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NRW:TÖDLICHE POLIZEIEINSÄTZE TREFFEN HÄUFIG MIGRANTEN IN —

Bild.16:24 Eine Demo der Gedenkveranstaltung aus der Nordstadt ist eingetroffen. Bis zu 500 Personen jetzt. Offizielle Zahlen kommen sicher später. Es werden noch Vorbereitungen getroffen. Die tiefe Betroffenheit aller ist spürbar. Triggerwarnung: PolizeigewaltVon Kira Ayyadi| 11. August 2022

WARUM, TÖDLICHE POLIZEIEINSÄTZE TREFFEN HÄUFIG MIGRANTEN IN PSYCHISCHEN AUSNAHMESITUATIONEN

Deutschland,-Innerhalb von sechs Tagen tötete die Polizei in Deutschland vier Menschen. Das jüngste Opfer war gerade einmal 16 Jahre alt. „Es ist eine berechtigte Angst, als migrantische Person, einen Polizeieinsatz nicht zu überleben“, sagt der Polizeiwissenschaftler Alexander Bosch.

In den vergangenen Wochen kam es in Deutschland vermehrt zu Polizeieinsätzen, bei denen Menschen ums Leben kamen. Im jüngsten Fall von Montag, dem 8. August, starb in Dortmund ein 16-jährige Senegalese in einer Jugendeinrichtung. Ein Beamter schoss mit einer Maschinenpistole sechsmal auf den Teenager, auch auf sein Gesicht. Zuvor soll der 16-Jährige die Beamt*innen mit einem Messer bedroht haben. Nach solchen tödlichen Einsätzen heißt es vonseiten der Polizei und Staatsanwaltschaft schnell, es habe keine andere Möglichkeit gegeben, als von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.

“Dont Call The Police” steht auf einem Schild auf der Black Lives Matter Demonstration 2020 in Berlin (Quelle: Kira Ayyadi)

Alexander Bosch, Polizeiwissenschaftler und in der Ausbildung von Polizist*innen tätig, kann diesem immer wieder vorgebrachte Argument jedoch wenig abgewinnen. Er sieht starke Defizite in der Polizeipraxis, besonders wenn es um den Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen geht. „In letzter Zeit häufen sich die Todesfälle nach solchen Polizeieinsätzen. Das kann nicht Sinn und Zweck von Polizeiarbeit sein“, kritisiert Bosch. Er fordert geschultes Personal für solche Einsätze.

In einigen Städten wird ein solches Konzept bereits ausprobiert. Hier kann jederzeit psychologisch geschultes Personal zu einem brenzligen Einsatz gerufen werden. „Im tatsächlich sehr stressigen Alltag von Polizist*innen, zwischen Überarbeitung und schnell wechselnden Herausforderungen, bleibt selten die Zeit, von einer dominanten Position ‘ich sag hier jetzt wo es lang geht‘ auf eine empathische Ebene zu wechseln. Dies kann dazu führen, dass Situationen schnell eskalieren.“

Tödliche Polizeischüsse auf einen 16-Jährigen

Auch nach dem Polizeieinsatz am Montag in Dortmund fragen viele nun nach der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes, bei dem ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling aus dem Senegal sein Leben verlor. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund erklärte den Tathergang gegenüber dem WDR wie folgt: Ein Betreuer einer Jugendhilfeeinrichtung hatte am Montag die Polizei gerufen, weil er den 16-jährigen Senegalesen, das spätere Opfer, mit einem Messer gesehen habe. Der Jugendliche war erst seit Kurzem in der Einrichtung. Was der Jugendliche ursprünglich mit dem Messer vorhatte – ob er etwa sich selbst oder auch andere verletzen wollte -, war laut Staatsanwaltschaft zunächst noch unklar. Möglicherweise hatte er Suizidabsichten.

Bei dem Einsatz ging die Polizei laut Staatsanwaltschaft außer mit der Schusswaffe auch mit Reizgas und einem Taser gegen den Teenager vor. Insgesamt sind elf Polizist*innen vor Ort gewesen. Schließlich wurde der Jugendliche Mohammed D. von insgesamt fünf Schüssen getroffen, in den Bauch, in den Kiefer, in den Unterarm und zweimal in die Schulter. Ein Polizist hatte die Schüsse aus einer Maschinenpistole vom Typ MP5 abgegeben. Aus Neutralitätsgründen übernimmt die Recklinghauser Polizei die Ermittlungen gegen ihre Kolleg*innen.

Erst in der Nacht zuvor ist ein 39-jähriger Mann aus dem nordrhein-westfälischen Oer-Erkenschwick nach einem Polizeieinsatz gestorben. Laut Polizeiangaben seien die Beamt*innen gerufen worden, weil der 39-Jährige in seiner Wohnung randalierte. Der 39-Jährige habe sich von der Polizei nicht beruhigen lassen, „und leistete massiven Widerstand, sodass Pfefferspray eingesetzt und der Mann fixiert werden musste“. Wie heftig diese Fixierung gewesen ist, lässt sich erahnen, denn im Polizeibericht ist zu lesen, dass der Mann im Rahmen Einsatzes das Bewusstsein verlor. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und verstarb. Aus Neutralitätsgründen, übernimmt nicht das zuständige Polizeipräsidium Recklinghausen die Ermittlungen, sondern das Polizeipräsidium Dortmund.

Können diese Ermittlungen neutral sein?

Also ermittelt die Dortmunder Polizei bei Tod in Polizeigewahrsam der Kollegen in Recklinghausen und die Recklinghauser Beamt*innen ermitteln wegen der Tötung eines Schwarzen Jugendlichen ihrer Kolleg*innen in Dortmund. Ob es hier eine unabhängige Aufklärung der jeweiligen Fälle geben kann, ist zu bezweifeln.

Statistiken belegen, dass Polizist*innen nach tödlichen Einsätzen fast nie belangt werden. Auch übermäßige Gewalt im Einsatz wird selten geahndet. Auch die Erfolgsaussichten nach einer Anzeige sind gering. Laut dem Statistischen Bundesamt wird ein Großteil der Verfahren gegen Polizeibedienstete eingestellt, bei 4.500 Ermittlungsverfahren im Jahr 2020 wurden lediglich 70 Strafverfahren eingeleitet.

Alexander Bosch erinnert im Gespräch mit Belltower.News daran, dass bei der Kontrolle der Polizei in Deutschland immer noch Defizite bestehen. „Die gewaltvollste Institution Deutschlands, die Polizei, kontrolliert sich im bestehenden System quasi immer noch selbst“, kritisiert Bosch.

Doch damit nicht genug mit tödlichen Polizeieinsätzen: Am Mittwoch, dem 3. August, sollte es in der Kölner Wohnung des 49-jährigen Jouzef B. zu einer Zwangsräumung kommen. Die mit der Räumung beauftragte Gerichtsvollzieherin habe bei der Polizei um Unterstützung gebeten. Der Mieter, der seine Wohnung verlieren sollte, bedrohte die Beamt*innen offenbar mit einem Messer. Die Polizist*innen setzten nach dem „erfolglosen Einsatz von Pfefferspray und der Androhung des Schusswaffengebrauchs ihre Schusswaffen ein“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Köln. Die Polizei Bonn hat die Ermittlungen übernommen.

Einen Tag zuvor erschoss die Polizei im Frankfurter Bahnhofsviertel einen 23-jährigen Somalier. Der 23-jährige wohnungslose Mann hatte am Dienstagmorgen, dem 2. August, zwei Prostituierte in ein Hotel im Frankfurter Bahnhofsviertel kommen lassen. Er soll sie gezwungen haben, Drogen zu nehmen. Die beiden Frauen wollten das nicht und seien daraufhin mit einem Messer bedroht worden. Sie konnten jedoch fliehen. Als die herbeigerufene Polizei kam, habe der 23-Jährige einen Polizeihund mit seinem Messer schwer verletzt. Dann sei der Schuss gefallen. Angaben darüber, wie viele Schüsse abgefeuert wurden, machten Polizei, Staatsanwaltschaft und LKA bislang nicht.

Bei solch einer Fülle von Polizeimeldungen kommt das Gefühl auf, wir nähern uns amerikanischen Verhältnissen an. Zwischen 25 und 30 Prozent der US-Opfer von tödlicher Polizeigewalt sind schwarz, doppelt so viele, wie es nach dem Anteil der Schwarzen an der US-amerikanischen Bevölkerung zu erwarten wäre. Und auch in Deutschland gehen immer mehr Videos von Polizeigewalt, die PoCs betreffen, viral.

Kundgebung auf dem Friedensplatz geht los, es füllt sich noch#justice4mouhamed

„Nicht selten sind Todesopfer von Polizeigewalt in Deutschland migrantische Männer, die in einer psychischen Ausnahmesituation stecken“, sagt Alexander Bosch. Was nach ihm auch mit dem strukturellen Rassismus in Deutschland zu tun hat. Welcher sich auf die Lebenssituation von migrantischen Menschen im Alltag, aber auch im Kontakt mit der Polizei auswirkt. „Es ist daher eine berechtigte Angst, als migrantische Person zu fragen, ob man einen Polizeieinsatz überleben kann, wenn man in einer psychischen Ausnahmesituation ist.“  

Grundsätzlich zeigen die Fälle der jüngsten Vergangenheit, dass die Polizei besser werden muss im Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen. „Im Sinne einer echt lernenden Organisation müsse die Polizei auch mal den polizeilichen Status Quo im Umgang mit Menschen in solchen Situationen hinterfragen, damit solche Einsätze idealerweise ohne Tode enden“, regt Alexander Bosch an. 

Quelle/belltawer.news

UN-Experte kritisiert Boykott des Durban-Prozesses gegen Rassismus und ruft zum Handeln auf 

Nach dem Tod von George Floyd am 25. Mai 2020 fanden in New York City Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt statt (Aktenfoto).

UN-Foto/Evan SchneiderNach dem Tod von George Floyd am 25. Mai 2020 fanden in New York City Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt statt (Aktenfoto).    28. Oktober 2021Menschenrechte

UN-Experte kritisiert Boykott des Durban-Prozesses gegen Rassismus und ruft zum Handeln auf 

Menschenrechte,-Ein unabhängiger UN-Experte kritisierte am Donnerstag scharf die Länder, die die 20 Jahre alte Erklärung von Durban  gegen Rassismus weiterhin boykottieren  , und forderte sie auf, sich im Einklang mit der wegweisenden Konferenz, die in Südafrika stattfand, erneut zur Bekämpfung von Diskriminierung und Intoleranz zu verpflichten Stadt, 2001.

Zwei Jahrzehnte nach Durban legte der  Sonderberichterstatter von Tendayi Achiume  für zeitgenössische Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz  der Generalversammlung einen  Bericht vor, in dem die Beiträge der Erklärung von Durban hervorgehoben wurden, einschließlich Empfehlungen zur Bekämpfung von Intoleranz und struktureller Ungleichheit. 

UN Special Rapporteur E. Tendayi Achiume: Governments' response to COVID-19  shouldn't contribute to xenophobia – Eşit Haklar için İzleme Derneği

UN Special Rapporteur E. Tendayi Achiume

„Die  Erklärung und das Aktionsprogramm von Durban (DDPA), die vor zwei Jahrzehnten, Jahrzehnte vereinbart wurden, bieten einen prinzipiellen und praktischen Entwurf, um diskriminierende Strukturen aufzulösen und Gleichheit und Gerechtigkeit für marginalisierte und ausgebeutete Gruppen und Einzelpersonen zu erreichen“,  sagte sie . 

Immer noch am Scheideweg 

Der UN-Experte sagte der Versammlung, dass die ungleichen Auswirkungen der COVID-19- Pandemie die jüngste Erinnerung daran seien, wie „tief verwurzelte rassische, ethnische und nationale Unterschiede in der Wahrnehmung grundlegender Menschenrechte nach wie vor bestehen“. 

Doch trotz zwei Jahrzehnten engagierter Fürsprache und Mobilisierung an der Basis, so wie die Welt vor 20 Jahren „an einem Scheideweg in Durban stand“, steht sie heute „an einem ähnlichen Scheideweg“, stellte sie fest.  

Der Sonderberichterstatter forderte alle Länder auf, ihr Engagement für den transnationalen Kampf gegen Rassismus zu bekräftigen  .  

„Ich fordere die UN-Mitgliedstaaten – und die gesamte internationale Gemeinschaft – auf, die  in der Erklärung von Durban verankerten Verpflichtungen zu bekräftigen  und konkrete Schritte zu unternehmen, um das Versprechen transnationaler Rassengleichheit und Rassengerechtigkeit zu verwirklichen.“ 

Protestieren, nicht boykottieren 

Frau Achiume kritisierte die Länder, die ihre Nichtteilnahme an einer kürzlichen Generalversammlung zum Gedenken  an die Durban-Konferenz und die Erklärung oder am Durban-Prozess angekündigt haben  .  

„Anstatt das DDPA zur Bekämpfung von Rassismus zu nutzen, haben mehrere Staaten stattdessen signalisiert, dass sie beabsichtigen, den Durban-Prozess aufzugeben“, sagte sie.  

Zu der Gruppe der Nicht-Unterstützer gehören einige der größten Nutznießer des Kolonialismus, der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels , stellte der UN-Experte fest. 

„Ich rufe die Staaten auf, die an irgendeiner Form des DDPA-Boykotts teilnehmen, stattdessen ihr echtes Engagement für Rassengerechtigkeit und Gleichheit zu demonstrieren, indem sie das DDPA umsetzen und sich an seinen Folgemechanismen beteiligen“, schloss sie. 

Sonderberichterstatter und unabhängige Experten werden vom Genfer UN -Menschenrechtsrat ernannt , um  ein bestimmtes Menschenrechtsthema oder eine Ländersituation zu untersuchen und darüber Bericht zu  erstatten . Die Positionen sind ehrenamtlich und die Experten werden für ihre Arbeit nicht bezahlt. 

Quelle/ohchr.org

Rassistische Beleidigung bei U21-Spiel zwischen Italien und Schweden? UEFA untersucht Zwischenfall 

Anthony Elanga von Manchester United wird im U21-Spiel in Schweden "rassistisch missbraucht"

Anthony Elanga von Manchester United spielte am Dienstagabend in Monza für die schwedische U21 gegen Italien, © PA Wire/PA Images/13.10.2021 | 14:19/00:11 Uhr

Anthony Elanga von Manchester United wird im U21-Spiel Italien gegen Schweden “rassistisch beleidigt”

Italien,-Der Stürmer von Manchester United, Anthony Elanga, wurde am Dienstag während seines Spiels für die schwedische U21 von einem Gegner mutmaßlich rassistisch beleidigt, teilte der schwedische Fußballverband mit.

Elanga war Teil der schwedischen Mannschaft, die in einem Qualifikationsspiel zur U21-Europameisterschaft 1:1 gegen Italien unentschieden spielte.

In einer Erklärung auf der offiziellen Website des schwedischen Fußballverbands heißt es: „Im Zusammenhang mit dem EM-Qualifikationsspiel der U21-Nationalmannschaft gegen Italien am Dienstag in Monza hat Anthony Elanga nach dem Spiel erklärt, dass er einem rassistischen Kommentar eines Gegners in der italienischen U21-Nationalmannschaft.“

Elanga (links) hat drei A-Spiele für Manchester United (Michael Regan/PA) absolviert.

Elanga (links) hat drei A-Spiele für Manchester United absolviert (Michael Regan/PA)

Der schwedische U21-Trainer Claes Eriksson sagte: „Wir haben unsere Version der Ereignisse mitgeteilt und sowohl den Schiedsrichtern als auch den Spieldelegierten einen mündlichen Bericht vorgelegt.

„Wir warten jetzt auf Feedback durch den Spielbericht und den Schiedsrichterbericht. Sobald sie angekommen sind, entscheiden wir, wie es weitergeht. Auch Sicherheitsmanager Martin Fredman wird über das Geschehene informiert.

„Niemand sollte Rassismus ausgesetzt sein, das ist völlig inakzeptabel. Wir alle stehen hinter Anthony und unterstützen ihn dabei.“

Der Sport-Tag: Nationalspieler wird bei Partie in Italien offenbar  rassistisch attackiert - n-tv.de

Der Sport-Tag: Nationalspieler wird bei Partie in Italien offenbar rassistisch attackiert – n-tv.de

Der 19-jährige Elanga hat drei Spiele für die A-Nationalmannschaft für United bestritten, wobei er im zweiten Spiel am letzten Spieltag der letzten Saison beim 2:1-Sieg gegen die Wölfe traf.

Quelle/PA


“Weiße Frauen” fuhren BMW in den Protest gegen die schwarzen Leben in NYC, sagt Augenzeuge

Black Lives Matter Protests Held In Cities Nationwide

Es war eine andere Art von sozialer Trennung, da sich Demonstranten auf der ganzen Welt getrennt zusammengeschlossen haben, um rassische und soziale Gerechtigkeit zu fordern, da Schwarze weiterhin ungestraft getötet werden. Demonstranten schlossen sich am Samstag wieder an, um zu skandieren und Schilder zu halten, die die Welt daran erinnern, dass Black Lives Matter als Demonstrationen und Kundgebungen gegen Rassismus Länder über die Landkarte nach der Ermordung von George Floyd durch die Polizei in Minneapolis am Memorial Day gepunktet haben.Quelle: Drew Angerer / Getty

“Weiße Frauen” fuhren BMW in den Protest gegen die schwarzen Leben in NYC, sagt Augenzeuge.

EINLaut einem am Marsch teilnehmenden Augenzeugen hat ein von „ weißen Frauen “ gefahrenes Auto bei einem Protest gegen Black Lives Matter in New York am Freitagnachmittag mehrere Menschen getroffen . Mindestens sechs Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, aber das Ausmaß ihrer Verletzungen war nicht sofort klar.

Es war unklar, ob die Kollision beabsichtigt oder ein Unfall war. In der Folgezeit aufgenommenes Videomaterial zeigte eine scheinbar weiße Frau, die von der NYPD festgenommen wurde .

Natürlich gibt es keinen Beweis dafür, dass die verhaftete Frau der Fahrer war oder in irgendeiner Weise beteiligt war. Auf dem Video sind jedoch Zuschauer zu hören, die sie wütend mit Explosivstoffen anschreien. Eine Stimme schrie: “Sie hat fünf Leute geschlagen!”

Ein Zuschauer nahm Videomaterial des Autos auf, das durch Menschen fährt.

Der Protest fand kurz nach 16 Uhr im Stadtteil Murray Hill in Manhattan statt, als das Auto „raste“ und „durchpflügte“, sagte ein Demonstrant, der Zeuge der Kollision war, in einem emotionalen Interview. 

Sie sagte, zwei “weiße Frauen” befänden sich in einem dunkelblauen BMW, der “sechs unserer gewaltfreien Demonstranten” traf.

Die Demonstranten demonstrierten, um Unterstützung für eine Gruppe von ICE-Häftlingen zu zeigen , die im nahe gelegenen New Jersey einen Hungerstreik durchführen .

Der Zeuge sagte, dass die Polizei schnell reagieren könne, da sie bereits vor, auf jeder Seite und hinter den Demonstranten positioniert sei. Die Frau, die sich verhaftet zeigte, wartete vor Ort, bevor sie in Gewahrsam genommen wurde, was darauf hindeutete, dass die Kollision ein legitimer Unfall gewesen sein könnte.

Angesichts des gegenwärtigen Standes der Rassenangelegenheiten in den Vereinigten Staaten und insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema der Black Lives Matter-Bewegung war es jedoch nur natürlich, den Umständen gegenüber misstrauisch zu sein.

Die Gewalt von außen während gewaltfreier Proteste gegen Black Lives Matter war in diesem Jahr, insbesondere in den letzten Monaten, alles andere als konstant. In einem wichtigen Beispiel hat ein weißer Teenager, Kyle Rittenhouse , im August bei einem Protest gegen Black Lives Matter in Louisville, Kentucky, zwei weiße Männer getötet.

Ungefähr eine Woche später pflügte sich ein Auto durch einen Protest gegen Black Lives Matter in New York City . Eine der Personen in diesem Auto – eine weiße Frau namens Juliet Germanotta – behauptete später, der Fahrer sei in Panik geraten, nachdem er von den Demonstranten umgeben war, und versuchte aus Angst wegzufahren.

Dies ist eine sich entwickelnde Geschichte, die aktualisiert wird, sobald zusätzliche Informationen verfügbar werden.

Quelle/newsone.com/tag/kyle-rittenhouse


Zwei französische Frauen wegen “rassistischer” Erstechung verschleierter muslimischer Frauen angeklagt

Der Vorfall ereignete sich auf den Champs de Mars, einem beliebten Park am Eiffelturm.  - AFP Bild

Der Vorfall ereignete sich auf den Champs de Mars, einem beliebten Park am Eiffelturm. – AFP Bild

Zwei französischeFrauen wegen”rassistischer” Erstechungverschleierter muslimischer Frauen angeklagt.

Paris, – Zwei Frauen, denen vorgeworfen wird, zwei andere Frauen mit muslimischem Kopftuch in der Nähe des Eiffelturms in Paris erstochen und versucht zu haben, ihre Schleier abzureißen, wurden wegen Körperverletzung und rassistischer Beleidigungen angeklagt.

Der Fall ereignet sich inmitten verschärfter rassistischer Spannungen, nachdem der Dschihadist letzte Woche einen Französischlehrer getötet hatte, der seinen Schülern Cartoons des Propheten Mohammed gezeigt hatte.

Die wegen des Angriffs angeklagten Frauen waren betrunken, als sie im Champ de Mars-Park am Fuße des Eiffelturms auf eine Gruppe muslimischer Frauen und Kinder stießen.

Die muslimische Familie beschwerte sich über den Hund der anderen Frau und sagte, sie fühlten sich dadurch bedroht.

In der folgenden Reihe zog eine der Frauen mit dem Hund ein Messer und stach zwei der verschleierten Frauen im Alter von 19 und 40 Jahren.WERBUNG

Die 40-jährige Frau erlitt sechs Stichwunden und wird im Krankenhaus wegen einer perforierten Lunge behandelt.

Das jüngere Opfer wurde dreimal erstochen und ebenfalls im Krankenhaus behandelt, ist aber inzwischen entlassen worden.

Beide Opfer behaupteten, ihre Angreifer nannten sie “schmutzige Araber” und sagten ihnen: “Dies ist nicht dein Zuhause.”

‘Hexenjagd’

Der Vorfall sorgte in den sozialen Medien für Furore. Einige Leute beschuldigten die französischen Medien, über einen Angriff geschwiegen zu haben, den sie als eindeutig anti-muslimisch betrachteten.

Die Hauptverdächtige wurde vorsorglich in Gewahrsam genommen, während ihre Freundin gegen Kaution freigelassen wurde.

Das Paar wurde gestern spät wegen Körperverletzung angeklagt, die durch den Einsatz einer Waffe, Trunkenheit, rassistische Beleidigungen und die Tatsache, dass sie zusammen handelten, verschärft wurde.

Der Anwalt der Opfer, Arie Alimi, forderte die Frauen jedoch auf, strengere Anklagen zu erheben, und beschuldigte sie des versuchten Mordes im Zusammenhang mit der Rasse oder Religion der Opfer.

Er sagte, eine der Frauen habe speziell Probleme mit den Kopftüchern, die von mehreren Frauen in der muslimischen Familie getragen wurden, und bezeichnete sie als “das, was Sie auf dem Kopf haben”.

Er beschuldigte die Verdächtigen auch, versucht zu haben, die Schleier ihrer Opfer abzureißen und Schläge auf den Kopf zu richten.

Die beiden Verdächtigen bestreiten rassistische Beleidigungen.

Ihr Anwalt Bernard Solitude warnte davor, “diese Geschichte überproportional in die Luft zu jagen” und sagte, es sei wichtig, “sich an die Fakten zu halten: eine Reihe, die nach Beleidigungen degenerierte”.

Alimi beschuldigte die französischen Behörden, die eine Moschee am Stadtrand von Paris geschlossen und nach der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty durch einen 18-jährigen tschetschenischen Radikalen mehrere muslimische Gruppen geschlossen hatten, einer „Hexenjagd“. .

Er argumentierte, dies habe dazu beigetragen, dass Dschihadisten “ihr Ziel erreichen, nämlich die Stigmatisierung der Muslime, die dazu führt, dass mehr Menschen radikalisiert werden”. 

Quelle//Medienagenturen malameil/ots / PRNewswire- AFP

Michelle Obama berührt ihren Wunsch, Rassismus auszurotten.

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Michelle Obama berührt ihren Wunsch, Rassismus auszurotten.

Michelle Obama berührt ihren Wunsch, Rassismus auszurotten.

USA,-Michelle Obama teilte kürzlich ihre Hoffnungen auf ein besseres Morgen mit der Welt. Sie ruft auch die Bürger dazu auf, bei der Ausrottung des Rassismus zu helfen, der in den USA weit verbreitet ist.

Während eines Interviews mit der TV-Produzentin Shonda Rhimes sprach die ehemalige First Lady für Harper es Bazaar über die vorherrschenden Gesundheits- und Sicherheitsprobleme, die die Menschheit plagten.

Als Antwort auf Rhimes’ Frage nach der Zukunft sagte sie zunächst: “Mit allem, was in den letzten Monaten vor sich gegangen ist, weiß ich, dass viele Leute da draußen verwirrt, verängstigt oder wütend oder einfach nur überwältigt waren. Und ich muss ehrlich sein, ich zähle mich zu ihnen. Ich denke, wir waren alle dort.”

“Unsere Stiftung ist erschüttert – nicht nur durch eine Pandemie, die mehr als 100.000 unserer Lieben stahl und zig Millionen in die Arbeitslosigkeit schickte, sondern auch durch das Grollen der uralten Bruchlinien von Rasse, Klasse und Macht, auf denen unser Land aufgebaut wurde.”

Später ging sie auf die Leben ein, die bereits im Kampf verloren gegangen waren. “Der Kummer und die Frustration, die nach den Verlusten von George Floyd, Breonna Taylor, Ahmaud Arbery und so vielen anderen überkochten, haben viele von uns dazu gebracht, sich mit dem Wesen dessen auseinanderzusetzen, wer wir sind – die Art von Menschen, die wir sein wollen. Aber auch da finde ich Hoffnung.”

“In dieser turbulenten Zeit haben sie etwas gelernt, das oft Jahre oder Jahrzehnte in der vergangenen Generation gebraucht hat, um zu verstehen: dass das Leben unfair sein kann. Es kann ungerecht sein. Und vor allem ist immer ungewiss.”

Bevor sie sich abmeldete, behauptete sie: “Wegen all dieser Umwälzungen lernt diese Generation diese Lektionen schneller als die Leute in unserem Alter. Sie lernen es gemeinsam und machen ihre Stimme zu hören. Und ich könnte nicht mehr von so viel von dem inspiriert sein, was ich gesehen habe.

Auch wenn es da draußen eine Menge Schmerz gibt und dieser Schmerz sehr real ist, gibt mir das Hoffnung – die Hoffnung, dass diese Generation diese Lektionen nicht nur früher lernen wird, als wir es jemals getan haben, sondern sie auf eine Weise anwenden, wie wir es nie konnten.”

Quelle/Medien Agenturen/geo