nz

Online Zeitung


BRD IT Sicherheit: Wir werden bei Gefahren warnen, informieren und Orientierung im digitalen Alltag.

Quellbild anzeigen

OrtBonnDatum28.05.2021

Neues IT-Sicherheitsgesetz ebnet Weg für eine moderne Cyber-Sicherheit in Deutschland.

BSI,-Mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt tritt heute das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in Kraft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhält damit neue Kompetenzen, die seine Arbeit als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes deutlich stärken.

Für das BSI ist dieser Tag ein echter Meilenstein. Das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 ebnet den Weg für ein verbessertes Cyber-Sicherheitsniveau in Deutschland. Als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes gestalten wir sichere Digitalisierung in Deutschland mit. Wir helfen mit unserer Expertise, dass Innovationen sicher umgesetzt werden“, so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Durch das IT-Sicherheitsgesetz erhält das BSI umfassendere Kompetenzen bei der Detektion von Sicherheitslücken und bei der Abwehr von Cyber-Angriffen. Damit wird die gesetzliche Aufgabe des BSI zur Information, Warnung und Beratung von Betroffenen gestärkt und das Ziel unterstützt, Sicherheitslücken in IT-Systemen jederzeit schnellstmöglich zu schließen.

Auch für Unternehmen wird Cyber-Sicherheit von noch größerer Bedeutung: Betreiber Kritischer Infrastrukturen sowie künftig auch weitere Unternehmen im besonderen öffentlichen Interesse müssen IT-Sicherheitsmaßnahmen nach dem Stand der Technik umsetzen. Sie werden gleichermaßen in den vertrauensvollen Austausch von Informationen mit dem BSI einbezogen. So wird das Cyber-Sicherheitsniveau der Wirtschaft in Deutschland weiter angehoben.


Zudem werden die Vorgaben zur Cyber-Sicherheit in den Mobilfunknetzen erweitert: Das Gesetz enthält eine Regelung zur Untersagung des Einsatzes kritischer Komponenten, wenn der Einsatz die öffentliche Ordnung oder Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland voraussichtlich beeinträchtigt. Die Netzbetreiber müssen vorgegebene, hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen und kritische Komponenten müssen zertifiziert werden. So sorgt das Gesetz u. a. für die Informationssicherheit in den 5G-Mobilfunknetzen.

Auch der digitale Verbraucherschutz wird durch das IT-Sicherheitsgesetz gestärkt und in den Aufgabenkatalog des BSI aufgenommen. So wird das BSI die unabhängige und neutrale Beratungsstelle für Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen der IT-Sicherheit auf Bundesebene.

Wir werden unser bestehendes Angebot noch deutlich erweitern, bei Gefahren warnen, informieren und Orientierung im digitalen Alltag und bei Produkten geben. Ein einheitliches IT-Sicherheitskennzeichen für Verbraucherinnen und Verbraucher soll in Zukunft klar erkennbar machen, welche Produkte bereits bestimmte IT-Sicherheitsstandards einhalten. Mit diesem Orientierungsangebot möchten wir zügig auf den Verbrauchermarkt gehen“, so BSI-Präsident Schönbohm.

Bürgerinnen und Bürger: Einen Vorfall bewältigen, melden, sich informieren, vorbeugen

Bild-Dokument für das Frontend

Unter www.bsi.bund.de stellt das BSI ein umfangreiches Informationsportal für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.
Über unsere Hotline können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sie zudem persönlich beraten und bei Verständnisfragen weiterhelfen. Bitte beachten Sie aber, dass wir Ihnen leider keinen unmittelbaren Support für Ihr IT-Gerät anbieten können.

Verzweifelte Frau vor einem Laptop. Die Hände vor das Gesicht gehalten. (verweist auf: Ich habe einen IT-Sicher­heits­vor­fall - Was soll ich tun?)

Alle wichtigen Schritte, die es bei einem IT-Sicherheitsvorfall für Bürgerinnen und Bürger zu beachten gilt, haben wir hier für Sie in aller Kürze bereitgestellt:

Ich habe einen IT-Sicher­heits­vor­fall – Was soll ich tun?

Mehr

Mann und Frau am Arbeitsplatz mit Laptop und Smartphone. (verweist auf: Ich möchte einen IT-Sicher­heits­vor­fall melden.)

Ich möchte einen IT-Sicher­heits­vor­fall melden.

Mehr

Frau mit Laptop am Schreibtisch (verweist auf: Ich suche aktuelle In­for­ma­tio­nen über IT-Sicher­heits­be­dro­hungen.)

Ich suche aktuelle In­for­ma­tio­nen über IT-Sicher­heits­be­dro­hungen.

Mehr

Eine jubelnde Frau schaut auf ihren Laptop (verweist auf: Wie kann ich meine IT vor Cyber-Angriffen schützen?)

Wie kann ich meine IT vor Cyber-Angriffen schützen?

Mehrinfo unter https://www.bsi.bund.de/DE/IT-Sicherheitsvorfall/Buergerinnen-und-Buerger/buergerinnen-und-buerger_node.html

Quelle/bsi.de


Deutschland Innere Sicherheit : Seehofer, “Extremismus in all seinen Formen bleibt Bedrohung für unsere Gesellschaft”

Bundesinnenminister Horst Seehofer sitzt auf dem Podium in der Bundespressekonferenz und hält die PMK in die Kamera. Im Hintergrund sitzt der Präsident des BKA Holger Münch

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes Holger Münch in Berlin die Fallzahlen der Politisch Motivierten Kriminalität für das Jahr 2020 vorgestellt.  Quelle: Henning Schacht / PRESSEMITTEILUNG   04.05.2021

Politisch motivierte Straftaten nehmen 2020 deutlich zu.

Berlin,-Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist im Jahr 2020 um 8,5 Prozent auf insgesamt 44.692 Delikte angestiegen. Damit befindet sich die politisch motivierte Kriminalität auf dem höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahr 2001. Die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten hat im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 Prozent auf 3.365 zugenommen.  

Die rechtsmotivierten Straftaten erreichen mit rund 24.000 Straftaten einen neuen Höchststand.  Jedes zweite politisch motivierte Delikt in Deutschland im Jahr 2020 wurde im Phänomenbereich PMK -rechts- begangen. Die Zahl der rechtsmotivierten Gewalttaten stieg um 10,8 Prozent auf 1.092. 

Im Jahr 2020 wurden unter dem Begriff “Corona” in den Sachverhaltsbeschreibungen aller PMK-Meldungen insgesamt 3.569 Straftaten erfasst, darunter 478 Gewalttaten. Insbesondere Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen waren von einer geringen Akzeptanz der polizeilichen Maßnahmen, erheblichen Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregeln sowie teilweise erheblichen Ausschreitungen geprägt. Dabei kam es auch zu Angriffen und Bedrohungen gegen die Polizei sowie Medienvertreter. Von den 260 gemeldeten Straftaten gegen Journalisten wurden 112 im Zusammenhang mit „Corona“ begangen; bei den entsprechenden Gewalttaten sogar knapp die Hälfte (14 von 32). 

Bundesinnenminister Horst Seehofer: “Der Extremismus in all seinen Formen bleibt eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es gibt klare Verrohungstendenzen in unserem Lande. Wir werden daher weiterhin mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen jede Form politisch motivierter Kriminalität vorgehen. Der Rechtsstaat ist und bleibt handlungsfähig. Es ist daher richtig, dass sich die Verfassungsschutzbehörden insbesondere auch die neuen Protestgruppen sehr genau in den Blick nehmen. Der Rechtsextremismus ist weiterhin die größte Bedrohung für die Sicherheit in unserem Land.”

Image

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes: “Im Jahr 2020 haben die Fallzahlen der Politisch motivierten Kriminalität einen neuen Höchststand erreicht. In der Statistik spiegelt sich das Ausmaß der gesellschaftlichen Spannungen und die zunehmende Radikalisierung von Teilen der Bevölkerung wider. Auch für das Jahr 2021 ist keine Entspannung zu erwarten. Insbesondere in den Bereichen der Politisch motivierten Kriminalität -rechts- und der Bekämpfung der Hasskriminalität bauen wir deshalb unsere Maßnahmen und Kapazitäten aus. Der zeitnahe Beginn einer intensiven Pilotphase der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) ist ein wichtiger Baustein. Wir werden aber die anderen Phänomenbereiche nicht aus dem Blick verlieren.”

Im vergangenen Jahr wurden 16 politisch motivierte Tötungsdelikte registriert – bei 13 Taten blieb es bei Versuchen, drei Taten wurden vollendet, darunter der rassistisch motivierte Terroranschlag von Hanau am 19. Februar 2020. Insgesamt kamen bei politisch motivierten Tötungsdelikten im Jahr 2020 elf Menschen ums Leben. 

Im Phänomenbereich PMK -links- ist die Zahl der Delikte um 11,4 Prozent auf etwa 11.000 Straftaten gestiegen. Hier sind insbesondere die linksmotivierten Gewalttaten zu nennen, bei denen die Polizeibehörden einen Anstieg um 45,1 Prozent auf 1.500 Delikte registriert haben. 

Die Angriffe auf Amtsträger haben sich im Jahr 2020 mit 2.200 Straftaten etwa verdoppelt. Bei den Angriffen auf Mandatsträger wurde ein Anstieg um 87,9 Prozent festgestellt. Demgegenüber sind die Angriffe auf Parteien um 72,6 Prozent zurückgegangen. 

Im Themenfeld Hasskriminalität hat sich ein deutlicher Anstieg der Hassstraftaten um 19,2 Prozent auf 10.240 gezeigt. Etwa neun von zehn Delikten wurden dem Phänomenbereich PMK -rechts- zugeordnet. Die Gewalttaten bewegen sich mit 1.014 Meldungen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der antisemitischen Straftaten ist um 15,7 Prozent angestiegen auf 2.351 Straftaten angestiegen. Hiervon wurden 94,6 Prozent als rechtsmotiviert eingestuft. Die antisemitischen Gewalttaten sind dagegen um 21,9 Prozent zurückgegangen. Bei den fremdenfeindlichen Straftaten wurde ein Anstieg um 19,1 Prozent registriert.  Dem Themenbereich “Reichsbürger/Selbstverwalter” wurden insgesamt 772 politisch motivierte Straftaten zugeordnet. Dies entspricht einem Anstieg um 15 Prozent. Der Anteil der Gewalttaten blieb mit 125 Gewalttaten etwa auf dem Vorjahresniveau. 

In dem im Jahr 2020 neu eingeführten Themenfeld “Geschlecht/Sexuelle Identität” wurden 204 Straftatengemeldet, davon 40 Gewalttaten. Rund die Hälfte hiervon sind dem Phänomenbereich PMK -rechts- zuzuordnen. Politisch motivierte Straftaten gegen die sexuelle Orientierung sind mit 578 Delikten etwa auf dem gleichen Stand wie im Vorjahr. Bei den Gewalttaten wurde ein Rückgang um rund 24 Prozent auf 114 Gewalttaten festgestellt. 

Im Phänomenbereich PMK -ausländische Ideologie- hat sich das Gesamtstraftatenaufkommen im Vorjahresvergleich nahezu halbiert. Auch die Gewaltdelikte gingen um mehr als zwei Drittel auf 113 Straftaten zurück. Dagegen zeigte sich für den Phänomenbereich PMK -religiöse Ideologie- mit 477 Straftaten ein Zuwachs um 12,2 Prozent. Der Anteil der Gewalttaten reduzierte sich hingegen mit 43 Fällen um zehn Prozent. Durch die Polizeien der Länder wurden mit Stand vom 1. April 2021 579 Personen als Gefährder und 533 als sog. Relevante Personen eingestuft. Zudem wurden mehr als 1.200 Ermittlungsverfahren gegen 1.300 Beschuldigte im Bereich des islamistischen Terrorismus geführt. 

Quelle/PKA


BKA Deutschland; Nach Er­mitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft Ham­burg und des BKA Festnahmen und Durchsuchungen in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein.

(BKA)Datum:12. November 2020Ausgabejahr:2020

Er­gän­zung: Er­mitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft Ham­burg und des Bun­des­kri­mi­nal­amts ge­gen in­ter­na­tio­na­le Grup­pie­rung von Rausch­gift­händ­lern.

BKA,-Das Bundeskriminalamt ermittelt seit August 2020 für die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen eine Tätergruppierung, die im Verdacht steht, an mehreren Kokaintransporten im Tonnen-Bereich aus Südamerika nach Hamburg via Container sowie an der weiteren Verteilung in Europa beteiligt gewesen zu sein. Tatverdächtig sind zudem Fuhrunternehmer und Hafenmitarbeiter, durch deren Zuarbeit die Entnahme der Kokainlieferungen aus den Containern ermöglicht wurde. Die gesamten Tathandlungen wiesen einen hohen Organisationsgrad auf.

Am 11.11.2020 wurden in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein insgesamt neun Haftbefehle vollstreckt und über 30 Durchsuchungen durchgeführt. Bei den Festgenommenen handelt es sich unter anderem um deutsche und türkische Staatsangehörige. An den Maßnahmen waren über 270 Einsatzkräfte aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und des BKA sowie Spezialkräfte der Länder und des Bundes beteiligt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde Bargeld in Höhe von über 2,5 Millionen Euro sowie wertvoller Schmuck und ein hochwertiger PKW aufgefunden und gesichert. Weiter wurden Vermögenswerte in siebenstelliger Höhe gepfändet. Die Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen dauern an.

quelle/bka.de

Mitarbeiter des Bundespresseamts wegen Spionage für Ägypten angeklagt.

Mitarbeiter des Bundespresseamts wegen Spionage für Ägypten angeklagt

Deutschland16.11.2020 • 16:51 Uhr Quelle: http://www.globallookpress.com © Christian Spicker”Ägyptische Spur”: Mitarbeiter des Bundespresseamts wegen Spionage angeklagt

Mitarbeiter des Bundespresseamts wegen Spionage für Ägypten angeklagt.

Berlin,-Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Spion im Bundespresseamt erhoben. Der Mann, der jahrelang für einen ägyptischen Nachrichtendienst gearbeitet haben soll, muss sich voraussichtlich vor dem Berliner Kammergericht verantworten.

Wie die Karlsruher Behörde am 16. November mitteilte, hatte die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Spion im Bundespresseamt erhoben. Der Mann soll jahrelang für den ägyptischen Geheimdienst gearbeitet haben.

Die Ermittlungen gegen den in Ägypten geborenen Deutschen waren im Juli bekannt geworden, als der Fall im Verfassungsschutzbericht thematisiert worden ist. Das Bundeskriminalamt durchsuchte im Dezember 2019 im Auftrag des Generalbundesanwalts die Wohnung des Mannes. Festgenommen wurde der heute 66-Jährige aber nicht.

Laut Bundesanwaltschaft arbeitete der Mann seit 1999 beim Besucherdienst des Bundespresseamtes. Spätestens seit Juli 2010 soll er Mitarbeiter des ägyptischen General Intelligence Service (GIS) bei der Informationsbeschaffung unterstützt haben. Den Auftrag habe er von der ägyptischen Botschaft in Berlin bekommen.

Quellbild anzeigen

Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatte der Mann aber keinen Zugang zu geheimen Regierungsinformationen. Den Angaben zufolge wertete er für die Ägypter in deutschen Medien Berichte zur Innen- und Außenpolitik sowie Nachrichten über sein Heimatland aus. Dafür habe er Recherchemöglichkeiten genutzt, die ihm beim Bundespresseamt offengestanden hätten, hieß es.

Die Informationen sollten in Lagebilder einfließen. Außerdem soll der Mann GIS-Mitarbeitern den Kontakt zu einer möglichen Quelle vermittelt haben. Der Anwerbeversuch in den Jahren 2014 und 2015 sei allerdings gescheitert.

Von der Zusammenarbeit versprach sich der Angeklagte nach Angaben der Bundesanwaltschaft eine bevorzugte Behandlung durch die ägyptischen Behörden. Tatsächlich habe der Führungsoffizier des Beschuldigten dessen Mutter dabei geholfen, Pensionsansprüche geltend zu machen. Er selbst sei gelegentlich zu offiziellen Empfängen eingeladen worden.

Quelle/rt.com/2cay/dpa

Ratgeber-Hinweise von BKA; Ihre Sicherheit Richtiges Verhalten bei… .Straftaten im Internet.

Identitätsdiebstahl/Phishing

Quellbild anzeigen

pic Polzei Hessen

Iden­ti­täts­dieb­stahl/Phis­hing

Straftäter sind an allen Arten von Zugangsdaten interessiert, mit denen sie zu Lasten Dritter und zum eigenen Vorteil Verfügungen im Internet vornehmen können – von der Bestellung von Waren bis hin zur Manipulation von Aktienkursen. Dabei werden oftmals zunächst Daten gesammelt und erst später “Geschäftsmodelle” für deren illegale Verwendung entwickelt.

Ausführliche Informationen zu Identitätsdiebstahl/Phishing finden Sie im Bereich Internetkriminalität/Cybercrime.

Prävention

Um Ihre digitale Identität zu schützen, sollten Sie bei der Internetnutzung mit PC oder mobilem Endgerät folgende Grundregeln einhalten:

  • Sorgen Sie dafür, dass Betriebssystem, Browserversion, Firewall und Anti-Viren-Software Ihrer Geräte stets auf dem neuesten Stand sind, indem Sie Ihre Soft- und Firmware regelmäßig aktualisieren.
  • Verwenden Sie für den Zugriff auf das Internet ausschließlich ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten, keinesfalls ein Administrator-Konto.
  • Führen Sie regelmäßig Datensicherungen auf Ihrem System durch. Legen Sie diese Sicherungen (Back-ups) auf externen Datenträgern ab, die ansonsten nicht mit Ihrem Rechner verbunden sind.
  • Laden Sie Programme nur aus Originalquellen, Apps nur aus legalen App-Stores herunter. Führen Sie vor der Installation eine Überprüfung mit Anti-Viren-Software durch.
  • Öffnen Sie Anhänge und folgen Sie Links nur, wenn diese aus vertrauenswürdiger Quelle stammen.
  • Rufen Sie keine Webseiten unseriöser Anbieter auf und klicken Sie keine Werbebanner an.
  • Gehen Sie im Internet und in Sozialen Netzwerken möglichst restriktiv mit Ihren persönlichen Daten um. Seien Sie kritisch im Umgang mit Kontaktaufnahmen über Soziale Netzwerke, auch wenn diese vom Account eines Bekannten aus erfolgen. Fragen Sie im Zweifel bei den “echten” Freunden nach.
  • Sperren Sie Ihre Geräte und Nutzer-Accounts für Außenstehende durch den konsequenten Gebrauch effektiver Passwörter.
  • Laden Sie Ihr Smartphone via USB nur über vertrauenswürdige Computer, tätigen Sie keine sensiblen Transaktionen über öffentliche Hotspots und deaktivieren Sie drahtlose Verbindungen und GPS bei Nicht-Nutzung.
  • Arbeiten Sie bei Bank-Transaktionen mit der Zwei-Faktoren-Authentifikation.
  • Lassen Sie Premium-SMS oder -Dienste bei Ihrem Provider sperren, damit diese von Cyberkriminellen nicht mittels Schadsoftware aktiviert werden können.

Quelle/BKA.de

Weitere Hinweise und Tipps zum Schutz Ihres Computers und Smartphones und zur Sicherheit im Internet erhalten Sie hier: