nz

Online Zeitung

WP Jetpack Warnung und Tipps : Alibaba und Vierzig Apps.

Die größten Hacker-Attacken der vergangenen Jahre - internetworld.de

Alibaba und Vierzig Apps.

IT,-Heute überrascht mich nichts mehr das meine gestohlenen Daten kurz vor Berlin sind. Sage und schreibe eine Entfernung von -138,57 km und in vier verschiedenen Orten wie der dein-ip-check.de ermittelt hat. Diesen Missbrauch von Daten inklusive Identitäten Diebstahls, ob PayPal, oder Buchung und Fernsteuerung von Geräten u.v.m. Dies alles muss überprüft werden. Finanzieller Schaden nach mehr als zwei Jahren Datenmissbrauch ist hoch. Sicherlich gibt es viele Gründe, warum ich oder wir betroffen sind. Weitere Erklärungen zu meinem Spezialfall folgt demnächst. Wenn Sie eine oder andere Schwierigkeiten mit ihren Daten haben, besuchen Sie https://www.dein-ip-check.de/ Auf diesen Seiten bekommen Sie auch Hilfe.

Veröffentlicht am 14. September 2021 von Harald Eilertsen

CSRF-Sicherheitslücke im Software License Manager Plugin gefunden.

Versionen vor 4.5.1 des Software License Manager Plugins für WordPress weisen eine aus nutzbare Cross-Site Request Forgery (CSRF)-Schwachstelle auf. Jeder Benutzer, der sich bei einer Site mit der anfälligen Erweiterung angemeldet hat, kann durch Klicken auf einen Link dazu gebracht werden, einen Eintrag in der Datenbanktabelle der registrierten Domänen des Plugins zu löschen. Der Link kann in einer E-Mail oder auf einer Website verteilt werden, die der Opferbenutzer wahrscheinlich besuchen wird.

Die gute Nachricht ist, dass man nicht viel mehr tun kann, wenn man diese Schwäche ausnutzt. Und der Angreifer muss vorher die ID der Domain kennen, die er aus der Datenbank löschen möchte. 

Dennoch empfehlen wir jedem, der Version 4.5.0 oder früher des Plugins verwendet, so schnell wie möglich ein Upgrade durchzuführen.

Einzelheiten

Die Schwachstelle wird dadurch verursacht, dass der Handler für die Ajax-Aktion del_reistered_domain(sic) weder Nonce-Prüfungen durchführt noch eine Autorisierung des Benutzers, der die Aktion durchführt, durchführt. 

515253545556575859add_action( 'wp_ajax_del_reistered_domain', 'slm_del_reg_dom' );function slm_del_reg_dom() {    global $wpdb;    $reg_table = SLM_TBL_LIC_DOMAIN;    $id        = sanitize_text_field( $_GET['id'] );    $ret       = $wpdb->query( "DELETE FROM $reg_table WHERE id='$id'" );    echo ( $ret ) ? 'success' : 'failed';    exit( 0 );}

Wir empfehlen immer, Nonce-Prüfungen für jede Aktion durchzuführen und den Benutzer zu autorisieren, indem er seine Fähigkeiten für alle nicht öffentlichen Aktionshandler überprüft.

Der aufmerksame Leser mag sich auch fragen, ob hier nicht eine SQL-Injection-Schwachstelle vorliegt. Es $_GET['id']wird erwartet, dass der Parameter numerisch ist, dies wird jedoch nie validiert. Da WordPress jedoch alle Anführungszeichen in den Anforderungsparametern umgeht und die sanitize_text_field Funktion alle URL-codierten Oktette entfernt, sollte die Verwendung hier vor Ausbeutung sicher sein, wenn nicht unbedingt fehlerfrei.

Version 4.5.1 behebt diese beiden Probleme.

Empfehlungen

Wir empfehlen jeder Site mit früheren Versionen als 4.5.1 des Software License Manager-Plugins für WordPress, so schnell wie möglich zu aktualisieren.

Wir empfehlen dringend, dass Sie einen Sicherheitsplan für Ihre Site haben, der das Scannen bösartiger Dateien und Backups umfasst . Jetpack Security ist eine großartige WordPress-Sicherheitsoption, um sicherzustellen, dass Ihre Website und Besucher sicher sind.

Zeitleiste

01.09.2021: Sicherheitslücke vom Jetpack Scan Team entdeckt
07.09.2021: An WPScan gemeldet, Anbieter kontaktiert. 
2021-09-10: Erhaltene und verifizierte feste Version vom Anbieter.Dieser Beitrag wurde unter Schwachstellen abgelegt und mit csrf , Plugin-Sicherheit , Sicherheit , WordPress verschlagwortet . Setzen Sie ein Lesezeichen für den Permalink .

Entdecken Sie die Vorteile von Jetpack

Erfahren Sie, wie Jetpack Ihnen helfen kann, Ihre WordPress-Site zu schützen, zu beschleunigen und zu erweitern.Tarife vergleichen

Quelle/


Deutschland Sachsen: Zweiter Brandanschlag in Meißen versetzt DRK-Mitarbeiter in Angst.

Ein Hinterreifen eines DRK-Autos weist einen Brandschaden auf.

von MDR SACHSEN Stand: 04. Juni 2021, 21:17 Uhr

Zweiter Brandanschlag in Meißen versetzt DRK-Mitarbeiter in Angst.

Sachsen,-Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Monaten vielfachen Angriffen ausgesetzt. So wurden im Vogtland mehrfach die Impfzentren und Impfmobile beschmiert. In Meißen wurde zum zweiten Mal in dieser Woche ein Fahrzeug offenbar in Brand gesteckt. Unklar ist allerdings noch, ob es auch hier einen Zusammenhang zur Einbindung des DRK in die Impfkampagne gibt.

Ein weißes Auto mit der Aufschrift DRK steht auf einer Wiese, ein Reifen ist verbrannt

Gegen 23 Uhr wurde der Brand an dem Fahrzeug gemeldet.Bildrechte: xcitePRESS 

Am Donnerstagabend ist erneut ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes in Meißen durch ein Feuer beschädigt worden. Nach Reporterangaben wurde offenbar versucht, das Auto am Hinterreifen anzuzünden. Bereits am Dienstagabend haben mehrere DRK-Fahrzeuge auf demselben Grundstück an der Niederauer Straße gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Anwohner bemerkt Feuer

Die Feuerwehr Meißen bestätigt den Brand und nennt 23:04 Uhr als Zeitpunkt der Alarmierung. Nach Angaben des Reporters hat ein Anwohner das Feuer bemerkt und selbst mit dem Löschen begonnen. Dadurch konnte offenbar größerer Schaden verhindert werden.

Unklar ist aktuell, ob es der oder die Täter bewusst auf das DRK abgesehen haben. Die Rettungsorganisation ist in den vergangenen Monaten mehrfach angegriffen worden. So hatten bisher unbekannte Täter im Vogtland ein Impfmobil und das Impfzentrum beschmiert.

DRK-Sprecher glaubt nicht an Zufall

Kai Kranich vom DRK-Sachsen im Interview

Zum Vorfall in Meißen sagte DRK-Sprecher Kai Kranich: “Wir können und müssen davon ausgehen, dass es kein Zufall war, sondern sich um Brandstiftung gehandelt hat.” Vor allem der zweite Brandanschlag habe zum Umdenken geführt:Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wir haben beim ersten Mal noch gesagt: Na gut, da ist vielleicht jemand ein bisschen ein Irrlicht und zündelt durch die Straßen, und dann trifft es auch Fahrzeuge vom Roten Kreuz. Der zweite Anschlag ist bei den Mitarbeitenden nun mit Bestürzung aufgenommen worden. Kai Kranich DRK-Sprecher

Kolleginnen und Kollegen hätten teilweise Angst, abends noch zur Dienststelle zu fahren und ihr Auto abzustellen, da sie nicht wüssten, ob jemand in der Nähe sei, der etwas Böses möchte, so Kranich.

Ein großer weißer Anhänger steht vor einer Wiese. auf dem Anhänger sieht man da sLogo des deutschen Roten Kreuzes und den Namenzug. Daneben hat ein Unbekannter das Wort "Mörder" beschmiert. Der Bus stand am 9.4.2021 in Oelsnitz.

Ein großer weißer Anhänger steht vor einer Wiese. auf dem Anhänger sieht man da sLogo des deutschen Roten Kreuzes und den Namenzug. Daneben hat ein Unbekannter das Wort “Mörder” beschmiert. Der Bus stand am 9.4.2021 in Oelsnitz.(Bildrechte DRK)

Gehäufte Angriffe seit der Flüchtlingskrise 2015

Wie das DRK mitteilte, gibt es zudem eine Häufung an Schmierereien, Drohbriefen und Drohanrufen. Allein seit Januar dieses Jahres habe es bis zu zwanzig derartige Fälle gegeben, teilte die Hilfsorganisation mit.

“Wir sind eine Organisation, die weltweit in Krisen und Konfliktregionen arbeitet, wo das DRK als neutraler Partner angesehen wird. Daher ist für uns besonders traurig, dass wir in unserer eigenen Heimat, wo wir eigentlich in friedlichen demokratischen Verhältnissen leben, solchen Angriffen ausgesetzt sind.”

Seit der Flüchtlingskrise 2015 und den Angriffen auf die Erstaufnahmeeinrichtung in Heidenau habe es immer wieder Anfeindungen gegeben. “Aktuell wissen wir nicht, ob die Angriffe im Zusammenhang mit unserem Engagement für die Impfkampagne in Sachsen stehen”, sagte Kai Kranich.

Quelle/MDR.de


Deutschland Innere Sicherheit : Seehofer, “Extremismus in all seinen Formen bleibt Bedrohung für unsere Gesellschaft”

Bundesinnenminister Horst Seehofer sitzt auf dem Podium in der Bundespressekonferenz und hält die PMK in die Kamera. Im Hintergrund sitzt der Präsident des BKA Holger Münch

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes Holger Münch in Berlin die Fallzahlen der Politisch Motivierten Kriminalität für das Jahr 2020 vorgestellt.  Quelle: Henning Schacht / PRESSEMITTEILUNG   04.05.2021

Politisch motivierte Straftaten nehmen 2020 deutlich zu.

Berlin,-Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist im Jahr 2020 um 8,5 Prozent auf insgesamt 44.692 Delikte angestiegen. Damit befindet sich die politisch motivierte Kriminalität auf dem höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahr 2001. Die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten hat im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 Prozent auf 3.365 zugenommen.  

Die rechtsmotivierten Straftaten erreichen mit rund 24.000 Straftaten einen neuen Höchststand.  Jedes zweite politisch motivierte Delikt in Deutschland im Jahr 2020 wurde im Phänomenbereich PMK -rechts- begangen. Die Zahl der rechtsmotivierten Gewalttaten stieg um 10,8 Prozent auf 1.092. 

Im Jahr 2020 wurden unter dem Begriff “Corona” in den Sachverhaltsbeschreibungen aller PMK-Meldungen insgesamt 3.569 Straftaten erfasst, darunter 478 Gewalttaten. Insbesondere Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen waren von einer geringen Akzeptanz der polizeilichen Maßnahmen, erheblichen Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregeln sowie teilweise erheblichen Ausschreitungen geprägt. Dabei kam es auch zu Angriffen und Bedrohungen gegen die Polizei sowie Medienvertreter. Von den 260 gemeldeten Straftaten gegen Journalisten wurden 112 im Zusammenhang mit „Corona“ begangen; bei den entsprechenden Gewalttaten sogar knapp die Hälfte (14 von 32). 

Bundesinnenminister Horst Seehofer: “Der Extremismus in all seinen Formen bleibt eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es gibt klare Verrohungstendenzen in unserem Lande. Wir werden daher weiterhin mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen jede Form politisch motivierter Kriminalität vorgehen. Der Rechtsstaat ist und bleibt handlungsfähig. Es ist daher richtig, dass sich die Verfassungsschutzbehörden insbesondere auch die neuen Protestgruppen sehr genau in den Blick nehmen. Der Rechtsextremismus ist weiterhin die größte Bedrohung für die Sicherheit in unserem Land.”

Image

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes: “Im Jahr 2020 haben die Fallzahlen der Politisch motivierten Kriminalität einen neuen Höchststand erreicht. In der Statistik spiegelt sich das Ausmaß der gesellschaftlichen Spannungen und die zunehmende Radikalisierung von Teilen der Bevölkerung wider. Auch für das Jahr 2021 ist keine Entspannung zu erwarten. Insbesondere in den Bereichen der Politisch motivierten Kriminalität -rechts- und der Bekämpfung der Hasskriminalität bauen wir deshalb unsere Maßnahmen und Kapazitäten aus. Der zeitnahe Beginn einer intensiven Pilotphase der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) ist ein wichtiger Baustein. Wir werden aber die anderen Phänomenbereiche nicht aus dem Blick verlieren.”

Im vergangenen Jahr wurden 16 politisch motivierte Tötungsdelikte registriert – bei 13 Taten blieb es bei Versuchen, drei Taten wurden vollendet, darunter der rassistisch motivierte Terroranschlag von Hanau am 19. Februar 2020. Insgesamt kamen bei politisch motivierten Tötungsdelikten im Jahr 2020 elf Menschen ums Leben. 

Im Phänomenbereich PMK -links- ist die Zahl der Delikte um 11,4 Prozent auf etwa 11.000 Straftaten gestiegen. Hier sind insbesondere die linksmotivierten Gewalttaten zu nennen, bei denen die Polizeibehörden einen Anstieg um 45,1 Prozent auf 1.500 Delikte registriert haben. 

Die Angriffe auf Amtsträger haben sich im Jahr 2020 mit 2.200 Straftaten etwa verdoppelt. Bei den Angriffen auf Mandatsträger wurde ein Anstieg um 87,9 Prozent festgestellt. Demgegenüber sind die Angriffe auf Parteien um 72,6 Prozent zurückgegangen. 

Im Themenfeld Hasskriminalität hat sich ein deutlicher Anstieg der Hassstraftaten um 19,2 Prozent auf 10.240 gezeigt. Etwa neun von zehn Delikten wurden dem Phänomenbereich PMK -rechts- zugeordnet. Die Gewalttaten bewegen sich mit 1.014 Meldungen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der antisemitischen Straftaten ist um 15,7 Prozent angestiegen auf 2.351 Straftaten angestiegen. Hiervon wurden 94,6 Prozent als rechtsmotiviert eingestuft. Die antisemitischen Gewalttaten sind dagegen um 21,9 Prozent zurückgegangen. Bei den fremdenfeindlichen Straftaten wurde ein Anstieg um 19,1 Prozent registriert.  Dem Themenbereich “Reichsbürger/Selbstverwalter” wurden insgesamt 772 politisch motivierte Straftaten zugeordnet. Dies entspricht einem Anstieg um 15 Prozent. Der Anteil der Gewalttaten blieb mit 125 Gewalttaten etwa auf dem Vorjahresniveau. 

In dem im Jahr 2020 neu eingeführten Themenfeld “Geschlecht/Sexuelle Identität” wurden 204 Straftatengemeldet, davon 40 Gewalttaten. Rund die Hälfte hiervon sind dem Phänomenbereich PMK -rechts- zuzuordnen. Politisch motivierte Straftaten gegen die sexuelle Orientierung sind mit 578 Delikten etwa auf dem gleichen Stand wie im Vorjahr. Bei den Gewalttaten wurde ein Rückgang um rund 24 Prozent auf 114 Gewalttaten festgestellt. 

Im Phänomenbereich PMK -ausländische Ideologie- hat sich das Gesamtstraftatenaufkommen im Vorjahresvergleich nahezu halbiert. Auch die Gewaltdelikte gingen um mehr als zwei Drittel auf 113 Straftaten zurück. Dagegen zeigte sich für den Phänomenbereich PMK -religiöse Ideologie- mit 477 Straftaten ein Zuwachs um 12,2 Prozent. Der Anteil der Gewalttaten reduzierte sich hingegen mit 43 Fällen um zehn Prozent. Durch die Polizeien der Länder wurden mit Stand vom 1. April 2021 579 Personen als Gefährder und 533 als sog. Relevante Personen eingestuft. Zudem wurden mehr als 1.200 Ermittlungsverfahren gegen 1.300 Beschuldigte im Bereich des islamistischen Terrorismus geführt. 

Quelle/PKA

Deutscher Statistisches Bundesamt: Aktuell keine Übersterblichkeit trotz Pandemie.

Statistisches Bundesamt in Wiesbaden (© Statistisches Bundesamt (Destatis))

Statistisches Bundesamt in Wiesbaden (© Statistisches Bundesamt (Destatis))Mehr dazu unter https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/04/PD21_185_12621.html

Sterbefallzahlen im März 2021: 11 % unter dem Durchschnitt der Vorjahre.

Berlin-Wiesbaden ,-Das Statistische Bundesamt hat die Sterbefallzahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Wie schon im vorangegangenen Jahr lässt sich auch für 2021 keine Übersterblichkeit erkennen. Derzeit liegen die Todesfallzahlen sogar unter dem Durchschnitt der drei Vorjahre.

Ende des ersten Quartals 2021 lagen die Sterbefallzahlen bereits die siebente Woche in Folge unter dem Durchschnitt des Vergleichszeitraums der drei Vorjahre, wie aus den nun veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Mehr dazu unter

Statistisches Bundesamt: Aktuell keine Übersterblichkeit trotz Pandemie

(rt)13 Apr. 2021 21:58 Uhr Ein häufiger Anblick in Zeiten von Corona (Symbolbild)

Demnach sind in der 13. Kalenderwoche (vom 29. März bis zum 4. April) insgesamt 18.152 Menschen in Deutschland gestorben. Das sind 1.077 Menschen bzw. rund sechs Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Bis einschließlich zur sechsten Kalenderwoche (8. bis 14. Februar) lagen die Sterbefallzahlen noch über dem Durchschnitt der drei Vorjahre. In der siebenten Kalenderwoche erfolgte eine Trendumkehr, die bis Quartalsende anhielt.

Statistisches Bundesamt (Destatis)/Screenshot

Waren im Januar noch 105.874 Menschen gestorben und damit 17.991 Menschen bzw. rund 20 Prozent mehr als im Durchschnitt der drei Vorjahre, so waren es im Februar noch 81.316 Verstorbene und somit 3.065 Verstorbene oder rund vier Prozent weniger als im Durchschnitt der drei Vorjahre. Für März gibt das Statistische Bundesamt 81.359 Verstorbene an, was 9.714 Verstorbene oder rund elf Prozent weniger als im Dreijahresdurchschnitt des Vergleichszeitraums entspricht.

Monatliche Sterbefallzahlen 2021 in DeutschlandStatistisches Bundesamt (Destatis)/Screenshot

Von einer Übersterblichkeit kann jedoch nicht ausgegangen werden. Zwar sind im ersten Quartal insgesamt 268.549 Menschen und damit 5.212 oder rund zwei Prozent mehr als im ersten Quartal des Durchschnitts der drei Vorjahre gestorben. Allerdings entspricht dies relativ exakt den Daten des ersten Quartals 2017 und liegt sogar rund drei Prozent unter den Sterbefallzahlen im Jahr 2018 – in diesem Jahr war die Grippe besonders stark.

Trotz neuer Corona-Mutante: Sterbezahl in der 10. Kalenderwoche um 12 Prozent gesunken

Trotz neuer Corona-Mutante: Sterbezahl in der 10. Kalenderwoche um 12 Prozent gesunken

Der Anteil der COVID-19-Todesfälle selbst in den ersten vier Kalenderwochen war fast nie höher als ein Fünftel (KW 1: 22 Prozent, KW 2: 20 Prozent, KW 3: 19 Prozent, KW 4: 18 Prozent). Zieht man zudem in Betracht, dass nach RKI-Definition nicht nur die tatsächlich an SARS-CoV-2 Verstorbenen, sondern auch die mit SARS-CoV-2 Verstorbenen als COVID-19-Todesfälle gezählt werden, dürfte der Anteil der “echten” COVID-19-Todesfälle an den Gesamtsterbefallzahlen noch einmal niedriger liegen.

Das Statistische Bundesamt führt die in den letzten Wochen “unterdurchschnittlichen Sterbefallzahlen” auf eine “äußerst milde Grippewelle” zurück. 

Quelle/rt.de/.destatis.de


Stuttgart: Tausende missachten demonstrativ Corona-Regeln

Zahlreiche Menschen ziehen mit Transparenten, Schildern und Luftballons durch die Stadt. Die meisten tragen keine Masken und halten keinen Abstand. (dpa/Christoph Schmidt )

3. April 2021„Querdenken“-Demonstration in Stuttgart (dpa/Christoph Schmidt )

Tausende Demonstranten ohne Maske und ohne Mindestabstand durch die Stadt zögen.

Stuttgart,-Das baden-württembergische Gesundheitsministerium wirft der Stadt Stuttgart vor, die massenhafte Missachtung der Corona-Regeln bei den heutigen Demonstrationen nicht verhindert zu haben.

Ministerialdirektor Lahl erklärte, aus infektiologischer Sicht sei es falsch gewesen, die Versammlungen nicht zu verbieten. Es stelle sich die Frage, wie man der Bevölkerung Kontaktbeschränkungen erklären solle, während Tausende Demonstranten ohne Maske und ohne Mindestabstand durch die Stadt zögen.

Zur Kundgebung der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation „Querdenken“ kamen nach Schätzungen der Polizei etwa 10.000 Menschen auf den Cannstatter Wasen. Die Polizei löste eine Gegendemonstration auf, griff in die Großveranstaltung hingegen nicht ein. Das Geschehen sei „an sich friedlich“ gewesen, hieß es zur Begründung.

Mehrere Journalisten wurden nach eigenen Angaben während ihrer Arbeit angegriffen. Die ARD brach aus Sicherheitsgründen eine Live-Schalte ab, weil Steine geworfen wurden. Der Deutsche Journalisten-Verband warf der Polizei Untätigkeit vor und forderte ein Schutzkonzept, um die freie Berichterstattung zu gewährleisten.

Image

Quellen/Medienagenturen/dlf


Angebliche Überbelastung des Bestattungs- und Friedhofswesens in Zwickau – Alles Fake News?

Angebliche Überbelastung des Bestattungs- und Friedhofswesens in Zwickau – Alles Fake News?
Symbolbild

Angebliche Überbelastung des Bestattungs- und Friedhofswesens in Zwickau – Alles Fake News?

Sachsen,-Die Zwickauer Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU) behauptete kürzlich in einer Sitzung des Stadtrats, das städtische Bestattungs- und Friedhofswesen sei überlastet. Nur unter Aufbietung aller Kräfte könne man der aktuellen Situation Herr werden. Eine Lokalzeitung widerspricht.

Im sächsischen Zwickau behauptete Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU) jüngst in einer Sitzung des Stadtrats im Rahmen der Beantwortung einer Anfrage, dass das städtische Bestattungs- und Friedhofswesen momentan überlastet sei. Nur unter Aufbietung aller Kräfte könne man der aktuellen Situation Herr werden. Wortwörtlich sagte Köhler:

“Die Abteilung Bestattungs- und Friedhofswesen hat sich an die aktuelle Situation der Erhöhung der Sterbefälle vollkommen angepasst. Die Mitarbeiter im Krematorium arbeiten derzeit in drei Schichten und an den Wochenenden und Feiertagen. Das Personal wurde aufgestockt. Es wird von den Mitarbeitern das Bestmögliche getan, um die Situation zu bewältigen.”

Nach einem Bericht der Westsächsischen Zeitung (WSZ), der nach eigener Darstellung auf Recherchen beruhe, entspricht diese Behauptung jedoch nicht den Tatsachen. So habe es bei einem Vor-Ort-Termin auf dem städtischen Friedhof vor rund einer Woche keine erkennbaren Hinweise für Personalaustockungen oder Arbeit in drei Schichten gegeben.

"Leichenberge in Sachsen":  Was ist wirklich los im Corona-Hotspot?

Meinung“Leichenberge in Sachsen”: Was ist wirklich los im Corona-Hotspot?

Auch wisse niemand – weder bei den Mitarbeitern des Krematoriums noch beim Friedhofspersonal – etwas von einer Ausnahmesituation. Stattdessen seien die ersten Tage des angelaufenen Jahres eher “ungewohnt ruhig” ausgefallen. Bis zum Donnerstag vergangener Woche seien insgesamt lediglich sieben Trauerfeiern zu betreuen gewesen.

Die Frage, auf welchen konkreten Belegen die von Köhler behauptete Überlastung fuße, habe sich nach Darstellung der WSZ nicht klären lassen. Amtsleiter Jörg Voigtsberger und seine Untergebenen seien aufgrund einer Dienstanweisung nicht dazu berechtigt gewesen, zu diesem Thema Auskunft zu erteilen. Dies obliege ausschließlich der Pressestelle des Rathauses. Allerdings sei Voigtsberger selbst erst vor Kurzem in der Freien Presse mit der Aussage “Wir sind voll” zitiert worden, wie die WSZ weiter zu berichten weiß. Entsprechende Anfragen der WSZ an die Pressestelle des Rathauses wie an die Baubürgermeisterin selbst seien bislang unbeantwortet geblieben.

Der Leiter des Presse- und Oberbürgermeisterbüros Mathias Merz widersprach gegenüber RT DE der Darstellung der Zeitung. Demnach sei weder mit Vertretern des Garten- und Friedhofsamtes gesprochen noch seien Zahlen und Fakten recherchiert worden. Merz weiter:

“Fakt ist, dass das Krematorium bereits seit Dezember mit der deutlich gestiegenen Zahl an Sterbefällen konfrontiert ist, die sich dementsprechend in einer steigenden Zahl an Kremierungen niederschlägt. Derzeit werden gut 110 Prozent mehr Einäscherungen durchgeführt wie zu vergleichbaren Zeiten. (…) Um die Situation ansatzweise bewältigen zu können, wurde die Mitarbeiterzahl aufgestockt. Zudem wird an Sonn- und Feiertagen sowie in drei Schichten gearbeitet.”

Mehr zum Thema – Datenanalyse der LMU München: Keine Übersterblichkeit in der Corona-Krise

Quelle/RT.de

Wer Hartz IV bezieht, darf kein Auto fahren.

Deutschland Sozialpolitik.

Bildergebnis für bundesarbeitsministeriums. kostenlose bilder

Wer Hartz IV bezieht darf kein Auto fahren.

Berlin,- Der neue Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums zum neuen Regelbedarfsermittlungsgesetz (Hartz IV-Regelbedarfe für das Jahr 2021) zeigt eindrucksvoll, wie mit Statistiktricksereien die Regelbedarfe immer wieder kleingerechnet werden.

Schon einmal haben wir berichtet,(Gegenhartzvier) wie beispielsweise ein Kaffee, der in einem Café getrunken wird, ausschließlich anhand von Wasser und Kaffeepulver hergeleitet wird. Das entspricht zwar dem Herstellungspreis von Kaffee, aber nicht dem realien Preis, der für einen Kaffee im Cafe gezahlt wird. Auch beim Thema Auto werden Manipulationen betrieben.

Der Gesetzgeber macht im neuen Regelbedarfsermittlungsgesetz deutlich, dass Hartz IV Bezieher kein Auto fahren sollen. Derzeit sind für den Posten Verkehr im Eckregelsatz 35,99 Euro je Monat vorgesehen. Ausgaben für den eigenen PKW sind davon explizit ausgenommen.

Front eines weißen Autos

Ausgaben für den eigenen PKW nicht existenzsichernd

Im Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird betont, dass die Kosten für das eigene Auto nicht als existenzsichernd berechnet werden. Daher würden die PKW-Ausgaben erst gar nicht aufgenommen. Statt das eigene Auto zu benutzen, sollen erwerbslose Hartz IV Bezieher das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen.

So heißt es in dem Referenz-Entwurf: “Wie beim RBEG 2011 und RBEG 2017 werden die Ausgaben für Personenkraftwagen (PKW), und Krafträder sowie deren Nutzung nicht als regelbedarfsrelevant anerkannt. Gleiches gilt für den Urlaubsreiseverkehr, weshalb die Ausgaben für den Luftverkehr nicht als regelbedarfsrelevant berücksichtigt werden.

(( Wie beim RBEG 2011 und RBEG 2017 werden die Ausgaben für Personenkraftwagen
(PKW), und Krafträder sowie deren Nutzung nicht als regelbedarfsrelevant anerkannt. Gleiches gilt für den Urlaubsreiseverkehr, weshalb die Ausgaben für den Luftverkehr nicht als regelbedarfsrelevant berücksichtigt werden. Diese Ausgabenposition ist nicht existenzsichernd und gehört damit nicht zum existenzsichernden Bedarf.
Entwurf eines Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung
des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes (14.07.2020))))

Diese Ausgabenposition ist nicht existenzsichernd und gehört damit nicht zum existenzsichernden Bedarf.” In den Regelbedarfsermittlungsgesetzen 2011 und 2017 wurden die Ausgaben für die Nutzung von Autos und Motorrädern anerkannt.

PKW wird für den Job genutzt

Wenn Hartz IV Bezieher allerdings einem Job haben und das Auto für die Erwerbstätigkeit nutzen müssen, können die Ausgaben als sog. Werbungskosten beim anzurechnenden Einkommen berücksichtigt werden.

Die Nutzung des PKWs kann allerdings nur von der Person geltend gemacht werden, der auch ein Einkommen erzielt. Die übrigen Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft gehen leer aus.

Ungleichbehandlung durch Grundfreibetrag

Dass die Pkw Kosten nur im Rahmen der Werbungskosten berücksichtigt werden können, ist eine Ungleichbehandlung zu Erwerbstätigen, bei denen keine Fahrtkosten zur Arbeitsstätte anfallen. Alle erwerbstätigen haben den Grundfreibetrag von 100 Euro auf das Erwerbseinkommen. Die anrechenbaren Kosten für einen Pkw müssen also zunächst einmal im Monat überschritten werden, damit diese sich überhaupt auswirken können.

Erwerbstätige Hartz IV Bedürftige, die ihre Arbeitsstätte zu Fuß erreichen können (z.B. in einer Großstadt), sind damit deutlich besser gestellt als Aufstocker, die einen Fahrtweg mit dem Auto zurücklegen müssen – beispielsweise im ländlichen Bereich, in dem die Infrastruktur schlechter ausgebaut ist.

Auto ist Vermögen

Nach dem SGB II stellt ein Auto mit einem Wert von über 7.500 Euro Vermögen dar. Der diese 7.500 Euro übersteigende Wert wird auf die Hartz IV Leistungen im gesamten Bewilligungszeitraum angerechnet und mindert diese. Dabei gilt der Wert von 7.500 Euro je Antragsteller. So können zwei Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft einen Wagen mit Wert von jeweils bis 7.500 Euro anrechnungsfrei besitzen – haben aber zwei Mitglieder einer BG einen Wagen mit Wert von bspw. 9.000 Euro, so werden 1.500 Euro als Vermögen angerechnet. Siehe LSG Niedersachsen-Bremen Az.: L 11 AS 35/17

Quelle/gegenhartzvier/hartziv.org