Amanda Robinson (14) (links) und Robyn Hickie (18) verschwanden im April 1979 innerhalb von zwei Wochen. (Geliefert) ABC Newcastle / Von Liz FarquharGesendet vor 18hVor 18 Stunden, aktualisiert vor 15hvor 15 Stunden
Die Polizei bietet zwei Belohnungen in Höhe von 1 Million US-Dollar für Informationen über Robyn Hickie und Amanda Robinson an.
Newcastle,- Was ist mit diesen Mädchen passiert? Diese Frage beschäftigt die Polizei und die Gemeinde von Lake Macquarie, NSW, seit mehr als vier Jahrzehnten.
Wichtige Punkte:
Robyn Hickie und Amanda Robinson verschwanden im April 1979 innerhalb von 2 Wochen
Eine koronale Untersuchung ergab, dass beide auf Foulspiel gestoßen waren, aber die Polizei konnte keinen von ihnen finden
Die Polizei bietet zwei Belohnungen in Höhe von 1 Million US-Dollar für Informationen an, die zur Lösung der Erkältungsfälle beitragen
Die Polizei hofft, dass zwei ab heute angebotene Belohnungen in Höhe von 1 Million US-Dollar jemanden dazu veranlassen werden, wichtige Informationen vorzulegen, die diese Cold-Case-Mysterien lösen werden.
Robyn Hickie, 18, verließ am Samstag, dem 7. April 1979, gegen 19:15 Uhr ihr Zuhause.
Robyn Hickie, 18, verschwand im April 1979. Zuletzt wurde sie an einer Bushaltestelle am Pacific Highway in Belmont North warten gesehen. (Geliefert: NSW Police)
Zuletzt wurde sie an einer Bushaltestelle am Pacific Highway in Belmont North gesehen.
Zwei Wochen später verschwand auch Amanda Robinson (14) aus der Region Lake Macquarie.
Eine Untersuchung ergab, dass Amanda Robinson (14), die zuletzt im April 1979 in Swansea gesehen wurde, wahrscheinlich an einem Foulspiel gestorben ist. (Geliefert: NSW Police)
Sie wurde zuletzt am Samstag, dem 21. April, entlang der Lake Road in Swansea gesehen, nachdem sie einen Highschool-Tanz in Gateshead besucht hatte.
Trotz umfangreicher Ermittlungen zu dieser Zeit und im Laufe der Jahre wurde keiner der Teenager ausfindig gemacht.
Eine anschließende koronale Untersuchung ergab, dass sowohl Robyn als auch Amanda verstorben waren, wahrscheinlich aufgrund von Foulspiel.
Polizeiminister David Elliot fordert die Anwohner auf, gründlich darüber nachzudenken, ob sie der Polizei bei ihren Ermittlungen zum Verschwinden helfen können.
„Es ist wichtig, dass die Menschen in Lake Macquarie und in ganz NSW in ihre Herzen schauen, um zu sehen, ob sie Informationen haben, die zum Abschluss dieser Angelegenheit führen könnten“, sagte Elliot.
“Das Verschwinden von zwei jungen Mädchen im Teenageralter in der Blüte ihres Lebens ist eine Tragödie.
Der Polizeiminister von NSW, David Elliott, hofft, dass das Gewissen von jemandem durch die erhöhte Belohnung “entzündet” wird. (AAP: James Gourley )
„Deshalb wird die Regierung von NSW nie aufhören, die Polizei zu unterstützen, um sicherzustellen, dass ihre Ermittlungen nichts unversucht lassen.
„Eine 40 Jahre alte Ermittlung ist für die Polizei von NSW nichts Ungewöhnliches.
“Diese Erhöhung der Belohnung auf 1 Million US-Dollar für jede der Ermittlungen wird hoffentlich das Gewissen von jemandem wecken, der etwas über das Verschwinden dieser beiden Mädchen im Teenageralter weiß.”
„Schließung für Familien“
Der Kriminalitätsmanager von Lake Macquarie, Detective Inspector Steve Benson, gab heute die beiden Belohnungen in Höhe von 1 Million US-Dollar bekannt. (ABC Newcastle: Nick Hose)
Bei der Ankündigung der neuen Belohnungen heute sagte der Kriminalmanager von Lake Macquarie, Detective Inspector Steve Benson, er hoffe, dass dies diejenigen, die an Informationen festhielten, ermutigen würde, endlich zu sprechen.
„Wir hoffen, dass diese Belohnung zu Antworten und hoffentlich zur Schließung dieser Familien führt“, sagte er.
“Ich würde sagen, [den Leuten], denken Sie an die Belohnung und die beteiligten Familien.
“Wenn wir ihnen Antworten und einen Abschluss bringen können, wäre das eine sehr schöne Sache, denke ich.
“Wir folgen strengen Ermittlungslinien, aber ich werde mich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Personen von Interesse äußern.”
Blumen und eine Kerze liegen vor einem Porträt der ermordeten investigativen Journalistin Daphne Caruana Galizia während einer Mahnwache vor den Gerichten in Valletta, Malta. AP/ Soraya Ebrahim Jul 29, 2021
Maltesischer Staat für die Ermordung eines Journalisten verantwortlich.
Öffentliche Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die Regierung für den Tod von Daphne Caruana Galizia verantwortlich ist, die 2017 bei einem Autobombenanschlag getötet wurde.
Malta,-Malta sollte die Verantwortung für den Mord an der investigativen Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017 übernehmen, da er „eine Atmosphäre der Straflosigkeit“ geschaffen hat, die ihr Leben gefährdet, so eine öffentliche Untersuchung.
Die Tötung von Caruana Galizia durch eine Autobombe im Oktober 2017, die Vetternwirtschaft und Schmutz innerhalb der politischen und geschäftlichen Elite Maltas aufdeckte, löste internationale Empörung und Proteste aus, die den Rücktritt des ehemaligen Premierministers Joseph Muscat erzwangen.
Ein Gremium aus drei Richtern schrieb in einem 437-seitigen Bericht, dass Herr Muscat und sein gesamtes ehemaliges Kabinett zur Verantwortung gezogen werden sollten, obwohl sie keine Beweise für eine Beteiligung der Regierung gefunden hatten.
“Der Staat sollte die Verantwortung für das Attentat übernehmen”, heißt es in dem Bericht, dessen Erstellung etwa zwei Jahre gedauert hat, berichteten maltesische Nachrichtenmedien am Donnerstag.
„Es schuf eine Atmosphäre der Straflosigkeit, erzeugt von den höchsten Ebenen der Verwaltung … deren Tentakel sich dann auf andere Institutionen wie die Polizei und die Aufsichtsbehörden ausbreiteten, was zu einem Zusammenbruch der Rechtsstaatlichkeit führte“, heißt es in dem Bericht.
Caruana Galizia, 53, wurde als „Ein-Frau-WikiLeaks“ beschrieben.
Der Blogger war dafür bekannt, Korruption auf hoher Ebene zu untersuchen und trug zum Datenleck der Panama Papers 2016 bei.
Ihre Familie sagte, die Ergebnisse des Gremiums bestätigten ihre Überzeugung, “dass ihre Ermordung eine direkte Folge des Zusammenbruchs der Rechtsstaatlichkeit und der Straflosigkeit war, die der Staat dem korrupten Netzwerk gewährte, über das sie berichtete”.
„Wir hoffen, dass die Ergebnisse zur Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit in Malta, einem wirksamen Schutz für Journalisten und einem Ende der Straflosigkeit führen, die die von Daphne untersuchten korrupten Beamten weiterhin genießen“, sagten sie.
Das Gremium stellte fest, dass der Staat sich seiner Pflicht zum Schutz von Caruana Galizia entzogen und zugelassen hatte, dass sie persönlichen Angriffen und verbalen Beschimpfungen durch Politiker ausgesetzt war.
Die Atmosphäre habe ein “günstiges Klima” für ihre Ermordung geschaffen und es gebe “überzeugende Beweise”, dass ihre Mörder wussten, dass sie “Personen in höchsten staatlichen Positionen” seien.
Herr Muscat trat im Januar 2020 nach weit verbreiteter Wut und Massenprotesten über seine wahrgenommenen Bemühungen zurück, Freunde und Verbündete vor den Ermittlungen zu schützen.
Die laufenden strafrechtlichen Ermittlungen haben bisher drei Männer wegen des Mordes angeklagt, von denen einer im Februar zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.
Im März wurde der ehemalige Stabschef von Herrn Muscat, Keith Schembri, wegen Verbrechen wie Korruption, Betrug und Geldwäsche angeklagt.
Er behauptet Unschuld.
In einer langen Erklärung auf Facebook als Reaktion auf den Untersuchungsbericht sagte Herr Muscat, dass die schnelle Festnahme der mutmaßlichen Auftragsmörder nach der Ermordung von Caruana Galizia „jeden Eindruck von Straflosigkeit widerlegt“, den sie möglicherweise gehabt haben.
Er fügte hinzu, dass frühere Regierungen vor seiner Amtszeit ungestraft gehandelt hätten.
„Trotz der sehr ernsten Bedenken hinsichtlich der Mängel der Untersuchung akzeptiere ich die genannten Schlussfolgerungen, wie ich es in der Vergangenheit immer aus Respekt vor den Institutionen getan habe“, sagte er.
Er sagte, er habe “den ultimativen politischen Preis bezahlt”.
Eine Reihe von Empfehlungen des Gremiums umfasst Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz und zum Abbruch der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Wirtschaft und Politik sowie einen verbesserten Schutz für Journalisten.
Von: Nora Fernstedt, Jamshid Jamshidi, Manne Berggren WiklundVERÖFFENTLICHT: HEUTE 00.17AKTUALISIERT: HEUTE 14.43uhr
Wärter als Geiseln genommen: Zwei Häftlinge in Schweden fordern Kebab-Pizza.
Schweden,-Zwei Insassen einer geschlossenen Haftanstalt in Schweden haben zwei Gefängniswärter als Geiseln genommen und für eine von ihnen 20 Pizzas mit Kebab-Auflage verlangt. Die Beamten sind dieser Forderung nachgekommen, konnten die Geiselnehmer jedoch noch am selben Tag festnehmen.
Die zwei Häftlinge verschanzten sich am Mittwoch vorübergehend in einem Wachraum des Gefängnisses Hällby gut 100 Kilometer westlich von Stockholm, in dem sich die beiden Angestellten befunden hatten, wie die Nachrichtenagentur TT, der Rundfunksender SVT und weitere schwedische Medien berichteten. Gegen 19.00 Uhr ließen sie zunächst eine Geisel, später die zweite frei, wie die Polizei informierte.
Stock Fotografie bei Hällbyanstalten.FOTO: CONNY SILLÉN
Am späten Abend teilte die Polizei schließlich mit: „Die beiden Täter sind nun festgenommen und zur Polizeiwache nach Eskilstuna gebracht worden.“ Der Fall werde als Menschenraub in zwei Fällen betrachtet. Bei den Geiseln handelte es sich den Berichten zufolge um einen Mann und eine Frau, bei den Geiselnehmern um mit Rasierklingen bewaffnete Schwerverbrecher. Sie sind laut der Zeitung „Aftonbladet“ jeweils wegen Mordes verurteilt worden.
Verbrechern knurrt der Magen
Die beiden Insassen deckten zunächst Überwachungskameras ab und forderten einen Hubschrauber. Am Nachmittag richteten sie laut SVT und „Aftonbladet“ eine absurde Forderung an die Beamten: Alle 20 Insassen ihrer Abteilung sollten Pizza mit Kebab-Auflage erhalten, im Gegenzug könne eine Geisel freikommen. Kurz darauf waren auf Fotos tatsächlich Polizeibeamte zu sehen, wie sie etliche Pizzakartons in einen Wagen legten. Die Pizzeria bestätigte TT, dass 20 Kebab-Pizzen abgeholt worden seien.
Die Polizei teilte zunächst lediglich mit, dass ein größerer Einsatz in dem Gefängnis stattfinde und Beamte mit Sonderkompetenzen vor Ort seien. Am Nachmittag bestätigte sie auf ihrer Webseite, dass sich die beiden Insassen in einem Raum verbarrikadiert hätten, in dem sich auch zwei Gefängniswärter befänden. Es seien Ermittlungen wegen Menschenraubs eingeleitet worden. Die Anstalt Hällby in der Nähe der Stadt Eskilstuna ist nach Angaben der schwedischen Gefängnisaufsicht eine geschlossene Einrichtung mit 98 Plätzen der Sicherheitsklasse 1. Das ist die höchste Sicherheitsstufe für schwedische Gefängnisse.
Also hat die Polizei mit den Geiseln verhandelt und Kompromisse geschlossen
Neun Stunden Schauspiel in den Hällbyanstalten in Eskilstuna
Um 12.20 Uhr kam der Alarm bei der Polizei:
Zwei Gefängniswärter sind von einem verurteilten Mörderduo angegriffen worden, das sich im Wachraum der Hällbyanstalten verbarrikadiert hat.
Es war der Beginn eines mehr als neunstündigen Geiseldramas – das erst endete, als die Nachfrage nach 20 Dönerpizzas gedeckt war.
Nachdem sie sich im Wachraum eingesperrt hatten, deckten die Geiseln die Überwachungskameras ab.
Was sich in den Türen genau abspielte, ist noch nicht bekannt. Doch nach Angaben von Aftonbladet waren die Täter mit selbstgebauten Stichwaffen bewaffnet: an Zahnbürsten befestigte Rasierklingen .
Die beiden Geiseln sind Isak Dewit (30) und Haned Mahamed Abdullahi (24), teilten Quellen Aftonbladet mit. Beide sind wegen Mordes verurteilt und verbüßen ihre Haftstrafen in den Hällbyanstalten mit Sicherheitsklasse 1.Vollbild
Die Mörder wurden festgenommen und zur Polizeiwache in Eskilstuna gebracht.FOTO: ANNA TÄRNHUVUD
Massiver Polizeieinsatz
Außerhalb der Anstalt wurde ein umfangreicher Polizeieinsatz eingeleitet.
Unterhändler der Polizei und des schwedischen Gefängnis- und Bewährungsdienstes wurden dorthin geschickt, um zu versuchen, die Situation zu lösen.
– In solchen Situationen in Gefängnissen und Anstalten geht es um Leistungen, die sie sich vorstellen können, die Geiseln gegen eine Leistung, zB Freistellung, einzutauschen. Oder dass sie gegen etwas protestieren, sagte der pensionierte Polizist Torbjörn Sivertsson Aftonbladet wenige Stunden nach dem Alarm.
Häftlinge schrien die Geiseln an, sie sollen aufgeben
Zeitgleich mit dem Drama sollen die anderen Häftlinge die Geiseln angeschrien haben, sie sollen aufgeben, heißt es bei Aftonbladet.
Hällbyanstalten gingen schon früh in eine sogenannte Frozen-Position. Alle Operationen wurden eingestellt. Die anderen Insassen wurden auf ihre Zimmer gesperrt.
Gegen 15 Uhr startete die Polizei einen Sondervorfall . Ein Ermittlungsverfahren wegen Entführung wurde eingeleitet.Vollbild
FOTO: ANNA TÄRNHUVUD
Voraussetzungen: Vom Helikopter zur Pizza
Die ersten Forderungen der Geiseln bestanden nach Aftonbladet-Informationen darin, einen Fluchthubschrauber zu besorgen. Nach Gesprächen mit den Händlern wurde eine neue Forderung gestellt: zwei Dönerpizzas – im Austausch für die Freilassung eines der Gefängniswärter.
Kurz darauf erklärte das Mordduo, dass sie komplett aufgeben und beide Opfer unter einer anderen Bedingung freilassen könnten – um von den Hällbyanstalten in eine andere Justizvollzugsanstalt wechseln zu dürfen. Dies geht aus den Quellen von Aftonbladet hervor.
Etwa fünf Minuten später knüpften die Geiseln neue Kontakte zu den Händlern und änderten ihre Meinung. Alle 20 Gefangenen in ihrer Abteilung erhielten jeweils Pizza.
Die Täter gaben auch an, dass die Gefängniswärter selbst entscheiden dürften, wer von ihnen freigelassen wird.
Der Plan der Unterhändler war dann, die Männer dazu zu bringen, sich bereit zu erklären, beide Pfleger gegen die Pizzen freizulassen. Die Polizei unternahm mehrere Versuche, die Mörder zu überzeugen, die jedoch darauf bestanden, nur einen freizulassen.
Nach weiteren Versuchen stimmten die Händler dem Tausch zu: 20 Pizzen – eines der Opfer.
Die Polizei rief die Pizzeria an
Mitarbeiter der Polizeileitstelle in Linköping, die für die gesamte Ostregion zuständig ist, erhielten nach Angaben von Aftonbladet die Aufgabe, eine Pizzeria anzurufen.
Beshar Tomar hat diePizzengebacken, die im GeiseldramaeinezentraleRollespielten.FOTO: ANNA TÄRNHUVUD
Die Bestellung landete bei Pizzabäcker Beshar Toma – der zunächst dachte, es sei ein Scherz.
Zwei Kollegen der Häftlinge gingen in das Restaurant außerhalb von Eskilstuna . Um 16.30 Uhr luden sie die Pizzen in ein Auto des schwedischen Gefängnis- und Bewährungsdienstes, um sie der Anstalt zu liefern.
Zu diesem Zeitpunkt war die nationale Task Force bereits per Hubschrauber eingetroffen.
Würde von der Wache aus nachsehe
In diesem Zusammenhang verlangten die Geiseln, dass die Polizei einer neuen Bedingung zustimmt. Sie wollten, dass alle auf der Station ihre Pizza zuerst bekamen, während sie selbst ihr Essen zuletzt bekamen.
Erst wenn alle ihre Lieferung erhalten hatten, wurde der Gefängniswärter freigelassen. Ein Punkt, mit dem sie sich laut Aftonbladets Quellen klar waren. Die Männer gaben unter anderem an, dass sie dies sorgfältig prüfen würden, da sie von der Wache aus überwacht werden.
Die Verhandlungsführer machten daraufhin eine Gegenklage: Die Hälfte der Pizzen wird verteilt, eine Geisel wird freigelassen, dann bekommt der Rest der Häftlinge ihr Essen.
FOTO: ANNA TÄRNHUVUD
Nach weiteren Gesprächen stimmten die Geiseln dem Kompromiss zu.
“Ich habe erkannt, dass die beste Option darin besteht, aufzugeben”
– Soweit ich weiß, hatten sie keine Anforderungen mehr. Die Verhandlungspartner seien gut und es gehe darum, Vertrauen aufzubauen, sagt Jörgen From Nordin, stellvertretender Sicherheitsdirektor beim schwedischen Gefängnis- und Bewährungsdienst.
– Sie (die Geiseln) erkannten, dass es nicht mehr so viele Alternativen gab und unter den Alternativen, die übrig blieben, war, das Beste aufzugeben, fährt er fort.Vollbild
Beide freigelassen – nach neun Stunden
Um 19 Uhr bestätigte der schwedische Gefängnis- und Bewährungsdienst, dass einer der gefangenen Gefängniswärter freigelassen wurde. Knapp zweieinhalb Stunden später, um 21.20 Uhr, waren beide frei.
Es war neun Stunden her, seit der Alarm kam.
Die Täter wurden am Tatort festgenommen und anschließend zur Polizeiwache in Eskilstuna gebracht. Beide werden in zwei Fällen von Entführungen verdächtigt.
FOTO: ANNA TÄRNHUVUD
Laut Jörgen From Nordin sind die beiden Gefängniswärter, ein Mann und eine Frau, weder Gewalt ausgesetzt noch wurden sie körperlich verletzt.
– Sie haben noch eine gewisse Ruhe verspürt. Aber natürlich müssen sie gepflegt werden.
– Es gibt keine Anzeichen für weitere Unruhen. Aber wir sind jetzt wachsam.
Justizministerin zu Geiseldrama: “Es hätte sehr böse enden können”
Haiti: 17, darunter 2 Amerikaner in Jovenel Moise festgenommen
Die haitianische Polizei hat 15 Kolumbianisch Söldner und zwei Amerikaner im Zusammenhang mit der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moise festgenommen.
Port-au-Prince Haiti,: Die haitianische Polizei hat 15 Kolumbianer und zwei Amerikaner im Zusammenhang mit der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moise festgenommen.
Mindestens 28 Personen hätten an der Ermordung des haitianischen Präsidenten teilgenommen, darunter 26 Kolumbianer und zwei haitianische Amerikaner, sagte Leon Charles. Xinhua berichtete unter Berufung auf den Direktor der haitianischen Nationalpolizei. fügte der Beamte hinzu.
Moise wurde am Mittwoch bei einer Razzia am frühen Morgen von einer Gruppe bewaffneter Männer in seiner Wohnung erschossen. (ANI)
Haiti sucht nach weiteren Verdächtigen bei der Ermordung des Präsidenten.
Stimme Amerikas 09 Jul 2021, 04:05 GMT+10
Haiti war am Donnerstag, einen Tag nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moise, im Chaos versunken. Die Behörden gelobten, weitere mutmaßliche Söldner zu jagen, die ihn im Schlafzimmer seines Hauses erschossen hatten.
Die Polizei sagte am späten Mittwoch, sie habe vier Attentäter bei einem Schusswechsel in der Hauptstadt Port-au-Prince getötet, zwei weitere festgenommen und drei Beamte befreit, die als Geiseln gehalten worden waren. Laut Polizei wurden am Donnerstag mindestens zwei weitere Verdächtige festgenommen.
“Die Verfolgung der Söldner geht weiter”, sagte Leon Charles, Direktor der Nationalpolizei Haitis. “Ihr Schicksal steht fest: Sie werden im Kampf fallen oder verhaftet werden.”
Interims-Premierminister Claude Joseph hat das Land in einen “Belagerungszustand” versetzt – quasi das Kriegsrecht.
„Dieser Tod wird nicht ungestraft bleiben“, sagte Joseph in einer Ansprache am Mittwoch der verarmten Nation mit 11 Millionen Einwohnern
Die Beamten machten jedoch keine Angaben zu den Opfern der Schießerei oder den festgenommenen Verdächtigen und auch nicht, was die Polizei zu ihnen führte. Sie sagten nur, der Angriff sei von “einer hochqualifizierten und schwer bewaffneten Gruppe” ausgeführt worden, wobei die Angreifer Spanisch oder Englisch sprachen.
Die Motivation für das Attentat blieb unklar, aber Haiti leidet seit langem unter Armut und politischen Unruhen.
Der haitianische Richter Carl Henry Destin sagte der Zeitung Nouvelliste, die Angreifer hätten sich als Agenten der US-Drogenbehörde ausgegeben, aber sowohl US-amerikanische als auch haitianische Beamte sagten, die Täter hätten keine Verbindungen zu der Agentur.
Angehörige der haitianischen Polizei und Forensik suchen außerhalb der Residenz des Präsidenten in Port-au-Prince, Haiti, am 7. Juli 2021 nach Beweisen.
Destin sagte der Zeitung, die Angreifer hätten ein Dienstmädchen und einen anderen Hausangestellten gefesselt, als sie zum Schlafzimmer des Präsidenten gingen, wo sie Moise mindestens 12 Mal erschossen.
“Die Büros und das Schlafzimmer des Präsidenten wurden durchwühlt”, sagte Destin. “Wir fanden ihn auf dem Rücken liegend, blaue Hose, weißes Hemd mit Blutflecken, Mund offen, linkes Auge ausgeblasen.”
Moises Frau Martine Moïse wurde bei dem Angriff verletzt und über 1.100 Kilometer in ein Traumazentrum in Miami, Florida, geflogen. Joseph sagte, sie sei “außer Gefahr” und in einem stabilen Zustand.
Während Joseph die Führung von Haiti auf der Karibikinsel Hispaniola beanspruchte, die es mit der Dominikanischen Republik teilt, könnte seine Amtszeit nur von kurzer Dauer sein.
Am Eingang des Ryder Trauma Center, wo die haitianische First Lady Martine Moise am 7. Juli 2021 zur Behandlung in Miami gebracht wurde, steht ein Einsatzfahrzeug.Die bei dem Angriff erschossene First Lady Martine Moise befinde sich in einem stabilen, aber kritischen Zustand, sagte die Botschafterin. Sie wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus in Miami, Florida, verlegt. Eines der Kinder des Präsidenten, das während des Angriffs zu Hause war, wurde an einen sicheren Ort gebracht.
Haitis Verfassung besagt, dass Moise durch den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs des Landes ersetzt werden sollte, aber der oberste Richter ist kürzlich an COVID-19 gestorben. Außerdem hatte Moise einen Tag vor seiner Ermordung den haitianischen Politiker und Neurochirurgen Ariel Henry als Nachfolger von Joseph ernannt.
In einem kurzen Interview mit Associated Press behauptete Henry, er sei der Premierminister, räumte jedoch ein, dass dies eine ungewöhnliche Situation sei.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat für Donnerstagnachmittag eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um die Krise in Haiti zu erörtern. In einer Erklärung forderten ihre Mitglieder, “alle Parteien ruhig zu bleiben, Zurückhaltung zu üben” und “jede Handlung zu vermeiden, die zu weiterer Instabilität beitragen könnte”.
US-Präsident Joe Biden sagte, er sei “schockiert und traurig” über das Attentat.
„Wir verurteilen diese abscheuliche Tat“, sagte Biden in einer Erklärung. “Ich sende meine aufrichtigen Wünsche für die Genesung von First Lady Moise.”
Dieser Bericht enthält Informationen von Associated Press und Reuters.
Das kurdische Restaurant “Mangal” nach dem Brand im Oktober 2018.Bildrechte: MDR/Mario Unger
Brand in kurdischem Restaurant in Chemnitz vermutlich Versicherungsbetrug.
Sachsen Chemnitz,-Im Oktober 2018 hatte es einen vermeintlichen Brandanschlag auf ein kurdisches Restaurant in Chemnitz gegeben. Nun verdichten sich die Hinweise, dass der Betreiber selbst für das Feuer verantwortlich sein könnte.
Der vermeintliche Brandanschlag auf das kurdische Restaurant “Mangal” in Chemnitz im Oktober 2018 hat vermutlich keinen politischen Hintergrund. Vielmehr stehe der Verdacht im Raum, dass der Betreiber der Gaststätte das Feuer selbst gelegt habe, um die Versicherung zu kassieren, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen am Donnerstag mit.
In diesem Zusammenhang seien am Mittwoch die Wohn- und Geschäftsräume des Mannes sowie die eines mutmaßlichen Mittäters in Chemnitz und Frankenberg durchsucht worden. Bei den Durchsuchungen sei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden, das ausgewertet werden müsse. Beide Männer waren festgenommen worden.
Vom »Opfer« zum mutmaßlichen Täter! »Zweieinhalb Jahre nach dem vermeintlichen Brandanschlag auf das kurdische Lokal in #Chemnitz wurde jetzt der Restaurant-Besitzer von der #Polizei verhaftet.(bild.de)
Betreiber in Untersuchungshaft
Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz auf Anfrage von MDR SACHSEN mitteilte, wurde der Betreiber am Donnerstag in die JVA überstellt und sitzt dort in Untersuchungshaft. Der Mitbeschuldigte sei freigelassen worden, da dem Haftrichter der Tatverdacht derzeit nicht ausreiche.
Nach dem Brand in der Nacht zum 18. Oktober 2018 hatte das Polizeiliche Terrorismus-und Extremismus-Abwehrzentrum des LKA wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Verbindung mit besonders schwerer Brandstiftung ermittelt. Eine politische Motivation für die Tat war damals nicht auszuschließen. Erst im Oktober 2020 hatte das Landeskriminalamt Sachsen 10.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt.
Durch das Feuer bestand Lebensgefahr für die fünfzehn Bewohner des Mehrfamilienhauses, in dessen Erdgeschoß sich das Restaurant befand. Nur durch eine schnelle Evakuierung und das professionelle Handeln der eingesetzten Feuerwehr wurde niemand dauerhaft geschädigt. Es entstand ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Die Ermittlungen wurden zunächst in alle Richtungen geführt. Im Zuge der Ermittlungen fanden sich laut LKA keine Anhaltspunkte für eine ausländerfeindliche Tatmotivation.
Mehrere Attacken auf Restaurants im Spätsommer 2018
Der Attacke auf das “Mangal” waren andere Angriffe in Chemnitz vorausgegangen, unter anderem auf ein persisches und ein iranisches Restaurant. Dabei wurde der Inhaber des iranischen Lokals schwer verletzt. Die Ermittlungen zu den beiden Attacken waren Ende Februar 2019 eingestellt worden.
Diese beiden und weitere Gastwirtschaften waren unter dem Eindruck der schweren rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz Ende August und Anfang September 2018 angegriffen worden. Auslöser der Gewalt war der Tod des Chemnitzers Daniel H.. Der damals 35-Jährige war in der Nacht zum 26. August 2018 am Rande des Chemnitzer Stadtfestes mit Asylbewerbern in Streit geraten und erstochen worden.
/Datum:06. Juli 2021BKA PR Ausgabejahr:2021 //Mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren schwächen Strukturen der organisierten Rauschgiftkriminalität
Bundesweite Ermittlungen nach der Auswertung von Encrochat-Daten erfolgreich.
Berlin,-Mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren eingeleitet, mehr als 750 Haftbefehle vollstreckt und beachtliche Drogenmengen sichergestellt: Ein nachhaltiger Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität ist deutschen Strafverfolgungsbehörden durch die Auswertung von kryptierten Handys gelungen.
45.883 #Falschgelddelikte wurden im Jahr 2020 registriert. Der niedrigste Stand der letzten fünf Jahre. Die Falschgelddelikte beinhalten auch Anhaltefälle einzelner falscher #Banknoten ohne weiteren Ermittlungsansatz. (1/3) pic.twitter.com/1RzNCFghRS
Das Bundeskriminalamt (BKA) führt seit März 2020 im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) ein Ermittlungsverfahren gegen die Nutzer von kryptierten Mobiltelefonen des Providers Encrochat insbesondere wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Grundlage waren Ermittlungen eines Joint-Investigation-Teams (JIT) aus französischen, und niederländischen Ermittlerinnen und Ermittlern, Europol und Eurojust, in deren Verlauf die kryptierten Smartphones des Anbieters Encrochat überwacht werden konnten. Im April 2020 erhielt das BKA über Europol Encrochat-Daten, die einen Bezug zu Deutschland aufwiesen.
Die Verwendung der Daten wurde durch die französischen Behörden aufgrund einer Europäischen Ermittlungsanordnung der ZIT genehmigt.
Das BKA zog Expertinnen und Experten aus den eigenen Reihen zusammen und richtete eine so genannte Besondere Aufbauorganisation (BAO) ein. Diese koordiniert die eigenen Ermittlungen und übermittelte zudem Sachverhalte an zuständige Strafverfolgungsbehörden im Inland weiter, beispielsweise an Polizeien der Bundesländer, den Zoll oder an die Bundespolizei.
BKA-Expertinnen und Experten für IT-Forensik bereiteten die Daten technisch auf. Dabei kamen automatisierte Verfahren sowie die Expertise von Kriminalisten aus verschiedenen Fachbereichen zum Einsatz.
Ergebnis: die Chats bestanden nahezu ausschließlich aus strafrechtlich relevanten Inhalten. Die Ermittlerinnen und Ermittler des BKA konzentrierten sich deshalb zunächst auf die Identifizierung der Personen hinter den Nutzernamen in den Chats.
Aus mehreren hunderttausend Chatverläufen von in Deutschland eingebuchten Encrochat-Nutzern konnten so tausende Nutzer identifiziert werden.
Quelle: Polizei Niedersachsen
Insgesamt wurden durch die Encrochat-Daten nahezu im ganzen Bundesgebiet bisher mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren eingeleitet und rund 360 bereits bestehende Ermittlungsverfahren wesentlich unterstützt.
In über 520 Ermittlungsverfahren wurden bisher polizeiliche Einsatzmaßnahmen, wie Festnahmen, Sicherstellungen und Durchsuchungen durchgeführt. Dabei wurden rund 750 Haftbefehle vollstreckt. Fast 3,2 Tonnen Cannabis, etwa 320 Kilogramm synthetische Drogen, über 125.500 Ecstasy-Tabletten, fast 400 Kilogramm Kokain und 10 Kilogramm Heroin wurden sichergestellt. Darüber hinaus konnten rund 310 Schusswaffen und über 12.200 Schuss Munition aus dem Verkehr gezogen werden. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen wurden Vermögensarreste in Höhe von etwa 168 Millionen Euro sowie vorläufige Vermögenssicherungen von rund 28 Millionen Euro erzielt. Im BKA werden Ermittlungsverfahren mit den Schwerpunkten organisierte Rauschgiftkriminalität und Waffenhandel geführt, mit den Begleitdelikten Korruption, Geldwäsche und Gewaltdelikte.
Bild Quelle: Polizei Niedersachsen
Die Auswertung der Encrochat-Daten ermöglichte den deutschen Strafverfolgungsbehörden einen tiefen Einblick in die Vorgehensweise und Zusammenarbeit von Tätergruppierungen der organisierten Rauschgiftkriminalität in Deutschland. Die bundesweiten Ermittlungen werden die Strukturen der Tätergruppierungen empfindlich schwächen.
Christian Hoppe, Leiter der BAO im BKA: “Vor allem für die Rauschgift-Handelsdelikte und den Rauschgiftschmuggel haben die Informationen das Bild zur Situation in Deutschland vervollständigt. Von den Rauschgiftlieferanten über die Logistiker der Einfuhr und der Verteilung in Deutschland bis hin zu deren Abnehmern konnten wir mit einem Schlag alle Tatbeteiligten ausmachen. Erkenntnisse über die Struktur der Tätergruppierungen, ihre Vorgehensweise und ihre Vernetzung wurden in das polizeiliche Hellfeld überführt. Insbesondere die Feststellung, dass jeder vierte Tatverdächtige bewaffnet war, unterstreicht das hohe Gefährdungspotential der Tätergruppierungen der organisierten Rauschgiftkriminalität für unsere Gesellschaft.“
II Beispielsweise konnten aufgrund der durch das BKA aufbereiteten und ausgewerteten Daten in einem Verfahren der ZIT, welches gemeinsam mit der BAO des BKA geführt wird, vier Tatverdächtige identifiziert werden, die im Verdacht stehen, seit März 2020 unerlaubt Betäubungsmittel (Marihuana) von Spanien nach Deutschland einzuführen, um diese gewinnbringend zu veräußern. Daneben besteht der Verdacht, dass Mitglieder der Gruppierung auch mit Kokain Handel getrieben haben sollen. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen sollen die eingeführten und gehandelten Betäubungsmittel einen Marktwert von mindestens 5 Millionen Euro haben.
Aufgrund dieses Tatverdachts fanden Mitte März Durchsuchungen in insgesamt acht Objekten in Frankfurt am Main, Dietzenbach, Neu-Isenburg, Groß-Umstadt, Troisdorf und Bonn statt. Dabei konnten vier Kurierfahrzeuge und etwa 800.000 Euro Bargeld beschlagnahmt werden. Im Zuge der Maßnahmen konnten drei der vier Beschuldigten festgenommen werden und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Der vierte Beschuldigte, der sich zum Zeitpunkt der Maßnahmen in Spanien aufgehalten haben soll, befindet sich noch auf der Flucht. Nach ihm wird mit Europäischem Haftbefehl gefahndet. Den Beschuldigten droht im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Gesamtfreiheitsstrafe. Das Gesetz sieht für Taten des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Strafrahmen von fünf bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe vor.
Das BKA und die ZIT bedanken sich bei allen an den operativen Maßnahmen beteiligten Strafverfolgungsbehörden in den Bundesländern, beim Zoll und der Bundespolizei sowie bei den internationalen Partnern für die bisherige hervorragende Zusammenarbeit.
Die alten Ägypter benutzten trainierte Paviane, um Verbrecher zu fangen.
Die alten Ägypter waren daran interessiert, verschiedene Tierarten zu domestizieren, und beschäftigten sich dann viel mit ihnen oder verwendeten sie als Handels- oder Handelsmittel oder als Gottheiten, und einigen Affenarten gelang es, einen großen Platz in den Herzen der Pharaonen.(net)
„Inakzeptables Fehlverhalten“: Deutsche Elite-Polizei nach Ermittlungen wegen Verbreitung von Neonazi-Inhalten aufgelöst.
Deutschland,-In der deutschen Stadt Frankfurt am Main wurde eine Sondereinheit der Task Force aufgelöst, wie ein Innenminister des Landes mitteilte, während Ermittlungen wegen des Teilens extremistischer und neonazistischer Inhalte in Gruppenchats.
Das Sondereinsatzkommando SEK werde es in der Stadt nicht mehr geben, sagte der hessische Innenminister Peter Beuth auf einer Pressekonferenz am Donnerstag und kritisierte das „völlige Versagen“ der Führung.
Die Ankündigung kommt nur einen Tag, nachdem die mutmaßlichen rechtsextremen Tendenzen einer Reihe von Mitgliedern aufgedeckt wurden. Etwa 20 aktive und ehemalige SEK-Mitglieder sollen in den Chats der Sondereinsatzgruppe hasserregende Inhalte ausgetauscht haben. Die Nachrichten enthielten angeblich Bilder von Adolf Hitler und Hakenkreuzen – im modernen Deutschland verboten, sowie Beleidigungen gegen Asylbewerber, berichteten lokale Medien.
Beuth gab zu, dass die angeblich geteilten Texte und Bilder darauf hindeuten, dass “einige Mitglieder” der SEK Rechtsextremisten sind, und sagte, er habe einen “grundlegenden Neustart” und eine Umstrukturierung der Truppe eingeleitet .
Die Einheit ist für den Umgang mit Notfällen auf höchster Ebene, einschließlich Geiselnahmen und Anti-Terror-Operationen, zuständig und gilt als Eliteeinheit. Nun habe “inakzeptables Fehlverhalten” seiner Mitglieder zu seiner Auflösung geführt, sagte Beuth und fügte hinzu, dass die Spezialeinheiten zwar für den Staat lebenswichtig seien, aber Veränderungen in ihnen “unvermeidlich” seien. Auf der unteren und mittleren Ebene muss eine „völlig neue Führungskultur geschaffen werden“ , sagte er.
Nach den Erkenntnissen der verdeckten Ermittlungen hatten die Vorgesetzten der Einheitsangehörigen von den Nazi-Gesprächen in Chats Kenntnis gehabt, aber nichts dagegen unternommen.
Keiner der ermittelten Beamten im Alter zwischen 29 und 54 Jahren werde weiter bei den Spezialeinheiten arbeiten und wahrscheinlich auch von der hessischen Polizei entlassen werden, sagte Beuth. Die Vorwürfe würden „konsequent strafrechtlich und“ verfolgt Disziplin.”
Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass die geschlossene Einheit mit anderen Gruppen kommuniziert habe, „aber die Ermittlungen stehen ganz am Anfang“ , warnte er.
Unterdessen spalteten die skandalgetriebenen Veränderungen bei den Streitkräften die politischen Kräfte des Staates, berichteten lokale Medien. Während einige, darunter die rechte Partei Alternative für Deutschland (AfD), die Auflösung der Einheit für unverhältnismäßig hielten, forderten andere den Rücktritt des Innenministers. Den hochrangigen Beamten wurde auch vorgeworfen, „nur ein Symptom, aber nicht die Ursache des Problems“ zu bekämpfen .
„Das ständige Gerede von Einzelfällen, die Verharmlosung rechter Netzwerke und Straftaten und das Unterdecken der empörenden Skandale haben System“ , sagte die Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler, laut Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Die Politisch motivierte Kriminalität nimmt in Deutschland zu; Rechtsextreme Straftaten erreichen Rekordzahl seit 20 Jahren – Innenminister.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot in Laußnitz vor Ort.Bildrechte: xcitepress von MDR SACHSEN Stand: 02. Juni 2021, 10:15 Uhr
Lagerhallen in BrandFeuerwehreinsatz in Laußnitz dauert an – Bahnstrecke erneut gesperrt
Sachsen,-Die Löscharbeiten nach dem Großbrand von zwei Lagerhallen in Laußnitz im Landkreis Bautzen dauern noch an. Das Feuer sei aber mittlerweile unter Kontrolle, teite die Polizei am frühen Mittwochmorgen mit. Aktuell seien noch 40 Kameraden vor Ort. Ob im Laufe des Vormittags weitere Rettungskräfte notwendig werden, ist noch unklar.Aus der Luft wird das Ausmaß des Brandes sichtbar.
Inwieweit dann frische Einsatzkräfte der Feuerwehr herangeführt oder Spezialtechnik zum Auseinanderziehen von Glutnestern zum Einsatz gelangt, wird eine Tatsachenentscheidung des verantwortlichen Einsatzleiters bleiben. Polizeidirektion Görlitz
Drohnenaufnahme eines Feuers in einer Halle./ Bildrechte: Lausitznews
Die Bahnstrecke Dresden – Königsbrück ist zwischen Ottendorf-Okrilla Nord und Königsbrück am Mittwoch erneut gesperrt worden. Laut Verkehrsverbund Oberelbe hat Feuerwehr wieder Schläuche über die Gleis legen müssen. Wie lange die Eisenbahnstrecke blockiert ist, stehe noch nicht fest, hieß es.
Das Großaufgebot an Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Einfamilienhäuser verhindern. Etwa zehn Familien aus der Siedlung seien in Sicherheit gebracht worden und teilweise in einem Hotel untergekommen. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten.
Bildrechte: xcitepress
Bahnstrecke zeitweise gesperrt
Den Angaben zufolge wurden bisher drei Lagerhallen komplett zertört. Die Feuerwehr war zeitweise mit 200 Einsatzkräften und 46 Fahrzeugen vor Ort. Eine komplette Straße wurde evakuiert. Wegen starken Rauchs waren Bewohner im Umkreis von bis zu 50 Kilometern aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache in der Lagerhalle einer Sanitärfirma ausgebrochen und hatte sich von dort ausgebreitet. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Hunderttausend Euro. Sobald das Gelände begehbar ist, werden die Brandursachenermittler ihre Arbeit aufnehmen.
Friesland,-Die Polizei Wilhelmshaven ermittelt gegen eine Mitarbeiterin des Impfzentrums Friesland in Schortens. Sie soll in sechs Fällen den Impfstoff durch Kochsalzlösung ersetzt haben.
Am Sonntagvormittag gab der Landkreis auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz Details bekannt. Demnach soll sich der Vorfall am Mittwoch um kurz vor 8 Uhr ereignet haben. Nach Angaben des Leiters des Impfzentrums, Uwe Nitsche, hatte die Mitarbeiterin des DRK-Kreisverbandes Jeverland die Aufgabe, die Spritzen für die Impfungen vorzubereiten.
Dabei fiel ihr offenbar eine Ampulle mit dem Biontech-Impfstoff auf den Boden und zerbrach. Um das Missgeschick zu vertuschen, soll sie daraufhin Spritzen ausschließlich mit der zur Verdünnung vorgesehenen Kochsalzlösung aufgezogen haben. Landrat Sven Ambrosy (SPD) sprach von einem “dramatischen” Vorfall.
Antikörpertest und Bürgertelefon für rund 200 Betroffene
Alle zuständigen Behörden seien sofort verständigt worden, sagte Ambrosy. Die rund 200 Menschen, die am betroffenen Tag bis 13 Uhr im Impfzentrum Friesland behandelt wurden, werden nach Angaben des Landrats über den Vorfall informiert und sollen am 5. Mai einen Antikörpertest erhalten. So wollen die Behörden herausfinden, wer die sechs Personen sind, denen statt des Vakzins die Kochsalzlösung verimpft wurde. Ambrosy betonte, dass für die Betroffenen dadurch keine Gesundheitsgefährdung bestehe. Der Landkreis hat für Betroffene zudem unter der Telefonnummer (04461) 919 70 15 ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist morgen von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
Mitarbeiterin nach Geständnis sofort entlassen
Die DRK-Mitarbeiterin, eine examinierte Krankenschwester, die rund 40 Jahre alt sein soll, hatte nach Angaben von Impfzentrums-Leiter Nitsche den Vorfall zunächst verschwiegen. Später sei der Druck dann aber offenbar so groß gewesen, dass sie sich am Sonnabend einer Kollegin anvertraute, sagte Nitsche. Diese habe daraufhin die Verantwortlichen informiert – “schweren Herzens”, da sie nicht als Verräterin dastehen wollte. “Wir habe die Beschuldigte daraufhin zur Rede gestellt und sie hat alles zugegeben”, so Nitsche. Anschließend sei sie sofort von ihrer Tätigkeit entbunden worden. Mittlerweile hat sie vom Deutschen Roten Kreuz zudem die fristlose Kündigung erhalten.
Wer? Wann? Wie? Wo? Womit? NDR.de beantwortet die wichtigsten Fragen zur Impfung gegen das Coronavirus.
Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung
Die Polizei Wilhelmshaven hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Die Frau habe bei ihrer Vernehmung umfänglich ausgesagt, sagte Sprecher Heiko von Deetzen. Als Motiv habe sie angegeben, so gehandelt zu haben, um nicht über die heruntergefallene Ampulle informieren zu müssen. Die Erklärung erscheine plausibel, sagte von Deetzen. Die Beschuldigte habe authentisch und betroffen gewirkt. Er gehe daher davon aus, dass es mit großer Sicherheit keine weiteren Fälle gibt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg müsse nun die strafrechtliche Relevanz prüfen.
Mit Blick auf die rund 200 Betroffenen sagte der Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, Matthias Pulz, es sei nicht auszuschließen, dass auch korrekt geimpfte Personen beim Antigentest in knapp zwei Wochen keine Antikörper aufweisen. Von daher sei es möglich, dass mehr als sechs der 200 Personen noch einmal geimpft werden. Die Impfung der Betroffenen soll den Angaben zufolge drei Wochen nach dem ursprünglichen Termin erfolgen: am 12. Mai .
Landrat ordnet Vier-Augen-Prinzip an
Landrat Ambrosy sagte, für ihn habe es jetzt “oberste Priorität, die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu kontaktieren und zu verhindern, dass solch ein Vorfall wieder möglich wird”. Da die Mitarbeitern allein gehandelt habe, habe er im Impfzentrum ab sofort ein Vier-Augen-Prinzip vorgegeben, sodass immer zwei Personen beim Aufziehen der Spritzen anwesend sind. Wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums erklärte, soll ein solches Vorgehen auch mit den anderen Impfzentren besprochen werden.
Behrens spricht von “abscheulicher Tat”
Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) teilte am Sonntag mit, sie sei “fassungslos und erschüttert”. Es handele sich um ein schweres Vergehen. “Jetzt liegt es bei Polizei und Staatsanwaltschaft, diese abscheuliche Tat gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren des Landkreises Friesland aufzuklären.” Fachleute des Ministeriums und des Landesgesundheitsamts würden hierbei “mit ganzer Kraft” unterstützen, versprach Behrens.
Die israelische Polizei griff einen Politiker vor seinen Kindern in Jerusalem an.
09.04.2021
In einem Video, das ohne Polizeikommentar in sozialen Netzwerken verbreitet wurde
Quds Jerusalem/Anatolien Israelische Grenzpolizisten griffen einen palästinensischen Bürger vor seinen Kindern im besetzten Ostjerusalem an.
Und ein Videoband, das in sozialen Netzwerken verbreitet wird und von der Anadolu Agency gesehen wird, zeigt Polizisten, die einen Bürger vor dem Al-Sahira-Tor, einem der Tore der Altstadt, schlagen.
Nachdem in den USA bereits erfolgreich bei Demonstrationen zur Deeskalation Lamas eingesetzt wurden, hat sich die Polizei in Bayern entschieden, Lamas 🦙in den Polizeidienst zu nehmen.
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