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Österreichische Ärzte verfassen offenen Brief gegen Ärztekammer-Präsidenten Szekeres

Österreichische Ärzte verfassen offenen Brief gegen Ärztekammer-Präsidenten Szekeres

An der MedUni Wien wurde eine 80-jährige Frau am 27. Dezember 2020 von Ursula Wiedermann-Schmidt (r.), Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Vakzinologie, als Erste in Österreich gegen das Coronavirus geimpft. Links der Präsident der Österreichischen Ärztekammer Thomas Szekeres. 15 Dez. 2021 06:45 Uhr

Österreichische Ärzte verfassen offenen Brief gegen Ärztekammer-Präsidenten Szekeres

Wien,-36 Mediziner reagieren in Österreich mit einem offenen Brief auf ein internes Schreiben der Ärztekammer zur Corona-Impfung. Die Ärzte verlangen von Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres, das Schreiben zu widerrufen oder sofort zurückzutreten.

In der österreichischen Ärzteschaft gärt es. Laut einem Schreiben von Österreichs Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres drohen Ärzten Disziplinarverfahren, wenn sie Patienten von Corona-Impfungen abraten und sich dabei nicht an die Empfehlungen des nationalen Impfgremiums in Wien halten. Das berichtet die Tagesstimme aus Graz.

Das Schreiben widerspreche “jeglicher ärztlichen Ethik und den Grundprinzipien einer patientenzentrierten, evidenzbasierten Medizin”, finden die insgesamt 36 Unterzeichner eines offenen Briefes und begründen ihren Unmut mit verschiedenen Studien zur Corona-Impfung. Durch das Ärztekammer-Schreiben habe Szekeres “dem Ansehen und dem Selbstverständnis” der Ärzteschaft “nachhaltigen Schaden” zugefügt. Weiter betonen die Mediziner, sich nicht “einschüchtern” lassen zu wollen. 

Österreichische Ärztekammer fordert Impfpflicht für die ärztliche Berufsausübung

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Der gesamte offene Brief im Wortlaut:

“Sehr geehrter Herr Präsident,

mit Ihrem Rundschreiben 325/2021 vom 2.12.2021, das zwar nicht an die Öffentlichkeit gerichtet, aber inzwischen öffentlich verfügbar ist, haben Sie gegen die Grundprinzipien der evidenzbasierten Medizin und der ärztlichen Behandlungsfreiheit verstoßen und gewissenhaft arbeitenden Kolleginnen und Kollegen pauschal Disziplinarstrafen angedroht.

Sie haben diktatorisch festgelegt, wie Ihrer Meinung nach ärztliche Berufspflicht zu definieren ist. Wenn ein Ärztekammerpräsident so agiert, verlieren wir bei unseren Patienten unsere Glaub- und Vertrauenswürdigkeit.

Sie schreiben ohne Angabe von Quellen für Ihre Behauptung: ‚Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Pandemie darf klargestellt werden, dass es derzeit aufgrund der vorliegenden Datenlage aus wissenschaftlicher Sicht und unter Hinweis auf diesbezügliche Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums grundsätzlich keinen Grund gibt, Patientinnen/Patienten von einer Impfung gegen COVID-19 abzuraten.‘

Zu dieser Aussage nehmen wir wie folgt Stellung:

Die Datenlage hinsichtlich der Effektivität und Sicherheit der in Österreich verfügbaren COVID-19 Impfstoffe ist keineswegs einheitlich und eindeutig und ist zudem einem permanenten Wandel unterworfen.

Während man bis vor wenigen Wochen davon ausging, dass die COVID-19 Grundimmunisierung Schutz gegen die Erkrankung gewährt, ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass dieser Schutz erstens allenfalls hinsichtlich schwerer Verläufe relevant ist und zweitens nach spätestens sechs bis sieben Monaten statistische Signifikanz verliert ( siehe z.B. https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3949410).

Weiters ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Geimpfte und Nichtgeimpfte die Infektion gleichermaßen weitergeben können (siehe z.B. https://doi.org/10.1016/S1473-3099(21)00648). Das Argument, dass mit der Impfung eine „Herdenimmunität“ erzielt werden kann, ist also obsolet. Ob durch die Boosterimpfung ein weitergehender Schutz erzielt werden kann, ist ungewiss. Die bisher hierzu vorliegenden Studien überblicken nur wenige Wochen machen deutlich, dass die absoluten Effekte allenfalls marginal sind und sicher am Verlauf der Pandemie insgesamt nichts ändern werden (siehe z.B. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2114255).

Dies ist insbesondere daran zu erkennen, dass kein Zusammenhang zwischen Impfquote und Inzidenz nachweisbar ist (siehe z.B. https://doi.org/10.1007/s10654-021-00808-7 ). Hinzu kommt die große Mutationsfreudigkeit von SARS-CoV-2. Bereits gegenüber der derzeit noch vorherrschenden Delta-Variante wurde ein verminderter und rasch schwindender Effekt der Impfungen gezeigt ( siehe z.B. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2114228).

Ob gegenüber der sich derzeit ausbreitenden Omikron-Variante überhaupt noch ein Schutz vorliegt, ist unbekannt.

Die Schutzwirkung der COVID-19-Impfungen ist – wenn überhaupt – lediglich für Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf für COVID-19 relevant.

Etwa 98% der schwer von COVID-19 betroffenen Personen weisen mindestens eine relevante Vor- oder Begleiterkrankung auf. Das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei über 80 Jahren.

Gesunde Menschen unter 65 Jahren ohne Risikofaktoren sind sind in der Regel nicht durch einen schweren COVID-19-Verlauf (mit Hospitalisierung, Intensivbehandlung oder Tod) betroffen. Bei diesen Personen überwiegen daher mit hoher Wahrscheinlichkeit die Risiken durch die Impfung den potentiellen Nutzen.

Zumindest muss man diesen Menschen eine freie Impfentscheidung nach ehrlicher und umfassender ärztlicher Aufklärung zubilligen.

Die Anzahl der berichteten Nebenwirkungen der COVID-19-Impfstoffe kann man nur als erschreckend bezeichnen (siehe z.B. https://dap.ema.europa.eu/analytics/saw.dll?PortalPages –allein 607.283 Meldungen nur für Comirnaty, Stand 9.12.2021), wenn auch die Kausalität für den individuellen Fall nicht nachweisbar bleibt.

Bisher wurden bereits neun Rote-Hand-Briefe verschickt, die vor schweren Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen warnen.

Die pauschale Deklarierung der Impfstoffe als ’sicher‘ durch Ärztekammer, Politik und Medien offenbart sich somit als unwissenschaftliche, menschenverachtende Propaganda.

Ärztinnen und Ärzten muss nicht nur erlaubt sein, auf ein mögliches Missverhältnis zwischen Nutzen und Schaden bei den COVID-19-Impfungen hinzuweisen, sondern sie sind aufgrund ärztlicher Ethik und nach dem Genfer Gelöbnis geradezu verpflichtet, ihre Patientinnen und Patienten über die zahlreichen möglichen Nebenwirkungen und Risiken der Impfung aufzuklären.

Die Ärzteschaft und damit natürlich auch die Ärztekammer ist der Evidenzbasierten Medizin verpflichtet. Zur Evidenzbasierten Medizin gehören neben der Säule der vorliegenden Studienevidenz die gleichwertigen Säulen ‚ärztliche, klinische Expertise‘ und ‚Wertvorstellungen der Patientin bzw. des Patienten‘ (siehe https://www.bmj.com/content/312/7023/71).

Die Säule der ‚ärztlichen, klinischen Expertise‘ ist für evidenzbasiertes medizinisches Handeln zwingend erforderlich, weil Studienevidenz und Leitlinien (die erste Säule der Evidenzbasierten Medizin) immer an Patientenoder Probandenpopulationen gewonnen werden und ausgerichtet sind, und nicht an individuellen Patientinnen und Patienten.

Eine Übertragbarkeit auf den einzelnen Patienten ist niemals zu 100% gegeben und bedarf der abwägenden Beurteilung durch eine erfahrene Ärztin bzw. einen erfahrenen Arzt. Aus diesem Grunde haben auch medizinische Leitlinien keine Rechtsverbindlichkeit für die Behandlung des Individuums.

Die dritte Säule, die Wertvorstellungen des Patienten, ist ebenso unabdingbar wie die ersten beiden Säulen, weil jedem Menschen das letzte Wort zusteht, welche medizinischen Maßnahmen an seinem Körper, seiner Seele und seinem Geiste ausgeführt werden.

Hierzu gibt es unter anderem die persönliche Patientenverfügung, die jenseits jeglicher Wissenschaft individuelle Patientenentscheidungen über alles stellt.

Wir fordern Sie, Herr Präsident, auf, als oberster Repräsentant der österreichischen Ärzteschaft die Grundprinzipien einer evidenzbasierten ärztlichen Behandlung zu respektieren und die jeder ärztlichen Tätigkeit zugrunde liegende individuelle Behandlungsfreiheit zu schützen.

Dies gilt in besonderem Maße für eine Impfung mit bedingt zugelassenen Impfstoffen, über deren Wirksamkeit und Nebenwirkungen noch kein abschließendes Urteil möglich ist, sonst wäre die Zulassung nicht nur bedingt erteilt worden.

Wir haben als Ärztinnen und Ärzte gelobt, unsere Patientinnen und Patienten – seien es Kranke, die um Hilfe suchen oder Gesunde, die zur Beratung kommen – nach bestem Wissen und Gewissen umfassend und ausgewogen zu beraten.

In diese Beratung fließen sowohl die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, die im Bereich der Medizin nie so eindeutig sind, dass sie auf alle Patientinnen und Patienten pauschal Anwendung finden können, als auch unsere eigene, in Studium und langjähriger Berufserfahrung erworbene klinische Erfahrung und die Wünsche unserer Patientinnen und Patienten ein.

Das Beratungsergebnis ist immer ein individuelles und es wird seit Jahrtausenden durch die ärztliche Behandlungsfreiheit gedeckt.

 Österreich: Linzer Apotheker applaudiert Demonstranten gegen Corona-Impfpflicht – Disziplinaranzeige

So ist umgekehrt auch der ärztliche Kunstfehler immer auf einer individuellen Basis zu analysieren. Ein Kunstfehler liegt dann vor, wenn eine ärztliche Maßnahme ohne entsprechende Aufklärung durchgeführt oder unterlassen wird und die Patientin bzw. der Patient hierdurch zu Schaden kommt. Jeder Kunstfehler muss im Einzelfall hinsichtlich dieser Kriterien überprüft und nachgewiesen werden.

Es widerspricht jeglicher ärztlichen Ethik und den Grundprinzipien einer patientenzentrierten, evidenzbasierten Medizin, wenn ein Kammerpräsident für ein bestimmtes, individuelles Beratungsergebnis zwischen Ärzten/Ärztinnen und Patienten/Patientinnen pauschal eine disziplinarrechtliche Prüfung und Sanktionierung androht.

Herr Präsident, Sie haben dem Ansehen und dem Selbstverständnis der Ärzteschaft durch Ihr Schreiben vom 2.12.2021 nachhaltigen Schaden zugefügt.

Wir fordern Sie hiermit auf, Ihr Schreiben vom 2.12.2021 zu widerrufen oder als Kammerpräsident umgehend zurückzutreten.

Weiters geben wir bekannt, dass wir uns weder durch Sie noch durch andere Kammerfunktionäre mit ähnlicher Gesinnung einschüchtern lassen. Wir werden unter Berufung auf das Genfer Gelöbnis und die ärztliche Behandlungsfreiheit unsere Patientinnen und Patienten auch zukünftig nach bestem Wissen und Gewissen behandeln und für jede Patientin und jeden Patienten auch unter Berücksichtigung psychiatrischer Kontraindikationen individuell gemeinsam mit dieser/diesem entscheiden, ob eine Impfung gegen COVID-19 sinnvoll ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, Wien, Salzburg
Dr. Walter Wührer, Arzt für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Maria Hubmer-Mogg, Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz
Dr. Christian Fiala, Facharzt für Gynäkologie, Wien
Dr. Regina Ehrenberger, Fachärztin für Psychiatrie, Dornbirn
Dr. Katharina Anderhuber, Ärztin für Allgemeinmedizin, Landesschulärztin, Salzburg
Dr. Walter Lintner, Arzt für Allgemeinmedizin, Dornbirn
Dr. Anna Vouk-Zdouc, Fachärztin für Gynäkologie, Klagenfurt
Dr. Marco Spicker, Arzt für Allgemeinmedizin, Arbeitsmediziner, Laakirchen
Dr. Werner Pohl, Facharzt für Innere Medizin, Vöcklabruck
Dr. Ingo Wachernig, Arzt für Allgemeinmedizin, Völkermarkt
Dr. Lukas Trimmel, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Wien
Dr. Terezia Novotna, Ärztin für Allgemeinmedizin, Notärztin, Wiener Neustadt
Dr. Christine Valentiny, Ärztin für Allgemeinmedizin, Egg
Dr. Fatma Gürel, Ärztin für Allgemeinmedizin, Salzburg
Dr. Gerlinde M. Akmanlar-Hirscher, Fachärztin für Gynäkologie, Salzburg
Dr. Sabine Wipfinger, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Hallein
Dr. Silvia Zeilinger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Pasching
Dr. Wolfgang Grabner, Arzt für Allgemeinmedizin, St. Georgen im Attergau
Dr. Wilhelm Reisenzein, Arzt für Allgemeinmedizin, Hallein
Dr. Michael Hübl, Facharzt für Psychiatrie, Kufstein
Dr. Günther Lehenauer, Facharzt für Chirurgie und Vizeralchirurgie, Bad Dürrnberg
Dr. Nikolaus Hübl, Arzt für Allgemeinmedizin, Feldkrich
Dr. Helmut Glück, Arzt für Allgemeinmedizin, St. Peter am Hart
Dr. Sandra Höss, Ärztin für Allgemeinmedizin, Mattsee
Dr. Sharon Tagwerker, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Bludenz
Dr. Ursula Mayer-Zuchi, Ärztin für Allgemeinmedizin, Straßwalchen
Dr. Erich Fritsch, Arzt für Allgemeinmedizin, Pischelsdorf
Dr. Günther Beck, MMA, Arzt für Allgemeinmedizin, Aspach
Dr. Bettina Allgaier-Zalto, Fachärztin für Gynäkologie, Kuchl
Dr. Klaus Zalto, Facharzt für Gynäkologie, Kuchl
Dr. Andrea Rotheneder, Ärztin für Allgemeinmedizin, Mondsee
Dr. Ludwig Koch, Facharzt für Anästhesie, Salzburg
Dr. Claudia Riedelberger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Seeham
Dr. Petra Wasenegger, Ärztin für Allgemeinmedizin, Thalgau
Dr. Berit Decker, Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Anif”

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Quelle/rt.de

Corona Impfung: Japanisches Gesundheitsministerium, Fremdstoffe im Moderna-Impfstoff können metallisch sein,

Japanisches Gesundheitsministerium: Fremdstoffe im Moderna-Impfstoff können metallisch sein

Gesundheit und Medizin 27.08.2021

Japanisches Gesundheitsministerium: Fremdstoffe im Moderna-Impfstoff können metallisch sein.

Japan,-Quellen des japanischen Gesundheitsministeriums sagten am Donnerstag, dass die Fremdmaterialien, die in einigen unbenutzten Fläschchen des Moderna-Impfstoffs in Japan gefunden wurden, möglicherweise metallische Materialien waren.

Das Ministerium geht davon aus, dass sich während des Herstellungsprozesses Fremdkörper mit den Impfstofffläschchen vermischt haben könnten.

Moderna untersucht derzeit die Details von Fremdstoffen und wie diese in den Impfstoff gelangt sind.

Obwohl Japan die Verwendung von etwa 1,63 Millionen Dosen des Impfstoffs eingestellt hat, einschließlich derjenigen in Durchstechflaschen mit der gleichen Anzahl von Durchstechflaschen, die Fremdstoffe enthalten, wurden einige bereits bei einigen Personen angewendet.

Das Ministerium stellte fest, dass Fremdkörper die Blutgefäße nicht blockieren, weil der Impfstoff in den Muskel injiziert wird, und forderte die Menschen auf, einen Arzt aufzusuchen, wenn sich ihr Gesundheitszustand ändert.

Einige japanische Unternehmen & Fluggesellschaften stoppt Impfkampagnen am Arbeitsplatz in Japan.

Eine mögliche Kontamination einiger Dosen des neuen Coronavirus-Impfstoffs, der vom US-Biotech-Unternehmen Moderna entwickelt wurde, zwang einige japanische Unternehmen, am Donnerstag die Impfungen am Arbeitsplatz vorübergehend auszusetzen.

Nach Berichten über eine Kontamination setzte die große japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways am selben Tag das Impfprogramm am internationalen Flughafen Tokio in Haneda aus.

Das Unternehmen plant auch, am Freitag die Impfungen am Flughafen abzusagen.

Am Donnerstag beschloss das Gesundheitsministerium, die Verwendung von Dosen des Moderna-Impfstoffs aus Durchstechflaschen mit drei bestimmten Zahlen einzustellen.

Seit dem 16. August haben ANA-Linien etwa 4.000 Dosen dieser Fläschchen in Haneda und etwa 700 Dosen am internationalen Flughafen Osaka, allgemein bekannt als Flughafen Itami, verwendet.

Quelle/nippon.com


Warnung: INTERPOL gibt globale Warnung heraus, da Betrüger Regierungen mit COVID-19-Impfstoffbetrug.

Symbolbild 16. August 2021Heim

INTERPOL gibt globale Warnung heraus, da Betrüger Regierungen mit COVID-19-Impfstoffbetrug ins Visier nehmen.

LYON, Frankreich – INTERPOL hat eine weltweite Warnung für Gruppen der organisierten Kriminalität herausgegeben, die versuchen, Regierungen mit gefälschten Angeboten zum Verkauf von COVID-19-Impfstoffen zu betrügen.

Die Warnung folgt auf etwa 60 Fälle in 40 Ländern auf der ganzen Welt, in denen Personen in Gesundheitsministerien und Krankenhäusern Angebote für COVID-19-Impfstoffe erhalten haben, die für den Vertrieb in ihrem Land zugelassen sind.

In der Regel behaupten die Betrüger, einen Impfstoffhersteller oder eine Regierungsbehörde zu vertreten, die den Vertrieb von Impfstoffen erleichtert, und zielen sowohl auf berufliche als auch auf private E-Mail-Konten potenzieller Käufer sowie auf die Kontaktaufnahme per Telefon ab.

Modus Operandi

Die INTERPOL-Warnung, die an alle 194 Mitgliedsländer ausgegeben wurde, basiert auf Informationen von Impfstoffherstellern und hebt die Arten von Modus Operandi hervor, die bei den versuchten Betrügereien verwendet wurden, einschließlich der Verwendung gefälschter Social-Media-Konten und Websites.

INTERPOL-Generalsekretär Jürgen Stock sagte, die Warnung unterstreiche die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor.

„Wie wir bei der Cyberkriminalität sehen, ist es normalerweise der Privatsektor, der die meisten Informationen über Angriffe und Trends hat, und genau das ist bei diesen versuchten Impfstoffbetrügereien passiert.

corona betrug

„Auch wenn ein Betrug fehlschlägt, ist es wichtig, dass er der Polizei gemeldet wird, damit potenzielle Verbindungen identifiziert werden können und auch, wie im Fall der Warnung von INTERPOL, die Strafverfolgungsbehörden vor diesen Bedrohungen warnen.

„Angesichts der anhaltenden Pandemie und der Bemühungen der Länder, ihre Bürger sicher und schnell zu impfen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Einführungsprozess von der Herstellung bis zur Auslieferung geschützt ist“, schloss Generalsekretär Stock.

Einsatzgruppe

Die unter dem Dach der INTERPOL Global Financial Crime Task Force (IGFCTF) herausgegebene Warnung ist die jüngste in einer Reihe von Warnungen, die in Bezug auf COVID-bezogene kriminelle Bedrohungen ausgegeben wurden.

Kriminelle haben jedes Stadium der Pandemie ausgenutzt. Von der Erstellung von Websites und Social-Media-Accounts, die vorgeben, Schutzausrüstung und medizinisches Material zu verkaufen, über die Herstellung und den Vertrieb von gefälschten Impfstoffen bis hin zu Ransomware-Angriffen auf kritische Infrastrukturen.

Die im Jahr 2020 ins Leben gerufene IGFCTF zielt darauf ab, die internationale Zusammenarbeit und Innovation zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zu verbessern, wobei der Schwerpunkt auf cybergestütztem Betrug, Geldwäsche und COVID-bezogenen Verbrechen liegt.

Diese jüngste Warnung folgt auf die gemeinsame Warnung von INTERPOL und den Homeland Security Investigations (HSI) der Vereinigten Staaten an die Öffentlichkeit vor dem Online-Kauf angeblicher COVID-19-Impfstoffe und -Behandlungen Anfang dieses Jahres.

Um den Aufruf der Organisation an die Öffentlichkeit zu unterstützen, “wachsam, skeptisch und sicher” zu sein, hat INTERPOL Richtlinien veröffentlicht, wie Menschen sowohl ihre persönliche als auch ihre Online-Sicherheit schützen können.

Quelle/interpol.eu

Live aus Paris. Historische Tag in Frankreich.

LIVE: Demonstration gegen Gesundheitspass und Impfpflicht in Paris

Demonstrationen gegen Gesundheitspässe: Die Prozessionen in Paris starten.

Frankreich,-Während die Epidemie weiter voranschreitet und Krankenhausaufenthalte und Intensivaufenthalte weiter zunehmen, geht die Mobilisierung gegen den Gesundheitspass weiter. An diesem Samstag werden mehr als 150 Veranstaltungen in ganz Frankreich organisiert.

Die Polizei wird mobilisiert, um die Demonstrationen gegen den Gesundheitspass zu überwachen.  AFP / Alain Jocard

Die Polizei wird mobilisiert, um die Demonstrationen gegen den Gesundheitspass zu überwachen. AFP / Alain Jocard  Von Lucile Descamps Der 31. Juli 2021 um 7:49 Uhr wurde am 31. Juli 2021 um 16:27 Uhr geändert.

Das Essenzielle

Verfolgen Sie die Ereignisse des Tages live:

16:20 Uhr Eine Kundgebung in Montpellier. Nach Angaben von France Bleu Hérault trafen sich am frühen Nachmittag mehrere Gegner des Gesundheitspasses auf der Place de la Comédie, begleitet von Gelbwesten. Die Prozession begann gegen 14:00 Uhr und mehrere Demonstranten versammelten sich dort, ohne dass es zu Überlaufen kam. Insgesamt marschierten nach Angaben der Präfektur 8.500 Menschen auf den Straßen der Stadt, 3.000 mehr als letzte Woche.

16:10 Uhr Tausend Demonstranten in Lille. Auch im Norden trafen sich am dritten Samstag in Folge Gegner des Gesundheitspasses. Laut France Bleu Nord startete die Prozession am frühen Nachmittag vom Place de la République im Stadtzentrum.

16 Stunden. 3.000 Demonstranten gegen Gesundheitspässe in Nantes. Laut Ouest-France ist diese Zahl niedriger als in der vergangenen Woche, als sich fast 5.000 Menschen versammelten, um gegen den Gesundheitspass zu protestieren. Die Prozession begann gegen 14 Uhr im Stadtzentrum. Vorerst verläuft die Demonstration ruhig.

15:50 Uhr Vier internationale Agenturen wollen Impfungen in armen Ländern Priorität einräumen. Weltgesundheits- und Handelsorganisationen sowie der IWF und die Weltbank haben die Staaten, die in ihrer Impfkampagne am weitesten fortgeschritten sind, aufgefordert, Länder mit Impfrückstand zu unterstützen. „Wir fordern Länder mit fortgeschrittenen Impfprogrammen gegen Covid-19 auf, so schnell wie möglich so viele Dosen wie möglich an Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen freizugeben“, hieß es allgemein.

15:40 Uhr Die Prozession bricht nach Marseille auf. Tausende Demonstranten versammelten sich im Alten Hafen von Marseille, um gegen die Verlängerung des Gesundheitspasses zu demonstrieren. Dann montierten sie die berühmte Canebière mit Plakaten und Parolen, die den neuen Regierungsmaßnahmen feindlich gesinnt waren.

15.30 Uhr Für die Einreise nach Deutschland müssen Sie ab diesem Sonntag einen Gesundheitspass vorlegen. Laut France Bleu ist die Einreise in deutsches Hoheitsgebiet ohne Vorlage eines Impfpasses oder eines negativen PCR-Tests ab diesem Sonntag, 1. Die Präfektur Bas-Rhin hat jedoch darauf hingewiesen, dass Grenzbewohner dieser Bedingung nicht unterliegen. Coronavirus- NewsletterUpdate zur Covid-19-EpidemieAbonnieren Sie den NewsletterAlle Newsletter

15:25 Uhr Etwa sechzig Demonstranten in Dax, mehr als 130 in Mont-de-Marsan. Laut France Bleu Gascogne demonstrierten im gesamten Departement Landes rund 200 Menschen, um gegen die Verlängerung des Gesundheitspasses zu protestieren. Im Moment ist kein Überlauf zu melden.

Image

15 Stunden. Die Produktion des Sputnik-Impfstoffs in Indien läuft bald auf Hochtouren. Nach Angaben des russischen Direktinvestitionsfonds wird die Produktion des russischen Impfstoffs gegen den Covid-19-Sputnik in Indien im September auf Hochtouren laufen, berichtet The Time of India . Für die Herstellung von Impfstoffen sind mehrere lokale Firmen zuständig, wie das Serum Institute of India, aber auch Hetero Biopharma oder Stelis Biopharma.

14:55 Uhr Erste Schätzung. Nach ersten Zahlen der Polizei haben sich bei den Demonstrationen gegen den Gesundheitspass an diesem Samstagmorgen rund 14.000 Menschen versammelt, berichtet France Info . Wohl wissend, dass die meisten Demonstrationen eine Abfahrt am frühen Nachmittag vorsahen.

14:50 Uhr Die Demonstration, organisiert von Les Patriotes , der Partei von Florian Philippot, bereitet sich in der Nähe des Bahnhofs Montparnasse vor.

14:40 Uhr Nicht angemeldete Demonstration in Lyon. Laut BFMTV beginnt in Lyon eine nicht angemeldete Demonstration. Eine weitere Versammlung war von der Präfektur ausgerufen und genehmigt worden. Mehrere Gebiete sind für Demonstranten gesperrt, insbesondere auf der Halbinsel.

14:25 Uhr Wichtige Versammlung im Osten . In Metz seien nach Angaben der Organisatoren 3.000 Menschen bei der Demonstration gegen den Gesundheitspass anwesend, berichtet France Bleu.

14:05 Uhr Beginn der Demonstration in Villiers. Die Demonstration am Start der Metro Villiers in Paris, die mehr Menschen zusammenbringen soll als die anderen drei in der Hauptstadt erklärten Versammlungen, beginnt. Sie muss zur Bastille gehen.

14 Stunden. Die Bedeutung der Impfung für Schwangere. Die Hebammenleiterin für England fordert ihre Kollegen auf, schwangere Frauen zur Impfung zu ermutigen. „Der Covid-19-Impfstoff kann Sie, Ihr Baby und Ihre Lieben sicher und außerhalb des Krankenhauses halten“, sagt Jacqueline Dunkley-Bent, Leiterin der Hebammen des Landes.

13:45 Uhr Nehmen Sie die Masken ab. Zahlreiche Videos von Anti-Gesundheitspass-Demonstrationen – in Paris und anderswo – zeigen, dass die Teilnehmer trotz der Nähe und der großen Menschenmenge größtenteils keine Masken tragen.

13:30 Uhr Auch in La Réunion mobilisiert die Bevölkerung gegen den Gesundheitspass. Laut La 1ère trafen sich Tausende Demonstranten in Saint-Pierre sowie in Saint-Denis.

13 Stunden. Jérôme Rodrigues in Villiers. Jérôme Rodrigues, Figur der Gelbwesten, ist bei einer der Pariser Demonstrationen in der Metro von Villiers anwesend. Viele Leute tragen auch eine gelbe Weste.

12:45 Uhr Mehrere hundert Menschen in Foix. In Ariège ziehen mehrere Hundert Menschen in Foix, der Präfektur des Departements, während die Stadt nur etwa 10.000 Einwohner hat.

12:30 Uhr. In Spanien reduzierte Beschränkungen für Reisende aus Brasilien und Südafrika. Spanien wird die Beschränkungen für Flüge aus Brasilien und Südafrika aufheben, seinen Reisenden jedoch ab dem 3. August eine zehntägige Anti-Covid-Quarantäne auferlegen. Diese Länder werden von den Behörden jedoch weiterhin als „hohes Risiko“ eingestuft.

12:15. Menschen im Süden. Die Prozessionen gegen den Gesundheitspass bringen Menschen in mehreren Städten, vor allem in Südfrankreich, zusammen, zum Beispiel in Narbonne (Aude) und Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône). In Nizza (Alpes-Maritimes) findet am Nachmittag eine erste Veranstaltung vor einer größeren statt.https://650bcc67c1cdbc576a120c1003bb7878.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

12:05. Erste Demonstranten der Metro Villiers. Die ersten Demonstranten versammeln sich in der Pariser Metrostation Villiers. Der Umzug dieser Gegner des Gesundheitspasses wird am Nachmittag in Richtung Place de la Bastille führen.

Mittag. In Kigali, Ruanda, wurde die Eindämmung aufgehoben. Ruanda kündigt die Aufhebung der Eindämmung seiner Hauptstadt Kigali und acht weiterer Distrikte bis Mitte August an, obwohl die Fälle von Covid-19 weiter zunehmen. Reisen zwischen Kigali und anderen Provinzen und Bezirken des Landes können wieder aufgenommen werden, aber die nächtliche Ausgangssperre bleibt von 18 bis 4 Uhr morgens in Kraft. Gesellige Zusammenkünfte sind weiterhin verboten und Schulen und Kirchen bleiben geschlossen. Hochzeiten sind bis zu 10 Personen erlaubt.

11:50. In Großbritannien werden schwangere Frauen ermutigt, sich impfen zu lassen. Die Hebammenleiterin für England forderte ihre Kollegen auf, schwangere Frauen, die nur sehr wenig geimpft wurden, dazu zu ermutigen, dies zu tun, nachdem eine Studie an der Universität Oxford ihre Verschlechterung der Symptome mit der Delta-Variante gezeigt hatte. Letzte Woche zeigte diese Studie, dass 99% der schwangeren Frauen, die mit dem Virus ins Krankenhaus eingeliefert wurden, nicht geimpft waren und dass jede zehnte schwangere Frau, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde, eine Intensivpflege benötigt. Künftige Mütter können seit Mitte April den Impfstoff von Pfizer-BioNtech oder Moderna erhalten.

11:40 Uhr. Mobilmachung auf Réunion. Der Sender Réunion 1ere meldet eine “erhebliche Mobilisierung” gegen die Einführung des Gesundheitspasses in der Stadt Saint-Pierre. Etwa 2000 Menschen marschierten. Eine weitere Prozession ist in Saint-Denis geplant. Diese Paraden wurden trotz der Errichtung einer neuen Eindämmung auf der Insel aufrechterhalten .

11:30 Uhr. In Pau rund 3000 Demonstranten. In mehreren Städten haben Demonstrationen gegen die Einführung eines Gesundheitspasses begonnen. In Pau, France Bleu, meldet die Anwesenheit von etwa 3000 Menschen. Letzte Woche waren es rund 4.500.

11:15 Uhr. Die Champs-Elysées unter Schutz. Während Demonstranten gegen den Gesundheitspass vergangene Woche dorthin gingen und dort Vorfälle ausbrachen, stehen die Champs-Elysées in Paris unter hohem Schutz von Polizei und Gendarmerie.

11:10 Uhr. Reduzierte Spurweite im Stadion von Montpellier. Die Spurweite des Mosson-Stadions in Montpellier (Hérault) wird für das Eröffnungsspiel der Ligue 1 gegen Marseille (Bouches-du-Rhône) am Sonntag, 8. August (20.45 Uhr) auf 13.500 Plätze reduziert, teilte der Verein mit. Die Präfektur hat in den letzten Tagen einen starken Anstieg der Inzidenzrate und damit eine aktive Verbreitung von Covid-19 beobachtet, was sie zu mehreren Gesundheitsmaßnahmen zwingt. Montpellier sollte die Saison in einem Stadion beginnen, das 22.000 Zuschauern Platz bieten kann, eine Kapazität für viele Saisons.

11:00. In Bangladesch strömen Arbeiter zur Arbeit. Hunderttausende Bangladescher stürmten Züge und Busse, um zur Arbeit zurückzukehren, nachdem die Regierung die Wiedereröffnung der exportierenden Bekleidungsfabriken angekündigt hatte. Diese Rückkehr zur Arbeit erfolgt trotz einer neuen tödlichen Welle von Covid-19 im Land. Offiziell hat Bangladesch seit Beginn der Pandemie 1,2 Millionen Fälle und mehr als 20.000 Tote verzeichnet, Experten schätzen jedoch, dass die tatsächliche Zahl viermal höher ist.

10:35 Uhr. Fortschreiten der Epidemie in Polynesien. Der Hohe Kommissar, Dominique Sorain, verkündet, dass “die Inzidenzrate in Französisch-Polynesien in zwei Wochen von 6 pro 100.000 Einwohner auf 267 pro 100.000 gesunken ist”. Am 13. Juli wurden keine Polynesier mehr wegen Covid ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Wochen später werden 40 Patienten ins Krankenhaus eingeliefert, davon 8 auf der Intensivstation. Gleichzeitig ist weniger als ein Drittel der Bevölkerung geimpft.

10:20 Uhr. Neue Beschränkungen in Französisch-Polynesien. Der Hohe Kommissar und der Präsident von Französisch-Polynesien kündigen angesichts einer raschen Zunahme der Fälle neue Beschränkungen an. Ab diesem Samstag sind öffentliche Versammlungen auf 20 Personen beschränkt und keine Veranstaltung mit mehr als 500 Personen ist nicht mehr erlaubt. In öffentlichen Einrichtungen sind Hochzeiten und Geburtstage ebenso verboten wie Konzerte, Ausstellungen, Flohmärkte und Jahrmärkte. Sportwettkämpfe können abgehalten werden, aber hinter verschlossenen Türen. Bei Trauerfeiern werden nur 15 Personen und Andachtsstätten die Hälfte ihrer Kapazität beherbergen.

10:10 Uhr. Impfpflicht bei Disney. In den Vereinigten Staaten haben nicht gewerkschaftlich organisierte Disney-Mitarbeiter 60 Tage Zeit, sich impfen zu lassen. Für gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer sind Gespräche im Gange. Google, Facebook und Uber haben bereits über den Atlantik ähnliche Ankündigungen gemacht .

10 Stunden. Nachlassen in Uganda. Angesichts sinkender Fälle fordert der ugandische Präsident, einen Teil der Eindämmungsmaßnahmen aufzuheben. Doch einige Einschränkungen bleiben bestehen: Nachts wird eine Ausgangssperre verhängt, Schulen und Gotteshäuser bleiben geschlossen.

9:30 Uhr. Demonstranten in Australien gestrandet. Nicht nur in Frankreich ärgern gesundheitliche Einschränkungen einen Teil der Bevölkerung. In Australien brachen am vergangenen Wochenende Proteste gegen die Sperrung aus, weitere waren für Samstag in Sydney geplant. Abgesehen davon, dass sie im Moment nicht stattfinden, da die Polizei alles tut, um Ansammlungen zu vermeiden: berittene Polizei, Hubschrauber, Straßensperren, sehr hohe Geldstrafen, Taxiverbot für den Transport von Passagieren in die Innenstadt…

9:15 Uhr. Wer sind die Menschen, die in Frankreich mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden? Eine Studie beantwortet diese Frage und zeigt, dass vom 31. Mai bis 11. Juli 85 % der Krankenhauspatienten überhaupt nicht geimpft wurden. Alle Details lesen Sie in unserem Artikel.

9:05 Uhr. Neue Beschränkungen in den USA? Präsident Joe Biden schließt keine neuen Gesundheitsbeschränkungen oder zumindest zusätzliche Empfehlungen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Delta-Variante über den Atlantik. Er hält sie sogar für “wahrscheinlich”.

8:50 Uhr. Beginn der Haft in Brisbane. Australiens drittgrößte Stadt und Teile des Bundesstaates Queensland beginnen an diesem Samstag mit einer strengen dreitägigen Eindämmung. Die Bewohner können ihre Häuser nur zum Einkaufen und zur sportlichen Betätigung verlassen. In Frage standen sieben Fälle im Zusammenhang mit der in der Region entdeckten Delta-Variante.

8:40 Uhr. Im Krankenhaus sind Anzeichen einer Genesung sichtbar. “Wir können deutlich sehen, dass die Welle ansteigt, mit einem Profilwechsel: junge, ungeimpfte Patienten”, bemerkt Pierre Schwob Tellier, Notfallkrankenschwester im Krankenhaus Beaujon, Mitglied des Kollektivs Inter-Urgences, Gast von France Inter . „Die meisten Krankenhäuser haben ihre Covid-Krisenzellen reaktiviert“, ergänzt Lionel Lamhaut, Notarzt am Necker-Krankenhaus, Präsident des Vereins SAUV Life.

8:25 Uhr. „Jean-Michel Blanquer hatte nur einen Kurs  : die Schulen offen zu halten. (…) Es war unser Kompass, das ist es auch weiterhin“, kommentiert Europa 1 Sarah El Hairy in Bezug auf das neue Gesundheitsprotokoll, das zum Schuljahresbeginn geplant ist. Die Staatssekretärin erinnert auch daran, dass für Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Schuljahresbeginn eine zusätzliche Zahlung von 150 Euro vorgesehen ist.

8:20 Uhr. “Unsere einzige Waffe im Kampf gegen diese Gesundheitskrise bleibt der Impfstoff” , erinnert sich Sarah El Hairy, die für Jugend und Engagement zuständige Staatssekretärin, zu Europa 1. “Es ist notwendig, mit denen zu diskutieren, die noch immer zweifeln.”

8:15 Uhr. In den Vereinigten Staaten enthüllt eine Krise die andere. Wie überall hat die Gesundheitskrise auf der anderen Seite des Atlantiks zu einer wirtschaftlichen und sozialen Krise geführt. Aber es dürfte ein neuer Schritt gehen: Millionen amerikanischer Familien, die seit Monaten ihre Miete nicht bezahlen können, riskieren, ab diesem Samstag aus ihren Häusern vertrieben zu werden, während das Moratorium ausläuft. Zu diesem Drama kommt ein hohes Risiko eines epidemischen Ausbruchs, während die Delta-Variante in den Vereinigten Staaten rasant voranschreitet.

8 Stunden. Wiederaufleben des Covid in China. In zwei neuen Regionen Chinas wurden neue Covid-19-Kontaminationen festgestellt: in der Provinz Fujian (Ostküste) und in der Gemeinde Chongqing (Mitte). Schließung von Touristenattraktionen, massive Screenings und lokale Sperren … die Behörden nehmen diese 55 neuen Fälle nicht auf die leichte Schulter. Es muss dazu gesagt werden, dass sich das Leben in dem Land, das seit April 2020 erst zwei Todesfälle durch Covid-19 verzeichnet hatte, seit mehr als einem Jahr fast wieder normalisiert hatte.

7:35. Tod von Jacob Desvarieux. Guadeloupe-Gitarrist Jacob Desvarieux , einer der Gründer der Gruppe Kassav’ und Vater von Zouk, ist an Covid-19 gestorben. Der seit einer Nierentransplantation gesundheitlich angeschlagene Musiker wurde am 12. Juli in Pointe-à-Pitre nach einer Infektion mit dem Coronavirus ins Krankenhaus eingeliefert.

7:30 Uhr. Das Tragen einer Maske erstreckte sich über einen Teil der Bretagne. Ab diesem Sonntag ist das Tragen der Maske in den Agglomerationen der Küstengemeinden von Morbihan sowie in den Agglomerationen der Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern des Departements wieder verpflichtend. In der Côtes-d’Armor wird es in bestimmten Gegenden der touristischsten Küstenorte obligatorisch sein.

7:25 Uhr. Und an diesem Samstag soll zunächst einmal die Mobilmachung gegen den Gesundheitspass folgen. In mehr als 150 Städten in Frankreich sind Demonstrationen geplant, davon allein in Paris vier verschiedene. Die Details zum Programm können Sie hier lesen.

7:20 Uhr Hallo. Willkommen zu diesem Live, das alle Informationen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie zusammenbringt.

WÄHREND DAS CORONAVIRUS IN INDONESIEN ANSTEIGT, NEHMEN DIE TODESFÄLLE VON KINDERN ZU.

WÄHREND DAS CORONAVIRUS IN INDONESIEN ANSTEIGT, NEHMEN DIE TODESFÄLLE VON KINDERN ZU

CORONAWELT Von Redaktion / 25. Juli 2021

WÄHREND DAS CORONAVIRUS IN INDONESIEN ANSTEIGT, NEHMEN DIE TODESFÄLLE VON KINDERN ZU.

Indonesien,- Hunderte von Kindern in Indonesien sind in den letzten Wochen an dem Coronavirus gestorben, viele von ihnen unter 5 Jahren, eine Sterblichkeitsrate, die höher ist als in jedem anderen Land und eine, die die Vorstellung in Frage stellt, dass Kinder einem minimalen Risiko durch Covid-19 ausgesetzt sind, sagen Ärzte.

Die Todesfälle, mehr als 100 pro Woche in diesem Monat, sind eingetreten, da Indonesien mit seinem bisher größten Anstieg an Coronavirus-Fällen konfrontiert ist – und da seine Führer zunehmender Kritik ausgesetzt sind, dass sie unvorbereitet und langsam gehandelt haben.

„Unsere Zahl ist die höchste der Welt“, sagte der Leiter der indonesischen Gesellschaft für Kinderheilkunde, Dr. Aman Bhakti Pulungan, über die Sterblichkeitsrate. “Warum geben wir nicht das Beste für unsere Kinder?”

Der Anstieg der Kindersterblichkeit fällt mit dem Anstieg der Delta-Variante zusammen , die durch Südostasien gefegt ist, wo die Impfraten niedrig sind und Rekordausbrüche nicht nur in Indonesien, sondern auch in Thailand, Malaysia, Myanmar und Vietnam verursacht haben.

Indonesien, das viertbevölkerungsreichste Land der Welt, überholte diesen Monat Indien und Brasilien bei der Zahl der täglichen Fälle und wurde zum neuen Epizentrum der Pandemie . Die Regierung meldete am Freitag fast 50.000 Neuinfektionen und 1.566 Todesfälle in der gesamten Bevölkerung.

Laut Berichten von Kinderärzten machen Kinder jetzt 12,5 Prozent der bestätigten Fälle des Landes aus, ein Anstieg gegenüber den Vormonaten, sagte Dr. Aman, Geschäftsführer der Kinderheilkundevereinigung. Allein in der Woche vom 12. Juli seien mehr als 150 Kinder an Covid-19 gestorben, sagte er, wobei die Hälfte der jüngsten Todesfälle unter 5 Jahren betraf.

Insgesamt hat Indonesien mehr als drei Millionen Fälle und 83.000 Todesfälle gemeldet, aber Gesundheitsexperten sagen, dass die tatsächlichen Zahlen um ein Vielfaches höher sind, da die Tests sehr begrenzt waren. Kritiker sagen, dass die Führer des Landes Gesundheitsexperten bei der Bekämpfung der Ausbreitung des Virus auf eine untergeordnete Rolle verwiesen haben, selbst nachdem die Delta-Variante Anfang dieses Jahres Indien verwüstet hat .

„Die Regierung hat diese Pandemie von Anfang an nie ernst genommen“, sagte Alexander Raymond Arifianto, Forschungsstipendiat an der S. Rajaratnam School of International Studies in Singapur. „Die Stimme der eigentlichen Experten für den besten Umgang mit der Pandemie wird einfach nicht gehört.“

Am Sonntag hat Indonesiens Präsident Joko Widodo einige Beschränkungen für Versammlungen und Handel bis zum 2. August verlängert, andere jedoch gelockert, z. B. die Wiederaufnahme traditioneller Märkte mit strengen Gesundheitsprotokollen.

Herr Joko, ein ehemaliger Geschäftsmann, der zögerte, Sperren zu verhängen, die die Wirtschaft bremsen, hatte angekündigt, die Beschränkungen aufzuheben, wenn die Fallzahlen zurückgehen.

„Mit unserer harten gemeinsamen Arbeit, so Gott will, können wir bald frei von Covid 19 sein und die sozioökonomischen Aktivitäten der Gemeinde können sich wieder normalisieren“, sagte er am Sonntagabend.

Mehr als 800 Kinder unter 18 Jahren in Indonesien sind seit Beginn der Pandemie an dem Virus gestorben, sagte Dr. Aman, aber die meisten dieser Todesfälle sind erst im letzten Monat aufgetreten.

„Bis jetzt waren Kinder die versteckten Opfer dieser Pandemie“, sagte Dr. Yasir Arafat, Gesundheitsberater für Asien der gemeinnützigen Gruppe Save the Children. “Nicht länger.”Aktualisiert 

24. Juli 2021, 11:34 Uhr ET

„In Ländern wie Indonesien gibt es nicht nur Rekordzahlen an Kindern, die an dem Virus sterben“, sagte Dr. Yasir, „sondern sehen auch einen alarmierenden Anstieg von Kindern, die routinemäßige Impfungen und Ernährungsdienste verpassen, die für ihr Überleben entscheidend sind. was die großen Alarmglocken läuten sollte.“

Gesundheitsexperten sagten, dass eine Reihe von Faktoren zu der hohen Zahl der Todesfälle bei Kindern beigetragen haben. Einige könnten aufgrund von zugrunde liegenden Gesundheitszuständen wie Unterernährung, Fettleibigkeit, Diabetes und Herzerkrankungen anfällig für das Virus sein, sagten Ärzte.

Die niedrige Impfrate des Landes ist ein weiterer Faktor. Laut dem Projekt Our World in Data der Universität Oxford haben nur 16 Prozent der Indonesier eine Dosis erhalten und nur 6 Prozent wurden vollständig geimpft . Wie andere Länder impft Indonesien keine Kinder unter 12 Jahren und hat erst vor kurzem damit begonnen, solche zwischen 12 und 18 Jahren zu impfen.

Gleichzeitig sind viele Krankenhäuser durch den jüngsten Anstieg der Fälle über ihre Grenzen getrieben, da Patienten in Fluren und Überlaufzelten auf die Eröffnung eines Bettes in einer Station warten. Nur wenige Krankenhäuser sind für die Betreuung von Kindern mit Covid eingerichtet.

“Wenn die Kinder krank werden, wohin bringen wir sie?” fragte Dr. Aman. „In die Notaufnahme? Notfallstationen sind mit Erwachsenen überfüllt. Und wie Sie in den letzten Wochen gesehen haben, müssen die Menschen tagelang in der Notaufnahme warten. Wie erwarten wir, dass Kinder das durchmachen?“

Bei ausgelasteten Krankenhäusern sind etwa zwei Drittel der erwachsenen Patienten zu Hause isoliert, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Kinder infiziert werden, sagte Edhie Rahmat, Executive Director für Indonesien bei der gemeinnützigen Gesundheitsgruppe Project HOPE.

Säuglinge seien auch durch die Tradition gefährdet, dass Freunde und Nachbarn das Haus eines Neugeborenen besuchen, um die Geburt zu feiern, sagte er.

„Diese Neugeborenen werden aus Krankenhäusern mit negativem Covid-19-Status entlassen, erkranken aber später an Covid-19 und sterben, nachdem sie von Nachbarn und weiteren Familienmitgliedern besucht wurden“, sagte Edhie. “Es ist herzzerreißend.”

Dr. Aman sagte, dass es ein guter Anfang für den Schutz von Kindern wäre, die Öffentlichkeit aufzuklären und mehr Menschen dazu zu bringen, die Gesundheitsprotokolle einzuhalten.

„Alles geht auf die Erwachsenen zurück“, sagte er. „Die Erwachsenen sind die Hartnäckigen. Sie weigern sich, eine Maske zu tragen. Sie bringen ihre Kinder an überfüllte Orte.“

Indonesien, ein riesiges Archipel mit 17.500 Inseln, rangiert bei Tests ebenfalls im unteren Drittel der Nationen, sagte Dr. Windhu Purnomo, Dozent für Epidemiologie an der Airlangga University in Surabaya.

Der Gesundheitsminister des Landes, Budi Gunadi Sadikin, hat sich 400.000 Tests pro Tag zum Ziel gesetzt. Aber an diese Zahl ist das Land nie herangekommen. Letzte Woche sank die Zahl unter 115.000.

Positive Tests machen durchschnittlich mehr als 30 Prozent aus, ein Zeichen dafür, dass sich das Virus schnell ausbreitet und nicht genügend Tests durchgeführt werden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt eine Positivitätsrate von unter 5 Prozent.

„Wenn wir diese Zahlen auswerten, bedeutet dies, dass die Notfallbeschränkungen nicht gewirkt haben“, sagte Dr. Windhu.

Luhut Pandjaitan, der koordinierende Minister für maritime Angelegenheiten und Investitionen und vielleicht der vertrauenswürdigste Berater von Herrn Joko, leitet die Reaktion des Landes auf Covid-19. Er versprach letzte Woche, dass die Regierung die Tests und Rückverfolgungen verstärken und mehr Isolationszentren bereitstellen werde, insbesondere in dicht besiedelten Vierteln.

„Glauben Sie mir, dass wir unser Bestes geben, aber diese Delta-Variante ist eine schwierige Situation und das ist die Realität“, sagte Luhut gegenüber Reportern. “Kein Land der Welt kann behaupten, es überwunden zu haben.

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