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Fahndung: Meistgesuchte Frauen in Polen, Die polnische Polizei sucht die gefährlichsten Frauen Polens

59 Frauen werden von der Polizei in Radom auf Anordnung der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte gesucht. Gegen alle liegen Haftbefehle vor. Einige von ihnen sehen sehr unschuldig aus, aber das ist nur Schein, oder zumindest haben die Polizisten Grund zur Annahme und setzen sie auf die Fahndungsliste. Die Grundlagen der Suche sind unterschiedlich. Von Schlägen über Diebstähle bis hin zu Betrug und mehr, sehen Sie auf den folgenden Folien die Frauen, für die die Polizei der Woiwodschaft Heiligkreuz Haftbefehle erlassen hat.Redaktion Warschau19. Dezember 2021, 16:54 UhrAktualisert 09.04.2022

Meistgesuchte Frauen in Polen
Gesucht: Die polnische Polizei sucht die gefährlichsten Frauen Polens

Sie sehen unschuldig aus? Riesiger Fehler! Sie können gefährlich sein. 59 Frauen werden in Radom von der Polizei verfolgt. Siehe die Steckbriefe

Polen,- 59 Frauen werden von der Polizei in Radom auf Anordnung der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte gesucht. Gegen alle liegen Haftbefehle vor. Einige von ihnen sehen sehr unschuldig aus, aber das ist nur Schein, oder zumindest haben die Polizisten Grund zur Annahme und setzen sie auf die Fahndungsliste. Die Grundlagen der Suche sind unterschiedlich. Von Schlägen über Diebstähle bis hin zu Betrug und mehr, sehen Sie auf den folgenden Folien die Frauen, für die die Polizei der Woiwodschaft Heiligkreuz Haftbefehle erlassen hat.

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Sie sehen unschuldig aus?  Riesiger Fehler!  Sie können gefährlich sein.  87 Frauen werden von der Świętokrzyskie-Polizei gejagt.  Siehe die Steckbriefe
Sie sehen unschuldig aus?  Riesiger Fehler!  Sie können gefährlich sein.  87 Frauen werden von der Świętokrzyskie-Polizei gejagt.  Siehe die Steckbriefe

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Polen,-59 Frauen werden von der Polizei in Radom auf Anordnung der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte gesucht. Gegen alle liegen Haftbefehle vor. Einige von ihnen sehen sehr unschuldig aus, aber das ist nur Schein, oder zumindest haben die Polizisten Grund zur Annahme und setzen sie auf die Fahndungsliste. Die Grundlagen der Suche sind unterschiedlich. Von Schlägen über Diebstahl bis hin zu Betrug und mehr.

Von der Polizei gesuchte Frauen aus der Region Radom

Einige von ihnen haben vielleicht viel auf dem Gewissen. Wenn Sie einen von ihnen erkennen, informieren Sie schnell die Polizei . Die Daten stammen von der Website Poszwani.policja.pl . Sie werden zum 19. Dezember 2021 aktualisiert. 12. März 2021

Die Polizei in Radom veröffentlicht Bilder gesuchter Frauen. Erkennen Sie einen von ihnen? Weißt du, wo sie sein können? Wenden Sie sich unbedingt an die Polizei! Auf der Website Poszwani.policja.pl stellen sie ihre Bilder zur Verfügung. Überprüfen! Wenn Sie jemanden kennen, informieren Sie die Polizei. 

Quelle/ Poszwani.policja.pl


Nein zur Corona-Impfpflicht ab 60: Bundestag stimmt gegen Gesetzentwurf der Ampel

Initiativen zur Corona-Impfpflicht fallen im Bundestag durch

Unterschiedliche Reaktionen auf Ablehnung der Impfpflicht aus den Bundestag

Berlin,-Verschiedene Initiativen zum Thema Corona-Impfpflicht sind am Donnerstag, 7. April 2022, im Deutschen Bundestag durchgefallen. Die Parlamentarier haben in namentlicher Abstimmung alle Vorlagen abgelehnt. Den Abstimmungen lag eine Beschlussempfehlung des Gesundheitsausschusses zugrunde. In dieser Beschlussempfehlung wurden zuvor die Gesetzentwürfe und zusammengeführt, die eine Impfpflicht ab 60 Jahren zum 15. Oktober 2022 vorsah. 296 Abgeordnete des Bundestages stimmten in namentlicher Abstimmung für den zusammengeführten Gesetzentwurf, dagegen stimmten 378 Parlamentarier. Neun Abgeordnete haben sich enthalten. Damit wurde der Kompromissentwurf abgelehnt.

In einer weiteren namentlichen Abstimmung haben die Abgeordneten einen von der Unionsfraktion vorgelegten Antrag für ein Impfvorsorgegesetz abgelehnt. Die Vorlage fand keine Mehrheit bei 172 Ja-Stimmen, 496 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen. Ebenfalls keine Mehrheit fand ein Antrag um den FDP-Abgeordneten Wolfgang Kubicki  gegen die allgemeine Impfpflicht. Für den Antrag haben 85 Abgeordnete gestimmt und 590 Parlamentarier haben dagegen votiert. Insgesamt zwölf Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Schließlich fand auch keine Mehrheit ein von der AfD-Fraktion vorgelegter Antrag gegen eine gesetzliche Impfpflicht. Gestützt wurde der Antrag von 79 Parlamentariern, abgelehnt wurde die Vorlage von 607 Abgeordneten.

Emotionale Schlussdebatte

In der Schlussdebatte warben zahlreiche Redner um Zustimmung für die von ihnen jeweils vertretenen Konzepte. In der emotionalen und erneut kontroversen Debatte warfen sich insbesondere Abgeordnete von SPD und Union gegenseitig vor, einen mit breiter Mehrheit getragenen Kompromiss verhindert zu haben.

Die AfD-Fraktion hielt ihrerseits der Ampel-Koalition völliges Versagen und eine Bevormundung der Bürger in der Corona-Pandemie vor. Auch Redner anderer Fraktionen wandten sich gegen eine verpflichtende Impfung und machten dabei neben medizinischen auch rechtliche Bedenken geltend.

Schmidt: Das Virus wird nicht einfach verschwinden

Dagmar Schmidt (SPD) warb für die allgemeine Impfpflicht und den kurzfristig gefundenen Kompromiss. Es gehe nicht darum, wie die Lage jetzt sei, sondern um das, was im nächsten Herbst und Winter zu erwarten sei, wenn womöglich neue Virusvarianten aufträten. Sie warnte: „Das Virus wird nicht einfach verschwinden.“  Daher müsse Vorsorge getroffen werden, um das Gesundheitssystem und die Gesundheit der Menschen zu schützen. Entweder es gelinge, die Impflücke zu schließen und eine Grundimmunisierung zu erreichen, oder es müssten notfalls wieder Schutzvorkehrungen getroffen und Freiheitseinschränkungen in Kauf genommen werden.

Sie hielt der Union vor, sich einer Verständigung entzogen zu haben. Es sei jedoch Aufgabe der verantwortlichen Politiker, Verhandlungen zu führen und Kompromisse zu schließen. Mit dem neuen Konzept verbunden sei die Möglichkeit, die Impfpflicht auszusetzen oder zu auch zu erweitern in einer schwierigen Lage. Was die für eine Grundimmunisierung notwendige Zahl an Impfungen angehe, stellte Schmidt klar, die Impfpflicht im Konzept beziehe sich auf drei Impfungen oder zwei Impfungen und eine Genesung. Damit könnten schwere Erkrankungen verhindert werden.

Sorge: Keine Impfpflicht auf Vorrat

Nach Ansicht von Tino Sorge (CDU/CSU) bietet der Antrag seiner Fraktion einen geeigneten Kompromiss. Auch er sprach von der Notwendigkeit, Vorsorge zu treffen für den Herbst. Es könne jedoch „nicht sofort und pauschal“ über eine Impfpflicht entschieden werden. Vielmehr komme es auf die konkreten Umstände an. Derzeit gingen die Inzidenzen wieder zurück, die Krankenhäuser seien nicht überlastet, auch sei nicht absehbar, welche Corona-Variante im Herbst grassiere und ob der dann verfügbare Impfstoff dagegen wirke.

Sorge wandte sich gegen eine Impfpflicht auf Vorrat, das sei der falsche Weg. Vorsorge heiße nicht, jetzt pauschal eine Impfpflicht für alle Menschen zu beschließen. Eine Pflichtberatung wäre überdies bürokratisch und werde von den Kassen abgelehnt. Es gehe im Übrigen um die Abwägung von Grundrechten, über Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit. Der Antrag der Union liege als Kompromiss seit Wochen auf dem Tisch. Die Ampel-Koalition habe für ihr Konzept keine Mehrheit, wolle über den Unions-Vorschlag aber nicht ernsthaft diskutieren. Sorge betonte: „Wir sollten uns die Tür zur Versöhnung offen halten.“

Weidel: Impfpflichtgeschacher der Ampel ist blamabel

Dr. Alice Weidel (AfD) wies alle Versuche zur Einführung einer Impfpflicht als untauglich und unangemessen zurück. Die Verfassung habe den Zweck, Freiheitsrechte zu garantieren, das  Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit rage dabei hervor. „Das ist unsere letzte Verteidigungslinie.“ Wenn eine Regierung sich anmaße, dieses höchste Recht nach Belieben zu verbiegen, handele sie verfassungsfeindlich. Weidel betonte: „Die Impfpflicht ist nicht nur radikal verfassungsfeindlich, sie ist eine totalitäre Anmaßung, eine Entwürdigung des Individuums.“

Bürger würden zu ihrem vermeintlichen Glück gezwungen. Das sei eine furchteinflößende Sichtweise. Sie argumentierte, die verfügbaren Impfstoffe seien nicht konventionell und in ihren Nebenwirkungen unklar. Die Impfung in Werbekampagnen als Pieks zu verballhornen, sei „eine Infantilisierung der Bürger“. Sie mutmaßte, die Impfpflicht diene nur dazu, Impfdosen loszuwerden. „Das sind die Probleme eines überforderten Gesundheitsministers.“ Weidel rügte: „Das unwürdige Impfpflichtgeschacher der Ampel ist blamabel und verantwortungslos.“ Der neu vorgelegte Gesetzentwurf sei ein Trojanisches Pferd und sehe in Wahrheit eine Impfpflicht für alle vor. Verlogener gehe es nicht.

Kubicki fordert selbstbestimmte Entscheidung

Wolfgang Kubicki (FDP), der die Corona-Impfungen für sinnvoll hält, warb erneut für eine selbstbestimmte Entscheidung der Bürger. Es sei problematisch, wenn in der Debatte der Eindruck entstehe, dass die Argumente weniger auf Evidenz basierten als vielmehr „auf dem unbedingten Willen, die eigene Position durchzusetzen“. Er argumentierte, auch mit einer Impfpflicht werde eine Herdenimmunität nicht erreicht, eine gefährlichere Virusvariante im Herbst sei zudem nicht das wahrscheinlichste Szenario. Zudem: „Ungeimpfte sind nicht schuld daran, dass sich andere Menschen infizieren.“

Eine Überlastung des Gesundheitssystems sei ebenfalls nicht abzusehen. Schließlich sei eine Impfpflicht mit einem nur bedingt zugelassen Impfstoff verfassungsrechtlich ein Problem. Er fügte hinzu, Impfungen dienten dem Selbstschutz und nicht dem Fremdschutz. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, erwachsene Menschen gegen ihren Willen zum Selbstschutz zu zwingen.“ Kubicki warb für eine sachorientierte Debatte, in der es darum gehen müsse, die rechtlich, gesundheitspolitisch und gesellschaftlich beste Lösung zu finden. Eine allgemeine Impfpflicht, ob ab 18 oder 60, sei weder rechtlich noch gesellschaftspolitisch zu rechtfertigen.

Ullmann: Gesundheitssystem vor Überlastung schützen

Dr. Andrew Ullmann (FDP), der mit anderen Abgeordneten für eine verpflichtende Beratung und eine Impfpflicht mit 50 Jahren geworben hatte, setzte sich für den neu ausgearbeiteten Gesetzentwurf ein. Das Ziel sei, Vorsorge zu treffen, damit es keinen dritten Corona-Winter gebe und Freiheiten zurückgewonnen werden könnten.

Das Gesundheitssystem könne nur über eine gute Immunisierung vor Überlastung geschützt werden. Niemand wisse, wie die mögliche nächste Welle im Winter aussehen werde, sagte er und fügte hinzu, dass sie kommen werde, sei klar. „Wir dürfen den Winter nicht in einer Katastrophe enden lassen.“ Seiner Einschätzung nach sind viele Bürger aufklärungswillig. Mit einer verpflichtenden Aufklärung könne daher die Impfquote erhöht werden.

Warken: Ampel-Koalition hat Schuld am „Wirrwarr“

Nina Warken (CDU/CSU) gab der Ampel-Koalition die Hauptschuld an dem entstandenen „Wirrwarr“ rund um die Impfpflicht. Die Koalition habe sich in Gruppenanträge geflüchtet. Damit habe die Gefahr bestanden, dass am Ende keine Entscheidung stehe. „Das war ein falsches Signal.“

Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) hätte energischer um einen Kompromiss ringen müssen. „Wir lassen uns nicht vorwerfen, dass wir nicht kompromissbereit waren.“ Sie mahnte, eine Impfpflicht auf Vorrat wäre unverhältnismäßig. Impfen sei ein körperlicher Eingriff und nicht lapidar. Eine solche Entscheidung würde womöglich vor Gericht nicht standhalten. Sie versicherte, die Union bleibe gesprächsbereit.

Dahmen warnt vor Pandemie im Herbst

Dr. Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen) verteidigte die Entscheidung, das ursprüngliche Konzept mit einer Impfpflicht ab 18 Jahren über eine Impfpflicht ab 50 Jahren bis hin zu einer verpflichtenden Impfung ab 60 Jahren zu ändern. Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf sei vernünftig, wirksam und rechtssicher. 

Die Altersgrenze sei auch nicht willkürlich gewählt, sondern medizinisch begründet, weil das Risiko für schwere Verläufe mit dem Alter deutlich steige. Geschützt würden damit besonders gefährdete Menschen und das Gesundheitssystem vor Überlastung. So könne ein neuer Pandemie-Winter verhindert werden. Die Pandemie dürfe nicht wieder im Herbst das öffentliche Leben lahmlegen. „Wir haben die Verantwortung, jetzt Vorsorge für den Herbst zu treffen.“

Sichert erinnert an Versprechen vor der Bundestagswahl

Martin Sichert (AfD) kritisierte, die verantwortlichen Politiker hätten die Bürger in der Corona-Pandemie belogen. Vor der Wahl sei von allen Seiten das Versprechen abgegeben worden, dass es keine Impfpflicht geben werde. Er forderte, es müssten die Lügen beendet werden, auf denen die Corona-Politik fuße. Alle Auflagen müssten fallen.

Sichert bezeichnete explizit auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als Lügner, was Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) mit einer Rüge quittierte.

Lauterbach warnt vor gefährlichen Virus-Varianten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wandte sich entschieden gegen den Standpunkt, wonach die vergleichsweise milde Omikron-Variante als Argument gegen eine Impfpflicht angeführt werden könne. Die Verläufe bei dieser Variante seien auch deswegen milder, weil schon so viele Menschen geimpft seien. „Wenn sich niemand hätte impfen lassen, hätten wir eine lupenreine Katastrophe“ und das Land befände sich im totalen Lockdown.

Lauterbach warnte vor einer möglichen gefährlichen Variante, die im Herbst auftreten könnte. Es sei auch jetzt schon inakzeptabel, täglich 200 bis 300 Corona-Todesfälle einfach hinzunehmen. Er mahnte: „Wir haben es in der Hand.“ Mit einer Impfpflicht gebe es die Chance, 90 Prozent der vermeidbaren Todesfälle zu verhindern.

Wagenknecht: Die Impfung ist eine persönliche Entscheidung

Dr. Sahra Wagenknecht (Die Linke), wandte sich gegen eine staatliche Impfpflicht. Die Impfstoffe schützten nicht vor Infektionen, schwere Verläufe seien selten geworden, Krankenhäuser seien auch nicht überlastet. Sie mutmaßte: „Sie wollen den Leuten eine Impfpflicht aufzwingen, weil der Kanzler Durchsetzungsfähigkeit demonstrieren muss.“ Und weil ein „kopfloser Gesundheitsminister, der sich durch sein erratisches Agieren längst unmöglich gemacht“ habe, sein Gesicht wahren wolle. Sie forderte: „Hören Sie auf, die Menschen zu bevormunden.“ Die Corona-Impfung müsse eine persönliche Entscheidung bleiben.

Ausschuss führt Gesetzentwürfe zusammen 

Der Gesundheitsausschuss hat am Mittwoch, 6. April, mehrheitlich für die Zusammenführung der beiden bisherigen Gesetzentwürfe für eine Impfpflicht ab 18 Jahren (20/899) sowie für eine Impfpflicht ab 50 Jahren unter Vorbehalt mit verpflichtender Impfberatung (20/954) gestimmt. Der neue Gesetzentwurf zur „Pandemievorsorge durch Aufklärung, verpflichtende Impfberatung und Immunisierung der Bevölkerung gegen Sars-CoV-2“ sieht laut Änderungsantrag eine Impfpflicht ab 60 Jahren zum 15. Oktober 2022 vor. Zudem beinhaltet der Entwurf eine Impfberatungspflicht für Personen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, die spätestens bis zu 15. Oktober 2022 zu erfüllen ist.

Der Bundestag kann der Vorlage zufolge nach Auswertung der Daten des aktuellen Infektionsgeschehens beschließen, entweder die Immunitätsnachweispflicht auszusetzen oder auf Personen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren auszudehnen, dies frühestens mit Wirkung zum 15. Oktober 2022. Zudem ist der Aufbau eines Impfregisters vorgesehen. Gegenstand der Schlussberatung im Plenum sollen neben dem neu gefassten  Gesetzentwurf auch der Antrag der AfD-Fraktion gegen eine Impfpflicht (20/516), der Gruppenantrag für eine Stärkung der Impfbereitschaft ohne Impfpflicht (20/680) sowie der Antrag der Unionsfraktion für ein Impfvorsorgegesetz (20/978) sein. 

Ursprüngliche Gesetzentwürfe

Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen hatten ursprünglich einen Gesetzentwurf zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren vorgelegt. Zur Prävention gegen Sars-Cov-2 stünden gut verträgliche, sichere und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, hieß es in dem Gesetzentwurf (20/899) zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen. Die Abgeordneten hatten vorgeschlagen, in einem ersten Schritt die Impfkampagne zu erweitern, alle Erwachsenen persönlich zu kontaktieren und von den Krankenversicherungen über Beratungs- und Impfmöglichkeiten informieren zu lassen. Darauf aufbauend solle eine allgemeine Impfpflicht für Personen über 18 Jahren eingeführt werden.

Eine weitere fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten wollte ursprünglich eine verpflichtende Impfberatung für Erwachsene und eine altersbezogene Impfpflicht gegen das Coronavirus ab 50 Jahren ermöglichen, hieß es in dem Gesetzentwurf (20/954). Die Abgeordneten hatten für ein mehrstufiges Vorgehen plädiert. Demnach sollten in einem ersten Schritt alle Erwachsenen kontaktiert und von den Krankenkassen über Beratungs- und Impfmöglichkeiten informiert werden. Bis zum 15. September 2022 sollten alle Personen ab 18 Jahren entweder über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen oder über den Nachweis der Inanspruchnahme einer ärztlichen Impfberatung.

Unionsfraktion plädiert für Impfvorsorgegesetz

Die Unionsfraktion schlägt ein Impfvorsorgegesetz mit einem gestaffelten Impfmechanismus vor, der unter bestimmten Voraussetzungen vom Bundestag aktiviert werden soll. Bei immer wieder neuen Virusvarianten und fortbestehenden Impfschutzlücken in der Bevölkerung bedürfe es eines vorausschauenden und flexiblen Impfvorsorgekonzepts, um das Land gegen künftige Pandemiewellen zu wappnen, heißt es in dem Antrag (20/978) der Fraktion. 

Die Abgeordneten schlagen konkret die Schaffung eines Impfregisters, eine verstärkte Impfkampagne und einen mehrstufigen Impfmechanismus vor. Um eine zuverlässige Datengrundlage über den Impfstatus der verschiedenen Altersgruppen zu bekommen, soll unverzüglich mit der Einrichtung eines Impfregisters begonnen werden. Das Impfregister soll dazu genutzt werden, die Altersgruppen über die bei ihnen jeweils notwendigen Impfungen und Auffrischungen rechtzeitig zu informieren, Ungeimpfte gezielt anzusprechen und eine Beratung zu ermöglichen.

Antrag gegen die allgemeine Impfpflicht

Abgeordnete verschiedener Fraktionen um den FDP-Abgeordneten Wolfgang Kubicki haben wiederum einen Antrag (20/680) gegen die allgemeine Impfpflicht vorgelegt. Der Antrag zielt darauf ab, die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ohne eine Verpflichtung zu erhöhen. Es wird an die Bürger appelliert, die empfohlenen Angebote einer Corona-Schutzimpfung wahrzunehmen.

Die auf eine nachhaltige Entlastung des Gesundheitssystems abzielende allgemeine Impfpflicht hänge an noch nicht abschließend geklärten Fragen der Schutzdauer und des Schutzumfangs einer Impfung in den jeweiligen Altersgruppen, heißt es in dem Antrag. In Anbetracht der Schwere des mit einer allgemeinen Impfpflicht verbundenen Grundrechtseingriffs fielen diese Unwägbarkeiten besonders ins Gewicht.

AfD legt Antrag gegen eine Impfpflicht vor

Die AfD-Fraktion positioniert sich gegen eine gesetzliche Impfpflicht. Eine unmittelbare oder mittelbare Verpflichtung zur Impfung zum Schutz vor einer Infektion mit dem Virus Sars-Cov-2 sei unverhältnismäßig, heißt es in einem Antrag (20/516) der Abgeordneten. Die Bundesregierung solle von Plänen zur Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht gegen das Coronavirus Abstand nehmen. Zudem sollte ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, mit dem die ab dem 15. März 2022 geltende Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal aufgehoben werde. 

Zur Begründung heißt es in dem Antrag, die Einführung einer generellen Impfpflicht gegen Covid-19 sei verfassungsrechtlich unzulässig, weil damit das Virus nicht ausgerottet werden könne. Zudem bedeute eine Impfpflicht einen Eingriff gegen das im Grundgesetz verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit. (pk/eis/07.04.2022)

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Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten hat heute gegen eine Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren gestimmt. In Hamburg sorgt das Ergebnis, wie auch bundesweit, für gemischte Reaktionen. “Niemand kann mehr Tote oder einen weiteren Corona-Winter wollen”, sagte Falko Droßmann (SPD) bei NDR 90,3. Auch die Grünen-Politikerin Emilia Fester bedauerte den Wahlausgang: “Wahrscheinlich erwartet uns jetzt ein weiterer Corona-Winter”, teilte sie über Twitter mit.

Der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß bezeichnete den Antrag der eigenen Fraktion, mit dem zunächst ein Impfregister aufgebaut werden sollte, als eine “passgenaue Antwort” auf die unterschiedlichen Entwicklungen der Pandemie. Der Antrag der Union fand im Bundestag ebenfalls keine Mehrheit. Der AfD-Abgeordnete Bernd Baumann befürwortete den Entwurf seiner Fraktion, mit dem auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht wieder abschafft werden sollte. Michael Kruse (FDP) und Zaklin Nastic (Linke) stimmten gegen eine Impfpflicht.

Quelle/bundestag.de

Peru: Massenhaft Peruaner lehnen die in Lima und Callao verhängte Ausgangssperre gewaltsam ab

Bürger stehen Polizisten gegenüber, Lima, Peru, 5. April 2022. | Foto: EFE

Massenhaft Peruaner lehnen die in Lima und Callao verhängte Ausgangssperre gewaltsam ab

Peru,-Peru hob die Ausgangssperre in den Provinzen Lima und Callao auf, mit denen es den Streik der Transporter bewältigen wollte. Die massiven Demonstrationen der peruanischen Bevölkerung haben es geschafft, die von der repressiven Regierung von Pedro Castillo verhängten Maßnahmen zu stürzen

Am frühen Abend des 5. April hob Präsident Pedro Castillo eine Ausgangssperre auf, die die Regierung früher am selben Tag in Lima und Callao verhängt hatte, um weitere zerstörerische Proteste wegen eines kürzlichen Anstiegs der Kraftstoffpreise und anderer wirtschaftlicher Bedingungen zu verhindern. Nach dem ursprünglichen Edikt war jede Bewegung zwischen 02:00 und 23:59 Uhr eingeschränkt; Die Ausgangssperre blieb jedoch nur 15 Stunden in Kraft, bevor sie aufgehoben wurde. 

Vorläufigen Berichten zufolge waren über 1.000 Demonstranten trotz der Anordnung, zu Hause zu bleiben, auf die Straßen von Lima gegangen. Die Behörden können die Ausgangssperre wieder verhängen, wenn die störenden Proteste andauern.

Große Unruhen werden wahrscheinlich in ganz Peru anhalten. Regierungsgebäude, Hauptverkehrsstraßen, Verkehrsknotenpunkte und Stadtzentren sind wahrscheinlich Sammelgebiete. Sicherheitspersonal wird mit ziemlicher Sicherheit eingesetzt, um solche Versammlungen zu verwalten; Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten sind wahrscheinlich. Einige Supermärkte in Lima haben Engpässe bei bestimmten Waren gemeldet. Weitere Engpässe sind möglich, wenn der Streik der Lkw-Fahrer anhält und die Proteste weiterhin zu Unterbrechungen des Überlandverkehrs führen.

Peru: Castillo zum Dialog mit streikenden Transportarbeitern

Entscheidung Hintergründe

Verschiedene Transportgewerkschaften, darunter die National Association of Freight Carriers, starteten am 28. März einen landesweiten Streik, um die hohen Treibstoffkosten anzuprangern. Seitdem protestieren auch andere Verkehrsbeschäftigte wie Taxi- und Busfahrer sowie Gewerkschaften. Demonstranten haben die Panamericana in weiten Teilen des Landes blockiert, wobei streikende Arbeiter Busse angegriffen haben, die sich nicht an den Streik halten, und Privatfahrzeuge, die versuchen, Straßensperren zu durchfahren. In mehreren Großstädten, darunter Lima, wurden Plünderungen gemeldet, die zur Schließung einiger Geschäfte und Banken führten. Auch an Protestorten kommt es zu Gewalt, wobei seit Beginn des Streiks mindestens vier Menschen getötet wurden.

„Es ist notwendig, diese Gewalttaten, die die Forderungen eines legitimen sozialen Protests getrübt haben, sehr ernsthaft zu untersuchen“, betonte Kulturminister Alejandro Salas.

Quelle/Medienagenturen/@twitter

Verbrechen: Cybermobbing ist digitale Gewalt

Foto Polizei Beratung Cybermobbing – Lassen Sie Opfer nicht allein

Cybermobbing ist digitale Gewalt

Berlin,-Cybermobbing ist eine Form der Gewalt und unterscheidet sich wenig von klassischem Mobbing. Gerade junge Menschen sind oft davon betroffen – mit teils gravierenden Folgen für Täter und Opfer.Vorlesen

Cybermobbing ist eine Sonderform des Mobbings: Es weist im Grunde die gleichen Tatumstände auf, es bedient sich lediglich anderer Methoden. Die Täter(innen) nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer Opfer. Hierzu zählen im Internet E-Mail, Online-Communities, Mikrobloggs, Chats (Chatrooms, Instant Messenger), Diskussionsforen, Gästebücher und Boards, Video- und Fotoplattformen, Websites und andere Anwendungen. Mobiltelefone werden für Mobbingaktivitäten genutzt, um die Opfer mit Anrufen, SMS, MMS oder E-Mails zu tyrannisieren. Die multimediale Ausstattung von Smartphones, Sprachaufzeichnungsmöglichkeit und Internetzugang gibt jungen Menschen leicht nutzbare Technologien an die Hand.

Das Internet scheint die Hemmschwelle für Mobbingaktivitäten zu senken. Viele Kinder und Jugendliche trauen sich in der scheinbar anonymen virtuellen Welt eher, eigene Angriffe gegen andere, Beleidigungen oder Bloßstellungen von Menschen zu vollziehen. Dabei gibt es einen fließenden Übergang von Spaß oder Neckereien zur Gewaltausübung im Sinne von Mobbing. Mit Aussagen wie “Das war doch nicht ernst gemeint, das war nur Spaß” verdeutlichen junge Menschen, dass ihnen häufig das notwendige Unrechtsbewusstsein, die erforderliche Sensibilität für ihr eigenes Handeln fehlt. Andererseits erleben sie in Schule, sozialem Umfeld, Medien und Politik Erscheinungen und Personen, die durch vergleichbares Handeln den Eindruck entstehen lassen, dass es in Ordnung sei, andere bloßzustellen oder zu beleidigen.

Beim Cybermobbing können die Täter(innen) rund um die Uhr aktiv sein, das heißt, ihre Aktivitäten erfordern keinen direkten Kontakt zum Opfer. Die Täter(innen) finden im Internet zudem ein großes Publikum: Tausende Menschen können die Taten verfolgen, sie kommentieren oder unterstützen. Die veröffentlichten Texte, Fotos oder Videos werden durch andere Personen weiterverbreitet und somit weiteren Menschen zugänglich gemacht. Umfang und Auswirkungen der Veröffentlichungen zum Nachteil des Opfers sind somit weder zu steuern, noch sind sie überschaubar. Da das Internet nichts vergisst, also selbst gelöschte Inhalte immer wieder auftauchen können, ist es möglich, dass das Opfer selbst nach einer Beendigung des Konfliktes mit dem Täter immer wieder mit den Veröffentlichungen konfrontiert wird.

Auslöser von Mobbingprozessen sind oft Konflikte zwischen den Beteiligten, die keine Lösung erfahren. Im Übergang vom Konflikt zum Mobbing verliert das ursprüngliche sachliche Problem immer mehr an Bedeutung, die systematische Bloßstellung und das Tyrannisieren des Opfers tritt in den Vordergrund. Täter(innen) gewinnen dabei eine Machtposition, in der sich das Opfer unterlegen und ausgeliefert fühlt.

Cybermobbing kann jeden treffen

Cybermobbing ist mittlerweile keine Ausnahmeerscheinung mehr. Insbesondere an Schulen tritt das Problem häufig zu Tage. Das liegt vor allem daran, dass junge Menschen verstärkt über Soziale Netzwerke wie Facebook und Nachrichtendienste wie WhatsApp kommunizieren. Schulklassen oder ganze Schulen sind auf diese Weise miteinander vernetzt. Hänseleien und Beleidigungen finden nicht mehr nur im Klassenzimmer und auf dem Schulhof statt, sondern werden ins Internet verlagert. Dort ist es besonders leicht, andere zum Opfer zu machen – die Täter(innen) wähnen sich sicher in der Anonymität des Netzes.

Schutz vor Cybermobbing

  • Geben Sie möglichst wenig Daten von sich im Internet preis. Geben Sie in Profilen von Sozialen Netzwerken niemals die vollständige Adresse oder die Handynummer an.
  • Stellen Sie möglichst wenige Bilder und Videos von sich selbst ins eigene Profil ein.
  • Beachten Sie beim Anlegen Ihres Profils die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich.
  • Geben Sie diesen Privatbereich nicht für jedermann frei. Prüfen Sie stattdessen jede Freundschaftsanfrage. Grundsätzlich sollten Sie nur Ihrem engsten Freundeskreis (also Personen, die Sie auch aus dem realen Leben gut kennen) diesen Bereich zugänglich machen. 
  • Diese Vorsichtsmaßnahmen schützen Sie beispielsweise auch vor Phishing-Attacken oder Schadsoftware.

Mehr Information dazu

Quelle/bka.de/polizei-beratung.de

IT Verbrauche Ratgeber von Roland Rechtsschutz Versicherung : IT-Sicherheit Gehackt ! was tun? 12 Tipps können hilfreich sein

Einreise durch IT Cyberkriminaltäten

Gehackt! was tun? 12 Tipps 12 Tipps können hilfreich sein.

Leben-Gesellschaft,- Die Cyber-Kriminalität nimmt zu. Bereits vor Corona war die Zahl der Angriffe auf Unternehmensnetzwerke erschreckend hoch. Eine weitere unbewältigte Gefährdungslage ergibt sich laut BDZ aus der Cyberkriminalität, der Kriminalität im und durch das Internet. Besonders gefährlich sind dabei elektronische Angriffe auf öffentliche Infrastrukturen. „Zum Schutz vor Cyberverbrechen muss das Thema IT-Sicherheit stärker in den Vordergrund gerückt werden.

So können bereits entsprechende Angriffe im Keim erstickt werden.“ Auch die Bevölkerung müsse verstärkt über diese Bedrohungen aufgeklärt werden. Konkret fordert die Gewerkschaft, die Zusammenarbeit zwischen dem Europäischen Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität und den zuständigen nationalen Sicherheitsbehörden weiter zu intensivieren.

In diesen Artikel Es handelt sich um einen Themenleitfaden für Verbraucher zur IT-Sicherheit eines führenden Versicherungsunternehmens. Tatsächlich sind nach meiner eigenen Erfahrung mit Hacker und Co. was nach dem Verlust von daten passieren kann, in welcher Form und Risiken wenn persönliche Daten durch Diebstahl verloren gehen, aber es unterscheidet sich von dem Fall des Zufalls ab.

wichtig ist dass im Schadensfall folge denn “unteren” Ratgeber Hinweis, deine Versicherungsschutz sparen sie maßen Konflikte oder Menschliches Inzesten, dieser Artikel ist keine Werbung und verfolgt tatsächlich deren Tipps & Ratschläge. So sind Ihre datenschutzrechtlichen ob beim Bankgeschäfte oder Ihr Berufsleben bis hin zu Familie und deren Privatsphäre Hoffentlich gut versichert und geschützt hier sind die 12 wichtige Tipps von Roland Rechtsschutz

Gehackt! Was tun? 12 wichtige Tipps

Diese Entdeckung gehört zu den Schockmomenten, die dir abends kurz vorm Schlafengehen schnell noch einen heftigen Schweißausbruch verpassen können. Du wurdest gehackt! Ein letzter Besuch bei Facebook und deiner Bank, dann ab ins Bett. So war dein Plan.

Stattdessen musst du gleich mehrere Fragen auf einmal beantworten: Was kann ich jetzt tun? Was sonst wurde gehackt? Nur mein Email-Account oder ist vielleicht sogar mein Online-Banking in Gefahr?

Mit einem Schlag ist nicht nur dein Privatleben, sondern womöglich auch dein Homeoffice-Arbeitsplatz unsicher geworden. Dein privates Surfen, aber auch wichtige Bankgeschäfte müssen schleunigst gesichert werden.

„Gehackt zu werden, verschafft dem User ein mehr als ungutes Gefühl. Aber es gibt ausreichend Maßnahmen, die rasch Abhilfe schaffen“, sagt Clemens Adori, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Email, Smartphone, Laptop oder auch dein Ebay-Konto – wie erkennst du, ob du gehackt wurdest? Und vor allem: Was kannst du dagegen tun? In diesem Artikel findest du die Informationen, die dich wieder ruhig schlafen lassen.

Wurde ich gehackt? So findet man es heraus!

Um überprüfen zu können, ob du auch wirklich gehackt worden bist, kannst du im ersten Schritt spezielle Online-Services nutzen. Über die Website kannst du sofort feststellen, ob jemand an deinen Daten interessiert war. Solche Services greifen auf große Datenbestände und Hacks zurück und können in Sekundenschnelle z. B. deine Email-Adresse mit diesen abgleichen. Ein weiterer Service kommt vom Hasso-Plattner-Institut.

So kannst du feststellen, ob du gehackt worden bist. Vielleicht kommen dir diese Anzeichen bekannt vor.

  • Deine Bank meldet verdächtige Kreditkarten-Zahlungen im Ausland.
  • Deine Freunde fragen dich, warum du ihnen ständig Spam schicken.
  • Du kannst dich weder bei Facebook noch bei Instagram einloggen.
  • Dein PC blendet mehr Werbung ein als gewöhnlich.
  • Geräte wie PC, Laptop oder Handy haben einen stark erhöhten Akkuverbrauch.
  • Dein Email-Konto wurde gesperrt, da es viel Spam verschickt hat.

Email gehackt: was tun?

Du kannst einen oder sogar mehrere von diesen Punkten erkennen? Keine Panik– aber du solltest besser schnell handeln. Dein Email-Account ist dabei nicht nur für dich persönlich der sensibelste. Ist der Email-Account gehackt, so können über den Zugriff auch andere deiner Accounts übernommen werden.

Soweit dir das möglich ist, solltest du als erstes dein Passwort ändern.

Rechtsanwalt Clemens Adori rät hierzu: „Ein Passwort sollte möglichst individuell erstellt werden. Leicht erratbare Kombinationen wie Zahlenreihen sind unbedingt zu vermeiden.“

Das heißt: Dein Passwort darf auf keinen Fall „123456“ (Nr. 1 der beliebtesten deutschen Passwörter) lauten, um zu vermeiden, dass deine Email gehackt wird! Daneben sollten deine anderen Accounts selbstverständlich verschiedene Passwörter erhalten.

Hier die Empfehlungen der Verbraucherzentrale, wie man ein sicheres Passwort erstellt:

  • Passwörter sollten eine Länge von mindestens zehn Zeichen besitzen und aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen.
  • Es gilt die Formel: je länger, desto besser.
  • Jedes Portal bzw. jeder Account erhält ein eigenes Passwort!
  • Vom Anbieter vorgeschlagene Passwörter sollten bald geändert werden.
  • TIPP: Eselsbrücken kreieren sichere Passwörter, die man sich zudem gut merken kann, z. B. „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ (WaeGgfsh.55).

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Smartphone oder Handy gehackt: was tun?

Wenn wir unser Spielzeug Nr. 1 nicht mehr bedienen können, scheint die Welt stehenzubleiben. Dazu sind wir einfach zu sehr an das Gerät und seine Apps gewohnt. Ans Telefonieren und Textnachrichten verschicken natürlich auch. Was kannst du also tun, wenn jemand dein Handy gehackt hat?

  • Starte dein Smartphone im abgesicherten Modus.
  • Drittanbieteranwendungen können so nicht geladen werden.
  • Über die Sicherheitseinstellungen solltest du alle Geräteadministratoren entfernen.
  • Ein Virenschutz hilft, alle Apps zu überprüfen und schädliche Anwendungen und fragwürdige Dateien zu entfernen.
  • Gilt sowohl für die Android-Versionen als auch bei iOS: Den installierten Apps kannst du nun die Berechtigungen entziehen, die du nicht mehr benötigst.
  • Aufwendig, aber hilfreich: Smartphone auf die Werkseinstellung zurücksetzen! Die SD-Karte sollte ebenfalls neu formatiert werden.
  • Ändere alle Passwörter auf deinem Handy!
  • Will dein Handy danach immer noch nicht so wie du – bring es zum Spezialisten deines Vertrauens.

Laptop oder PC gehackt: was tun?

Du besitzt einen Laptop? Oder nutzt sogar einen PC zum Arbeiten im Homeoffice? Dann ist es besonders wichtig, dass das Gerät funktioniert. Was aber könntest du tun, wenn dein PC gehackt wurde?

Zuerst musst du sicher sein, dass er auch wirklich gehackt wurde. Dass kann man daran erkennen, dass er sich geradezu „auffällig“ verhält. Erhältst du beispielsweise eine Meldung, dass dein PC oder die Festplatte verschlüsselt wurde, will der Hacker an dein Geld. Dann liegt eine sogenannte Ransomware bzw. ein Verschlüsselungstrojaner vor, wodurch man dich erpressen will: Erst nach Zahlung eines „Lösegeldes“ wird der PC wieder entschlüsselt. Geht es „nur“ um das Ausspionieren von Daten, könntest du das meist nicht direkt erkennen.

Über „Leistungen“ im Taskmanager kannst du beobachten, ob die Festplatte, insbesondere der RAM oder die CPU permanent zu hoch belastet werden. Wenn ja, muss du davon ausgehen, dass dein Laptop gehackt worden ist oder dein PC unerwünschte Besucher hatte.

Bankkonto gehackt: Wer haftet für den Schaden?

Wenn jemand dein Online-Banking gehackt hat, dann kann es dich noch schlimmer getroffen haben. Unabhängig von der Höhe des verlorenen Betrages kommt es ganz auf den Einzelfall an, wer dafür haftet. Die Gesetzeslage ist hier aber grundsätzlich verbraucherfreundlich.

Nach Paragraf 675u BGB hast du Ansprüche gegen deine Bank auf Schadenersatz. Wichtig ist nur, dass die falschen Abbuchungen der Bank schnell gemeldet werden; das verhindert nicht nur größere Schäden, sondern löst auch die “unverzügliche” Pflicht zur Erstattung aus.

„Der Bankkunde muss aber sorgfältig sein, wenn es um Online-Banking und Zugangsdaten und die damit verbundene Hardware – z. B. das für die Authentifizierung genutzte Smartphone – geht. Bei Verlust kann die Bank nach Paragraf 675v BGB Schadenersatz in Höhe von 50 Euro vom Kunden verlangen“, erklärt Rechtsexperte Clemens Adori.

Dass man seine Bankkarte nicht mit der Geheimzahl daneben im Geldbeutel aufbewahren sollte, ist wohl jedem klar.

Kann sich die Bank sogar weigern, den abhanden gekommenen Geldbetrag zurückzuerstatten? Ja, auch dieser Fall ist möglich. Nämlich dann, wenn du den Zahlungsvorgang in betrügerischer Absicht ermöglicht hast oder du deinen Sorgfaltspflichten in grob fahrlässiger Weise nicht nachgekommen bist. Was genau als “grob fahrlässig“ angesehen wird, müssen dann im Einzelfall ggf. Gerichte entscheiden.

Deshalb solltest du darauf achten, dass du …

  • Online-Banking nur auf sicheren Geräten (mit ausreichend Virenschutz) durchführst
  • Deine PIN oder TAN nie herausgibst (die Banken warnen extra davor, dass kein Mitarbeiter deine Daten per Telefon oder Mail erfragt!)

Ebay- oder Amazon-Konto gehackt: Wer haftet dafür?

Jemand hat dein Amazon-Konto gehackt? Wer haftet in diesem Fall, wenn der Betrüger Waren in deinem Namen gekauft hat?

Amazon äußert sich hierzu wie folgt: Bei missbräuchlicher Verwendung einer Kreditkarte übernehmen die Banken entweder alle entstandenen Kosten oder sie begrenzen die Haftung auf Eigenbeteiligung auf maximal 50 Euro. Dieser Eigenanteil wird dann von Amazon.de übernommen. Aber auch hier gilt natürlich, dass der Missbrauch nicht von dir (mit-)verschuldet wurde.

Ist dagegen dein Ebay-Konto gehackt worden und du fragst dich, wer haftet, so liegt der Fall sogar noch günstiger für dich. Wenn Produkte in betrügerischer Absicht über dein Konto gekauft oder verkauft wurden, haftest du als Kontoinhaber normalerweise nicht für deinen gehackten Account.

Kann ich Schadenersatz fordern, wenn ich gehackt worden bin?

Wenn die Firma gehackt wurde, bei der deine Daten gespeichert sind, kann es schwierig werden, einen solchen „Datenklau“ als Schadenersatz geltend zu machen.

Wurde bei der Firma gegen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung verstoßen, so ist dort in Artikel 82 für jeden Betroffenen ein Schadensersatzanspruch ins Gesetz geschrieben worden.

„Die Durchsetzung dieses Anspruchs steht aber meist auf wackligen Beinen. Denn dafür muss man den Verstoß gegen die DSGVO im Zweifel nachweisen können und selbst, wenn dies gelingt, ist es oft gar nicht so einfach, die genaue Schadenshöhe zu beziffern, die exakt auf diesem Verstoß zurückzuführen sein muss“, so Rechtsexperte Clemens Adori.

Account gehackt: So geht es weiter

Ähnlich wie beim Missbrauch des Smartphones oder PCs kommt es meist auf die richtige „erste Hilfe“ an, um einen noch größeren Schaden zu vermeiden. Bereits erörtert wurde die Haftung für den Fall, dass dein Amazon-Konto oder Ebay-Konto gehackt wurde.

Daneben gibt es jedoch noch viele weitere Fälle, in denen dein Account gehackt werden kann. Auch für diese Beispiele im E-Commerce oder bei deinen Social-Media-Accounts sind allgemeine Hinweise und Tipps zu befolgen:

  • Facebook-Profil gehackt
  • Instagram-Account gehackt
  • Google-Konto gehackt
  • Spotify-Account gehackt
  • Netflix-Account gehackt

Als allerersten Schritt solltest du dein Passwort ändern und entsprechende Sicherheitsfragen ändern bzw. zurücksetzen. Unbedingt solltest du auch verdächtige Aktivitäten überprüfen: Wurden deine Freunde nach einem Email-Hack von dir angeschrieben oder haben sie zuletzt Spamnachrichten von dir erhalten?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt weiterführende Hilfestellungen, was man tun kann, wenn Social-Media-Accounts (z. B. auch LinkedIn oder Xing) gehackt wurden.

Gehackt als Arbeitnehmer: Welche Konsequenzen drohen?

Stell dir den Fall vor, dass dein Firmenlaptop gehackt worden ist.

Damit dein Arbeitgeber einen Anspruch gegen dich erheben kann, muss erstens ein Schaden entstanden sein und dieser muss zweitens in deinen Verantwortungsbereich fallen. Grundsätzlich muss deine Firma bzw. dein Arbeitgeber selbst die IT-Sicherheit gewährleisten. Er sollte also bereits präventiv gegen Hackerangriffe tätig gewesen sein.

Dir wiederum muss wie gesagt eine Pflichtverletzung vorgeworfen werden können. „Hier ist zwischen leichter, mittlerer und grober Fahrlässigkeit zu unterscheiden“, führt Anwalt Clemens Adori aus. Letztere ist etwa dann gegeben, wenn du den mit Kundendaten gespickten Firmenlaptop im Restaurant liegen lässt.

Was einem dann blühen kann? Wenn wie im beschriebenen Fall grobe Fahrlässigkeit vorliegt, haftest du umfassend für den entstandenen Schaden.

Liegt mittlere Fahrlässigkeit vor, so kann der Schaden beispielsweise von dir und deinem Arbeitgeber hälftig übernommen werden. Um die Berechnung des Schadenersatzes genauer bestimmen zu können, kommt es auf verschiedene Faktoren an, wie z. B.:

  • Ist die Tätigkeit des Arbeitnehmers ohnehin bereits „gefahrgeneigt“?
  • War das Risiko für den Arbeitnehmer versicherbar?
  • Auch Schadenshöhe und Höhe des Arbeitsentgelts spielen eine Rolle.
  • Außerdem: Deine persönlichen Verhältnisse und deine Situation am Arbeitsplatz

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wenn dein Smartphone gehackt wurde, oder wenn täglich genutzte Accounts nach einem Hack nicht mehr funktionieren, ist der Ärger verständlicherweise groß. Meistens muss man leider erst die unangenehme Erfahrung machen, was alles passieren kann, wenn man nicht alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat.

Es geht aber auch anders …

Dieser Artikel enthält viele Tipps, wie man nach einem Missbrauch schnell vorgehen sollte. Am besten minimierst du allerdings die drohenden Risiken eines Hackerangriffs, indem du vorsorgst.

Hierfür eignet sich beispielsweise der Einsatz von Passwort-Managern besonders gut. Diese speichern die Passwörter mittels spezieller Verschlüsselung. Ein komplexes Masterpasswort sichert den Vorgang zuverlässig ab. Besonders für Vergessliche liegt der Vorteil klar auf der Hand, denn du musst dir nur noch ein einziges Passwort merken!

Quelle/roland-rechtsschutz.de

https://www.roland-rechtsschutz.de/konto-handy-email-gehackt/

Mehr Info unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/

Kriminaltäten : Was ist Korruption? und seine Arten

Bild/The Council of Europe Antikorruptionstag: „Kein Pardon bei Korruption im Gesundheitswesen“ 

WAS IST KORRUPTION?

Korruption untergräbt das Vertrauen, schwächt die Demokratie, behindert die wirtschaftliche Entwicklung und verschärft Ungleichheit, Armut, soziale Spaltung und die Umweltkrise weiter. Korruption aufzudecken und die Korrupten zur Rechenschaft zu ziehen, kann nur geschehen, wenn wir verstehen, wie Korruption funktioniert und welche Systeme sie ermöglichen.

Was ist Korruption? (Siehe unten eine Erörterung der Merkmale von Korruption).

Die einfachste Definition ist:

Korruption ist der Missbrauch öffentlicher Macht (durch gewählte Politiker oder ernannte Beamte) zum privaten Vorteil.

Um sicherzustellen, dass nicht nur öffentliche Korruption, sondern auch private Korruption zwischen Einzelpersonen und Unternehmen unter dieselbe einfache Definition fallen könnte:

Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht (durch Erbe, Bildung, Heirat, Wahl, Ernennung oder was auch immer) zum privaten Vorteil.

Diese breitere Definition umfasst nicht nur den Politiker und den Beamten, sondern auch den CEO und CFO eines Unternehmens, den Notar, den Teamleiter an einem Arbeitsplatz, den Administrator oder Aufnahmebeamten einer Privatschule oder eines Krankenhauses, den Trainer eines Fußballmannschaft usw.

Eine weitaus schwierigere, wissenschaftliche Definition des Begriffs „Korruption“ wurde von Prof. (em.) Dr. Petrus van Duyne:

Korruption ist eine Unwahrscheinlichkeit oder ein Verfall im Entscheidungsprozess, bei dem ein Entscheidungsträger im Austausch gegen eine Belohnung oder das Versprechen oder Erwarten von a Belohnung, während diese Motive, die seine Entscheidungsfindung beeinflussen, nicht Teil der Rechtfertigung der Entscheidung sein können.

Große Korruption kommt immer dann nahe, wenn es um Großereignisse geht, bei denen es um große Geldsummen, mehrere „Spieler“ oder riesige Mengen von Produkten (denken Sie an Lebensmittel und Arzneimittel) geht, oft in Katastrophensituationen. Korruption gedeiht vorzugsweise in Situationen mit Hochtechnologie (niemand versteht die wirkliche Qualität und den Wert von Produkten) oder in chaotischen Situationen. 

Denken Sie an den Bürgerkrieg: Wer ist verantwortlich und wer ist der Rebell? Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren. Die globale Gemeinschaft reagiert schnell, aber die lokale Regierung ist möglicherweise desorganisiert und orientierungslos. Wer sorgt für Recht und Ordnung? Oder vielleicht der Kauf eines technologisch weit fortgeschrittenen Flugzeugs, während nur wenige die Technologien verstehen können, die in der Entwicklung und Produktion eines solchen Flugzeugs impliziert sind. Meistens geht es um riesige Geldsummen, eine relativ kleine Menge an korrupter Zahlung ist schwer Aufmerksamkeit zu erregen. Oder die Zahl der Aktionen ist sehr groß, etwa in Wettstationen für Ergebnisse von Olympischen Spielen oder internationalen Fußballturnieren, die leicht manipuliert werden können. Geopolitik könnte eine Rolle spielen wie zB der Ost-West-Konflikt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in dem die großen Länderbündnisse Unterstützung von blockfreien Ländern suchten.

Korruptionsbekämpfung findet an vielen „Schauplätzen“ statt:

  • politische Reformen, einschließlich der Finanzierung politischer Parteien und Wahlen;
  • Wirtschaftsreformen, Regulierung der Märkte und des Finanzsektors;
  • Finanzkontrolle: Budget, Buchhaltung, Berichterstattung;
  • Öffentliche Aufsicht: Medien, Parlament, lokale Verwaltungen und Räte, Registrierung;
  • freier Zugang zu Informationen und Daten;
  • Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung;
  • Verbesserung und Stärkung des Justizsystems;
  • institutionelle Reformen: Steuersysteme, Zoll, öffentliche Verwaltung allgemein;
  • Whistleblower und Organisationen der Zivilgesellschaft (NGOs).

Wir wissen, dass die Korruption nicht aus der Gesellschaft verschwinden wird. Unsere Bemühungen zielen darauf ab, die Korruption einzudämmen und die Armen und Schwachen in unseren Gesellschaften so weit wie möglich zu schützen. Am Ende werden alle Korruptionskosten vom Verbraucher und vom Steuerzahler getragen. Sie brauchen Schutz.

Die kleine Korruption (Peanuts, Schmiergeldzahlungen – erlaubt von der OECD!) kostet nicht viel, ist aber der Öffentlichkeit unangenehm. Es ist insgesamt weniger schädlich, aber es macht es schwer zu verstehen, warum wir die große Korruption bekämpfen, wenn wir es nicht schaffen, die kleinen „Bakshis“ zu bekämpfen. Große Korruption lebt von einer breiten Basis kleiner Korruptionszahlungen oder Bestechungsgelder.

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120625, Merkmale der Korruption?

Merkmale der Korruption

Die Diskussion über Korruption ist äußerst schwierig, da es sich um ein verstecktes Phänomen in unseren Gesellschaften handelt. Beide Parteien im Austausch von Macht gegen Privilegien wollen ihre Transaktion geheim halten. Das macht es so schwierig festzustellen, wie weit und tief die Korruption in unsere Wirtschaft und unser gesellschaftliches Leben eingedrungen ist. Was für die einen nicht mehr als „eine freundliche Wendung“ ist, ist für die anderen „Fehlverhalten“. Was an einem Ort Freundlichkeit sein kann, ist anderswo inakzeptabel. Normales Verhalten zu einer bestimmten Tageszeit kann zu einer anderen Stunde inakzeptabel sein.

Lassen Sie uns einen Blick auf einige der Eigenschaften werfen.

a) Empfänger und Zahler.

b) Erpressung.

c) Schmiermittel der Gesellschaft.

d) Ein ethisches Problem.

e) Armutsbekämpfung.

f) Klein ist schön.

g) Kultur.

h) „Freundlichkeit unter Freunden“.

a) Empfänger und Zahler

Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht und gewählter Autorität zum privaten Profit.

Weltweit wird über Politiker und Beamte geklagt, die Bestechungsgelder annehmen und sich auf Kosten des einfachen Bürgers privat bereichern. Dies kann zu Lasten des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers gehen; Konsument und Produzent; Mieter und Mieter; derjenige, der eine Genehmigung für eine Tätigkeit beantragt oder die Befreiung von einer Verpflichtung zur Zahlung oder Lieferung eines Produkts oder einer Dienstleistung beantragt. All diese Fälle können als Macht- und Autoritätsmissbrauch zum eigenen Vorteil angesehen werden.

Die Kläger vergessen, dass es zwangsläufig auch Zahler geben muss, die von diesem Macht- und Autoritätsmissbrauch profitieren. Die andere Seite der Medaille zeigt Zahler, die davon ausgehen, dass ihr „Geschenk“ an einen Politiker oder Beamten im Gegenzug eine gewinnbringende Vorzugsbehandlung oder -lieferung bewirken kann.

Bitte beachten Sie, dass das Verhalten von Amtsträgern und Politikern immer wieder betont wird. Oft werden die letzten vergessen. Wer Korruption bekämpfen und Integrität in der Regierungsführung wahren will, sollte nicht nur Politiker und Beamte daran hindern, unrechtmäßig Geschenke anzunehmen, sondern auch gegen die „Höchsten und Mächtigen“, die ihre Macht und Autorität missbrauchen, um Privilegien wie Landrechte, Genehmigungen, Diplome, Zulagen, Geld, gegen eine Belohnung.

Überall auf der Welt sehen wir allgemein, dass die Annahme von Bestechungsgeldern öffentlich angeprangert wird. Der Parlamentarier, der Bestechungsgelder annimmt, weil er seinen Einfluss und seine gesetzgeberische Macht nutzt, um Vorschläge zu billigen, die für einige von Vorteil sind, wird öffentlich von allen verurteilt. Insgeheim loben diejenigen, die von diesen profitablen Vorschlägen profitieren, seinen Ansatz jedoch als realistisch. Für sie ist er der perfekte Repräsentant, der anerkennt, „dass es kein Entrinnen vor der Korruption gibt, wenn man den Konkurrenzkampf nicht verlieren will“.

Test Fragen Sie Familie, Nachbarn, Arbeitskollegen nach ihrer Meinung zu diesem Thema.
Vertreten sie die Meinung, dass es falsch sei, Politiker und Beamte zu bestechen, während es umgekehrt nicht falsch wäre, diese Beamten zu ihrem eigenen Vorteil zu bestechen? Würden sie jemanden anzeigen, der einen Beamten oder Politiker bestochen hat?

b) Erpressung

Viele von uns gehen noch einen Schritt weiter. Sie werfen nicht nur Politikern und Beamten vor, bereitwillig Bestechungsgelder anzunehmen. Sie behaupten auch oft, dass die Autoritätspersonen in unserer Gesellschaft darum bitten, bestochen zu werden, oder uns die Gelegenheit zur Bestechung geben. Das bedeutet, dass sich die Frage „wer ist schuld“ von der Person, die zahlt, zu der Person verschiebt, die erpresst und empfängt. Nochmals zum Grund des Vorwurfs: ‘Davor führt kein Weg vorbei, denn wer nicht zahlt, wird zwangsläufig ins Hintertreffen geraten’.

Eine solche Bitte um ein Geschenk kann zufällig oder allgemein sein. Eine allgemein akzeptierte Praxis in Pakistan in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts war zum Beispiel, dass jede Rechnung, die für die Regierung ausgestellt wurde, um 7 Prozent erhöht wurde, als Geschenk an den Beamten und/oder Politiker als Belohnung für das Privileg, zu sein berechtigt, ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten. Dazu kamen natürlich noch anfallende Zuzahlungen als Dank für erhaltene Vorteile.

In jeder Gesellschaft ist öffentlich oder heimlich bekannt, welcher Amtsträger für gegenseitige Geschenkegeschäfte offen ist. Die Schenkung seitens des Beamten kann dann die vorrangige Prüfung einer Bewerbung oder die Zuweisung eines Vertrags, Stipendiums oder einer Anstellung bedeuten. Der potenzielle Zahler wird nach seiner „Beute“ suchen; er wird den Politiker/Beamten suchen, von dem jeder weiß, dass er „käuflich“ ist, dass er bereit ist, gegen ein „Geschenk“ die Regeln zu brechen. 

Daher ist das Ansehen, das ein Amtsträger oder Politiker genießt, von großer Bedeutung. Einige werden niemals mit einem „Vorschlag“ angesprochen, da die potenziellen Erpresser oder Bestecher wissen, dass sie (diese Beamten in alle Intuition oder Politiker) solchen Praktiken nicht zugänglich sind. Ebenso in Bezug auf einige Wirtschaftsunternehmen, Es ist eine bekannte Tatsache, dass sie kein Geld für Bestechungsgelder zurückbehalten. Sie laufen weniger Gefahr, Opfer von Erpressung zu werden.

Test: Fragen Sie sich, ob es ein einfacher Ausweg aus einem persönlichen Problem ist, zu behaupten, dass Sie nicht korrupt sind, aber dass andere Sie zwingen, Bestechungsgelder zu geben, Expatriates, die ihre Lizenzen kaufen und behaupten, dass die Behörden korrupt sind!

c) Schmiermittel der Gesellschaft

Viele denken, dass die Zahlung von Bestechungsgeldern erforderlich ist, um ein reibungsloseres Funktionieren der Gesellschaft zu gewährleisten. Sie denken, dass ohne ein gelegentliches Geschenk (z. B. um Weihnachten und Neujahr) oder nebenbei (ein Geschenk anlässlich einer Hochzeit oder bei der Geburt eines Kindes), z. B. beim Abschluss eines Vertrags über die Lieferung eines Produkts oder B. einer Dienstleistung, könnten solche Verträge für sie verloren gehen und anderen übertragen werden.

Für das eigene Unternehmen wäre das dann ein Verlust, also ein Verlust an Umsatzpotenzial, wofür kein Unternehmen oder Unternehmer arbeitet. Für Unternehmer, die Umsätze sichern wollen, sind diese Geschenke ein Kostenfaktor, den sie in ihren Preisen vorab einkalkulieren. In der Folge kosten Produkte und Dienstleistungen unnötig mehr als aus kaufmännischer Sicht erforderlich, da diese Geschenke tatsächlich bereits budgetiert sind.

Wird Korruption rein betriebswirtschaftlich beurteilt, kostet sie gesamtwirtschaftlich der Gesellschaft Geld, das als Verlust zu werten ist. Aus mikroökonomischer Sicht ist es für den bestechenden Unternehmer profitabel. Der Bestechungszahler verschafft sich eine gewünschte Transaktion, die – rein kaufmännisch gewertet – eigentlich jemand anderem hätte übertragen werden müssen. Das schadet einzelnen Unternehmern und Transaktionen; es wird der Volkswirtschaft und der Weltwirtschaft schaden.

Tatsache ist, dass Käufer (die Politiker, die Beamten?) unter dem Einfluss von Bestechungsgeldern oft nicht die beste, sondern eine minderwertige Entscheidung treffen.

Nicht der beste Produzent gewinnt, und nicht das beste Produkt gewinnt, sondern der liefernde Vertragspartner, der bereit ist, das meiste Geld „auszugeben“. Natürlich landen diese Nachzahlungen sowieso in der Wirtschaft und sind daher volkswirtschaftlich gesehen entweder für den Steuerzahler oder für den Verbraucher eine Belastung.

Test: Haben Sie sich jemals geweigert, Bestechungsgelder zu zahlen, oder würden Sie es ablehnen, wenn Sie die Möglichkeit hätten, Bestechungsgelder zu verlangen? Haben Sie Konsequenzen gespürt?

d) Ein ethisches Problem

Allein die Tatsache, dass sowohl der Zahler als auch der Empfänger von Bestechungsgeldern ihr Verhalten geheim halten wollen (und oft auch erfolgreich sind), zeigt, dass ein solches Verhalten allgemein als unangemessen gilt. Viele halten Korruption für ein ethisches Problem, ein Verhaltensproblem. Und bezeichnen es als „sündig“, als „Fehlverhalten“. Es ist ein Problem, das durch persönliche „Reform“ gelöst werden muss.

Diejenigen, die im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts die Initiative ergriffen haben, Transparency International (TI), die globale Koalition gegen Korruption, zu gründen, begannen, Korruption als „schlechte Geschäftspraktiken“ zu bezeichnen, was ein moralisches Urteil ist, kein wirtschaftliches. Im Gegenteil, einige in der Geschäftswelt betrachten Korruption als „gute Geschäftspraktiken“, da sie mit Korruption als Geschäftsinstrument mehr Geld verdienen!

Bei den ersten Versuchen, TI zu etablieren, wuchs die Einsicht, dass wir es mit einem wirtschaftlichen Phänomen zu tun hatten und „Transparenz“ das Stichwort sein sollte.

Dennoch gibt es auch ein ethisches Problem. Korruption ist nicht nur ein wirtschaftliches Phänomen in jeder Gesellschaft oder Wirtschaft. Es reicht nicht aus, es ein wirtschaftliches Phänomen zu nennen; dabei wird die allgemeinere Bedeutung einer korruptionsfreien Gesellschaft für alle Lebensbereiche und für alle Bevölkerungsgruppen, arm wie reich, außer Acht gelassen. Es wird auch ignoriert, dass Bestechung immer in einem bestimmten sozialen Kontext stattfindet. Es ist ein strukturelles Problem in Unternehmen, in denen Handlungsabläufe nicht transparent sind, Gesetze nicht eingehalten und deren Einhaltung nicht kontrolliert werden.

Ein auffälliger Aspekt der jüngsten Entwicklungen in Handel und Industrie (und in der Gesellschaft insgesamt) ist die Tatsache, dass Ethik für das unternehmerische Verhalten wieder wichtig geworden ist. Normen und Werte werden als wesentliche Bedingungen und Merkmale für eine gute Qualität von Bürgerschaft, Unternehmertum und Regierungsführung angesehen. Die Begriffe „Menschen, Planet und Profit“ werden heute weltweit in Unternehmen geschätzt und oft in ihren Geschäftsberichten erwähnt. Sie betonen, dass in einem Wirtschaftsunternehmen nicht nur das Streben nach „Gewinn“ zählt, sondern dass Unternehmen auch die Interessen der „Menschen“ unserer Gesellschaft (Menschen, deren Personal, Führungskräfte, Anteilseigner, Kunden, Nachbarn etc.) und auch die uns umgebende physische Welt, unseren „Planeten“, Einführung eines sparsamen Umgangs mit Rohstoffen und Energie, Sorge um mögliches Klima, Abfallvermeidung, Abfallverarbeitung. Neben der Ökonomie und den finanziellen Ergebnissen unternehmerischer Entscheidungen wird mittlerweile auch sozial und ökologisch vertretbares Verhalten als wichtig identifiziert.

Die Betonung der „Sündhaftigkeit“ der Korruption zielt darauf ab, insbesondere das individuelle und persönliche Verhalten zu verbessern. Schlechtes Unternehmertum (im moralischen Sinne) sollte dann auf persönlicher Basis verbessert werden. Unsere Fokussierung auf die Bedingungen und Auswirkungen korrupten Verhaltens zielt vielmehr auf die gesamte Struktur von Gesellschaft und Wirtschaft und auf die Bedingungen, die innerhalb dieser Struktur bestehen, um korruptes Verhalten zu verhindern und zu bekämpfen und die Integrität zu wahren. Gutes Unternehmertum wird hinsichtlich seiner Qualität in allen drei Aspekten beurteilt: People, Planet und Profit. Die Bezeichnung „arm“ ist kein Zeichen von Sündhaftigkeit, sondern eine Eigenschaft, die eine negative Auswirkung auf alle drei Aspekte bedeutet, nicht nur auf die Ökonomie.

Korruption ist ein wirtschaftliches Phänomen mit ethischer Aura.

e) Armutsbekämpfung.

Die Armut in der Welt wird oft mit dem Phänomen der Korruption in Verbindung gebracht. Ist das zufriedenstellend? Ist es richtig und bewiesen, dass die Armen korrupter sind als die Reichen? Wie kommt es dann, dass einige politische Führer, zB Suharto in Indonesien, Mobutu im Kongo und Abacha in Nigeria, aber auch Kohl in Deutschland und Mitterrand und Chirac in Frankreich, so tief in Bestechungsaffären verwickelt sind oder waren? Von Armut kann kaum gesprochen werden, oder? Das kann man auch nicht von Wirtschaftsführern sagen, oft Millionären, wenn nicht sogar Milliardären, die in Korruptionsaffären mit diesen politischen Führern verwickelt sind.

Die Erklärung, die sich auf die individuelle Armutsbekämpfung bezieht, wird insbesondere von denen gegeben, die ein scharfes Auge für Korruption unter dem unteren operativen Personal im Staatsdienst haben, insbesondere untere Büroangestellte, Polizisten, Zollbeamte, Militär, Lehrer, Aufnahmepersonal in Krankenhäusern, Bus Ticketsammler, Parkwächter, Müllsammler usw., die auf betrieblicher Ebene oft gute Möglichkeiten haben, zusätzliches Einkommen oder Privilegien aus Entscheidungen zu ziehen, die sie für Unternehmer und Bürger treffen könnten. Folglich haben diese einen bestimmten Wert.

Als Erklärung für ihr teilweise korruptes Verhalten wird angegeben, dass sie schlecht bezahlt werden und daher gezwungen sind, von Bestechungsgeldern zu leben. Dann passt es ins Bild dieser Erklärung, dass dieses Problem noch gravierender werden kann, wenn nicht nur ihre Löhne niedrig sind, sondern sie obendrein nicht rechtzeitig bezahlt werden.

Untersuchungen zum Einfluss der Höhe des Einkommens einer Person liefern jedoch hinreichende Beweise dafür, dass diese Erklärung nicht zutrifft. Eine niedrige Bezahlung bedeutet sicherlich nicht automatisch, dass die betreffende Person folglich korrupt ist. Von viel größerer Bedeutung für die Verhinderung oder Bekämpfung von Korruption auf niedrigeren Ebenen in allen Arten von Hierarchien sind die Klarheit und Transparenz der Regeln und des Entscheidungsprozesses sowie die Kontrolle über die Anwendung die Regeln. Die rechtzeitige Zahlung von Gehältern ist eine wichtige Voraussetzung, um korruptem Verhalten vorzubeugen.

f) Klein ist schön

Im OESO-Vertrag, der zum Zwecke der Korruptionsbekämpfung geschaffen wurde, wurde Bürgern und Unternehmen Raum gelassen, sogenannte „Erleichterungszahlungen“ zu leisten. Darunter versteht man jede kleine Zahlung an einen Amtsträger, um eine Transaktion etwas zu beschleunigen oder zu erleichtern, die an sich den Regeln und dem Gesetz entspricht. Als Beispiel für einen solchen Fall wird immer wieder der Transport von Frischgemüse genannt. Ist die Zahlung eines geringfügigen Geldbetrags an den Zollbeamten, der eine Grenzkontrolle der verderblichen Fracht im LKW oder Schiff beschleunigen kann, zulässig? Er tut nichts Ungesetzliches, er tut, was er tun muss, aber er tut es etwas schneller oder früher. Dadurch wird die Chance für dieses Gemüse erheblich größer sein, frisch auf den Markt zu gelangen.

Test: Wir alle kennen ähnliche Beispiele aus unserem eigenen Umfeld. Wird jemand besucht, ohne in der Schlange zu stehen? Erhalten Sie eine zeitnahe Antwort auf Ihren Brief, ohne darauf zu warten, dass dieser Brief ganz oben auf dem Papierstapel vor dem zuständigen Beamten landet? Überzeugen Sie den Polizisten, das Parkticket zu zerreißen, welches Argument ist stark genug, um ihn davon zu überzeugen, dass das Ticket nicht hätte geschrieben werden dürfen?

Ermittlungen in Kenia ergaben, dass ein Kenianer durchschnittlich 113 Euro pro Monat für Bestechungsgelder ausgibt, etwa ein Drittel des durchschnittlichen Einkommens, das monatlich ausgegeben werden kann. Im Durchschnitt befindet sich ein Kenianer in einer Situation, in der er 16 Mal im Monat jemanden bestechen „müssen“ muss; und in 10 dieser 16 Fälle wird ein Polizist beteiligt sein. Kenianische Unternehmen investieren durchschnittlich 3 Prozent ihres Umsatzes in die Absicht, die Regierung und untereinander zu bestechen.

Für viele Menschen ist „kleine“ Korruption ärgerlicher als Korruption im großen Stil. Den Bürgern graut es vor kleinen Extras, die für alle möglichen Leistungen der öffentlichen Hand bezahlt werden müssen. „Kleine“ Korruption ist in den unteren Rängen von Organisationen weit verbreitet, wo immer auf höheren Ebenen „große“ Korruption unter Beamten und Politikern vorherrscht. Wenn niederrangige Beamte und Politiker sehen, dass ihre höherrangigen Kollegen ihre Taschen mit großen Geschenken füllen, könnte ihnen einfallen, dass es vertretbar ist, ihren Anteil zu bekommen.

Ein Chef, der seinen Anteil an „großer“ Korruption nimmt, wird es schwerer haben, gegen „kleine“ Korruption durch seine Untergebenen innerhalb seines eigenen Dienstes oder seiner politischen Partei vorzugehen.

Testen Sie selbst, welche „Kleinkorruption“ Sie in Ihrem eigenen sozialen Umfeld beobachten. Die Ergebnisse einer solchen Untersuchung würden es dann Politikern und Beamten ermöglichen, sich dem Kampf anzuschließen, um diese Korruption mit fundierten Argumenten zu verhindern und die Wahrung der Integrität zu fördern.

g) Kultur

Geschenke sind Bestandteil menschlicher Beziehungen und daher in allen Kulturen präsent. Sie geben und erhalten Geschenke zu Geburtstagen, Weihnachtsmann oder Weihnachten; anlässlich denkwürdiger Ereignisse; ein Termin oder eine Abreise; Heirat oder Rente.

Jeder sieht, was Sie geben oder erhalten. Diese Offenheit ist von großer Bedeutung. In vielen Kulturen gehört das Überreichen von Geschenken zum Zahlungsverkehr. Wenn Sie einem Dorfvorsteher in Afrika ein Geschenk machen, machen Sie es für alle Dorfbewohner sichtbar, die alle von einem solchen Geschenk profitieren werden.

Wenn Sie ein Geschenk von ihnen erhalten, ist es auch offen und für alle sichtbar. Korruptionszahlungen erfolgen im Verborgenen, werden nicht bekannt. Ein öffentlich gemachtes Geschenk erlegt dem Empfänger auch eine gewisse Verpflichtung auf. Bei einer nächsten Gelegenheit zeigen Sie Ihre Dankbarkeit, indem Sie das Geschenk erwidern und das erhaltene Geschenk mit Ihrer Familie und Ihren Freunden teilen. Tatsächlich ist es in unserem Alltag nicht viel anders. Sie geben und nehmen an Geburtstagen, anlässlich von Hochzeiten und Geburten und anderen festlichen Anlässen. Schauen Sie sich die gegenseitigen Staatsbesuche von Regierungschefs und Staatsoberhäuptern an, bei denen Geschenke ausgetauscht werden.

Bestechungsgelder sind auch Geschenke, aber sie werden im Geheimen gemacht. Hochrangige Politiker und Beamte in vielen Ländern häufen dank erhaltener Bestechungsgelder große Vermögen an. Der Wert von Mobutu wird auf 2,5 bis 6 Milliarden Dollar geschätzt, der von Chiluba auf 5 Milliarden Dollar; Der Gesamtbesitz der Familie Suharto wird auf 86 Milliarden Gulden (1998, etwa 40 Milliarden Euro) geschätzt. Zum Zeitpunkt seines Todes war Houphouet-Boigny, ehemaliger Präsident der Elfenbeinküste, wahrscheinlich einer der hundert reichsten Menschen der Welt, der aus seinen privaten Ersparnissen eine Nachbildung des Petersdoms, wie er im Vatikan steht, für sich selbst bezahlte Familiendorf. In manchen Ländern übersteigt der Besitz des Diktators die gesamte Staatsverschuldung.

h) ‘Freundlichkeit unter Freunden’

Entscheidend ist, ob Sie nur „aufmerksam“ sein wollen, oder ob Ihr Geschenk mit einer bestimmten Absicht überreicht wird. Ist es ein Zeichen der Nachdenklichkeit oder verbirgt es einen bestimmten Zweck, eine erwartete „Rückkehr“ in der Zukunft? Ob „Aufmerksamkeit“ oder „Absicht“, der Unterschied ist für die Beziehung von großer Bedeutung. Ist es eine „Friendly Turn“ oder eine „Investition“?

Freunde zu haben gehört zur Kultur. Kann man sich jedoch einen Freund „kaufen“? Sollte echte Freundschaft nicht auf Ehrlichkeit und Transparenz beruhen? Sich gegenseitig zu beschenken ist ein Zeichen der Freundschaft. Sie darf nicht in einem Machtmissbrauch für private Zwecke untergehen.

Quelle/corruptie.org

USA für USA Bürger Informationen zu Cybersecurity alles wird gemeldet

BlackByte Ransomware ist eine Bedrohung für mehrere US-amerikanische und ausländische Unternehmen – könnte Ihre Branche ein Ziel sein? Untersuchen Sie Indikatoren für Kompromisse über #FBI und @Geheimdienst‘s Cybersecurity Advisory und melden Sie vermutete Vorfälle immer.

In unseren lokalen FBI-Büros geht es darum, Ihre Gemeinden zu schützen

FBI,-Was wäre Ihr nächster Schritt, wenn Ihr Unternehmen von einem Cyberangriff betroffen wäre? Warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Rufen Sie Ihre örtliche #FBI -Außenstelle an und erstellen Sie noch heute einen Reaktionsplan für Vorfälle.

OpenStreetMap- Mitwirkende

Das FBI verfügt über 56 Außenstellen (auch Abteilungen genannt), die sich zentral in den wichtigsten Ballungsgebieten der USA und Puerto Ricos befinden. Sie sind die Orte, an denen wir Ermittlungen durchführen, lokale und regionale Kriminalitätsbedrohungen bewerten und bei Fällen und Operationen eng mit Partnern zusammenarbeiten. 

Jedes Außenbüro wird von einem zuständigen Sonderbeauftragten beaufsichtigt, mit Ausnahme unserer Büros in Los Angeles, New York City und Washington, DC, die aufgrund ihrer Größe von einem stellvertretenden Direktor geleitet werden. Innerhalb dieser Außenstellen gibt es insgesamt etwa 350 ansässige Agenturen in kleineren Städten und Gemeinden. Gebietsansässige Agenturen werden von Aufsichtsspezialisten verwaltet.

Amtsmissbrauch: Kunstlehrerin Lehrerin die schutzbedürftige Schülerinnen –

Piera WillixDer WestaustralierFr, 2. August 2019 7:23 Uhr

Lehrerin, die schutzbedürftige Mädchen missbraucht hat, für mehr als sieben Jahre inhaftiert

BildungKinderrechte,-Eine von zwei Schülerinnen, die von ihrer jungen Lehrerin sexuell missbraucht wurden, sagt, sie habe jetzt zu viel Angst, ein Klassenzimmer zu betreten.

Der aus rechtlichen Gründen nicht namentlich zu nennende Lehrer wurde heute wegen der Tat zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die verängstigte Studentin, die zum Zeitpunkt des Missbrauchs 17 Jahre alt war, schrieb an das Gericht, sie habe das Universitätsstudium aus Angst, wieder in ein Klassenzimmer zu gehen, verschoben.

In der Erklärung zu den Auswirkungen des Opfers sagte das Mädchen, man habe ihr eingeredet, dass das, was zwischen ihr und der Lehrerin passierte, „normal“ sei, aber sie habe jetzt Mühe, mit dem Missbrauch fertig zu werden. „Sie trägt größtenteils die Last dessen, was ihr widerfahren ist“, sagte Richter Ronald Birmingham.

Die aus rechtlichen Gründen nicht namentlich zu nennende Kunstlehrerin arbeitete zwischen 2015 und 2017 an einer Schule in einem südlichen Vorort, als sie die beiden Mädchen ins Visier nahm.

Während ihrer Verurteilung vor dem Bezirksgericht Perth sagte Richterin Birmingham, die Frau habe sich bei ihrem ersten Opfer, einem 13-jährigen Mädchen, an „manipulativem und kontrollierendem Verhalten“ beteiligt, indem sie ihren ersten Kuss stahl und sie unter Druck setzte, währenddessen Sexspielzeug zu benutzen die Versorgung des anderen Mädchens mit Cannabis, bevor sie sich an sexuellen Handlungen beteiligten.

Als sie von einer anderen Lehrerin über die enge Bindung zwischen ihr und dem ersten Mädchen befragt wurde, bestritt die Lehrerin die Behauptungen und sagte, die Schüler seien „kleine Klatschmäuler“.

Der Lehrer war seit etwa sechs Jahren in einer Beziehung, als die Straftat begann. Bei einer Gelegenheit, als das erste Opfer unerwartet bei ihr zu Hause auftauchte, log die Frau und sagte ihrem Partner, die Studentin suche Trost bei ihren missbräuchlichen Eltern.

Dem Gericht wurde mitgeteilt, dass die Frau nur wenige Monate, bevor das erste Opfer ins Visier genommen wurde, verschiedene Zertifikate und Programme des Bildungsministeriums absolviert hatte – einige davon bezogen sich auf den Schutz von Kindern.

Vor Gericht wurde erwähnt, dass die Lehrerin selbst sexuell missbraucht und während der gesamten Schule gemobbt worden sei.

Richterin Birmingham bezeichnete ihr Verhalten als „selbstzerstörerisch“ und sagte, die Beleidigung werde „immer in Tränen enden“. „Das hat dein Leben völlig zerstört … aber es war deine eigene Sache“, sagte er.

“Von Schullehrern wird ein hoher Standard erwartet … und dieser liegt deutlich darunter”, sagte er. „Sie haben Ihre Position ausgenutzt und missbraucht.“

Die Frau wird mindestens fünfeinhalb Jahre hinter Gittern verbringen, bevor sie Anspruch auf Bewährung hat. Sie wird auch als registrierte Sexualstraftäterin geführt.

Quelle/Medienagenturen.

Vogel Krankheit: USA erwägen Vogelgrippe-Impfstoff zum Schutz von Geflügel

Effiziente landwirtschaftliche Praktiken senken nicht nur die Preise für Geflügelfutter um etwa Tk 10 pro kg, sondern dämpfen auch andere Kosten, sagt ein Experte. Stern/Datei Reuters, ChicagoMo 04.04.2022 21:35 Letzte Aktualisierung am: Mo 04.04.2022 21:38

USA erwägen Vogelgrippe-Impfstoff zum Schutz von Geflügel

USA,- Das US-Landwirtschaftsministerium prüft Impfstoffe als Option, um Geflügel vor der tödlichen Vogelgrippe zu schützen, sagte der leitende Veterinärbeamte der Agentur, da das Land mit dem schlimmsten Ausbruch seit 2015 konfrontiert ist.

Befürworter sagen, dass Impfstoffe helfen könnten, Geflügel am Leben zu erhalten, finanzielle Verluste zu verhindern und die Lebensmittelkosten zu kontrollieren, obwohl Schüsse zu spät wären, um den aktuellen Ausbruch zu stoppen, der seit Februar 22 Millionen Hühner und Puten in kommerziellen Herden ausgelöscht hat.

Zuvor haben die Vereinigten Staaten Impfstoffe vermieden, weil sie befürchten, dass Importeure US-Geflügellieferungen verbieten werden, weil sie infizierte Vögel nicht von geimpften unterscheiden können. Die Vereinigten Staaten sind der zweitgrößte Geflügelfleischexporteur der Welt und ein bedeutender Eierproduzent mit Lieferungen im Wert von 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020.

Vogel Krankheit: USA erwägen Vogelgrippe-Impfstoff zum Schutz von Geflügel

Der landwirtschaftliche Forschungsdienst des USDA untersucht jedoch das Potenzial für einen Impfstoff, der sich von dem Wildtypvirus unterscheiden könnte, der auf Geflügel übertragen wird, sagte Chief Veterinary Officer Rosemary Sifford in einem Interview.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die Entwicklung eines solchen Impfstoffs weniger Auswirkungen auf den Handel hätte“, sagte Sifford. Forscher schätzen, dass die Entwicklung mindestens neun Monate dauern würde, sagte sie.

Die Vogelgrippe hat neben Nordamerika auch Geflügel in Europa und Asien heimgesucht, und Sifford sagte, das USDA arbeite mit anderen Ländern an Optionen für Impfstoffe. Der Handel hat gelitten, da Importeure wie China Importe aus mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten mit Ausbrüchen blockiert haben. 

Obwohl Impfstoffe Geflügel schützen könnten, befürchten einige Hersteller, dass sie für Fleischhühner, die nur etwa fünf bis sieben Wochen leben, unerschwinglich sein würden.

Dennoch prüft der International Poultry Council, eine Industriegruppe, die Erzeuger weltweit vertritt, die Möglichkeiten, sagte Jim Sumner, Ratsmitglied und Präsident des USA Poultry & Egg Export Council.

„Wir erkennen an, dass in einigen extremen Fällen schwerer Ausbrüche möglicherweise eine Impfung als Option in Betracht gezogen werden muss“, sagte Sumner.

Quelle/thedailystar.com

Justiz: Kinderpornografische Darknet-Plattform „BOYSTOWN“ ist abgeschaltet

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Durchsuchungen und Festnahmen durch GStA FFM ZIT und BKA

Bild © picture-alliance/dpa/

Die mutmaßlichen Verantwortlichen vor dem Landgericht Frankfurt am Main angeklagt

Hessen,-Auf der Darknet-Plattform “BoysTown” tauschten über 400.000 Menschen weltweit Aufnahmen von sexuellem Kindesmissbrauch aus. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat jetzt die Betreiber der Seite angeklagt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen vier Männer erhoben, die hinter der Darknet-Plattform “BoysTown” stehen sollen. Auf der international ausgerichteten Plattform mit über 400.000 Mitgliedern waren Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs von Kindern verbreitet worden.

Wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilte, geht es um den Verdacht der bandenmäßigen Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte, des Herstellens von Kinderpornografie sowie zum Teil des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Über eine Million Forenbeiträge

Die vier Männer im Alter zwischen 41 bis 65 Jahren sollen die Plattform “BoysTown” betrieben oder sich am Betrieb der Seite beteiligt haben. Auf der Seite gab es Chatbereiche in verschiedenen Sprachen, über die weltweit Abbildungen von sexuellem Missbrauch, hauptsächlich von Jungen, ausgetauscht wurden – die Ermittler zählten weit über eine Million Forenbeiträge.

Im April 2021 war die Seite durch das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt abgeschaltet worden. Bei der Behörde in Frankfurt ist die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität angesiedelt, die bundesweit für diese Fälle zuständig ist.

Bei den Angeschuldigten handelt es sich nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft um Männer aus Oberbayern, Norddeutschland, Paderborn in Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Alle vier Beschuldigten sitzen derzeit aufgrund von Haftbefehlen des Amtsgerichts Frankfurt in Untersuchungshaft. Das Landgericht Frankfurt muss nun über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden.

Festnahme am Frankfurter Flughafen

Der 59 Jahre alte Angeschuldigte aus Norddeutschland habe zuletzt in Paraguay gelebt und sei nach seiner Auslieferung im Oktober 2021 am Frankfurter Flughafen festgenommen worden.

Er soll “BoysTown” zusammen mit dem 49-Jährigen aus Oberbayern im Jahr 2019 federführend aufgebaut und der kinderpornografischen Szene zur Verfügung gestellt haben. Dem 49-Jährigen wird zudem vorgeworfen, zwei Kinder in 17 Fällen zum Teil schwer sexuell missbraucht zu haben. Er soll Bilder und Videos von seinen mutmaßlichen Taten aufgenommen und verschickt haben.

Schwerer sexueller Missbrauch in 25 Fällen

Der 41 Jahre alte Mann aus Nordrhein-Westfalen soll ebenfalls zwei Kinder in 25 Fällen zum Teil schwer sexuell missbraucht haben. Wie auch der Mann aus Oberbayern soll er Inhalte auf “BoysTown” moderiert und administriert haben.

Der vierte Angeklagte, ein 65-Jähriger aus Hamburg, soll einer der aktivsten Nutzer auf der Plattform gewesen sein – damit hat er laut Anklage “maßgeblich an der inhaltlichen Ausgestaltung sowie Aufrechterhaltung des Betriebes des Forums mitgewirkt”. Gegen weitere Mitglieder der Plattform werde noch ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Quelle/ Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt@GStA_FFM_ZIT und @bka.

Quelle: hessenschau.de

Jordanischer Prinz lässt Titel fallen aus Protest gegen die Art und Weise–

DATEI – Jordaniens Kronprinz Hamzah lächelt auf diesem Aktenfoto vom 26. Mai 2004 während eines königlichen Mittagessens, das für Stammesangehörige auf dem Gelände des Königspalastes in Amman, Jordanien, veranstaltet wird.  Das königliche Gericht in Jordanien sagte am Dienstag, 8. März 2022, dass der Halbbruder von King

Ein ausgesprochener Halbbruder des jordanischen Königs gab seinen Fürstentitel aus offensichtlichem Protest aufThe Associated Press3. April 2022, 18:33 Uhr

Jordanischer Prinz lässt Titel fallen aus Protest gegen die Art und Weise, wie das Land geführt wird

Prinz Hamzah veröffentlichte die Ankündigung auf seinem offiziellen Twitter-Account. Er schrieb, er sei zu der Entscheidung getrieben worden, weil seine Überzeugungen nicht mit den „aktuellen Ansätzen, Richtlinien und Methoden unserer Institutionen“ vereinbar seien.

Er hörte damit auf, König Abdullah II. und die herrschenden Eliten direkt zu kritisieren, wie er es in der Vergangenheit getan hatte, aber sein Ton signalisierte, dass der Riss nicht geschlossen wurde, wie der königliche Hof in der Vergangenheit behauptete.

Der königliche Hof hatte keine unmittelbare Stellungnahme.

Abdullah und Hamzah sind Söhne von König Hussein, der Jordanien vor seinem Tod im Jahr 1999 fast ein halbes Jahrhundert lang regierte. Abdullah hatte Hamzah nach seiner Nachfolge zum Kronprinzen ernannt, ihm aber 2004 den Titel entzogen.

Der Monarch hatte Hamzah im vergangenen April wegen seiner angeblichen Verschwörung zur Destabilisierung des mit dem Westen verbündeten Königreichs unter Hausarrest gestellt. In einer Video-Erklärung bestritt Hamzah damals die Anschuldigungen und sagte, er werde dafür bestraft, dass er sich gegen die offizielle Korruption ausgesprochen habe.

Letzten Monat entschuldigte sich Hamzah bei seinem Bruder, wie aus einem damals vom königlichen Gericht veröffentlichten Schreiben hervorgeht. Hamzah äußerte weiter die Hoffnung, dass „wir dieses Kapitel in der Geschichte unseres Landes und unserer Familie aufschlagen können“.

Analyst Amer Sabaileh sagte, er erwarte, dass Hamzahs Ankündigung den königlichen Riss wieder entfachen würde, von dem viele in Jordanien glaubten, dass er mit der Entschuldigung des Prinzen gelöst worden sei.

Sabaileh bemerkte, dass Hamzah die Entscheidung einseitig getroffen und auf seinem persönlichen Twitter-Account angekündigt hatte, anstatt in Absprache mit der königlichen Familie.

„Er versucht, sich wieder auf die alte Erzählung einzulassen“, sagte Sabaileh über Hamzah. „Wir sind wieder an dem Punkt angelangt, an dem er sagt, dass er nicht zufrieden ist, dass er immer noch verbittert ist und es keine Versöhnung gibt.“

Es war nicht sofort klar, ob Hamzahs Entscheidung, seinen Titel aufzugeben, dazu beitragen wird, seine Bewegungsfreiheit wiederherzustellen. Hamzah ist seit der Fehde nur einmal öffentlich aufgetreten. Im Februar gab das Gericht die Geburt von Hamzahs Sohn bekannt.

Die Fehde war ein seltener Fall von Machtkämpfen innerhalb der haschemitischen Königsfamilie, die an die Öffentlichkeit gingen. An einem Punkt verhängte Jordan einen Knebelbefehl für die Berichterstattung über die Ereignisse, was die Sensibilität der Probleme im Zusammenhang mit der königlichen Familie widerspiegelte.

Abdullah hatte seinen Bruder der Volksverhetzung beschuldigt, sagte aber, der Streit werde innerhalb der Familie beigelegt und Hamzah bleibe unter dem Schutz des Königs in seinem eigenen Palast. Zwei ehemalige hochrangige Beamte, die in die mutmaßliche Verschwörung verwickelt waren, wurden von einem Staatssicherheitsgericht wegen Volksverhetzung zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Einzelheiten über die angebliche Verschwörung wurden nie veröffentlicht.

Jordanien ist ein enger Verbündeter des Westens und gilt seit langem als Insel der Stabilität in einer turbulenten Region.

GUANTÁNAMO BAY, Kuba: USA schicken Algerier nach 5-jähriger Verspätung aus Guantánamo Bay nach Hause

GUANTÁNAMO BAY, Kuba: USA schicken Algerier nach 5-jähriger Verspätung aus Guantánamo Bay nach Hause

Sufyian Barhoumi  3. April 2022Bild

USA schicken Algerier nach 5-jähriger Verspätung aus Guantánamo Bay nach Hause

GUANTÁNAMO BAY, Kuba – Die US-Armee hat am Samstag einen Gefangenen nach Algerien geliefert, dessen Rückführung aus Guantánamo Bay von der gesamten Obama-Regierung organisiert, dann aber um 5 Jahre verzögert wurde.

Der Gefangene, Sufyian Barhoumi, 48, wurde im März 2002 in Pakistan festgenommen und kurz darauf nach Guantánamo Bay gebracht, wo er nie vor Gericht gestellt wurde. Er wurde im August 2016 darüber informiert, dass er startberechtigt sei, sein Fall wurde jedoch durch eine Berichterstattung der Trump-Administration beiseite geschoben, die normalerweise Transfers stoppte.

Der Wechsel war der zweite in diesem Jahr und der dritte seit Präsident Bidens Amtsantritt mit dem Ziel, Guantánamo zu schließen. Jetzt bleiben 37 Häftlinge, zusammen mit 18, die zur Überführung in die Obhut einer anderen Nation berechtigt sind, wenn US-Diplomaten sichere Angebote für sie vorbereiten können.

„Die USA schätzen die Bereitschaft Algeriens und anderer Gefährten, die laufenden US-Bemühungen zu einem bewussten und gründlichen Kurs zu unterstützen, der sich auf die verantwortungsvolle Reduzierung der Inhaftierten und die endgültige Schließung der Einrichtung in Guantánamo Bay konzentriert“, sagte das Pentagon in einer Pressemitteilung weiter Samstag.

Die Anwältin von Herrn Barhoumi, Shayana Kadidal von Middle for Constitutional Rights, beschrieb den Gefangenen als einen der kooperativsten Gefangenen von Guantánamo, eine Person, die half, die Spannungen zwischen widerspenstigen oder verärgerten Gefangenen und Militärwachen zu beruhigen, die normalerweise neunmonatige Pflichtausflüge absolvieren würden .

Im Jahr 2017, zu Beginn des Einfrierens von Trump, erklärte Herr Kadidal, unterbrach Herr Barhoumi die Klärung der Politik seines Falls durch den Anwalt und erklärte: „Es sind nicht Sie, die entscheiden, wann ich diesen Ort verlasse, und das ist es nicht Politiker. Es ist Gott. Er entscheidet, wann ich gehe. Also bin ich mit seiner Entschlossenheit in Ordnung.“

US-Offiziere hatten vor, Herrn Barhoumi im März zu wechseln, aber die Mission wurde durch Logistik und anschließend durch schlechtes Klima verzögert, was ein Frachtflugzeug mit dem sicher nach Algerien beförderten Gefangenen dazu zwang, erneut zu erscheinen.

Herr Barhoumis Vater starb, während er in Haft war. Sobald er wieder mit seiner Familie vereint ist, wird er zum Hausmeister seiner kranken Mutter, sagte Herr Kadidal. Er muss rechtzeitig zur Hochzeitszeremonie seines jüngsten Bruders in diesem Jahr in Algier sein.

In Algerien werden Männer, die aus Guantánamo zurückgekehrt sind, normalerweise für kurze Zeit verhört. Typische Sicherheitsvorkehrungen mit den USA begrenzen ihre Reise für einige Jahre.

Die Schutzabteilung informierte den Kongress im Januar über den Plan, Herrn Barhoumi nach Angaben der Behörden unter Einhaltung einer gesetzlichen Verpflichtung von 30 Tagen nach Entdeckung zu wechseln. Gleichzeitig erhielt der Kongress Informationen über diplomatische und Sicherheitsvorkehrungen für die Rückführung von Mohammed al-Qahtani nach Saudi-Arabien, einem psychisch kranken Häftling, der verdächtigt wurde, der 20. Entführer bei den Anschlägen vom 11. September zu sein – und im März von der US-Armee zurückgeführt wurde 7.

Der erste Wechsel der Biden-Regierung erfolgte im Juli, als die USA einen Marokkaner zurückführten, dessen Wechsel Ende 2016 auch vom Sondergesandten des Außenministeriums, Lee Wolosky, organisiert worden war. Nach und nach schloss die Trump-Regierung den Arbeitsplatz des Sondergesandten für die Schließung von Guantánamo, das von Herrn Bidens Außenminister Antony J. Blinken nicht wiederhergestellt wurde.

Eine Zeitlang hielten die Staatsanwälte der Armee Herrn Barhoumi für einen Kandidaten für den Prozess als Bombenbaulehrer in einem geschützten Haus im pakistanischen Punjab-Gebiet. Sie verließen diesen Fall jedoch, nachdem ein ziviler Gerichtssaal entschieden hatte, dass das Pentagon nicht befugt war, das zivile Vergehen des „Anbietens von materieller Hilfe für den Terrorismus“ als Kriegsverbrechen anzuklagen. Herr Kadidal erklärte, dass die Bundesregierung mit der Zeit erkannte, dass sie keine Beweise hatte, um dem Fall zu helfen.

Quelle/Medienagenturen