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Westafrika Sierra Leone: Diamanten sind für alle da

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Strenger Blick: Samuel Koroma ist Mitarbeiter der National Minerals Agency in Sierra Leone und bewertet die Diamanten.TEXT: ANDRZEJ RYBAK, FOTOS: CASPER HEDBERG

Sierra Leone: Diamanten sind für alle da, Reichtum für alle

Der Boden der westafrikanischen Republik Sierra Leone ist seit jeher reich an wertvollen Diamanten ein Schatz, der lange wie ein Fluch über dem Land lag. Nun soll der Reichtum gerecht verteilt werden.

Kai Sa Thomas steht bis zu den Knien im schlammigen Wasser und lächelt. Er trägt eine Strickmütze, um sich vor der brennenden Sonne zu schützen. Der Schweiß klebt sein rosa Shirt an den Körper. Immer wieder greift der Alte nach einem Sieb, das von seinem Sohn mit steindurchsetzter Erde gefüllt wird. Mit sicheren, über Jahrzehnte eingeübten Bewegungen schwingt er das Sieb hin und her, bis der feine Lehmausgewaschen ist und nur Kiesel im Gitter zurückbleiben. Thomas begutachtet sie kurz, dann wirft er sie resignierend auf einen Haufen am Ufer. Wieder kein Diamant.

Seit über einer Woche hat er keinen Edelstein mehr gefunden, obwohl er täglich – außer sonntags – von morgens bis abends schuftet. „Ich muss weitermachen und auf Gottes Beistand hoffen“, sagt der 80-jährige Schürfer, der zwar einen weißen Bart trägt, aber mit seinen muskulösen Armen erstaunlich jung aussieht. Andere Jobs gebe es nicht, und „der Staat zahlt keine Renten“.Anzeige

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Wo verstecken sich die Diamanten?

Seit 40 Jahren sucht Thomas nach Diamanten. Er ist dabei nicht allein: Am selben Wasserloch durchsiebt gut ein Dutzend Männer die Erde nach funkelnden Preziosen. In Sierra Leone, wo es kaum feste Jobs gibt, ist der Kleinstbergbau neben der Landwirtschaft die wichtigste Einkommensquelle. Allein hier in der Provinz Kono, gut 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Freetown, durchwühlen 100.000 Menschen den Boden.

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Im ganzen Land graben – nach Schätzungen der Weltbank – bis zu 400.000 Menschen nach Gold und Diamanten. Insgesamt leben sieben Millionen Menschen im Land. Da jeder Schürfer im Schnitt fünf weitere Personen im Haushalt ernährt, ist praktisch jeder dritte Einwohner von Sierra Leone vom Kleinstbergbau abhängig.

Reich geworden sind mit der Sucherei nur wenige. Wer die Geschichte von Sierra Leone studiert, muss sogar zu dem Schluss kommen, dass der wertvolle Bodenschatz vor allem Not und Elend gebracht hat. Floss der Gewinn zunächst an die britischen Kolonialherren, waren es später Kleptokraten, die profitierten, und ab 1991 rivalisierende Bürgerkriegsparteien, die den Handel mit den Diamanten kontrollierten. Den Gewinn investierten die Krieger in Waffenkäufe. „Blutdiamanten“ hießen die Steine aus Sierra Leone lange Zeit, und das nicht, weil sie so schön rot funkeln.

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Doch seit 2002 herrscht Frieden in dem Land an der Küste Westafrikas. Die Regierung in der Hauptstadt Freetown versucht nun, die Ressourcen besser zu nutzen. Endlich soll der Reichtum auch den Bewohnern des Landes zugutekommen. „In Sierra Leone gibt es heute keine Blutdiamanten mehr“, behauptet der Minister für Bergbau, Morie Manyeh, in Freetown. „Diamanten werden nicht mehr aus dem Land geschmuggelt, sie werden offiziell exportiert. Jeder verkaufte Stein trägt zur Entwicklung unseres Landes bei.“ Endlich: Die Diamanten-Devisen sollen einen funktionierenden Staatsapparat, Schulen und Infrastruktur finanzieren.

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Besser noch einmal nachschauen: Selbst in dieser Abraumhalde könnten sich noch Edelsteine verstecken.

Zeitwende

Ein wenig ist davon schon zu sehen und zu spüren. 250 Kilometer östlich vom Regierungssitz entfernt liegt Koidu, mit 130.000 Einwohnern die Hauptstadt des Diamantendistrikts Kono. 2002 fanden Kundschafter der UNO-Entwicklungsorganisation hier praktisch keine Wasser-oder Stromversorgung vor. Viele Häuser waren niedergebrannt, die meisten Straßen durch planloses Schürfen zerstört. Heute herrscht reges Treiben entlang der frisch geteerten Hauptstraße.

Diamanten, Sierra Leone, Blutdiamanten, Ein buntes Geschäftsleben erblüht in den Seitengassen der Stadt.

Händler preisen an ihren Ständen gebrauchte Schuhe und Kleider, Obst und Gemüse an; aus den Garküchen riecht es nach gebratenen Hühnern, Suppe und frischem Brot. In einfachen Werkstätten zimmern und polstern junge Handwerker Möbel, schweißen Zäune und Pforten zusammen, reparieren alte Autos und Motorräder. Immer wieder laufen Schulkinder in Uniformen vorbei; die Geburtenrate von 4,5 Kindern pro Frau gehört zu den höchsten der Welt.

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Straßen- und Markplatzleben in Koidu, Sierra Leone

Heute muss ich alle Steine, die ich den Schürfern abkaufe, genau registrieren.Alhaji Kahba Ceesay, Diamantenhändler

Auslöser dieser Entwicklung ist – ausgerechnet – die wachsende Bürokratie des Landes. Die Mitarbeiter der neuen National Minerals Agency sind dabei, den Diamantenraubbau Schritt für Schritt unter staatliche Kontrolle zu bekommen. Das Mantra der Behörde ist auf jedes Formular gedruckt, auf jede Genehmigung und jede Bestätigung: „Transforming Sierra Leone’s Minerals Sector for a Better Sierra Leone“.

In der Praxis funktioniert das so: In einer Seitenstraße haben sich mehrere Diamantenhändler niedergelassen. Ihre Kontore sind schon von weitem an ihren farbenfrohen Schildern und Wandmalereien zu erkennen, die Diamantenschürfer bei der Arbeit zeigen. Hierher bringen Schürfer wie Kai Sa Thomas ihre Fundstücke. „Das Geschäft wird streng reglementiert“, erklärt Alhaji Kahba Ceesay, der seit den 1960er-Jahren in Koidu mit Diamanten handelt. „Heute muss ich alle Steine, die ich den Schürfern abkaufe, genau registrieren.“ Sobald er genügend der oft nicht einmal stecknadelgroßen Steine gekauft hat, verkauft er sie weiter an einen – ebenfalls zertifizierten – Händler. Ziel der Zettelwirtschaft ist es, auch noch den kleinsten Diamantensplitter gewinnbringend exportieren zu können.

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Stein auf Stein: Ebrahim Conteh ist 68 Jahre alt und Diamantenhändler in Koidu.

Auf dem Weltmarkt gelten seit 2003 die Regeln des Kimberley Process (KP). Dieser Pakt war die Antwort der Diamantenbranche auf die afrikanischen Bürgerkriege, die durch Blutdiamanten befeuert worden waren. Er soll verhindern, dass Diamantengeld in die Kassen von Kriegstreibern gerät. 110 Staaten haben sich diesen Regeln unterworfen, auch Sierra Leone ist Mitglied.

„Diamanten machen immer noch etwa ein Viertel unserer Exporte aus“, sagt Bergbau-Minister Manyeh. Steine ohne KP-Zertifikat finden auf dem Weltmarkt kaum noch Abnehmer. Die Nacfrage nach zertifizierten Steinen steigt jedoch kontinuierlich, für 2018 erwartet das Land einen Rekorderlös von mehr als 250 Millionen US-Dollar.

Während Handel und Export der Diamanten schon weitgehend transparent abläuft, gibt es bei der Förderung immer noch Verbesserungsbedarf. Laut Bergbaugesetz müssen sich die Schürfer ebenfalls registrieren und Lizenzen beantragen. Doch in einem Land, in dem zwei Drittel der Bevölkerung weder schreiben noch lesen können, kommt dieser Prozess nur langsam voran. Erst rund ein Fünftel aller Schürfer in der RegionKoidu würden über eine solche Lizenz verfügen, schätzt Mohamed Gaimba, Chef der National Minerals Agency in Koidu.

Wir brauchen Zeit, um den Übergang geschmeidig zu gestalten und niemandem die Existenzgrundlage zu rauben.Mohamed Gaimba, Chef der National Minerals Agency in Koidu

Auch wenn Gaimba jeden Tag sechs Kontrolleure ausschickt, schreckt die Regierung vor einem allzu strengen Vorgehen gegenüber den Schürfern zurück. „Wir brauchen Zeit, um den Übergang geschmeidig zu gestalten und niemandem die Existenzgrundlage zu rauben“, sagt der Beamte. Wenn ein Subsistenz-Schürfer von den Kontrolleuren erwischt wird, kommt er meistens mit einer Verwarnung davon.

An unbedenklichen Diamanten ist nicht zuletzt auch der Konzern De-Beers interessiert, der etwa ein Drittel des weltweiten Diamantenhandels kontrolliert. Im März 2018 startete der Konzern ein Pilotprogramm, das die Transparenz der Versorgungskette weiter verbessern soll und nebenbei ein paar kostspielige Zwischenhändler eliminiert.

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Abbaustelle für Diamanten: Wie ein Gewinde schraubt sich das Loch in die Erde.

Digitalisierte Diamanten

Programmleiter Christian Richmond hat dazu Gem-Fair entwickelt. Mithilfe einer App wird jeder gefundene Diamant gleich an der Fundstelle registriert, mit seinen GPS-Datenregistriert, fotografiert und gewogen. Der Finder markiert auch Farbe, Reinheit und Form des gefundenen Steins. Dann packt er ihn in einen versiegelbaren Plastikbeutel, der mit einem Strichcode versehen ist. Der Schürfer hat nun das Recht, den Diamanten an jeden Händler zu verkaufen.

„Wenn er aber damit zu uns kommt, werden wir ihm den bestmöglichen Preis zahlen“,sagt Richmond. Das Team von DeBeers sitzt in einer pompösen Villa am Rande von Koidu. Zwei erfahrene Aufkäufer warten hier auf die Schürfer, um die Diamanten zu bewerten. Sie scannen die Rohsteine ein, dann kalkuliert der Rechner, nach welchem Muster der Stein geschliffen werden sollte, um den höchsten Preis zu erzielen. „Niemand sonst in Koidu verfügt über diese Ausrüstung“, sagt Richmond. „Da wir die Diamanten selbst exportieren, können wir ohne die Margen der Zwischenhändler kalkulieren und wirklich faire Preise anbieten.“

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Noch am Fundort werden die Rohdiamanten vermessen, ihre GPS-Koordinaten dokumentiert und der jeweilige Finder fotografiert. Das Verfahren soll den legalen Handel stärken.

Wir müssen keine Schikanen der Regierung befürchten und können die Diamanten verkaufen, an wen wir wollen. Das ist ein gutes Gefühl.Mohamed Gaimba, Chef der National Minerals Agency in Koidu

Neubeginn

Zu Richmonds Lieferanten gehören seit kurzem die Brüder Ellie und Mohamed Safia. Vor einem Jahr haben sie eine Lizenz für einen 200 mal 200 Meter großen Claim bekommen. Inzwischen haben 40 Arbeiter die obere Bodenschicht abgetragen: Jetzt klafft eine rotbraune Wunde in der sattgrünen tropischen Vegetation, die ringsum wie ein Teppich die hügelige Landschaft bedeckt.

Sierra Leone – UCC Orphanage e.V.

„In diesen Schichten könnten Diamanten vorkommen“, sagt der 58-jährige Ellie, der jüngere der beiden Brüder. Während des Bürgerkriegs flohen die Safias nach Guinea – und verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Nach der Rückkehr mussten sie wieder ganz unten anfangen, schürften 15 Jahre ohne Lizenz. Nun sind sie offizielle Claim-Besitzer. „Wir müssen keine Schikanen der Regierung befürchten und können die Diamanten verkaufen, an wen wir wollen“, sagt Mohamed. „Das ist ein gutes Gefühl.“

Ihre Arbeiter werden in der Früh und am Abend verpflegt: Es gibt Reis und Gemüse. Und sonst? Geld wird erst ausgezahlt, wenn die Arbeiter einen Edelstein finden. Ihr Anteil am Gewinn beträgt rund 30 Prozent. „Wir haben einfach nicht genug Kapital, um die Arbeiter regelmäßig und im Voraus zu entlohnen“, erklärt Ellie. Und obwohl in den letzten drei Monaten wegen heftigen Regens nicht gearbeitet werden konnte, sind die Brüder zuversichtlich, was die Entwicklung ihres Unternehmens betrifft. Das liegt auch an Gem-Fair.

„Die Registrierung der Diamanten per App ist zwar etwas kompliziert“, sagt Mohamed, „aber wenn wir einen guten Preis für die Steine bekommen, werden wir alles lernen.“ Insgesamt jedoch sinkt die Bedeutung der händisch schuftenden Schürfer in Sierra Leone. Noch vor zehn Jahren holten sie rund 80 Prozent aller im Land gefundenen Edelsteine aus dem Boden. Heute liegt ihr Anteil bei 20 Prozent.

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Die andere Seite der Suche

Das Herz der moderne Diamantenindustrie schlägt neuerdings am südlichen Rand von Koidu, verborgen hinter den „Koidu-Bergen“, wie Anrainer die grauen Abraumhalden sarkastisch nennen. Hier gräbt seit 2003 ein internationales Team der Firma Octéa mit hochmodernen Fördermethoden nach Diamanten; die Anlage kann bis zu 180 Tonnen Material pro Stunde verarbeiten. Zuerst buddelten die Diamantenjäger dafür im Tagbauverfahren einen aktuell 256 Meter tiefen Krater in den Boden. Dann sprengten sie einen 6,5 Kilometer langen Stollen in den Fels, der die Mineure direkt zu einem Schatz führt: einem erkalteten Vulkanschlot. Vor 100 Millionen Jahren ist hier Magma zu Kimberlit erstarrt – und mitten in diesem Gestein: Diamanten.

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Seit Anfang 2018 karren riesige Lkws Tag und Nacht das abgebaute Kimberlit an die Oberfläche, 40 Tonnen pro Fahrt. „Aus jeder Tonne Kimberlit gewinnen wir im Schnitt 0,45 Karat an Diamanten“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Miles van Eeden, ein Geologe. „Das ist ein sehr guter Wert. In vielen südafrikanischen Minen beträgt er nur 0,2 bis 0,3 Karat.“

Seit die Bergleute unter Tage arbeiten, stieg die Ausbeute auf 30.000 bis 40.000 Karat pro Monat; diese Menge hat einen Marktwert von 7,5 bis 12 Millionen Dollar. Außerdem muss die Mine nicht mehr bei jeder Sprengung die benachbarten Häuser räumen, wie das zu Zeiten des Tagbaus noch notwendig war. „Damals mussten alle Menschen im Umkreis von 500 Metern jedes Mal ihre Häuser verlassen – und das drei-bis viermal pro Woche“, erinnert sich van Eeden. „Klar, dass die Leute ziemlich verärgert waren.“ Etwa 600 Familien mussten permanent umgesiedelt werden, das sorgte für noch mehr Unmut.

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So winzig ist das Glück: Geschürft wird für kleinste Erträge.

Wissenstransfer

Heute arbeiten rund 1.000 Menschen für die Koidu Mine, nur rund 800 sind einheimische Bergarbeiter. „Wir brauchen ausländisches Know-how, denn in Sierra Leone gibt es keine Spezialisten für unterirdischen Bergbau“, sagt van Eeden. „Jetzt bilden wir lokale Fachkräfte aus, die nach und nach diese Jobs übernehmen werden.“ Schon heute gehören die von der Mine gezahlten Löhne zu den höchsten in Koidu. Die meisten Arbeiter ernähren davon ihre Großfamilien und stärken die Kaufkraft in der Minenstadt.

Komba Sam, der im Frühjahr 2018 gewählte Bürgermeister von Koidu, weiß über die Bedeutung von Arbeitsplätzen, ist aber dennoch nicht zufrieden. „Die Mine bringt der Stadt mehr Nachteile als Vorteile“, schimpft der 32-jährige Politiker, der schon als Student gegen die Mine demonstriert hat. Viele Familien seien aus ihren Häusern vertrieben worden, der Grundwasserspiegel sinke, die Umwelt werde zerstört, wettert Sam. Vor allem aber: „Die Mine zahlt keine Grundsteuer.“

Schon sein Vorgänger im Amt hatte die Mine auf Nachzahlung von Grundsteuer verklagt, aber er hat vor Gericht verloren. Man erfülle minutiös alle Verpflichtungen, die dem Unternehmen vom Staat auferlegt wurden, ließ Octéa damals verlauten. Insgesamt überwies die Holding 2015 rund acht Millionen Dollar an Lizenzabgaben, drei Millionen Dollar an anderen Steuern und zahlte 600.000 Dollar in den staatlichen Gemeindefonds. Zudem habe die Holding in den Jahren 2013 bis 2015 fast 20 Millionen Dollar für das Umsiedlungsprogramm gezahlt.

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Eine Schule in der Diamanten-Region: Die Edelsteine bringen Bildung, wenn ihr Erlös gerecht verteilt wird.

„Die Klagen des Bürgermeisters sind nicht in Ordnung“, wehrt sich Phillip Sorboeh, der für die Zusammenarbeit der Mine mit den Gemeinden zuständig ist. Die Firma habe ja außerdem noch eine Klinik eingerichtet, in der die Minenarbeiter und deren Familien kostenlos versorgt werden. Noch dazu habe sie sechs Schulen gebaut – fünf Grundschulen und eine Highschool –, eine Polizeistation und ein Gesundheitszentrum. Die neuen Häuser für die umgesiedelten Familien seien ohne Ausnahme größer und besser als die alten. Sorboeh: „Es gibt Leute, die in einer Lehmhütte gewohnt haben und nun schimpfen, weil es in ihrem neuen Ziegelhaus kein Bad mit Spülklosett gibt.“

Abgesehen von solchen eher lokalen Scharmützeln bringt die Professionalisierung des Diamantenabbaus noch ein weiteres Risiko mit sich und zwar, dass das Land weiterhin völlig abhängig bleibt vom Abbau und Export seiner Rohstoffe – und dadurch auch in den kommenden Jahrzehnten die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftszweige verpasst.

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Ein Diamant unter der Lupe:Die Reinheit entscheidet den Wert des Steins.

Die Gier hat schon bei vielen Menschen die niedrigsten Instinkte geweckt.Kai Sa Thomas, Diamantenschürfer

Denn trotz aller neuen Regularien bleibt das Geschäft mit Diamanten anfällig für Korruption, diese Lektion hat im Vorjahr das ganze Land gelernt. Damals fanden Schürfer im Dorf Kordyardu einen 709 Karat schweren Diamanten. Sie übergaben ihn ihrem Pastor Emmanuel Momoh, der den Edelbrocken bei der Regierung ablieferte. Diese ließ den Diamanten auf einer Auktion in New York für 6,5 Millionen Dollar versteigern und zahlte dem Pastor 2,6 Millionen Dollar Finderlohn – eine zu verführerische Summe: Emmanuel Momoh kehrte nicht nach Kordyardu zurück. Manche wollen ihn in einem teuren Wagen in Freetown gesehen haben, andere behaupten, er hätte sich ins Ausland abgesetzt.

Auch Kai Sa Thomas kennt diese Geschichte. „Die Gier hat schon bei vielen Menschen die niedrigsten Instinkte geweckt“, sagt der Schürfer. Es ist Nachmittag, er hockt vor seinem Haus, das er selbst nach dem Krieg am Stadtrand gebaut hat. Seine Frau Kumba entfacht gerade das Herdfeuer, um auf der Veranda Reis für das Abendessen zu kochen.

Fünf Kinder und ein Enkel wohnen noch im Haus. Ihre einzigen Möbel sind zwei selbst gezimmerte Betten mit Schaumstoffmatratzen. Der Stolz der Familie Thomas liegt anderswo: Drei der Kinder gehen in Freetown zu Schule. „Ich will, dass sie einen guten Beruf erlernen und ihr Leben nicht mit der Suche nach Diamanten vergeuden“, sagt Thomas. „Denn das Schürfen, wie ich es mein Leben lang betrieben habe, hat keine Zukunft.“

Das kleine Diamanten-ABC

Ein Brillant ist auch nur ein Diamant, allerdings in eine spezielle Form geschliffen. Diese geht auf den belgischen Mathematiker Marcel Tolkowsky zurück: Er hatte den Schliff zur Maximierung der Wirkung von Diamanten entwickelt.

  • Himmlische Herkunft: Diamanten entstehen in 150 bis 660 Kilometer Tiefe bei Temperaturen von rund 1.200 Grad Celsius. Der Rohstoff dafür, Kohlenstoff, stammt meist aus der Zeit, als sich die Erde aus den im All herumschwirrenden Elementen zusammenballte.
  • Preisentwicklung: Noch im frühen Mittelalter waren Diamanten fast wertlos, weil es keine Methoden gab, sie zu schleifen. Im Vorjahr wurde ein 180 Gramm schwerer Stein um 40 Millionen Dollar verkauft.
  • Voll die Härte: Diamant ist die härteste natürliche Substanz. Bearbeiten lässt sie sich nur mit diamant-besetzten Werkzeugen und unter besonderer Berücksichtigung ihrer Kristallstruktur.

Diamanten in Sierra Leone

  • Ein Drittel der Bevölkerung von Sierra Leone ist direkt oder indirekt vom Diamantenabbau abbhängig.
  • Vier der größten je entdeckten 20 Diamanten der Welt stammen aus Sierra Leone.
  • 4,9 Prozent beträgt das durchschnittliche jährliche Wirtschaftswachstum in Sierra Leone seit 2009.
  • Fünf Länder sich schlechter gereiht im UN Human Develoment Index – Sierra Leone belegt Platz 184.
  • 104 Millionen Dollar beträgt der Wert, der im Jahr 2017 aus Sierra Leone exportierten Diamanten.
  • 968,9 Karat hatte der viertgrößte Diamant der Welt, der „Star of Sierra Leone“.

Quelle/Terra Mater Magazin.


Menschenrechte: Albinismus „entmystifizieren“ und Diskriminierung beenden sagt UN-Chef

© UNICEFLucas und sein Bruder haben beide Albinismus, was ihre Haut sehr empfindlich macht, ihr Sehvermögen verschlechtert und ihr Aussehen ein wenig von ihren Brüdern und Schwestern unterscheidet.    12. Juni 2021Menschenrechte

Menschenrechte: Albinismus „entmystifizieren“ und Diskriminierung beenden sagt UN-Chef 

Am Sonntag, dem Internationalen Tag des Bewusstseins für Albinismus, bekräftigte der UN-Chef seine„Solidarität mit Personen mit Albinismus“. 

Menschenrechte,- Albinismus, eine seltene, nicht ansteckende, genetisch vererbte Erkrankung, die sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftritt, zeigt sich als Mangel an Melaninpigmentierung in Haar, Haut und Augen, was zu einer Anfälligkeit für Sonne und helles Licht führt. 

Infolgedessen sind fast alle Menschen mit Albinismus sehbehindert und anfällig für Hautkrebs.

Generalsekretär António Guterres sagte, dass das diesjährige Thema „Stärke jenseits aller Chancen“ die „Belastbarkeit, Ausdauer und Errungenschaften“ von Menschen mit Albinismus angesichts allgegenwärtiger „Missverständnisse, Diskriminierung und Gewalt“ widerspiegele.  

Ein Rampenlicht leuchten 

Während die Zahlen variieren, schätzt die UNO, dass in Nordamerika und Europa einer von 17.000 bis 20.000 Menschen irgendeine Form von Albinismus hat, aber in Afrika südlich der Sahara ist die Zahl höher.  

Einer von 1.400 Tansaniern hat die Krankheit, und in Simbabwe und ausgewählten Bevölkerungsgruppen anderer spezifischer ethnischer Gruppen im südlichen Afrika steigt die Prävalenz auf bis zu einer von 1.000. 

Zutiefst missverstanden, sozial und medizinisch, sind Menschen mit Albinismus weltweit vielfältigen Formen der Diskriminierung ausgesetzt.  

Sie sind oft Gegenstand abergläubischer Überzeugungen und Mythen, die nicht nur ihre Marginalisierung und soziale Ausgrenzung fördern, sondern auch zu verschiedenen Formen von Stigmatisierung, Diskriminierung und Gewalt führen. 

Weltweit existieren noch einige Jahrhunderte alte irrige Mythologien in kulturellen Einstellungen und Praktiken, die die Sicherheit und das Leben von Menschen mit Albinismus ständig gefährden.  

„Trotz dieser Hindernisse für Wohlbefinden und Sicherheit arbeiten die Leiter von Organisationen, die Personen mit Albinismus vertreten, weiterhin hart daran, die Schwächsten zu unterstützen“, sagte Guterres. 

Schützen Sie Personen mit Albinismus  

Bedeutende Verpflichtungen, wie der Aktionsplan gegen Albinismus in Afrika und die Arbeit des unabhängigen UN-Experten für Albinismus zur Förderung der Rechte von Menschen mit Albinismus, haben den UN-Chef ermutigt, dass Menschen mit dieser Erkrankung „zunehmend ihren rechtmäßigen Platz in der Welt einnehmen“. Entscheidungsplattformen weltweit“. 

In Anbetracht der „tiefen Notwendigkeit, den Zustand zu entmystifizieren und Diskriminierung zu beenden“, räumte er jedoch ein, dass „viel zu tun bleibt“. 

Der Generalsekretär forderte alle Nationen und Gemeinschaften auf, „die Menschenrechte aller Menschen mit Albinismus zu schützen und zu erfüllen und die notwendige Unterstützung und Fürsorge zu leisten“.

Aufnahme

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, stimmte in ihrer Erklärung zu diesem Tag dem Ruf des UN-Chefs nach Schutz zu.

Da die Pandemie die Herausforderungen für Menschen mit Albinismus verschärft, wies sie darauf hin, dass sie in einigen Ländern “mit Namen wie ‘Corona’ und ‘ COVID-19 ‘ beschmiert ” wurden und einige sogar “aus ihren Gemeinschaften verbannt” wurden “.

„Ich fordere die Staaten und die internationale Gemeinschaft auf, weiterhin Partnerschaften mit Personen mit Albinismus und Organisationen, die sie vertreten, aufzubauen und zu stärken, um sicherzustellen, dass sie in die sie betreffende Entscheidungsfindung einbezogen werden und ihren Genuss aller Menschenrechte zu fördern“, sagte Frau .Bachelet.

Klicken Sie hier für das Video-Statement des Hohen Kommissars.

Was ist was

Was ist Albinismus?

Albinismus ist ein seltener, nicht ansteckender, genetisch vererbter Unterschied, der bei der Geburt vorhanden ist. Bei fast allen Arten von Albinismus müssen beide Elternteile das Gen zur Weitergabe tragen, auch wenn sie selbst keinen Albinismus haben. Die Erkrankung tritt bei beiden Geschlechtern unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit und in allen Ländern der Welt auf. Albinismus führt zu einem Mangel an Pigmentierung (Melanin) in Haaren, Haut und Augen, was zu einer Anfälligkeit für Sonne und helles Licht führt. Infolgedessen sind fast alle Menschen mit Albinismus sehbehindert und anfällig für Hautkrebs. Es gibt keine Heilung für das Fehlen von Melanin, das für den Albinismus von zentraler Bedeutung ist.

Während die Zahlen variieren, wird geschätzt, dass in Nordamerika und Europa 1 von 17.000 bis 20.000 Menschen irgendeine Form von Albinismus hat. Die Erkrankung ist in Afrika südlich der Sahara viel häufiger anzutreffen, wobei Schätzungen zufolge 1 von 1.400 Menschen in Tansania betroffen sind und eine Prävalenz von bis zu 1 von 1.000 für ausgewählte Bevölkerungsgruppen in Simbabwe und für andere spezifische ethnische Gruppen im südlichen Afrika gemeldet wird.

Gesundheitliche Herausforderungen von Menschen mit Albinismus

Der Mangel an Melanin bedeutet, dass Menschen mit Albinismus sehr anfällig für die Entwicklung von Hautkrebs sind. In einigen Ländern stirbt die Mehrheit der Menschen mit Albinismus im Alter zwischen 30 und 40 Jahren an Hautkrebs. Hautkrebs ist in hohem Maße vermeidbar, wenn Menschen mit Albinismus ihr Recht auf Gesundheit genießen. Dazu gehört der Zugang zu regelmäßigen Gesundheitschecks, Sonnencreme, Sonnenbrillen und Sonnenschutzkleidung. In einer beträchtlichen Anzahl von Ländern sind diese lebensrettenden Mittel für sie nicht verfügbar oder unzugänglich. Folglich waren und sind Menschen mit Albinismus im Bereich der Entwicklungsmaßnahmen „am weitesten zurückgeblieben“. Daher sollten sie im Sinne der Ziele für nachhaltige Entwicklung gezielt für Menschenrechtsinterventionen eingesetzt werden .

Menschen mit Albinismus haben aufgrund eines Melaninmangels in Haut und Augen oft eine bleibende Sehbehinderung. Sie werden auch aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert; als solche sind sie häufig mehrfacher und sich überschneidender Diskriminierung aufgrund von Behinderung und Hautfarbe ausgesetzt.

Menschen mit Albinismus und Menschenrechten

Menschen mit Albinismus sind weltweit mehreren Formen der Diskriminierung ausgesetzt. Albinismus wird immer noch zutiefst missverstanden, sozial und medizinisch. Das körperliche Erscheinungsbild von Menschen mit Albinismus ist oft Gegenstand irriger Überzeugungen und von Aberglauben beeinflusster Mythen, die ihre Marginalisierung und soziale Ausgrenzung fördern. Dies führt zu verschiedenen Formen von Stigmatisierung und Diskriminierung.

In einigen Gemeinschaften gefährden falsche Überzeugungen und Mythen, die stark vom Aberglauben beeinflusst sind, die Sicherheit und das Leben von Menschen mit Albinismus ständig. Diese Überzeugungen und Mythen sind Jahrhunderte alt und in kulturellen Einstellungen und Praktiken auf der ganzen Welt präsent.

Unabhängiger Sachverständiger der Vereinten Nationen für den Genuss der Menschenrechte durch Personen mit Albinismus

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat 2013 eine Resolution ( A/HRC/RES/23/13 ) verabschiedet, in der es darum geht, Angriffe und Diskriminierung von Menschen mit Albinismus zu verhindern. Darüber hinaus hat der Rat als Reaktion auf die Forderung zivilgesellschaftlicher Organisationen, Menschen mit Albinismus als eine spezifische Gruppe mit besonderen Bedürfnissen zu betrachten, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, das Mandat des Unabhängigen Sachverständigen für die Wahrnehmung der Menschenrechte durch Menschen mit Albinismus geschaffen . Im Juni 2015 ernannte der Menschenrechtsrat Frau Ikponwosa Ero zur ersten unabhängigen Expertin für den Genuss der Menschenrechte durch Menschen mit Albinismus.

Gewalt und Diskriminierung von Personen mit Albinismus

Obwohl berichtet wurde, dass Menschen mit Albinismus weltweit diskriminiert und stigmatisiert werden, sind Informationen über Fälle von körperlichen Angriffen auf Menschen mit Albinismus hauptsächlich aus Ländern in Afrika verfügbar.  

Menschen mit Albinismus sind in den Regionen, in denen die Mehrheit der Bevölkerung relativ dunkelhäutig ist, stärkeren Formen von Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Mit anderen Worten führt ein höherer Kontrast bei der Pigmentierung oft zu einem höheren Grad an Diskriminierung. Dies scheint in einigen afrikanischen Ländern südlich der Sahara der Fall zu sein, in denen der Albinismus von Mythen und gefährlichen und irrigen Überzeugungen umhüllt ist. Die Zahlen zu Verstößen gegen Personen mit Albinismus sind aufschlussreich. In den letzten zehn Jahren wurden in 28 Ländern Afrikas südlich der Sahara Hunderte von Angriffen und Tötungen von Personen mit Albinismus gemeldet. Die Angriffe haben mehrere Grundursachen, darunter Unwissenheit, langjährige Stigmatisierung, Armut und – ganz abscheulich – schädliche Praktiken, die von der Manifestation des Glaubens an Hexerei ausgehen.

Die Art und Weise, in der sich die Diskriminierung von Personen mit Albinismus manifestiert, und ihre Schwere sind von Region zu Region unterschiedlich. In der westlichen Welt, einschließlich Nordamerika, Europa und Australien, besteht die Diskriminierung oft darin, dass Kinder mit Albinismus beschimpft, ständig gehänselt und gemobbt werden. Aus anderen Regionen wie Asien, Südamerika und dem Pazifik usw. liegen nur wenige Informationen vor. Einige Berichte weisen jedoch darauf hin, dass Kinder mit Albinismus in China und anderen asiatischen Ländern von ihren Familien verlassen und abgelehnt werden.

Quelle/unnews/ohchr.org


Ex Pressesprechern Von FC Dynamo Brest auf freien Fuß.

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“Die Heizung wurde in der Zelle ausgeschaltet, sie schliefen auf dem Boden.” Olga Khizhinkova berichtete über die Haftbedingungen.

Belarus’,- Sehr glücklich, dass Miss Belarus 2008 und ehemalige Pressesprecherin des FC Dynamo Brest Volha Khizhynkova heute nach 42 Tagen Haft wegen Teilnahme an friedlichen Protesten freigelassen wurde.

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Die Bedingungen ihrer Inhaftierung waren unmenschlich. Der Staatsterror in Belarus muss gestoppt werden das schreibt Sviatlana Tsikhanouskaya in ihr Twitter über “Miss Belarus

Sie wurde während einer Kundgebung am 8. November festgenommen. Sie verbrachte drei Tage im Gefängnis und wartete auf den Prozess. Am 11. November wurde sie zu 12 Tagen Gefängnis verurteilt. Am nächsten Tag fand ein weiterer Prozess statt, der den vorherigen Satz um weitere 15 Tage verlängerte – für die Teilnahme am Marsch am 11. Oktober.

Durch die Entscheidung des dritten Gerichts wurde Volha Khizhynkova zu weiteren 15 Tagen verurteilt. Infolgedessen betrug die Haftdauer insgesamt 42 Tage.

Olga Khizhinkova nach ihrer Freilassung

Am Vorabend ihrer Freilassung wurde sie vom Minsker Gefängnis in die Akrestsinstraße in ein Untersuchungsgefängnis in Schodschina gebracht. Olga wurde drei Stunden früher freigelassen als im Bericht angegeben.

Nach ihrer Freilassung sprach die Tut.by-Journalistin Alyaksandra Kvitkevich, die zuvor 10 Tage mit Khizhynkova in derselben Zelle verbracht hatte, mit ihr .

“Sag mir, wie geht es dir?”

– Nun, sehr gut, ich bin unter meinen Freunden. Ich hatte keine Ahnung, dass ich so viele davon hatte (lacht).

– Wie waren die letzten drei Wochen?

– Ich war in einer Zelle mit den Mädchen, die unter demselben Artikel saßen. Nach Ihrer Abreise wurden wir von einer Russin untergebracht, die versucht wurde, auf Instagram zu speichern. Sie hatte 15 Tage Zeit [Sprechen Sie über eine Russin, die auf Instagram ein Video über Sicherheitsbeamte geteilt hat]. Vor einer Woche wurde die Heizung in unserer Zelle ausgeschaltet und das Fenster blies die ganze Zeit. Wir reparierten den Wasserhahn und die Toilette und nahmen dann die Matratze, ohne es zu erklären.

Wir schliefen auf dem Boden, legten uns auf ihre Decken und wickelten uns in Kleidung. Ich trug zwei T-Shirts, zwei Golfplätze, drei Fahrräder – das war alles. Eine Frau entwickelte eine Blasenentzündung.

– Wie haben sie Ihren plötzlichen Transfer nach Zhodzina erklärt?

Nein, nur transportiert. Im Vergleich zu Akrestsin Zhodzina war ich angenehm überrascht. Es ist klar, dass die Regeln in diesen beiden Einrichtungen gleich streng sind. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie nicht beleidigt werden, wenn Sie in Zhodzina nicht gegen sie verstoßen.

– Wirst du das Land nicht verlassen?

“Ich will nicht.” Ich möchte hier leben, ich habe viele Freunde hier, ich wusste nicht einmal, wie viele. Ich denke nicht einmal darüber nach, ich liebe mein Land, ich möchte hier leben und arbeiten.

Olga Khizhinkova wurde von Verwandten und Freunden getroffen

Olga Khizhinkova wurde von Verwandten und Freunden getroffen

Quelle//https://t.me/tutby_official

EU-Sanktionen gegen die belarussischen Behörden können bis Ende August verabschiedet werden.

EU-Sanktionen gegen die belarussischen Behörden können bis Ende August verabschiedet werden

Die Folgen der Präsidentschaftswahlen in Belarus und die Reaktion der EU, einschließlich einer möglichen Wiederaufnahme der Sanktionen, werden auf einem informellen Treffen der EU-Außenminister vom 27. bis 28. August in Berlin erörtert. Dies wurde TASS am Dienstag von einer diplomatischen Quelle in Brüssel gemeldet.

“Die Situation in Belarus und die Reaktion der EU, einschließlich der Wiederaufnahme der Sanktionen, werden auf einem informellen Treffen der Außenminister vom 27. bis 28. August in Berlin erörtert”, sagte die Quelle. “Intensive Konsultationen zwischen allen EU-Ländern zur Lage in Belarus sind im Gange.”

SIEHE AUCH:Bundesaußenminister: Die EU wird ernsthaft über Sanktionen gegen Minsk diskutieren

Laut der Quelle haben jetzt “eine Reihe von EU-Ländern die Wiederaufnahme der EU-Sanktionen gegen die Führung von Belarus eingeleitet, darunter Präsident Lukaschenko und die Leiter der Strafverfolgungsbehörden, die für die interne Repression verantwortlich sind”.

SIEHE AUCH:Khalezin: Es wird beispiellose Sanktionen geben, die Teile von Lukaschenkos Macht schockieren werden

Lange Zeit – von 2004 bis 2016 – gab es ein Regime verbotener Maßnahmen gegen die Führung von Belarus und sein Gefolge, das wegen Verletzung der Grundsätze der Demokratie und der Menschenrechte verhängt wurde.

“Dieses Format kann wiederhergestellt werden”, sagte die Quelle.

Die Europäische Kommission hat bestätigt

Dieses Szenario wurde wiederum vom Vertreter des außenpolitischen Dienstes der EU, Peter Stan, bei einem Briefing in Brüssel bestätigt:

“Die Außenminister werden Ende August ein informelles Treffen abhalten, um die Situation in Belarus zu erörtern.”

Auf die Möglichkeit von Sanktionen angesprochen, betonte er, dass “alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, aber zunächst eine vollständige Analyse der Situation erforderlich ist”.

Peter Stan sagte auch, dass die EU “begründete Zweifel” an der Richtigkeit der Stimmenzahl habe. Ihm zufolge beruhen diese Zweifel nur auf den Informationen unabhängiger Beobachter in Belarus, da OSZE-Beobachter nicht in das Land dürfen.

EU-Außenpolitiker Josep Borel schrieb zuvor auf Twitter, dass die EU-Außenminister jetzt nach den Präsidentschaftswahlen eine Erklärung zur Lage in Belarus vorbereiten.SIEHE AUCH:US-Außenminister Michael Pompeo: Die Wahlen in Belarus waren nicht frei und fair

Die EU und die NATO haben die Aktionen der Sicherheitskräfte verurteilt.

Am Montag gaben die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, der Sprecher des Europäischen Parlaments, David Sassoli, der EU-Außenminister Giuseppe Borel und der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ähnliche und bedeutungslose Erklärungen in Belarus ab. Behandlung von Demonstranten bei der Niederschlagung von Kundgebungen in der Nacht nach den Präsidentschaftswahlen.

Die Leiter der EU-Institutionen forderten außerdem “die Veröffentlichung realer Daten zu den Abstimmungsergebnissen”. Die Europäische Volkspartei, die größte supranationale politische Partei der EU, forderte Sanktionen gegen die belarussische Führung und die Wiederaufnahme der Unterstützungsprogramme der belarussischen Zivilgesellschaft aus Brüssel. (bearbeitet)


Griechische Soldaten töteten syrischen Migranten an der türkisch-griechischen Grenze, Untersuchung sagt.

Greek soldiers secure a train station near Turkey's Pazarkule border crossing, in Kastanies, Greece March 8, 2020. (Reuters File Photo)

 Griechische Soldaten sichern einen Bahnhof in der Nähe des türkischen Grenzübergangs Pazarkule in Kastanies, Griechenland 8. März 2020. (Reuters Dateifoto)

Griechische Soldaten töteten syrischen Migranten an der türkisch-griechischen Grenze, Untersuchung sagt.

ISTANBUL,- Ein an der türkisch-griechischer Grenze getöteter Syrer wurde wahrscheinlich von griechischen Soldaten erschossen, und türkische Soldaten waren nicht an dem Vorfall beteiligt, wie eine aktuelle Untersuchung ergab.

Mohammed al-Arab, 22, wurde an der Grenze getötet, nachdem die Türkei im März die Tore nach Europa geöffnet hatte.

Die dreimonatige Untersuchung der in London ansässigen Forensic Architecture habe ergeben, dass griechische Soldaten den Mann erschossen hätten, berichtete die Financial Times.

“Es ist sehr wahrscheinlich, dass er von griechischen Soldaten erschossen wurde, und sehr unwahrscheinlich, dass er von türkischen Soldaten erschossen wurde”, hieß es in dem FT-Bericht unter Berufung auf den Forschungskoordinator Stefanos Levidis.

Zuvor hatte Der Türkei-Forschungsdirektor von Amnesty, Andrew Gardner, gesagt, es sei nicht bestätigt worden, wer die Schüsse abgefeuert habe, die die Migranten und Flüchtlinge töteten, aber sie seien in Gebieten getroffen worden, in denen griechisches Sicherheitspersonal anwesend sei. Er forderte die griechischen Behörden auf, die Verantwortlichen zu finden.

Amnesty erklärte, die griechischen Bemühungen, die Migranten und Flüchtlingsbewegungen zu unterdrücken, umfassten den Einsatz von scharfer Munition.

Griechenland wies Amnestys Konto zurück.

“Griechenland bestreitet kategorisch den Bericht von Amnesty International Türkei, in dem Vorwürfe angeführt werden, die bereits von den griechischen Behörden offiziell zurückgewiesen wurden. Griechenland hat nie scharfe Munition eingesetzt”, sagte ein Regierungsvertreter in Athen.

Im März kündigten die türkischen Behörden an, den Zustrom von Migranten, die nach Europa gelangen wollten, nicht mehr zu verhindern.

Die Entscheidung fiel, nachdem Truppen des Regimes von Baschar Assad 34 türkische Soldaten im nordwestlichen syrischen Idlib getötet hatten. Die türkischen Soldaten wurden in die Region entsandt, um die zivilbevölkerung vor Ort im Rahmen eines Abkommens von 2018 mit Russland zu schützen, nach dem Aggressionen verboten sind.

Die Türkei beherbergt bereits mehr als 3,5 Millionen Migranten allein aus Syrien, mehr als jedes andere Land der Welt.

Die Nation hat wiederholt beklagt, dass Europa seine Versprechen, Migranten und Flüchtlingen zu helfen und weitere Migrationswellen einzudämmen, nicht eingehalten hat.

Griechenland wurde für seine Praktiken gegen Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende kritisiert, darunter ein “geheimer Ort” an der Grenze zur Türkei, um Migranten einzusperren und auszuweisen.

Die griechische Regierung dementierte einen Bericht der New York Times, wonach die gesamte Grenzsicherung nach dem Gesetz erfolgt sei.

Die Times erklärte, sie habe die Existenz der Website durch Berichterstattung und forensische Analyse von Satellitenbildern bestätigt.

Sie befragte auch einen syrischen Mann, der behauptete, zu dem Ort in der Nähe des Grenzdorfes Poros gebracht worden zu sein.

Agence France-Presse (AFP) Teams waren auch in der Gegend zu der Zeit sah Soldaten Migranten auf Militärfahrzeuge setzen. Auch andere nicht gekennzeichnete Lieferwagen holten Migranten ab, die auf den Straßen unterwegs waren.

Auf die Frage nach dem Schicksal von Migranten, die nach der Überfahrt des Maritsa-Flusses nach Griechenland gefangen wurden, lehnte das Migrationsministerium einen Kommentar ab.

Griechische Einheimische und Menschen, die Zeit an der Grenze verbracht haben, haben diese Praxis bestätigt.

“Die Armee hat uns gebeten, Migranten zu transportieren. Jetzt machen sie es selbst”, sagte ein Anwohner, der seinen Namen nicht nennen wollte, der Nachrichtenagentur AFP.

Quelle//VON DAILY SABAH WITH AGENCIES/AFP

Über das Vorgehen der Israel am Tag der Annexion tauchen Fragen auf.

Das Beduinenlager von Jabal al-Baba im besetzten Westjordanland am Stadtrand von Jerusalem.

Das Beduinenlager von Jabal al-Baba im besetzten Westjordanland am Stadtrand von Jerusalem. FOTO: AFP

Über das Vorgehen der Israel am Tag der Annexion tauchen Fragen auf.

JERUSALEM,- Die Israelis warteten am Mittwoch (1. Juli) auf die Nachricht von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über seinen voraussichtlichen Plan, Teile des besetzten Westjordanlandes zu annektieren. Dies könnte zu regionalen Spannungen führen.

Seine Koalition hat den 1. Juli als Datum festgelegt, ab dem sie mit der Umsetzung des Friedensvorschlags von US-Präsident Donald Trump für den Nahen Osten beginnen kann, der den Weg für die Annexion jüdischer Siedlungen im Westjordanland ebnet.

Aber Stunden vor dem von Herrn Netanjahu selbst auferlegten Auftaktdatum deuteten Anzeichen gegen eine wichtige politische Ankündigung hin, wobei der Premierminister und seine Verbündeten darauf hinwiesen, dass dramatische Maßnahmen nicht unmittelbar bevorstanden.

Die Palästinenser haben den Trump-Plan abgelehnt, sind aber bereit, Alternativen mit den Israelis zu besprechen.

“Wir werden nicht an einem Verhandlungstisch sitzen, an dem die Annexion oder der Trump-Plan vorgeschlagen werden”, sagte der hochrangige palästinensische Beamte Saeb Erekat am Dienstag gegenüber AFP.

“Es ist kein Plan, sondern ein Projekt zur Legitimation der Besetzung” palästinensischer Gebiete, sagte er.

Nach der Besetzung des Westjordanlandes und anderer palästinensischer Gebiete im Sechs-Tage-Krieg von 1967 annektierte Israel das arabische Ostjerusalem.

1981 geschah dies auch mit den Golanhöhen an der syrischen Grenze.

Viele der rechten Anhänger von Herrn Netanjahu haben Hoffnung auf ähnliche Maßnahmen in Teilen des Westjordanlandes geäußert, wo 450.000 Israelis zusammen mit 2,8 Millionen Palästinensern in jüdischen Siedlungen leben, die nach internationalem Recht als illegal gelten.

Einige Siedler lehnen jedoch Bestimmungen im Trump-Plan ab, die die Schaffung eines palästinensischen Staates an der Grenze zu Israel fordern.

Die zentristischen Koalitionspartner von Herrn Netanjahu haben ebenfalls den Trump-Plan gelobt, jedoch bei der Umsetzung zur Vorsicht gedrängt und die Bedeutung der regionalen Stabilität hervorgehoben.

Quelle/AFP/straitstimes.com

Spannungen zwischen Indien und China.

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Spannungen zwischen Indien und China, Satellitenbilder zeigen chinesische Strukturen am Kollidierungsort Ladakh.

Indien China,- Neue Bilder, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, zeigten, dass China in der Nähe des Ortes eines tödlichen Grenzzusammenstoßes mit Indien in der Region Ladakh neue Strukturen errichtet hat.

Indische und chinesische Militärkommandeure einigten sich am Montag darauf, nach dem Zusammenstoß am 15. Juni im Galwan-Tal, bei dem 20 indische Soldaten getötet wurden, an mehreren Orten entlang ihrer umstrittenen Grenze von einem wochenlangen Patt zurückzutreten.

Die Satellitenbilder, die neue Bauaktivitäten in der Woche nach dem brutalen Hand-zu-Hand-Kampf zeigen, unterstreichen die Herausforderung des Rückzugs und das Risiko, dass das Abkommen aufgrund überlappender Ansprüche im trockenen Gebiet immer noch auseinanderfallen könnte.

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Indien und China einigten sich am Montag darauf, sich nach dem Zusammenstoß vom 15. Juni in Ladakh von einem wochenlangen Patt an mehreren Orten entlang ihrer umstrittenen Grenze zurückzuziehen. Foto: Satellitenbild via Maxar Technologies

Die Bilder, die am Montag vom US-Raumfahrttechnologieunternehmen Maxar Technologies aufgenommen wurden, zeigen auf einer erhöhten Flussterrasse mit Blick auf den Galwan-Fluss scheinbar ausgedehnte chinesische Strukturen.

Indien sagt, dass das Gebiet, in dem die Strukturen entstanden sind, auf seiner Seite der schlecht definierten, nicht abgehobenen Linie der tatsächlichen Kontrolle oder der faktischen Grenze zwischen den beiden asiatischen Ländern liegt.

China sagt, dass das gesamte Galwan-Tal, das sich auf etwa 4.300 m befindet, sein Territorium ist und beschuldigt indische Truppen für die Auslösung der Zusammenstöße.

Die neue Aktivität umfasst getarnte Zelte oder überdachte Strukturen gegen den Fuß der Klippe, und eine kurze Entfernung, ein mögliches neues Lager im Bau mit Wänden oder Barrikaden. Das Camp war auf Bildern, die Reuters in der Vorwoche zur Verfügung gestellt wurden, nicht zu sehen.

Nathan Ruser, Ein Satellitendatenexperte am Australian Strategic Policy Institute, sagte, der Aufbau deute darauf hin, dass es wenig Anzeichen für eine Deeskalation gebe.

“Satellitenbilder aus dem Galwan-Tal am 22. Juni zeigen, dass ‘Disengagement’ wirklich nicht das Wort ist, das die (indische) Regierung verwenden sollte”, schrieb er in einem Post auf Twitter.

Auf indischer Seite sind verteidigungsbarrieren auf den neuesten Bildern zu sehen, die auf Denkbildern vom Mai nicht zu sehen waren. Ein indischer Vorwärtsposten scheint im Vergleich zu Bildern vor einem Monat zurückskaliert zu werden.

Chinas Außenministerium reagierte nicht sofort auf Bitten um Stellungnahme zu den offensichtlichen Aktivitäten.

Auch Indiens Verteidigungsministerium reagierte nicht auf eine Bitte um eine Stellungnahme.

Indische Militärs haben zuvor erklärt, dass sie den geplanten Rückzugsprozess genau beobachten und vor Ort überprüfen werden.

Quelle/geo/Reuters

Bundesratspräsident Woidke zum Weltflüchtlingstag 2020.

Foto: Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke © Bundesrat | Sascha Radke

Berlin Brandenburg.© Bundesrat

Bundesratspräsident Woidke zum Weltflüchtlingstag 2020Gerade in Corona-Zeiten: Leid der Flüchtlinge nicht vergessen.

Berlin,-Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2020 mahnt Bundesratspräsident Dietmar Woidke, über die Einschränkungen und Sorgen um die Corona-Pandemie nicht das Leid der Millionen Flüchtlinge zu vergessen. “Diese Menschen brauchen auch jetzt unsere Solidarität”, erklärte er.

Woidke: “Für viele Millionen Menschen weltweit ist der Kampf gegen die Corona-Pandemie verbunden mit Einschnitten in ihr gewohntes Leben und Sorgen um die Zukunft. Doch auch in dieser globalen Ausnahmesituation dürfen wir diejenigen nicht vergessen, für die Corona nur ein weiteres Unglück in einem Leben voller Katastrophen ist.

Flüchtlinge brauchen unsere Solidarität

Derzeit sind fast 80 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt, Zerstörung und Hunger. Die Pandemie hat die ohnehin schwierige Lage von Geflüchteten noch verschärft. Auch wenn wir selbst in diesen Tagen möglichweise verunsichert oder auf Hilfe angewiesen sind: Diese Menschen brauchen auch jetzt unsere Solidarität.

Teil unserer Verantwortung

Der Weltflüchtlingstag erinnert uns daran, dass Millionen Menschen ihr gewohntes Leben vollständig aufgeben mussten, um zu überleben. Auch in Zeiten großer Entbehrungen bleibt es unsere Verantwortung, die Lehren des Zweiten Weltkriegs und die Erfahrungen der Opfer von Flucht und Vertreibung in unserem kollektiven Gedächtnis zu verankern.

Europäisches Miteinander in der Migrations- und Asylpolitik

Heimatverlust, Todesangst, Sorge um die Zukunft sind Empfindungen, die betroffene Menschen nachhaltig prägen, heute wie vor 75 Jahren. Wir miteinander können dafür sorgen, dass diese Menschen wieder Fuß fassen. Geschlossene Grenzen, Abstands- und Hygieneregeln dürfen unsere Menschlichkeit und Empathie nicht eindämmen. Gerade in stürmischen Zeiten sollten wir gemeinsam dafür eintreten, dass Humanitäre Hilfe, die Bekämpfung von Fluchtursachen und eine solidarische Migrations- und Asylpolitik als Werte-Anker unseres europäischen Miteinanders gestärkt werden.”

Quelle/Bundesrat

Der Protest in Hongkong markiert den Jahrestag des gewaltsamen Zusammenstoßes der Polizei.

Hongkong

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. Demonstranten in Hongkong haben ihre Regierung letztes Jahr dazu gebracht, das Auslieferungsgesetz zurückzuziehen, aber jetzt bekommen sie ein gefürchteteres nationales Sicherheitsgesetz. Und die Botschaft aus Peking ist, dass Protest zwecklos ist. (AP Foto / Kin Cheung)Gesendet Freitag, 12. Juni 2020, 05:49 UhrVon ZEN SOO

Der Protest in Hongkong markiert den Jahrestag des gewaltsamen Zusammenstoßes der Polizei.

HONGKONG,- Mehr als 100 Demonstranten in Hongkong marschierten und riefen während eines Protestes am Freitag zur Mittagszeit in einem Luxus-Einkaufszentrum Slogans. Dies war der einjährige Jahrestag eines Zusammenstoßes mit der Polizei außerhalb der halbautonomen chinesischen Stadtgesetzgebung.

Demonstranten marschierten durch das Einkaufszentrum im Geschäftsviertel der Admiralität und hielten Flaggen mit der Aufschrift „Hong Kong Independence“ und riefen „Stand for Freedom, Stand with Hong Kong“. Die Demonstranten sangen die Protesthymne „Ruhm nach Hongkong“, und ein großes Banner mit einem chinesischen Spruch mit der Aufschrift „Die Menschen fürchten nicht den Tod, warum drohen sie ihnen damit?“ Wurde angelegt.

Die Demonstranten gedachten der letztjährigen Veranstaltung, bei der Zehntausende von Demonstranten das Legislativgebäude umstellten und die Auslesung eines Auslieferungsgesetzes blockierten, das es kriminellen Verdächtigen ermöglicht hätte, vor Gericht auf das chinesische Festland zu gehen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Demonstranten zu zerstreuen. Dies war einer der ersten gewaltsamen Zusammenstöße in einem monatelangen Streben nach mehr Demokratie.

Die Protestbewegung beruhigte sich Anfang dieses Jahres, als die Coronavirus-Pandemie begann, nahm jedoch in den letzten Wochen Fahrt auf, nachdem Chinas Zeremonienparlament beschlossen hatte, ein neues nationales Sicherheitsgesetz für Hongkong, eine ehemalige britische Kolonie, zu erlassen.

Die Regierung sagt, das Gesetz ziele darauf ab, sezessionistisches und subversives Verhalten in der Stadt einzudämmen und ausländische Eingriffe in die inneren Angelegenheiten der Stadt zu verhindern. Kritiker sagen, es sei ein Angriff auf die Freiheiten, die Hongkong versprochen wurden, als es 1997 an China übergeben wurde.

Hongkong arbeitet unter einem sogenannten Rahmen für „ein Land, zwei Systeme“, der der Stadt Freiheiten gibt, die auf dem Festland nicht zu finden sind, wie z. B. Rede- und Versammlungsfreiheit.

In einer separaten Demonstration am Freitag bildeten mehr als 100 Schüler im Distrikt Kowloon eine Menschenkette, um gegen die Entfernung eines Musiklehrers zu protestieren, angeblich weil sie den Schülern erlaubten, Protestlieder zu singen.

Am Donnerstag wurden drei demokratiefreundliche Aktivisten und ein Medienmagnat, dem die Apple Daily-Zeitung Jimmy Lai gehört, beschuldigt, letzte Woche bei einer Mahnwache bei Kerzenlicht „andere zur Teilnahme an einer nicht autorisierten Versammlung veranlasst“ zu haben, um Pekings Vorgehen gegen Demonstranten im Tiananmen im Jahr 1989 zu markieren Quadrat.

Die Polizei verbot die jährliche Mahnwache zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten unter Berufung auf Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Tausende von Menschen sind trotzdem aufgetaucht.

Quelle/ap

Last Minute in Leben … Einwanderungs-boot gesunken! 13 Menschen getötet.

EU Einwanderung Drama. Mittelmeer Friedhof.

Last Minute … Einwanderungsboot gesunken! 13 Menschen getötet.

Last Minute ... Einwanderungsboot gesunken! 12 Menschen getötet

Es wird geschätzt, dass es vor der Insel Paksu (Paxos) vor dem Ionischen Meer in Westgriechenland ungefähr 50 irreguläre Migranten gibt.

Griechenland: 13 Meilen südwestlich der Insel Paksos, die unter dem Ruf der Notrufnummer 112 Europe Bootsmigranten versenkt, kündigte an, dass die Leiche 13 Personen erreicht habe.

Ungefähr 50 irreguläre Migranten an Bord des Bootes sollen in den Nachrichten gemeldet werden, die genaue Anzahl der Personen an Bord des Bootes mangels Kenntnis der See- und Luftsuch- und Rettungsarbeiten wurde fortgesetzt.

Die neueste Entwicklung einer Bootskatastrophen in Fethiye, bei der 9 illegale Einwanderer starben

Die neueste Entwicklung einer Bootskatastrophe in Fethiye, bei der 9 illegale Einwanderer starben
Fethiye Bezirk von MUĞLA, in Folge des Untergangs des Gummiboots 9 Migranten starben bei der Katastrophe der Zuwanderer, 12 Personen wurden inhaftiert. 10 Verdächtige wurden an das Gericht überführt und festgenommen.

Am 3. Januar bewerteten 15 illegale Einwanderer vor der Küste von Kizilda, dass das Gummiboot gesunken sei, nachdem die Küstenwachteams Maßnahmen ergriffen hatten. Die Boote, Flugzeuge und Hubschrauber der Küstenwache sowie das Tauchteam beteiligten sich an den Such- und Rettungsbemühungen. Fethiye war 5,5 Seemeilen von 3 Frauen entfernt, 8 Frauen wurden von illegalen Einwanderern erreicht. Bestattungen, die aus dem Wasser entfernt worden waren, wurden an die forensische Medizininstitution Mugla geschickt. 7 Migranten wurden in den Suchstudien als vermisst befunden, 1 weitere Leiche wurde erreicht.

Um die Verdächtigen zu verhaften, die die Ausfahrt des Bootes aus Fethiye organisiert hatten, haben der Chef der Fethiye Migrant Smuggling and Human Trafficking Group (GIM), das Gendarmeriekommando des Bezirks Fethiye, das Kommando der Küstenwache und die GIM-Zweigstelle Mugla ihre Arbeit aufgenommen. Infolge der technischen Folgemaßnahmen in Izmir und Fethiye wurden elf Verdächtige, von denen zwei mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen, an verschiedenen Tagen ab Anfang dieser Woche festgenommen und inhaftiert. Ömer Y., der angeblich der Anführer der Schmuggelorganisation ist, wurde verhaftet, als er vom Istanbuler Flughafen Sabiha Gökçen in den Kosovo fliehen wollte, und die Zahl der Inhaftierten stieg auf 12.

Die Verdächtigen, die nach Fethiye gebracht wurden, wurden letzten Donnerstag nach Rückfragen vor Gericht gestellt. Einer der Verdächtigen, IG, wurde nach dem Verhör der Staatsanwaltschaft freigelassen. 11 Verdächtige,Er wurde an den Friedensstrafgerichtshof von Fethiye verwiesen. Omer Y., der angeblich der Anführer der Organisation ist, wurde zusammen mit US-, RT-, AS-, SK-, HA-, MK-, EU- und syrischen Staatsangehörigen ZA und MT verhaftet. KY, einer der Verdächtigen, wurde unter der Bedingung der gerichtlichen Kontrolle freigelassen. Auf der anderen Seite wird die Untersuchung des Vorfalls fortgesetzt, syrische nationale Verdächtige 1 weitere Verdächtige wurden registriert.

Quelle/Hurriat/Medienagenturen