Angesichts der anhaltenden Eskalation der Zahlen sollten wir uns auf hohe Infektionsraten einstellen, die mit einer allmählichen Freisetzung des Impfstoffs einhergehen.

Brewer sagte, dass jeder Staat seinen eigenen Impfstoffverteilungsplan entwickeln und bestimmen muss, wie und wann er zugeteilt wird.

Er erklärte, dass angesichts der Tatsache, dass der Pfizer-BioNTech-Impfstoff eine „ultrakalte Lagerung“ bei -70 ° C erfordert, Einrichtungen mit Gefriergeräten mit minus -80 ° C erforderlich sind.

Eine Herausforderung besteht darin, dass nicht alle Gesundheitseinrichtungen des Landes über diese spezielle Art der Lagerung verfügen.

Dies bedeutet, dass Sie Einrichtungen benötigen, die in der Lage sind, große Mengen des Impfstoffs angemessen zu lagern und ihn dann in anderen Bereichen eines bestimmten Staates zu verbreiten.

Wie bei den meisten anderen Impfungen erfordert der COVID-19-Impfstoff zwei Dosen , die etwa 3 bis 4 Wochen voneinander entfernt sind. Brewer und Culver sagten, dies sei Standard für die meisten anderen Arten von Impfstoffen.

Culver sagte, damit dies gut gemacht werden kann, muss eine strenge Überwachung der öffentlichen Gesundheit durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Menschen wissen, wann, wie und wo sie ihre zweiten Dosen des Impfstoffs erhalten können.

Es muss an mehreren Standorten, z. B. in großen Apothekenketten wie CVS, außerhalb großer Gesundheitseinrichtungen zugänglich gemacht werden.

Quellen/Health Line./health-news ph.ucla.edu/faculty/brewer(opens in a new tab)