Finanzen,-Unter Inkasso versteht man die Einziehung von Forderungen bei einem Schuldner, sofern diese noch offen sind oder nicht innerhalb der Zahlungsfrist beglichen wurden. Der Begriff selbst ist aus dem Italienischen entlehnt und bedeutet, dass fremde Geldforderungen in eigenem oder fremdem Namen eingezogen werden. Ursprünglich stammt der Begriff Inkasso aus dem Bankwesen.
Die Einziehung kann durch den Gläubiger selbst, aber auch durch einen Rechtsanwalt oder ein professionelles Inkassounternehmen erfolgen. Für gewöhnlich wird zuerst versucht, die offene Forderung auf dem außergerichtlichen Weg einzuziehen. Bleibt dies erfolglos, wird durch die Beantragung eines Mahnbescheids das gerichtliche Mahnverfahren initiiert, das mit der Ausstellung eines Vollstreckungsbescheids oder einer gerichtlichen Auseinandersetzung endet.
Viele Unternehmen geben das Inkasso in die Hände von Anwaltsbüros oder spezialisierten Inkassounternehmen. Die Gründe hierfür liegen einerseits in der Kostenersparnis, andererseits in den besonderen Kompetenzen des Dienstleisters begründet.(saloodo.com)
Verbraucherzentrale -Brandenburg, warnt von Betrügerische Inkasso v
“Regelmäßig erhalten Verbraucherinnen betrügerische Inkasso schreiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg veröffentlicht Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen sollten”.
Regelmäßig erhalten Verbraucherinnen betrügerische Inkasso schreiben. Die angeblich versendenden Unternehmen dieser Schreiben existieren nicht. Es handelt sich um Fake-Inkasso. Reagieren Sie nicht auf solche Schreiben. Die Verbraucherzentrale Brandenburg veröffentlicht Namen der angeblichen Unternehmen und Nummern von Konten, auf die Sie kein Geld überweisen sollten.
Wer ein unseriöses Schreiben erhält, sollte keinesfalls überweisen oder in einer anderen Form mit dem Fake-Unternehmen in Kontakt treten. Erteilen Sie einem unseriösen Unternehmen auch keine Einzugsermächtigung.
Ein Indiz für eine unseriöse Inkasso-Forderung ist es, wenn Sie aufgefordert werden, auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Wohin das Geld überwiesen werden soll, erkennen Sie an der Länderkennung der IBAN, den ersten beiden Großbuchstaben.
Wie Sie ein Inkasso-Schreiben prüfen können, erklären wir anhand einer interaktiven Grafik.
Schwarzliste „Inkasso“
Bitte erteilen Sie keine Einzugsermächtigung und überweisen Sie kein Geld an:
PRO COLLECT AG, Köln (Ort) Einzugsermächtigung mit Empfänger: EURO ONLINE, Hanauer Landstraße, Frankfurt am Main
Kanzlei Schmidt und Kollegen, Maximilianstr. 35a (Straße), 80539 München (Ort) Einzugsermächtigung mit Empfänger: Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot GmbH
Bitte überweisen Sie kein Geld an:
RIGOVA AG (Anbieter), Köln (Ort) IBAN: AT55 2021 6216 9196 1500 Empfänger Überweisung: RIGOVA AG
BUNDES INKASSO MANAGEMENT (Anbieter), Frankfurt am Main (Ort) IBAN: BE08 2200 78655013 Empfänger Überweisung: SIKIER BVBA oder IBAN: SK98 0900 0000 0051 8297 0333 Empfänger Überweisung: THERMOPLAN AG oder IBAN: GR45 0171 1940 0061 9416 0779 927 Empfänger: Rachim
Federal Management (Anbieter), Postbox 658936, 11516 Berlin IBAN: BE30 9671 8581 7711 Empfänger Überweisung: CIHAT ASLAN
EURO COLLECT AG/ EURO COOLECT AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln IBAN: GR43 0172 3530 0053 5310 2869 409 Empfänger Überweisung: EURO COLLECT AG
BUNDES INKASSO MANAGEMENT (Anbieter), Frankfurt am Main (Ort) IBAN:GR54 0171 1940 0061 9416 0781 026 Empfänger Überweisung: POLINAR
EXPERT KASSE AG oder PE Kasse AG (Anbieter), Leipziger Platz 15, 10117 Berlin IBAN: GR76 0172 3530 0053 5310 2736 701 Empfänger Überweisung: EXPERT KASSE AG
KÖLN EURO INKASSO AG oder EU FORDERUNGS AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln IBAN: GR40 0110 3780 0000 3780 0907 190 oder IBAN: GR12 0110 3780 0000 3780 1003 239 Empfänger Überweisung: EURO AG oder EU AG
P EXPERT AG (Anbieter), Leipziger Platz 15, 10117 Berlin IBAN: GR92 0172 3530 0053 5310 2036 946 Empfänger Überweisung: P EXPERT AG
PLUS AG (Anbieter), Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main IBAN: GR21 0172 3530 0053 5309 8159 582 Empfänger Überweisung: PLUS AG
PLUS KASSE AG (Anbieter), Leipziger Platz 15, 10117 Berlin IBAN: GR12 0172 3530 0053 5310 2736 786 Empfänger Überweisung: PLUS KASSE AG
PLUS KASSE INKASSO AG (Anbieter), Georg-Benjamin-Straße 31, 13125 Berlin IBAN: GR12 0172 3530 0053 5310 2736 Empfänger Überweisung: Plus Kasse AG
MON EXPERT AG (Anbieter), Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main IBAN: GR62 02601 4000 0011 0201 0806 43 Empfänger Überweisung: MON EXPERT AG
MON EXPERT AG (Anbieter), Frankfurt am Main (Ort) IBAN: GR03 0110 3780 0000 3780 0811 244 Empfänger Überweisung: MON EXPERT AG
CB Group (Anbieter), Reuterweg 95, 60323 Frankfurt am Main IBAN: LT56 3500 0100 0839 6121 Empfänger Überweisung: C.B.
YU CETINTAS INKASSO (Anbieter), Richmondstraße 6, 50667 Köln IBAN: NO77 3209 4145 669 Empfänger der Überweisung: Cetintas YU oder IBAN: NO22 1254 0560 933 Empfänger der Überweisung: Cetintas YU
YU Inkasso AG (Anbieter), Salzburger Straße 6, 01279 Dresden IBAN: NO77 3209 4145 669 Empfänger Überweisung: Cetintas YU
ASTRA EU Inkasso GmbH (Anbieter), Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main IBAN: PL91 1600 1462 1892 3974 7000 0002 Empfänger Überweisung: ASTRA EU
PRO CLAIM AG (Anbieter), Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main IBAN: PL70 1600 1055 1893 3087 6000 0002 Empfänger Überweisung: PRO CLAIM
Franz HS Forderungs AG (Anbieter), Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln IBAN: SK13 8360 5207 0042 0529 0601 Empfänger Überweisung: Franz HS
FORDINAL FORDERUNGS AG (Anbieter), Köln (Ort) IBAN: SK14 1100 0000 0029 3313 6304 Empfänger Überweisung: FORDINAL AG
RIGO FORDERUNGS AG (Anbieter), Köln (Ort) IBAN: SK35 0200 0000 0043 7566 8056 Empfänger Überweisung: RIGO AG
OZCAN MA FORDERUNGS AG (Anbieter), Köln (Ort) IBAN: SK48 0900 0000 0051 1832 8784 Empfänger Überweisung: OZCAN MA
Inkasso & Rechtsanwälte Igor Hlipec, Alte Mainzer G. 61, 60311 Frankfurt am Main IBAN: SK63 7500 0000 0040 2988 2148 Empfänger Überweisung: Geschäftsführerin Igor Klipec
EURO ONLINE (Anbieter), Köln (Ort) IBAN: GR80 0260 14000 0019 0201 337 268 Empfänger: A. Sevil
Inkasso Hauptzentrale Frankfurt (Anbieter), Frankfurt (Ort) IBAN: CZ06 0800 0000 0020 9923 2213 Empfänger Überweisung: RIGO AG oder IBAN: CZ21 6800 0000 0032 2118 1080 Empfänger Überweisung: RIGO AG oder IBAN: GR17 0171 1940 0061 9401 0102 571 Empfänger Überweisung: KIASIF oder IBAN: GR34 0171 1920 0061 9214 8669 188 Empfänger Überweisung: AMET oder IBAN: GR45 0172 3570 0053 5709 3477 158 Empfänger Überweisung: MEMET oder IBAN: GR61 0171 1930 0061 9301 0069 283 Empfänger Überweisung: MEMET oder IBAN: GR68 0171 1930 0061 9301 0111 158 Empfänger Überweisung: KAPA AMET oder IBAN: GR86 0171 1940 0061 9414 9966 351 Empfänger Überweisung: MENEX oder IBAN: GR93 0171 1920 0061 9216 0739 485 Empfänger Überweisung: BIRAM oder IBAN: NL13 INGB 0007 8929 67 Empfänger Überweisung: NOX PRO oder IBAN: SK04 1100 0000 0080 1929 1908 Empfänger Überweisung: MERCEDES oder IBAN: SK46 0900 0000 0051 8244 9409 Empfänger Überweisung: MILOS CS oder IBAN: SK68 1100 0000 0029 3554 7916 Empfänger Überweisung: PEKOVA MA oder IBAN: SK88 0900 0000 0050 6100 9212 Empfänger Überweisung: VERONIKA oder IBAN: BE08220078655013 Empfänger: SKIER BVBA
Inkasso Hauptzentrale Köln (Anbieter), Köln (Ort) IBAN: CZ05 2700 0000 0012 1698 4015 Empfänger Überweisung: OPERATING oder IBAN: GR13 0260 1400 0001 8020 1146 948 Empfänger Überweisung: EU AG oder IBAN: LU66 3610 1179 9191 0101 Empfänger Überweisung: OAK HILL oder IBAN: SK04 1100 0000 0080 1929 1908 Empfänger Überweisung: MERCEDES oder IBAN: SK38 1111 0000 0016 7785 1012 Empfänger Überweisung: THERMOPLAN AG oder IBAN: BE77 9672 2430 0742 Empfänger Überweisung: THERMOPLAN AG oder IBAN: SK81 7500 0000 0040 2840 4902 Empfänger Überweisung: PANNON SL oder IBAN: SK29 1100 0000 0029 4111 5642 Empfänger Überweisung: ROSLAV AG oder IBAN: SK04 1111 0000 0016 8785 3003 Empfänger Überweisung: PRO Forderung oder IBAN: SK56 8330 0000 0025 0215 8608 Empfänger: PRO FORDERUNG
CLASS INKASSO DE GmbH (Anbieter), Frankfurt (Ort) IBAN: FR76 1695 8000 0147 1434 6763 274 Empfänger Überweisung: CLASS DE
EURO ONLINE (Anbieter), Hamburg (Ort) IBAN: NO18 3626 3218 080 Empfänger der Überweisung: NETSALE CET
Inkasso & Rechtsanwälte Zoran Radnov (Anbieter), Frankfurt am Main (Ort) IBAN: RO30 OTPV 1900 0145 2275 EU01 Empfänger der Überweisung: Zoran Radnov
Kanzlei Schmidt und Kollegen, Maximilianstr. 35a (Straße), 80539 München (Ort) IBAN: GR02 0140 9100 9100 0234 0028 078 Empfänger Überweisung: GIASAR F.
Deutsche Kontonummern: Fake-Schreiben sind schwerer zu erkennen
Normalerweise sind Fake-Inkasso-Forderungen mit der Aufforderung verbunden, Geld auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Es sind jedoch auch Fake-Inkassoschreiben in Umlauf, bei denen die Betroffenen auf ein deutsches Konto einzahlen sollen. Auch bei diesen Schreiben gaukelt das vermeintliche Unternehmen mit zahlreichen erfundenen Daten vor, seriös zu sein.
Folgende Fake-Inkasso-Unternehmen sind bisher bekannt:
ADR Service (Anbieter), CAYA Postbox 605808, 11516 Berlin IBAN: DE09 1001 0010 0496 9461 34 Empfänger Überweisung: EMILIA ANGELOVA
Todesfall nach Gammelgemüse Zwei JAHRE KEINE KONTROLLE IM BETRIEB “MAUS
Hessen,-Die Firma Maus in Gernsheim war nach Angaben des Landkreises Groß-Gerau zwei Jahre lang nicht kontrolliert worden. Nach dem Verzehr von keimbelasteten Gemüse ist ein Patient im Sana-Klinikum in Offenbach gestorben.
Nach Bekanntwerden der Gammelgemüse-Skandals in einem Lebensmittelbetrieb in Südhessen mit einem Todesfall hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Ermittlungsverfahren gegen den Inhaber der Firma bestätigt. Nach einer Anzeige der Kreisverwaltung Groß-Gerau vor knapp einem Monat werde wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch ermittelt, wie Oberstaatsanwalt Robert Hartmann im Gespräch mit HIT RADIO FFH mitteilte.
Der Kreis und das für eine Task-Force Lebensmittelsicherheit zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt sprachen von vier Infizierten. Einer soll in Folge der Infektion gestorben sein, ein weiterer später, aber nicht wegen der Hygienemängel. “Ob der Ausbruch ursächlich für das Versterben von Menschen war, kann aktuell noch nicht abschließend beurteilt werden”, hieß es dagegen bei den Ermittlern.
Betrieb “Maus” seit 2019 nicht mehr kontrolliert
Der vom Gammelgemüse-Skandal betroffene Betrieb in Südhessen ist seit 2019 nicht mehr kontrolliert worden, wie der Kreis mitteilte. Hauptgrund: zu wenig Personal. Die Kreisbehörden und das für Lebensmittelsicherheit zuständige Regierungspräsidium Darmstadt betonen aber: Die betroffenen beiden Klinik-Küchen des Sana-Klinikums und des Markus-Krankenhauses in Frankfurt seien in einem hygienisch einwandfreien Zustand. Das Hygiene-Problem liege einzig und allein auf Seiten des seit Februar geschlossenen Zulieferbetriebs.
Die Firma Maus in Gernsheim ist nach Angaben des Kreises seit Mitte Februar geschlossen. Den Namen des Betriebs hat ein Sprecher des zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt während eines Pressegesprächs am Montag auf Nachfrage bestätigt. Nach Angaben des Kreis-Veterinäramts wurde keimbelastetes, gesundheitsschädliches Gemüse nachverfolgt, das die Firma geschnitten und dann ausgeliefert hat – auch an Klinik-Küchen.
OBERSTAATSANWALT ROBERT HARTMANN IM FFH-INTERVIEW
Nicht nur Gurkenscheiben betroffen
Neben Gurkenscheiben, wie zuerst von der “Welt am Sonntag” berichtet, geht es dem Kreis Groß-Gerau zufolge möglicherweise aber auch zum Beispiel um Rotkraut, Tomaten, Sellerie oder Radieschen. Welche Produkte genau betroffen gewesen seien, konnte Christian Schulze, der Leiter des Veterinäramts des Kreises Groß-Gerau, in dem knapp 90-minütigen Online-Pressegespräch nicht sagen. Sicher ist aber: Nach dem Verzehr eines dieser Produkte sei daran ein Patient im Sana-Klinikum Offenbach im vergangenen November gestorben.
Rattenkot und Schimmel dokumentiert
Ein Gutachten der hessischen Task-Force Lebensmittelsicherheit, auf das sich die Zeitung bezieht, dokumentiert stehende Pfützen, Rattenkot und Schimmel in der Produktion. Das hessische Verbrauchschutzministerium erklärte auf unsere Nachfrage, man ergreife weitere Maßnahmen, um das Personal bei den zuständigen Behörden zu entlasten und die finanzielle Situation weiter zu verbessern. Unter anderem werde die Kontrolle von Spezialbetrieben stärker auf die Regierungspräsidien verlagert für eine gemeinsame Kontrollmöglichkeit mit den Kreisen.
Thomas Will, Landrat Kreis Groß-Gerau: “Macht einen fassungslos”
Verbraucherministerin Hinz unter Druck – SPD fordert Rücktritt
“Tatenlosigkeit” wirft die SPD wörtlich der Grünen Ministerin vor. Sie habe aus dem Wilke-Skandal vor fast drei Jahren nichts gelernt. Der nordhessische Wursthersteller Wilke hatte Gammelwürste ausgeliefert, mehrere Menschen starben bundesweit daran. Dennoch sei die Lebensmittelkontrolle seither nicht wirklich verstärkt worden, kritisieren SPD und FDP im hessischen Landtag. Dadurch bringe man bewusst Menschenleben in Gefahr so die SPD. Auf unsere Anfrage heißt es aus dem Ministerium: Man habe ja sofort reagiert.
Auch die FDP sieht Versäumnisse
„Ministerin Hinz hat es versäumt, darauf hinzuwirken, dass die Lebensmittelkontrollen verstärkt werden. Damit ist leider traurige Realität geworden, wovor wir seit Jahren gewarnt haben. Die Maßnahmen der Landesregierung im Bereich der Lebensmittelkontrollen sind auch seit dem Wilke-Skandal nicht geeignet, um Lebensmittelskandale zu verhindern“, sagte Wiebke Knell, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Hessischen Landtag.
Die Weltmeisterschaften Freitag, 15. April 2022Vertretung von Judas in Nicaragua. Externe Quelle. EFEManagua
Nicaraguanische Anhänger schleppen am Karfreitag „Judas“ in Ketten durch die Straßen
Der Verrat an Jesus Christus kostet Judas in einer nicaraguanischen Stadt viel Geld?
Nicaragua,- Diese Tradition fand am Kardonnerstag und Karfreitag statt, wo das raue Geräusch der Ketten zusammen mit den euphorischen Rufen der Teilnehmer das vorherrschende Geräusch ist.
Die Stadt Masatepe wachte an diesem Donnerstag auf und zerrte Judas Iskariot durch alle Straßen, den Jünger, der Jesus für dreißig Silbermünzen verriet, in einer Szene, die jede Karwoche von Hunderten junger Nicaraguaner aufgeführt wird.
Die Juden des alten Jerusalem gehen auf die Hauptstraßen auf der Suche nach dem verräterischen Jünger, verkleidet in historischer Kleidung, bunten Hüten, Masken, Strümpfen und Röcken, bei einem Fest namens “Die Angeketteten”, das seit mehr als einem Jahr gefeiert wird Jahrhundert in Masatepe, 48 Kilometer südlich von Managua gelegen.
„Dann ist es unsere Aufgabe , Judas für den Verrat bezahlen zu lassen, den er damals an unserem Herrn Jesus begangen hat“, erklärte Darwin Gaitán gegenüber Efe.
Gaitán, 24 Jahre alt, hat mehr als die Hälfte seines Lebens damit verbracht, bei „The Chained Ones“ mitzuwirken und manchmal Judas zu spielen. Dieses Jahr entschied er sich jedoch, Jude zu sein, weil er das Gefühl hat, so Jesus Christus gerecht werden zu können.
Die jungen Katholiken zogen durch die Stadt und schleppten die schweren Ketten von regelmäßiger Größe und Dicke, mit denen sie Judas fesseln und auf den Boden ziehen, bis sie ihn zum Atrium der Kirche brachten, wo sie ihn hochhoben, während sie laut zählten , 10 Sekunden.
Unmittelbar danach wird der Apostel immer auf dem Boden getragen, bis er den Stadtfriedhof erreicht, um ihn an einem Baum zu „hängen“, fand Efe bei einem Rundgang.
Zum Spaß, um ein Versprechen einzulösen oder aus Tradition wird der Jünger des Judas von mehreren Einheimischen vertreten, die doppelte Hosen, Hemden, dicke Jacken und wasserdichte Anzüge tragen, um Reibungsverbrennungen zu vermeiden, während sie über den Bürgersteig geschoben werden.
Während Judas, von der Menge geschleppt, vorrückt, werden auch mindestens zwei Männer auf seinen Körper geworfen, um die Strafe zu erhöhen. „Ich spiele Judas. Dies geschieht aus kulturellen Gründen, aus Hingabe oder von einigen, die Versprechungen bezahlen“, sagt Mario Gaitán, 15 Jahre alt, von denen er 7 Jahre der Teilnahme an „Judäa“ als Bezahlung für ein Versprechen gewidmet hat.
Obwohl in den biblischen Texten nicht von einer gewaltsamen Bestrafung des Judas nach seinem Verrat an Jesus Christus die Rede ist, beteuern die Traditionalisten von „The Chained Ones“, dass die falsche Darstellung Teil des Feiertrubels sei. Als Teil der Tradition verteilen einige Familien Chicha, ein Getränk auf Maisbasis, an alle Teilnehmer von „Los Enchainados“.
Diese Tradition findet am Kardonnerstag und Karfreitag statt, wo das raue Geräusch der Ketten zusammen mit den euphorischen Rufen der Teilnehmer das vorherrschende Geräusch ist.
In Valenzuela Hunderte als „Henker“ verkleidete Jugendliche schleppen „Judas“ wegen seines Verrats an Jesus durch die Straßen der Stadt. Foto/ Maynor Valenzuela
Auf einer viertägigen Reise machen mehr als hundert Familien die 73,5 km lange Reise, um das Heiligtum von Popoyuapa-San Jorge in Rivas zu erreichen. Foto/ Orlando Valenzuela
Zwei Wochen vor der sogenannten Karwoche unternehmen zwischen 200 und bis zu 300 Familien aus Masaya, Granada, Rivas und Carazo eine der ursprünglichsten Wallfahrten Nicaraguas, die sie in einer 4-tägigen Karrenfahrt über 73,5 Kilometer erreichen das Popoyuapa-Heiligtum in der Gemeinde San Jorge in Rivas, wo eine Feldmesse für die Anhänger des Bildes unseres Herrn der Rettung von Popoyuapa abgehalten wird. Die Teilnehmer dieser traditionellen Pilgerreise reisen in Ochsenkarren, die mit Grasblättern und trockenen Büschen überdacht sind, in einer endlosen, langsamen und anstrengenden Karawane, die nur von der Straße abkommt, um auf unbebauten Grundstücken und Grundstücken zu campen.
Einen Tag vor Beginn der Karwoche, dem Palmsonntag, wird in Nicaragua eine Darstellung des Einzugs Jesu in Jerusalem gefeiert. In vielen Kirchen wird ein echter Burrito verwendet, auf dessen Rücken ein lebensgroßes Jesusbild angebracht ist, der umgeben von Priestern und Gemeindemitgliedern mit Palmblättern feierlich durch die Straßen der Stadt schreitet, begleitet von philharmonischer Musik oder über Lautsprecher. In anderen Ländern ist diese Tradition als Palmprozession bekannt. In Nicaragua ist es jedoch für die Verwendung echter Burritas als Burrita-Prozession bekannt. In der Kathedrale von Managua findet alljährlich diese religiöse Prozession statt.
Screenshot aus dem von @goodnews_movement/Instagram geteilten Video
Chaotisches Filmmaterial zeigt, wie ein Telefonist einem 17 Tage alten Baby das Leben gerettet hat
Argentinien,- Ein Telefonist, der in einer Notrufzentrale in Mar del Plata, Argentinien, arbeitet, trat in Aktion, nachdem ein 17 Tage altes Baby aufgrund einer Bronchialaspiration plötzlich aufhörte zu atmen, während seine Mutter es stillte, und ins Krankenhaus gebracht wurde. Die schnell denkende Frau übernahm es, das Baby alleine wiederzubeleben.
Das Baby, erlitt laut Good News Movement eine Bronchialaspiration, während seine Mutter es stillte. Das war, als ein schnelles Denken Alma Cristal Barraza nahm das Baby selbst und tätschelte und rieb den Rücken des Kindes, um seine blockierten Atemwege zu öffnen. Das Filmmaterial der ersten Reaktion zeigt, wie die Frau das Baby mit einem kühlen Kopf erfolgreich wiederbelebte, während um sie herum Chaos ausbrach.
Das Video unterstreicht die Bedeutung von HLW-Schulungen für alle und nicht nur für Ersthelfer um einleben zu retten.
Melissa Daniels ist eine indigene Unternehmerin, die im Wood Buffalo National Park Salz erntet, um Badezusätze für ihre Linie handgefertigter Hautpflegeprodukte herzustellen. Sie verteidigt ihr Recht, dies zu tun, nachdem ein Wärter von Parks Canada ihr einen Brief geschickt hat, in dem sie unter Berufung auf die Vorschriften des Nationalparks aufgefordert wurde, damit aufzuhören. (Eingereicht von Melissa Daniels) Joanne Stassen · CBC-Nachrichten ·Gepostet: 14. April 2022 16:54 CT | Zuletzt aktualisiert: 15. April
Indigener Unternehmer verteidigt das Recht, Salz zu ernten, nachdem er von Parks Canada gewarnt wurde
Melissa Daniels nennt Abmahnung „Beleidigung für mich, unsere Nation, unsere Vorfahren und das Land selbst“
NWT Kanada,-, eine indigene Unternehmerin in Fort Smith, möchte die Anerkennung ihrer Ernterechte und eine Entschuldigung von Parks Canada, nachdem sie einen Brief von einem Aufseher erhalten hat, in dem sie aufgefordert wurde, das Sammeln von Salz im Wood Buffalo National Park einzustellen.
Melissa Daniels ist Mitglied der Athabasca Chipewyan First Nation (ACFN). Sie verwendet das Salz aus den Salzebenen von Wood Buffalo in einem Badeprodukt für ihre Hautpflegeproduktlinie.
„Kanada versucht, meine Vertragsrechte zur Ernte aus meinem traditionellen Territorium auszulöschen, etwas, das seit 1899 mit der Krone vereinbart wurde, aber in der Praxis seit jeher besteht“, sagte sie dem CBC Trailbreaker-Moderator Loren McGinnis.
Der Brief, den Daniels auf Twitter gepostet hat, wurde von einer Direktorin von Parks Canada geschrieben und gratuliert ihr zu ihrem erfolgreichen Kleinunternehmen. Dann fordert sie sie auf, das Entfernen von Salz aus dem Park einzustellen, und verweist auf eine nationale Verordnung und die Verantwortung von Parks Canada, die „ökologische Integrität“ der Salzebenen zu schützen.
Ein Blick auf die Salzebenen im Wood Buffalo National Park. (Eingereicht von Melissa Daniels)
Daniels sagte, der Brief verdeutliche, warum ihre Gemeinde seit der Gründung des Parks auf eine Entschuldigung und Wiedergutmachung von Kanada für die historische Vertreibung und Verweigerung ihrer Ernterechte drängt.
In einem Bericht über die Geschichte von Wood Buffalo , der letztes Jahr von der Athabasca Chipewyan First Nation veröffentlicht wurde, heißt es: „Die aktuellen Co-Management-Strategien des Parks sind nicht angemessen, um die gewalttätige, angespannte Geschichte des Parks und seine direkten und kumulativen generationsübergreifenden Auswirkungen auf die Denésuliné-Völker sinnvoll anzugehen.“
Erinnerungen an Gandhi
ACFN-Chef Allan Adam verglich in einer Pressemitteilung Daniels Situation mit dem „Salzmarsch“, der 1930 von Mahatma Gandhi angeführt wurde und gegen ein britisches Kolonialgesetz protestierte, das den Menschen in Indien die Salzernte untersagte. „Das Gesetz wurde zu einem Symbol für alles, was unter dem Kolonialsystem ungerecht war“, sagt Adams.
Indigenous Peoples Literature Athabasca Chipewyan First Nation (ACFN) Literature
Daniels sagte, der Brief beziehe sich nicht auf die Tatsache, dass sie Mitglied der Athabasca Chipewyan First Nation sei, und fügte hinzu, sie habe „von der Verfassung bestätigte und inhärente indigene und vertragliche Rechte zur Nutzung dieses Landes, die tatsächlich alle Parkvorschriften ersetzen“.
In einer Erklärung schrieb der Sprecher von Parks Canada, Tim Gauthier, dass sie es vorziehen, „solche Probleme“ im Dialog mit indigenen Partnern zu behandeln, und bedauert, dass dies in diesem Fall nicht geschehen ist.
In der Erklärung heißt es jedoch, dass “der kommerzielle Salzabbau im Nationalpark, der auch zum Weltnaturerbe gehört, derzeit nicht gestattet ist”.
Die Borealis Bath Blend von Naidié Nezų enthält drei Arten von Salz, handgepflückte Blüten, Galmeipulver und kolloidales Hafermehl. (Naidié Nezų)
Daniels kritisiert den Begriff „kommerziell“ und stellt fest, dass Geschäfts- und Erntepraktiken auf den Gesetzen von Dene basieren und ihre Produkte niemals in Massenproduktion hergestellt werden.
Sie sagte, die Produkte, einschließlich ihres Salzbades, seien eine Möglichkeit, die Menschen wieder mit dem Land zu verbinden, insbesondere Dene, die nicht hinausgehen und Medikamente für den traditionellen Gebrauch ernten kann. Das Salz, das sie erntet, ist nur ein Teil eines Produkts, das für Naidié Nezų hergestellt wird, sagte Daniels.
„Die Andeutung, dass meine landbasierte, von Hand geerntete Praxis eine Bedrohung für die natürliche Umwelt darstellt, beleidigt mich, unsere Nation, unsere Vorfahren und das Land selbst“, sagte sie.
Die jüngere Schwester von Daniels erntet Süßgras, wie es ihre Großmutter ihnen beigebracht hat. (Eingereicht von Melissa Daniels)
Daniels akzeptiert auch die Bedauernserklärung von Park’s Canada nicht. Sie will eine Entschuldigung und die Anerkennung ihres Ernterechts, was sie, wie sie sagt, auch weiterhin tun wird.
„Wenn Parks Canada sich wirklich versöhnen oder bedauern wollte, wie sie dieses Problem angegangen sind, was sie jetzt erst sagen, nachdem ich ein paar Leute hinzugezogen habe, hätten sie mich kontaktiert, was sie nicht getan haben“, Daniels genannt.
Gauthier schrieb auch, dass Parks Canada sich an das kooperative Managementkomitee von Wood Buffalo wenden wird, dem 11 indigene Regierungen angehören, um „einen Dialog zu beginnen“ und „diese Angelegenheit zu untersuchen“.
Daniels steht diesem Prozess skeptisch gegenüber und sagt, ihre frühere Arbeit mit Parkkomitees habe sie „entmutigt“ gemacht.
„Ich bin sehr für eine friedliche Lösung, aber … ich werde nicht zulassen, dass sie meine Rechte und diese Beziehungen, die ich pflege, auslöschen.“
Die italienische Schwimmerin Mariasofia Paparo Lukas Roughley 15. April 2022 2 Minuten gelesen
Die junge Schwimmerin Mariasofia Paparo ist an einem Herzinfarkt gestorben, Der beliebte Newcastle Frauen Torhüter stirbt an unbekannt Ursache in eine Woche
Neapel- Newcastle,- Ein junger fitter 27-jähriger Schwimmer in Italien ist plötzlich an den Folgen eines massiven Herzinfarkts gestorben. Die italienische Schwimmerin Mariasofia Paparo feierte gerade ihren 28. Geburtstag und hatte sich erst vor kurzem verlobt, bevor die Tragödie zuschlug.
Der Schwimmer starb laut lokalen Berichten am Montag, dem 11. April, plötzlich in San Girogia a Cremano (Neapel), Ihr Verlobter Matteo Scarpati, ein Schwimmkollege, schlug am 13. März vor. Scarpati würdigte Paparo auf Facebook. „Du warst ein Engel, der mein Leben verändert hat, indem er mir die Kraft gab, Dinge zu tun, an die ich nie denken konnte.“
„Du hast mir wahre Liebe beigebracht, du hast mir beigebracht zu lächeln und wieder glücklich zu sein. Wir hatten ein Leben vor uns und du bist so gegangen. Ich habe dich vom ersten Tag an geliebt, an dem ich dich gesehen habe, du hast mich dazu gebracht, zu kämpfen, um dich zu erobern, aber dann hast du zugestimmt, dieses fantastische Abenteuer zusammen zu leben, und du hast mir die besten zwei Jahre meines Lebens geschenkt.
„Ich werde dich immer so in Erinnerung behalten, als meine schöne Mariasofia, und ich werde immer dein Ciccino sein. Ich liebe dich und ich werde dich immer lieben, meine Liebe.“ sagte Scarpati.
MSN Italien sprach von den Leistungen von Paparo: „Mariasofia war eine Athletin des Schwimmclubs Posillipo, 2019 gehörte sie zum Team der Swim4Life Trophy, die für den Supermaster FIN Circuit gültig ist. Sie war Teil des Speedo Masters Teams und hatte 2020 an der Überquerung der Straße von Messina sowie an Capri-Neapel teilgenommen.“
Der beliebte Newcastle Women’s Torhüter stirbt
Dominyka Podziute, liebevoll als das „sicherste Paar Hände im Nordosten“ bekannt, ist am Mittwoch plötzlich verstorben. Es wurde noch keine Todesursache bekannt gegeben.
Mitspielerinnen von der Frauenmannschaft von Newcastle waren am Boden zerstört, als Podziute vorbeiging, und posteten aufrichtige Nachrichten auf Twitter.
“Dom war während ihrer Zeit im Club ein sehr beliebtes Mitglied des Kaders und wird im gesamten Nordostfußball schmerzlich vermisst.”
Wir sind erschüttert über den Tod unserer ehemaligen Spielerin Dominyka Podziute. Dom war während ihrer Zeit im Club ein sehr beliebtes Mitglied des Kaders und wird im gesamten Nordost-Fußball schmerzlich vermisst. Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei Doms Familie und Freunden.@Official_HUWFC
“Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei Doms Familie und Freunden.”
Podziute war kürzlich von Hartlepool United zu Chester le Street Town gewechselt, was die Mannschaft der Northern League Division 2 bestätigte. „Mit tiefer Trauer haben wir heute erfahren, dass Dominyka Podziute, die kürzlich für unsere Damenabteilung @CLSTladies1 von Hartlepool United Women @Official_HUWFC unterschrieben hat, leider verstorben ist. Die Gedanken und das Beileid sind zu diesem Zeitpunkt bei ihrer Familie und ihren spielenden Kollegen.“
Russland und Ukraine: BBC-Untersuchung enthüllt Betrug in Millionenhöhe aus dem Krieg Betrüger haben sich den Krieg in der Ukraine zunutze gemacht, indem sie online emotionale Spendenaufrufe verbreiteten und Identitäten stahlen.13. April 2022
Russland und Ukraine: BBC-Untersuchung enthüllt Betrug in Millionenhöhe aus dem Kriegs Not
London,-Betrüger haben sich den Krieg in der Ukraine zunutze gemacht, indem sie online emotionale Spendenaufrufe verbreiteten und Identitäten stahlen. Hannah Gilbert von der BBC, die Desinformationskorrespondentin der BBC, untersuchte ihre emotional aufgeladenen Betrügereien und folgte sowohl Papier- als auch digitalen Wegen zum Online-Betrug.
Der große Twitter-Aktionär Prinz Alwaleed bin Talal aus Saudi-Arabien LEHNT die Versuche von Elon Musk ab, die Firma zu kaufen
Tesla-Chef Elon Musk bietet an, Twitter für 43 Milliarden Dollar zu kaufen und privat zu nehmen
AP-Foto/John Raoux – Natalie Huet mit Copyright AP-FotoVon AP, Reuters • Aktualisiert: 14.04.2022 – 17:41
USA,-Der Milliardär Elon Musk hat angeboten, Twitter zu kaufen, und sagte, die Social-Media-Gruppe müsse in ein privates Unternehmen umgewandelt werden, um „die Plattform für freie Meinungsäußerung auf der ganzen Welt“ zu werden.
Twitter teilte am Donnerstag in einem Zulassungsantrag mit, dass Musk, der derzeit größte Anteilseigner des Unternehmens, 41,39 Milliarden US-Dollar oder fast 38 Milliarden Euro angeboten habe, um die restlichen Aktien zu kaufen, die er noch nicht besitzt.
Die Nachricht kommt nur wenige Tage, nachdem Musk einen Sitz im Vorstand des Social-Media-Unternehmens abgelehnt hatte, und Wochen, nachdem er sein größter Einzelaktionär geworden war.
„Ich habe in Twitter investiert, weil ich an sein Potenzial glaube, die Plattform für freie Meinungsäußerung auf der ganzen Welt zu sein, und ich glaube, dass freie Meinungsäußerung ein gesellschaftliches Muss für eine funktionierende Demokratie ist“, schrieb Musk in einem Brief an den Twitter-Vorsitzenden Bret Taylor und gab ihn bekannt in einer Wertpapierakte.
„Seitdem ich meine Investition getätigt habe, ist mir jedoch klar, dass das Unternehmen in seiner jetzigen Form weder gedeihen noch diesem gesellschaftlichen Imperativ dienen wird. Twitter muss als privates Unternehmen umgewandelt werden“, fügte er hinzu.
Der Angebotspreis von Musk von 54,20 US-Dollar pro Aktie entspricht einem Aufschlag von 38 Prozent auf den Schlusskurs der Twitter-Aktie am 1. April, dem letzten Handelstag vor der öffentlichen Bekanntgabe seines Anteils von mehr als 9 Prozent an dem Unternehmen.
Es bewertet das gesamte Unternehmen mit mehr als 43 Milliarden US-Dollar.
Was Musk für Twitter will
Twitter sagte, es habe das Angebot von Musk erhalten und werde entscheiden, ob es im besten Interesse der Aktionäre sei, es anzunehmen oder als börsennotiertes Unternehmen weiter zu operieren.
„Mein Angebot ist mein bestes und letztes Angebot und wenn es nicht angenommen wird, müsste ich meine Position als Aktionär überdenken“, sagte Musk in der Einreichung.
„Twitter hat ein außergewöhnliches Potenzial. Ich werde es freischalten“, fügte er hinzu.
Inzwischen haben Twitter-Aktionäre in den USA eine Klage eingereicht, in der behauptet wird, Musk habe die Offenlegung seiner Beteiligung an dem Social-Media-Unternehmen illegal verzögert, um mehr Aktien zu niedrigeren Preisen kaufen zu können.
Musk gab in den letzten Wochen in Zulassungsanträgen bekannt, dass er ab dem 31. Januar fast täglich Aktien gekauft hatte und am Ende einen Anteil von etwa 9 Prozent hatte.
Nur die Investmentfonds und ETFs der Vanguard Group kontrollieren mehr Twitter-Aktien.
Nachdem Musk seinen Anteil angekündigt hatte, bot Twitter ihm schnell einen Sitz im Vorstand an, unter der Bedingung, dass er laut einer Akte nicht mehr als 14,9 Prozent der ausstehenden Aktien des Unternehmens besitzt. Aber er sagte fünf Tage später, dass er abgelehnt hatte.
Er erklärte nicht, warum, aber die Entscheidung fiel mit einer Flut von jetzt gelöschten Tweets von Musk zusammen, in denen wichtige Änderungen für das Unternehmen vorgeschlagen wurden, wie das Löschen von Anzeigen – seiner wichtigsten Einnahmequelle – und die Umwandlung seines Hauptsitzes in San Francisco in eine Obdachlosenunterkunft.
„Ich glaube, das ist das Beste“, sagte Parag Agrawal, CEO von Twitter, über Musks Kehrtwende am Montag.
Twitter-Nutzer und Kritiker
Als produktiver Twitter-Nutzer hat Musk mehr als 81 Millionen Follower angehäuft, seit er der Website im Jahr 2009 beigetreten ist, und er hat die Plattform genutzt, um mehrere Ankündigungen zu machen, darunter die Anklage eines Go-Private-Deals für Tesla, der ihn mit den Aufsichtsbehörden in heißes Wasser brachte.
Die reichste Person der Welt hat sich jedoch in letzter Zeit kritisch über die Social-Media-Plattform und ihre Richtlinien geäußert und kürzlich eine Twitter-Umfrage durchgeführt, in der Benutzer gefragt wurden, ob sie glauben, dass die Plattform das Prinzip der freien Meinungsäußerung einhält. Über 70 Prozent der Befragten stimmten mit „Nein“.
Die Social-Media-Plattform hat Anhänger von Donald Trump und anderen rechtsextremen politischen Persönlichkeiten verärgert, deren Konten wegen Verstoßes gegen ihre Inhaltsstandards in Bezug auf Gewalt, Hass oder schädliche Fehlinformationen gesperrt wurden.
Musk hat auch eine Vorgeschichte von eigenen Tweets, die rechtliche Probleme verursachten.
Im Dezember veröffentlichte Musk ein Meme, das CEO Agrawal mit dem sowjetischen Diktator Joseph Stalin verglich und Jack Dorsey als engen Mitarbeiter zeigte, der später hingerichtet wurde.
Twitter-Aktien springen
Die Twitter-Aktien stiegen auf 47,83 $, ein Plus von 4,3 Prozent, aber deutlich unter dem Angebotspreis von Musk, ein Zeichen dafür, dass einige Investoren bezweifeln könnten, dass der Deal zustande kommt.
Die jüngsten Quartalsergebnisse von Twitter und weniger als erwartete Benutzerzugänge haben Zweifel an seinen Wachstumsaussichten geweckt, auch wenn das Unternehmen große Projekte wie Audio-Chatrooms und Newsletter verfolgt, um die lang anhaltende Stagnation zu beenden.
„Die große Frage für den Twitter-Vorstand ist jetzt, ob er ein sehr großzügiges Angebot für ein Unternehmen annehmen soll, das seit Jahren ein Underperformer ist und dazu neigt, seine Nutzer mit Gleichgültigkeit zu behandeln“, sagte Michael Hewson, Chief Market Analyst bei CMC Markets.
„Was auch immer Ihre Gefühle für Musk sind, er würde die Dinge sicherlich aufmischen, mit der einzigen Frage, ob er die Dinge verschlimmern oder verbessern würde“, fügte er hinzu.
Dr. Krishna Singh bestritt, seine Position missbraucht zu haben, um über vier Jahrzehnte sexuelle Angriffe auf Frauen durchzuführen
Bildbeschreibung,Dr. Krishna Singh bestritt, seine Position missbraucht zu haben, um über vier Jahrzehnte sexuelle Angriffe auf Frauen durchzuführen/Veröffentlichtvor 15 MinutenTeilen
Von-Staatsanwälte beschrieben, wie sich der Sexualstraftäter über fast vier Jahrzehnte „vor aller Augen versteckte“.
GB–Lanarkshire,- Ein Arzt aus North Lanarkshire wurde wegen 54 Sexualstraftaten gegen Frauen über 35 Jahren für schuldig befunden.
Krishna Singh, 72, küsste, befummelte, führte unangemessene Untersuchungen durch und machte anzügliche Bemerkungen zu 48 Patienten bei Terminen in verschiedenen medizinischen Einrichtungen.
Zu den Patienten gehörten ein Vergewaltigungsopfer, Kinder im Teenageralter und schwangere Frauen.
Staatsanwälte beschrieben, wie sich der Sexualstraftäter über fast vier Jahrzehnte „vor aller Augen versteckte“. Der Hausarzt, der 2013 einen MBE erhielt, hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen.
Singh wurde wegen mehrerer sexueller und unanständiger Übergriffe zwischen Februar 1983 und Mai 2018 für schuldig befunden. Er wurde in neun weiteren Anklagen für nicht bewiesen und in zwei weiteren für nicht schuldig befunden.
Die Straftaten ereigneten sich hauptsächlich in Arztpraxen in North Lanarkshire, aber auch in einer Unfall- und Notaufnahme eines Krankenhauses, einer Polizeistation und bei Hausbesuchen von Patienten.
Der Richter Lord Armstrong verschob die Verurteilung auf nächsten Monat und erlaubte die Freilassung von Singh gegen Kaution unter der Bedingung, dass er seinen Pass abgab.
Singh verließ den Gerichtssaal zusammen mit Mitgliedern seiner Familie.
Singh wurde in den frühen 1980er Jahren Allgemeinmediziner in der Gegend und arbeitete anschließend als Unfallchirurg bei der Polizei, wozu auch die Untersuchung von Opfern sexueller Gewalt gehörte.
Eine Untersuchung seines Verhaltens wurde eingeleitet, als ihn eine Frau 2018 bei den Behörden anzeigte.
Bildbeschreibung,Singhs Praxis befand sich im Coatbridge Health Center
Unter den Zeugen, die aussagten, war ein 50-jähriger Krankenhausangestellter, der berichtet hatte, vergewaltigt worden zu sein. Sie wurde im März 2008 von Singh auf einer Polizeistation in Motherwell untersucht.
Die Frau sagte, der Hausarzt habe sie gefragt, ob sie einen Rock getragen habe und ob Sex einvernehmlich sei. Sie sagte, er habe sie weiter belästigt. Sie sagte dem Gericht: „Er fragte, wie tief mein Oberteil sei und ob mein Dekolleté zu sehen sei. Er fragte, ob ich provokativ sei.
Eine andere Frau, die Singh als Teenager sah, sagte, er würde während der Untersuchungen auf Halsschmerzen um ihre Hosenlinie „drücken und stoßen“. Sie sagte, sein Verhalten sei zu einem „running joke“ zwischen ihren Freunden geworden.
Die Frau sagte: „Wenn das meine Tochter wäre, würde ich wegen Mordes auf der Anklagebank sitzen. Kein Profi sollte so handeln.“
Bildbeschreibung,Singh wurde gegen Kaution freigelassen und wird nächsten Monat verurteilt
Ein Mann sagte dem Gericht, er habe damit gedroht, Singh anzugreifen, nachdem er ihn Mitte der 1990er Jahre bei einem Termin dabei erwischt hatte, wie er seine schwangere Frau befummelte.
Vielen Frauen war es so unangenehm, den Hausarzt aufzusuchen, dass sie einen Freund oder Verwandten zu den Terminen mitbrachten. Eine Frau versuchte, ihre Medikamente länger haltbar zu machen, um zu verzögern, dass sie zurückgehen und ihn sehen müssten.
Das Gericht hörte, wie die Opfer im Laufe der Jahre oft zögerten, Singh anzuzeigen. Frauen hatten das Gefühl, dass sie nicht gehört würden, da Singh zuletzt Seniorpartner in der Praxis und seine Frau Praxismanagerin war.
“Verstecken vor aller Augen”
Staatsanwältin Angela Gray sagte der Jury während des Prozesses, dass Singh routinemäßig seine Position missbraucht habe, um Frauen zu beleidigen.
Sie sagte: „Sexuelle Beleidigungen waren Teil seines Arbeitslebens. Zugang zu Frauen, wenn sich die Situation ergab, und das Risiko eingehen, wenn er konnte. “Ein schnelles Gefühl, ein Blick in einen intimen Bereich, ein unanständiger Kommentar. Das war seine Arbeitsweise, sich vor aller Augen zu verstecken.”
Dr. Linda Findlay, medizinische Direktorin der South Lanarkshire Health and Social Care Partnership, sagte, Singhs Handlungen seien ein „verabscheuungswürdiger Vertrauensbruch und ein totaler Missbrauch der Patient-Arzt-Beziehung gewesen. Sie fügte hinzu: „Wir wissen, dass dies äußerst schwierig war Zeit für die betroffenen Patienten und Angehörigen und wir danken ihnen für ihren Mut, ihre Bedenken der Polizei zu melden.”
Lebenslanger Schaden
Laura Connor, eine Partnerin bei Thompson Solicitors, die einige von Singhs Opfern vertrat, sagte der BBC, der von ihm verursachte Schaden würde lebenslang sein. Sie sagte: „Das Ausmaß des Schadens, den er durch seine Verteidigung im Strafprozess angerichtet hat und weiterhin anrichtet, ist ziemlich unglaublich.
„Es hat sie persönlich beeinflusst, es hat sich auf ihre Familien ausgewirkt. Das hat es in der Vergangenheit getan, wird es weiterhin tun und wird dies auch in Zukunft tun.
„Wie viele Überlebende von Missbrauch wirkt es sich auf alle Teile ihres Lebens aus, es ist keine Verletzung, die man offensichtlich sehen kann, aber sie ist da und sie ist die ganze Zeit präsent.“
Die Firma sagte, sie werde Zivilverfahren gegen die zuständigen Behörden einleiten, um eine Entschädigung für die Opfer zu erreichen. Helen Provan, Zentrumsdirektorin des Lanarkshire Rape Crisis Centre, begrüßte das Urteil, sagte aber, sie glaube, dass es mehr Frauen geben könnte, die von Singh angegriffen worden seien, sich aber noch nicht gemeldet hätten.
Sie sagte: „Jeder, der in einer Situation war, in der er nicht erwartet, dass seine körperliche Autonomie verletzt wird, fühlt sich sehr verletzt und hinterlässt das Gefühl, wem er danach vertrauen kann.
Die fortgesetzte Inhaftierung von Julian Assange „eine kriminelle Handlung“, sagt seine Frau
London,-Die fortgesetzte Inhaftierung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange sei eine „kriminelle Handlung“, sagte seine Frau. Stella Assange sprach am dritten Jahrestag der Verschleppung ihres Mannes aus der ecuadorianischen Botschaft in London .
Seitdem wird er im Belmarsh- Gefängnis in der Hauptstadt festgehalten, während die USA wegen Spionagevorwürfen seine Auslieferung anstreben, was er stets bestritten hat.
Das Vereinigte Königreich sperrt einen Verleger im Namen der ausländischen Macht ein, die sich verschworen hat, ihn zu ermordenStella Assange
Am Sonntag fanden weltweit Proteste zur Unterstützung Assanges statt, während Slogans auf Gebäude in London projiziert wurden, die seine Freilassung forderten.
Stella Assange sagte gegenüber der Nachrichtenagentur PA: „Die britische Regierung könnte Julians Inhaftierung jederzeit beenden, indem sie ihren vertraglichen Verpflichtungen nachkommt.
„Das Auslieferungsersuchen der USA verstößt gegen Artikel 4 des Auslieferungsabkommens zwischen den USA und Großbritannien, der Auslieferungen wegen politischer Straftaten verbietet.
„Die britische Regierung kann und sollte das Wort des Vertrags befolgen und das Auslieferungsverfahren ein für alle Mal beenden.
„Julians Einkerkerungs- und Auslieferungsprozess ist an sich schon ein Missbrauch.
„Ihm drohen 175 Jahre lebendig begraben in einem US-Höllenloch, weil er wahre Informationen im öffentlichen Interesse veröffentlicht und die Verbrechen und Tötungen unschuldiger Menschen durch das Land aufgedeckt hat, das will, dass er den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringt.
„Der UN-Sonderberichterstatter für Folter hat festgestellt, dass Julian psychologischer Folter ausgesetzt war.
„Hochrangige US-Beamte haben Berichten zufolge Pläne des Weißen Hauses und der CIA bestätigt, ihn während der Trump-Regierung auf britischem Boden zu ermorden.
„Großbritannien sperrt einen Verleger im Namen der ausländischen Macht ein, die sich verschworen hat, ihn zu ermorden.
„Es gibt keine Möglichkeit mehr zu verbergen, dass Julian Opfer einer bösartigen politischen Verfolgung ist. Seine fortgesetzte Inhaftierung ist nicht nur eine nationale Schande, sondern eine kriminelle Tat.“
59 Frauen werden von der Polizei in Radom auf Anordnung der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte gesucht. Gegen alle liegen Haftbefehle vor. Einige von ihnen sehen sehr unschuldig aus, aber das ist nur Schein, oder zumindest haben die Polizisten Grund zur Annahme und setzen sie auf die Fahndungsliste. Die Grundlagen der Suche sind unterschiedlich. Von Schlägen über Diebstähle bis hin zu Betrug und mehr, sehen Sie auf den folgenden Folien die Frauen, für die die Polizei der Woiwodschaft Heiligkreuz Haftbefehle erlassen hat.Redaktion Warschau19. Dezember 2021, 16:54 UhrAktualisert 09.04.2022
Meistgesuchte Frauen in Polen Gesucht: Die polnische Polizei sucht die gefährlichsten Frauen Polens
Sie sehen unschuldig aus? Riesiger Fehler! Sie können gefährlich sein. 59 Frauen werden in Radom von der Polizei verfolgt. Siehe die Steckbriefe
Polen,- 59 Frauen werden von der Polizei in Radom auf Anordnung der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte gesucht. Gegen alle liegen Haftbefehle vor. Einige von ihnen sehen sehr unschuldig aus, aber das ist nur Schein, oder zumindest haben die Polizisten Grund zur Annahme und setzen sie auf die Fahndungsliste. Die Grundlagen der Suche sind unterschiedlich. Von Schlägen über Diebstähle bis hin zu Betrug und mehr, sehen Sie auf den folgenden Folien die Frauen, für die die Polizei der Woiwodschaft Heiligkreuz Haftbefehle erlassen hat.
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Polen,-59 Frauen werden von der Polizei in Radom auf Anordnung der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte gesucht. Gegen alle liegen Haftbefehle vor. Einige von ihnen sehen sehr unschuldig aus, aber das ist nur Schein, oder zumindest haben die Polizisten Grund zur Annahme und setzen sie auf die Fahndungsliste. Die Grundlagen der Suche sind unterschiedlich. Von Schlägen über Diebstahl bis hin zu Betrug und mehr.
Von der Polizei gesuchte Frauen aus der Region Radom
Einige von ihnen haben vielleicht viel auf dem Gewissen. Wenn Sie einen von ihnen erkennen, informieren Sie schnell die Polizei . Die Daten stammen von der Website Poszwani.policja.pl . Sie werden zum 19. Dezember 2021 aktualisiert. 12. März 2021
Die Polizei in Radom veröffentlicht Bilder gesuchter Frauen. Erkennen Sie einen von ihnen? Weißt du, wo sie sein können? Wenden Sie sich unbedingt an die Polizei! Auf der Website Poszwani.policja.pl stellen sie ihre Bilder zur Verfügung. Überprüfen! Wenn Sie jemanden kennen, informieren Sie die Polizei.
Initiativen zur Corona-Impfpflicht fallen im Bundestag durch
Unterschiedliche Reaktionen auf Ablehnung der Impfpflicht aus den Bundestag
Berlin,-Verschiedene Initiativen zum Thema Corona-Impfpflicht sind am Donnerstag, 7. April 2022, im Deutschen Bundestag durchgefallen. Die Parlamentarier haben in namentlicher Abstimmung alle Vorlagen abgelehnt. Den Abstimmungen lag eine Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses zugrunde. In dieser Beschlussempfehlung wurden zuvor die Gesetzentwürfe und zusammengeführt, die eine Impfpflicht ab 60 Jahren zum 15. Oktober 2022 vorsah. 296 Abgeordnete des Bundestages stimmten in namentlicher Abstimmung für den zusammengeführten Gesetzentwurf, dagegen stimmten 378 Parlamentarier. Neun Abgeordnete haben sich enthalten. Damit wurde der Kompromissentwurf abgelehnt.
In einer weiteren namentlichen Abstimmung haben die Abgeordneten einen von der Unionsfraktion vorgelegten Antrag für ein Impfvorsorgegesetz abgelehnt. Die Vorlage fand keine Mehrheit bei 172 Ja-Stimmen, 496 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen. Ebenfalls keine Mehrheit fand ein Antrag um den FDP-Abgeordneten Wolfgang Kubicki gegen die allgemeine Impfpflicht. Für den Antrag haben 85 Abgeordnete gestimmt und 590 Parlamentarier haben dagegen votiert. Insgesamt zwölf Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Schließlich fand auch keine Mehrheit ein von der AfD-Fraktion vorgelegter Antrag gegen eine gesetzliche Impfpflicht. Gestützt wurde der Antrag von 79 Parlamentariern, abgelehnt wurde die Vorlage von 607 Abgeordneten.
Emotionale Schlussdebatte
In der Schlussdebatte warben zahlreiche Redner um Zustimmung für die von ihnen jeweils vertretenen Konzepte. In der emotionalen und erneut kontroversen Debatte warfen sich insbesondere Abgeordnete von SPD und Union gegenseitig vor, einen mit breiter Mehrheit getragenen Kompromiss verhindert zu haben.
Die AfD-Fraktion hielt ihrerseits der Ampel-Koalition völliges Versagen und eine Bevormundung der Bürger in der Corona-Pandemie vor. Auch Redner anderer Fraktionen wandten sich gegen eine verpflichtende Impfung und machten dabei neben medizinischen auch rechtliche Bedenken geltend.
Schmidt: Das Virus wird nicht einfach verschwinden
Dagmar Schmidt (SPD) warb für die allgemeine Impfpflicht und den kurzfristig gefundenen Kompromiss. Es gehe nicht darum, wie die Lage jetzt sei, sondern um das, was im nächsten Herbst und Winter zu erwarten sei, wenn womöglich neue Virusvarianten aufträten. Sie warnte: „Das Virus wird nicht einfach verschwinden.“ Daher müsse Vorsorge getroffen werden, um das Gesundheitssystem und die Gesundheit der Menschen zu schützen. Entweder es gelinge, die Impflücke zu schließen und eine Grundimmunisierung zu erreichen, oder es müssten notfalls wieder Schutzvorkehrungen getroffen und Freiheitseinschränkungen in Kauf genommen werden.
Sie hielt der Union vor, sich einer Verständigung entzogen zu haben. Es sei jedoch Aufgabe der verantwortlichen Politiker, Verhandlungen zu führen und Kompromisse zu schließen. Mit dem neuen Konzept verbunden sei die Möglichkeit, die Impfpflicht auszusetzen oder zu auch zu erweitern in einer schwierigen Lage. Was die für eine Grundimmunisierung notwendige Zahl an Impfungen angehe, stellte Schmidt klar, die Impfpflicht im Konzept beziehe sich auf drei Impfungen oder zwei Impfungen und eine Genesung. Damit könnten schwere Erkrankungen verhindert werden.
Sorge: Keine Impfpflicht auf Vorrat
Nach Ansicht von Tino Sorge (CDU/CSU) bietet der Antrag seiner Fraktion einen geeigneten Kompromiss. Auch er sprach von der Notwendigkeit, Vorsorge zu treffen für den Herbst. Es könne jedoch „nicht sofort und pauschal“ über eine Impfpflicht entschieden werden. Vielmehr komme es auf die konkreten Umstände an. Derzeit gingen die Inzidenzen wieder zurück, die Krankenhäuser seien nicht überlastet, auch sei nicht absehbar, welche Corona-Variante im Herbst grassiere und ob der dann verfügbare Impfstoff dagegen wirke.
Sorge wandte sich gegen eine Impfpflicht auf Vorrat, das sei der falsche Weg. Vorsorge heiße nicht, jetzt pauschal eine Impfpflicht für alle Menschen zu beschließen. Eine Pflichtberatung wäre überdies bürokratisch und werde von den Kassen abgelehnt. Es gehe im Übrigen um die Abwägung von Grundrechten, über Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit. Der Antrag der Union liege als Kompromiss seit Wochen auf dem Tisch. Die Ampel-Koalition habe für ihr Konzept keine Mehrheit, wolle über den Unions-Vorschlag aber nicht ernsthaft diskutieren. Sorge betonte: „Wir sollten uns die Tür zur Versöhnung offen halten.“
Weidel: Impfpflichtgeschacher der Ampel ist blamabel
Dr. Alice Weidel (AfD) wies alle Versuche zur Einführung einer Impfpflicht als untauglich und unangemessen zurück. Die Verfassung habe den Zweck, Freiheitsrechte zu garantieren, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit rage dabei hervor. „Das ist unsere letzte Verteidigungslinie.“ Wenn eine Regierung sich anmaße, dieses höchste Recht nach Belieben zu verbiegen, handele sie verfassungsfeindlich. Weidel betonte: „Die Impfpflicht ist nicht nur radikal verfassungsfeindlich, sie ist eine totalitäre Anmaßung, eine Entwürdigung des Individuums.“
Bürger würden zu ihrem vermeintlichen Glück gezwungen. Das sei eine furchteinflößende Sichtweise. Sie argumentierte, die verfügbaren Impfstoffe seien nicht konventionell und in ihren Nebenwirkungen unklar. Die Impfung in Werbekampagnen als Pieks zu verballhornen, sei „eine Infantilisierung der Bürger“. Sie mutmaßte, die Impfpflicht diene nur dazu, Impfdosen loszuwerden. „Das sind die Probleme eines überforderten Gesundheitsministers.“ Weidel rügte: „Das unwürdige Impfpflichtgeschacher der Ampel ist blamabel und verantwortungslos.“ Der neu vorgelegte Gesetzentwurf sei ein Trojanisches Pferd und sehe in Wahrheit eine Impfpflicht für alle vor. Verlogener gehe es nicht.
Kubicki fordert selbstbestimmte Entscheidung
Wolfgang Kubicki (FDP), der die Corona-Impfungen für sinnvoll hält, warb erneut für eine selbstbestimmte Entscheidung der Bürger. Es sei problematisch, wenn in der Debatte der Eindruck entstehe, dass die Argumente weniger auf Evidenz basierten als vielmehr „auf dem unbedingten Willen, die eigene Position durchzusetzen“. Er argumentierte, auch mit einer Impfpflicht werde eine Herdenimmunität nicht erreicht, eine gefährlichere Virusvariante im Herbst sei zudem nicht das wahrscheinlichste Szenario. Zudem: „Ungeimpfte sind nicht schuld daran, dass sich andere Menschen infizieren.“
Eine Überlastung des Gesundheitssystems sei ebenfalls nicht abzusehen. Schließlich sei eine Impfpflicht mit einem nur bedingt zugelassen Impfstoff verfassungsrechtlich ein Problem. Er fügte hinzu, Impfungen dienten dem Selbstschutz und nicht dem Fremdschutz. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, erwachsene Menschen gegen ihren Willen zum Selbstschutz zu zwingen.“ Kubicki warb für eine sachorientierte Debatte, in der es darum gehen müsse, die rechtlich, gesundheitspolitisch und gesellschaftlich beste Lösung zu finden. Eine allgemeine Impfpflicht, ob ab 18 oder 60, sei weder rechtlich noch gesellschaftspolitisch zu rechtfertigen.
Ullmann: Gesundheitssystem vor Überlastung schützen
Dr. Andrew Ullmann (FDP), der mit anderen Abgeordneten für eine verpflichtende Beratung und eine Impfpflicht mit 50 Jahren geworben hatte, setzte sich für den neu ausgearbeiteten Gesetzentwurf ein. Das Ziel sei, Vorsorge zu treffen, damit es keinen dritten Corona-Winter gebe und Freiheiten zurückgewonnen werden könnten.
Das Gesundheitssystem könne nur über eine gute Immunisierung vor Überlastung geschützt werden. Niemand wisse, wie die mögliche nächste Welle im Winter aussehen werde, sagte er und fügte hinzu, dass sie kommen werde, sei klar. „Wir dürfen den Winter nicht in einer Katastrophe enden lassen.“ Seiner Einschätzung nach sind viele Bürger aufklärungswillig. Mit einer verpflichtenden Aufklärung könne daher die Impfquote erhöht werden.
Warken: Ampel-Koalition hat Schuld am „Wirrwarr“
Nina Warken (CDU/CSU) gab der Ampel-Koalition die Hauptschuld an dem entstandenen „Wirrwarr“ rund um die Impfpflicht. Die Koalition habe sich in Gruppenanträge geflüchtet. Damit habe die Gefahr bestanden, dass am Ende keine Entscheidung stehe. „Das war ein falsches Signal.“
Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) hätte energischer um einen Kompromiss ringen müssen. „Wir lassen uns nicht vorwerfen, dass wir nicht kompromissbereit waren.“ Sie mahnte, eine Impfpflicht auf Vorrat wäre unverhältnismäßig. Impfen sei ein körperlicher Eingriff und nicht lapidar. Eine solche Entscheidung würde womöglich vor Gericht nicht standhalten. Sie versicherte, die Union bleibe gesprächsbereit.
Dahmen warnt vor Pandemie im Herbst
Dr. Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen) verteidigte die Entscheidung, das ursprüngliche Konzept mit einer Impfpflicht ab 18 Jahren über eine Impfpflicht ab 50 Jahren bis hin zu einer verpflichtenden Impfung ab 60 Jahren zu ändern. Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf sei vernünftig, wirksam und rechtssicher.
Die Altersgrenze sei auch nicht willkürlich gewählt, sondern medizinisch begründet, weil das Risiko für schwere Verläufe mit dem Alter deutlich steige. Geschützt würden damit besonders gefährdete Menschen und das Gesundheitssystem vor Überlastung. So könne ein neuer Pandemie-Winter verhindert werden. Die Pandemie dürfe nicht wieder im Herbst das öffentliche Leben lahmlegen. „Wir haben die Verantwortung, jetzt Vorsorge für den Herbst zu treffen.“
Sichert erinnert an Versprechen vor der Bundestagswahl
Martin Sichert (AfD) kritisierte, die verantwortlichen Politiker hätten die Bürger in der Corona-Pandemie belogen. Vor der Wahl sei von allen Seiten das Versprechen abgegeben worden, dass es keine Impfpflicht geben werde. Er forderte, es müssten die Lügen beendet werden, auf denen die Corona-Politik fuße. Alle Auflagen müssten fallen.
Sichert bezeichnete explizit auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als Lügner, was Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) mit einer Rüge quittierte.
Lauterbach warnt vor gefährlichen Virus-Varianten
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wandte sich entschieden gegen den Standpunkt, wonach die vergleichsweise milde Omikron-Variante als Argument gegen eine Impfpflicht angeführt werden könne. Die Verläufe bei dieser Variante seien auch deswegen milder, weil schon so viele Menschen geimpft seien. „Wenn sich niemand hätte impfen lassen, hätten wir eine lupenreine Katastrophe“ und das Land befände sich im totalen Lockdown.
Lauterbach warnte vor einer möglichen gefährlichen Variante, die im Herbst auftreten könnte. Es sei auch jetzt schon inakzeptabel, täglich 200 bis 300 Corona-Todesfälle einfach hinzunehmen. Er mahnte: „Wir haben es in der Hand.“ Mit einer Impfpflicht gebe es die Chance, 90 Prozent der vermeidbaren Todesfälle zu verhindern.
Wagenknecht: Die Impfung ist eine persönliche Entscheidung
Dr. Sahra Wagenknecht (Die Linke), wandte sich gegen eine staatliche Impfpflicht. Die Impfstoffe schützten nicht vor Infektionen, schwere Verläufe seien selten geworden, Krankenhäuser seien auch nicht überlastet. Sie mutmaßte: „Sie wollen den Leuten eine Impfpflicht aufzwingen, weil der Kanzler Durchsetzungsfähigkeit demonstrieren muss.“ Und weil ein „kopfloser Gesundheitsminister, der sich durch sein erratisches Agieren längst unmöglich gemacht“ habe, sein Gesicht wahren wolle. Sie forderte: „Hören Sie auf, die Menschen zu bevormunden.“ Die Corona-Impfung müsse eine persönliche Entscheidung bleiben.
Ausschuss führt Gesetzentwürfe zusammen
Der Gesundheitsausschuss hat am Mittwoch, 6. April, mehrheitlich für die Zusammenführung der beiden bisherigen Gesetzentwürfe für eine Impfpflicht ab 18 Jahren (20/899) sowie für eine Impfpflicht ab 50 Jahren unter Vorbehalt mit verpflichtender Impfberatung (20/954) gestimmt. Der neue Gesetzentwurf zur „Pandemievorsorge durch Aufklärung, verpflichtende Impfberatung und Immunisierung der Bevölkerung gegen Sars-CoV-2“ sieht laut Änderungsantrag eine Impfpflicht ab 60 Jahren zum 15. Oktober 2022 vor. Zudem beinhaltet der Entwurf eine Impfberatungspflicht für Personen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, die spätestens bis zu 15. Oktober 2022 zu erfüllen ist.
Der Bundestag kann der Vorlage zufolge nach Auswertung der Daten des aktuellen Infektionsgeschehens beschließen, entweder die Immunitätsnachweispflicht auszusetzen oder auf Personen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren auszudehnen, dies frühestens mit Wirkung zum 15. Oktober 2022. Zudem ist der Aufbau eines Impfregisters vorgesehen. Gegenstand der Schlussberatung im Plenum sollen neben dem neu gefassten Gesetzentwurf auch der Antrag der AfD-Fraktion gegen eine Impfpflicht (20/516), der Gruppenantrag für eine Stärkung der Impfbereitschaft ohne Impfpflicht (20/680) sowie der Antrag der Unionsfraktion für ein Impfvorsorgegesetz (20/978) sein.
Ursprüngliche Gesetzentwürfe
Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen hatten ursprünglich einen Gesetzentwurf zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren vorgelegt. Zur Prävention gegen Sars-Cov-2 stünden gut verträgliche, sichere und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, hieß es in dem Gesetzentwurf (20/899) zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen. Die Abgeordneten hatten vorgeschlagen, in einem ersten Schritt die Impfkampagne zu erweitern, alle Erwachsenen persönlich zu kontaktieren und von den Krankenversicherungen über Beratungs- und Impfmöglichkeiten informieren zu lassen. Darauf aufbauend solle eine allgemeine Impfpflicht für Personen über 18 Jahren eingeführt werden.
Eine weitere fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten wollte ursprünglich eine verpflichtende Impfberatung für Erwachsene und eine altersbezogene Impfpflicht gegen das Coronavirus ab 50 Jahren ermöglichen, hieß es in dem Gesetzentwurf (20/954). Die Abgeordneten hatten für ein mehrstufiges Vorgehen plädiert. Demnach sollten in einem ersten Schritt alle Erwachsenen kontaktiert und von den Krankenkassen über Beratungs- und Impfmöglichkeiten informiert werden. Bis zum 15. September 2022 sollten alle Personen ab 18 Jahren entweder über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen oder über den Nachweis der Inanspruchnahme einer ärztlichen Impfberatung.
Unionsfraktion plädiert für Impfvorsorgegesetz
Die Unionsfraktion schlägt ein Impfvorsorgegesetz mit einem gestaffelten Impfmechanismus vor, der unter bestimmten Voraussetzungen vom Bundestag aktiviert werden soll. Bei immer wieder neuen Virusvarianten und fortbestehenden Impfschutzlücken in der Bevölkerung bedürfe es eines vorausschauenden und flexiblen Impfvorsorgekonzepts, um das Land gegen künftige Pandemiewellen zu wappnen, heißt es in dem Antrag (20/978) der Fraktion.
Die Abgeordneten schlagen konkret die Schaffung eines Impfregisters, eine verstärkte Impfkampagne und einen mehrstufigen Impfmechanismus vor. Um eine zuverlässige Datengrundlage über den Impfstatus der verschiedenen Altersgruppen zu bekommen, soll unverzüglich mit der Einrichtung eines Impfregisters begonnen werden. Das Impfregister soll dazu genutzt werden, die Altersgruppen über die bei ihnen jeweils notwendigen Impfungen und Auffrischungen rechtzeitig zu informieren, Ungeimpfte gezielt anzusprechen und eine Beratung zu ermöglichen.
Antrag gegen die allgemeine Impfpflicht
Abgeordnete verschiedener Fraktionen um den FDP-Abgeordneten Wolfgang Kubicki haben wiederum einen Antrag (20/680) gegen die allgemeine Impfpflicht vorgelegt. Der Antrag zielt darauf ab, die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ohne eine Verpflichtung zu erhöhen. Es wird an die Bürger appelliert, die empfohlenen Angebote einer Corona-Schutzimpfung wahrzunehmen.
Die auf eine nachhaltige Entlastung des Gesundheitssystems abzielende allgemeine Impfpflicht hänge an noch nicht abschließend geklärten Fragen der Schutzdauer und des Schutzumfangs einer Impfung in den jeweiligen Altersgruppen, heißt es in dem Antrag. In Anbetracht der Schwere des mit einer allgemeinen Impfpflicht verbundenen Grundrechtseingriffs fielen diese Unwägbarkeiten besonders ins Gewicht.
AfD legt Antrag gegen eine Impfpflicht vor
Die AfD-Fraktion positioniert sich gegen eine gesetzliche Impfpflicht. Eine unmittelbare oder mittelbare Verpflichtung zur Impfung zum Schutz vor einer Infektion mit dem Virus Sars-Cov-2 sei unverhältnismäßig, heißt es in einem Antrag (20/516) der Abgeordneten. Die Bundesregierung solle von Plänen zur Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht gegen das Coronavirus Abstand nehmen. Zudem sollte ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, mit dem die ab dem 15. März 2022 geltende Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal aufgehoben werde.
Zur Begründung heißt es in dem Antrag, die Einführung einer generellen Impfpflicht gegen Covid-19 sei verfassungsrechtlich unzulässig, weil damit das Virus nicht ausgerottet werden könne. Zudem bedeute eine Impfpflicht einen Eingriff gegen das im Grundgesetz verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit. (pk/eis/07.04.2022)
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Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten hat heute gegen eine Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren gestimmt. In Hamburg sorgt das Ergebnis, wie auch bundesweit, für gemischte Reaktionen. “Niemand kann mehr Tote oder einen weiteren Corona-Winter wollen”, sagte Falko Droßmann (SPD) bei NDR 90,3. Auch die Grünen-Politikerin Emilia Fester bedauerte den Wahlausgang: “Wahrscheinlich erwartet uns jetzt ein weiterer Corona-Winter”, teilte sie über Twitter mit.
Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß bezeichnete den Antrag der eigenen Fraktion, mit dem zunächst ein Impfregister aufgebaut werden sollte, als eine “passgenaue Antwort” auf die unterschiedlichen Entwicklungen der Pandemie. Der Antrag der Union fand im Bundestag ebenfalls keine Mehrheit. Der AfD-Abgeordnete Bernd Baumann befürwortete den Entwurf seiner Fraktion, mit dem auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht wieder abschafft werden sollte. Michael Kruse (FDP) und Zaklin Nastic (Linke) stimmten gegen eine Impfpflicht.
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